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	<title>Kommentare zu: Die Mär von der Daseinsvorsorge &#8230;</title>
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	<description>Zentralo(h)rgan für Dippoldiswalde und die Region - Informationen von unten</description>
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		<title>Von: Dippser StattZeitung &#124; Verschiedene Sichtweisen zur Bürgernähe</title>
		<link>http://dippolds.info/2015/03/17/die-mar-von-der-daseinsvorsorge/#comment-32414</link>
		<dc:creator>Dippser StattZeitung &#124; Verschiedene Sichtweisen zur Bürgernähe</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2015 17:58:11 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Bei der vergangenen Stadtratssitzung wurde der in der Dippser Bevölkerung äußerst kontrovers diskutierte &#8220;Polypark&#8221; mit Mehrheit beschlossen. 15 Ja-Stimmen gegen 9 Ablehnungen, bei einer Enthaltung. Die Dippser StattZeitung berichtete über dieses Bauvorhaben bereits ausführlich. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Bei der vergangenen Stadtratssitzung wurde der in der Dippser Bevölkerung äußerst kontrovers diskutierte &#8220;Polypark&#8221; mit Mehrheit beschlossen. 15 Ja-Stimmen gegen 9 Ablehnungen, bei einer Enthaltung. Die Dippser StattZeitung berichtete über dieses Bauvorhaben bereits ausführlich. [...]</p>
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		<title>Von: Reichel, Horst</title>
		<link>http://dippolds.info/2015/03/17/die-mar-von-der-daseinsvorsorge/#comment-31518</link>
		<dc:creator>Reichel, Horst</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2015 19:19:29 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo, die ausführlichen Darlegungen machen mich sprachlos! Gelder sollten nicht verbraucht werden, wo sie nicht angebracht sind (mit einfachen Rentnerworten gesagt!). Schlimm wäre dann eine ungepflegte Anlage!!
Durch meine familienbezogene Erziehung hänge ich, wie meine Vorfahren sehr an Dipps, dem alten Dipps. Meine Vorfahren waren da sehr integriert. Mein Ururgroßvater Hermann, Heinrich Reichel, hatte das Haus am Markt, das jetzige Polizeigebäude und baute es vom Kolonialwarenhandel in eine Strohflechterei um, bis schließlich dann die Strohhutfabrik ( danach Polypack) am Bahnhof von meinem Urgroßvater, Johann Gotthold Reichel, gebaut wurde. Er war auch stellvertretender Bürgermeister. 1906 besuchte sogar der Sachsenkonig, Friedrich August, die Strohhutfabrik und meine Großeltern. 1909 sponsorte mein Urgroßvater das Dippoldiswalder Standesamtzimmer im Rathaus mit den Bleiglasfenstern, die leider immer noch nicht wieder den Weg ins Standesamt gefunden haben. Der Anlass war die Hochzeit seiner Tochter 1909, die einen Müllerschüler heiratete und dann in das Rheinland umsiedelte, wo sie eine Mühle besaßen. Mein Großvater, Arthur Reichel, der letzte Besitzer der Strohhutfabrik war auch Feuerwehrhauptmann von Dippoldiswalde und hat da viele Verdienste für die Stadt.
Was mir für Dipps persönlich am Herzen liegt&gt;&gt;&gt;&gt;
1.	Dass die Bleiglasfenster, die jetzt versteckt in der Fremdenverkehrsgemeinschaft an Fenstern sind, wieder im Standesamt zur Geltung kommen.
2.	Wenn irgendetwas bei dem Gelände der ehemaligen Polypack (Strohhutfabrik) unternommen wird, dass da eine Linde zur Erinnerung der Strohhutfabrik/Familie Reichel gepflanzt wird. Denn bei der Fertigstellung der Strohhutfabrik wurde eine Linde gepflanzt. Sie wurde leider zu frühen DDR-Zeiten gefällt. Als meine Tante 1909 ins Rheinland übersiedelte bekam sie einen Ableger der Linde vom Vaterhaus mit. Sie steht heute noch als rießiger Baum vor der Hasselmühle in Wendelsheim. Auch dort gibt es Ableger. Symbolisch sollte da hier wieder eine Linde (in dem zu entstehendem Park (ich glaube nicht daran)/Gelände?) mit Erinnerungstafel gepflanzt werden.
1910 hatte die Strohhutfabrik ca. 300 männliche und weibl. Arbeitskräfte in der Produktion, sowie 30 Beamte. Hinzukamen viele Heimarbeiterinnen die Strohgeflechte für die späteren Hüte herstellten.  Die bekannten Panamahüte wurden in Dipps hier hergestellt und gingen in alle Welt!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, die ausführlichen Darlegungen machen mich sprachlos! Gelder sollten nicht verbraucht werden, wo sie nicht angebracht sind (mit einfachen Rentnerworten gesagt!). Schlimm wäre dann eine ungepflegte Anlage!!<br />
Durch meine familienbezogene Erziehung hänge ich, wie meine Vorfahren sehr an Dipps, dem alten Dipps. Meine Vorfahren waren da sehr integriert. Mein Ururgroßvater Hermann, Heinrich Reichel, hatte das Haus am Markt, das jetzige Polizeigebäude und baute es vom Kolonialwarenhandel in eine Strohflechterei um, bis schließlich dann die Strohhutfabrik ( danach Polypack) am Bahnhof von meinem Urgroßvater, Johann Gotthold Reichel, gebaut wurde. Er war auch stellvertretender Bürgermeister. 1906 besuchte sogar der Sachsenkonig, Friedrich August, die Strohhutfabrik und meine Großeltern. 1909 sponsorte mein Urgroßvater das Dippoldiswalder Standesamtzimmer im Rathaus mit den Bleiglasfenstern, die leider immer noch nicht wieder den Weg ins Standesamt gefunden haben. Der Anlass war die Hochzeit seiner Tochter 1909, die einen Müllerschüler heiratete und dann in das Rheinland umsiedelte, wo sie eine Mühle besaßen. Mein Großvater, Arthur Reichel, der letzte Besitzer der Strohhutfabrik war auch Feuerwehrhauptmann von Dippoldiswalde und hat da viele Verdienste für die Stadt.<br />
Was mir für Dipps persönlich am Herzen liegt&gt;&gt;&gt;&gt;<br />
1.	Dass die Bleiglasfenster, die jetzt versteckt in der Fremdenverkehrsgemeinschaft an Fenstern sind, wieder im Standesamt zur Geltung kommen.<br />
2.	Wenn irgendetwas bei dem Gelände der ehemaligen Polypack (Strohhutfabrik) unternommen wird, dass da eine Linde zur Erinnerung der Strohhutfabrik/Familie Reichel gepflanzt wird. Denn bei der Fertigstellung der Strohhutfabrik wurde eine Linde gepflanzt. Sie wurde leider zu frühen DDR-Zeiten gefällt. Als meine Tante 1909 ins Rheinland übersiedelte bekam sie einen Ableger der Linde vom Vaterhaus mit. Sie steht heute noch als rießiger Baum vor der Hasselmühle in Wendelsheim. Auch dort gibt es Ableger. Symbolisch sollte da hier wieder eine Linde (in dem zu entstehendem Park (ich glaube nicht daran)/Gelände?) mit Erinnerungstafel gepflanzt werden.<br />
1910 hatte die Strohhutfabrik ca. 300 männliche und weibl. Arbeitskräfte in der Produktion, sowie 30 Beamte. Hinzukamen viele Heimarbeiterinnen die Strohgeflechte für die späteren Hüte herstellten.  Die bekannten Panamahüte wurden in Dipps hier hergestellt und gingen in alle Welt!!</p>
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