Dippser StattZeitung

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Artikel der Kategorie März, 2010

4000 bei Demo gegen Kürzung der Jugendpauschale

März 11, 2010 Von: Harald Weber Kategorie: Historisches, Jugend, Landespolitik Kommentare deaktiviert

Die Finanzkrise hat große Löcher in die öffentlichen Kassen gerissen. Verstärkt werden diese Löcher durch die Steuerausfälle aufgrund der schlechten Konjunktur und des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes. Die fehlenden Gelder werden von oben nach unten bis zu den Landkreisen und Kommunen hinuntergereicht. In vielen Einzelplänen hat die Staatsregierung schmerzhafte Einschnitte angekündigt, so auch im Sozialetat, zu dem auch die Jugendpauschale gehört. Diese soll von derzeit 14,30 € auf 10,40 € pro Jugendlichem gekürzt werden. Allein für den Landkreis bedeutet das 236.554,50 € weniger für die Jugendarbeit.

Gegen Kürzung der Jugendpauschale Foto: efa

Gegen Kürzung der Jugendpauschale Foto: efa

Gegen diese Kürzungen demonstrierten am 10. März ca. 4000  Menschen vor dem Sächsischen Landtag, da an diesem Tag Anträge von LINKE, SPD und Grünen gegen die Konsolidierung des Haushalts auf Kosten der Kinder und Jugendlichen auf der Tagesordnung standen. Zeitlich war diese Debatte erst gegen 15 Uhr zu erwarten, so dass die Opposition bereits vorher eine Unterbrechung der Plenarsitzung forderte, damit alle Abgeordneten und vor allem auch die Staatregierung die Möglichkeit erhalten, zu den Demonstranten sprechen zu können. Dieser Antrag wurde von den Koalitionsfraktionen abgelehnt, so dass es zu keinem Zusammentreffen zwischen den Bürgern und dem Ministerpräsidenten und seinen Ministern kam.
Der Stellenwert der Anträge gegen die Kürzungen wurde ab 15.30 Uhr sichtbar. Bei Antragseinbringung waren sowohl der Ministerpräsident und der Finanzminister als auch ein Großteil von CDU und FDP nicht mehr im Plenarsaal anwesend, was die Fraktion die LINKE dazu veranlasste, gemäß Â§85 der Geschäftsordnung des Sächsischen Landtages die Anwesenheit der Mitglieder der Staatsregierung zu verlangen. Die Opposition profitierte in diesem Fall von der mangelnden Teilnahmebereitschaft der Koalition und bekam den Antrag mit 47 Ja- zu 36 Nein-Stimmen durch, so dass die Sitzung bis zum Eintreffen des Ministerpräsidenten und des Finanzministers unterbrochen werden musste. Ab diesem Punkt entwickelte sich die Demonstration zu einem kleinen Volksfest auch wenn die letztendliche Ablehnung der Anträge in der Debatte, welche übrigens ohne Redebeiträge durch Hr. Tillich und Hr. Unland durchgeführt wurde, die Stimmung wieder trübte. Die letzten Demonstranten harrten bis weit nach 18 Uhr aus, um die namentliche Abstimmung, die auch über Lautsprecher auf den Bernhard-von-Lindenau-Platz übertragen wurde, mit zu verfolgen. Der zu erwartende Ausgang der Debatte führte zu lauter Entrüstung und bei einigen auch zu Tränen. Vernunft siegt leider nicht immer.

Tilo Hellmann

Bombendrohung am Dippser Gymnasium

März 11, 2010 Von: Harald Weber Kategorie: Historisches, Polizeibericht, Sonstiges 19 Kommentare →

Bombenalarm_IMG_2322

Heute (11.03.2010) Vormittag gegen 9 Uhr gab es die Drohung, dass es am Dippoldiswalder “Glückauf-Gymnasium” um 11 Uhr eine Explosion geben wird. Daraufhin wurde die Polizei informiert und die Schüler nach Hause geschickt. Sprengstoffexperten durchsuchten mit Hilfe von Hunden die Gebäude.

UPDATE 15.30 Uhr

Gegen 13 Uhr war die Suche beendet ohne das Sprengstoff gefunden wurde.

Das frm-Regionalfernsehen hat ein Video veröffentlicht:

Die zehn häufigsten “PC-Fallen” im Netz (3/10)

März 11, 2010 Von: Bernd Rothe Kategorie: Service Kommentare deaktiviert

Hallo liebe Freunde der Dippser StattZeitung.
Heute gibt es wieder einen Tipp zur Abwendung von Gefahren im Internet von Arne Arnold.

Gefahr 3: Trickbetrug über soziale Netzwerke
Anwender, die sich häufig in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Xing aufhalten und dort die Chat- oder Mailsysteme nutzen, sollten sich vor diesem Trick in Acht nehmen: Ein Freund oder ein guter Bekannter chattet Sie innerhalb Ihres sozialen Netzwerks an und ist völlig verzweifelt. Er schreibt Ihnen, dass er sich gerade im Ausland an einem Flughafen befinde und gerade überfallen und ausgeraubt wurde. Sein Geld, seine Papiere, sein Handy – alles weg. Ins Internet könne er nur, weil am Flughafen ein kostenloser Surf-PC steht. Er bittet Sie, ihm 350 Euro für ein Ticket nach Haus als Bargeldanweisung per Western Union zu schicken. Wer würde hier nicht helfen?

Tatsächlich hat sich ein Betrüger per Virus die Zugangsdaten zu einem Profil etwa in Facebook gestohlen. Der Kriminelle loggt sich dann in das Profil ein und chattet einen der dort hinterlegten Kontakte an. Etliche Infos zur gestohlenen Identität und zur Person, die der Betrüger anchattet, bekommt er durch die Facebook-Profile automatisch geliefert. So kann er oft sehr überzeugend schreiben. Und selbst wenn der Inhalt oder der Stil ungewohnt klingt, lässt sich das mit dem Schock durch den Überfall erklären.

So schützen Sie sich: Auch wenn Ihr Freund sagt, das Handy sei gestohlen, sollten Sie versuchen, ihn anzurufen. Wenn er abhebt, haben Sie den Schwindel schon auffliegen lassen. Geht er nicht ans Handy oder ans Telefon zu Hause, stellen Sie ihm per Chat Fragen, die er nur beantworten kann, wenn er mehr über Sie weiß, als in Ihrem Facebook-Profil steht. Ein echter Freund oder Bekannter wird für diese Maßnahme Verständnis haben.

Quelle: www.1und1.de

017

Aus dem Polizeibericht

März 09, 2010 Von: Heiko Frey Kategorie: Polizeibericht Kommentare deaktiviert

Sachbeschädigung an Hauswand
Ort: Dippoldiswalde, Am Busbahnhof
Zeit: 08.03.2010, 14.52 Uhr
Gestern Nachmittag sah ein 59-Jähriger, wie mehrere Kinder und Jugendliche den Giebel seines Hauses mit Schneebällen bewarfen. An der Wand lief bereits eine rote Flüssigkeit hinab, denn die Schneebälle waren getränkt. Als sie den Mann erkannten, flüchteten die Werfer. Dieser verfolgte sie jedoch durch fast die ganze Innenstadt und konnte einen von ihnen, einen 12-Jährigen am Busbahnhof festhalten und der hinzugerufenen Polizei übergeben. Ein zweiter Mittäter (16) kam von selbst zurück. Von zwei weiteren Jugendlichen sind die Namen bekannt. Sie hatten die Schneebälle angeblich mit Bier übergossen und aus Spaß an die Hausfassade geworfen. Welcher Schaden dabei entstanden ist, wird gegenwärtig geprüft.

Bitte lächeln, alte Stadt

März 09, 2010 Von: Harald Weber Kategorie: Allgemein, Historisches, Kultur, Sonstiges Kommentare deaktiviert

Fotowettbewerb zum Städtebaulichen Denkmalschutz 2010 ”Bitte lächeln, alte Stadt.”

Am 26. Januar 2010 wurde der Fotowettbewerb „Bitte lächeln, alte Stadt.” Durch den Minister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Dr. Peter Ramsauer gestartet. Ausgelobt wird der Fotowettbewerb durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Bis zum 15. August 2010 können Beiträge von Hobby- und Profifotografen sowie von Schulen eingesendet werden. Ziel ist, für den Städtebaulichen Denkmalschutz zu sensibilisieren, zur Auseinandersetzung mit dem Thema anzuregen sowie Erfolge und Möglichkeiten zu vermitteln.

Eingereicht können die Bilder  digital (www.bitte-laecheln-alte-stadt.de)
Teilnehmer müssen aus technischen Gründen fotocommunity-Mitglied sein/werden, eine kostenlose Mitgliedschaft ist möglich.
Digitale Bilder sollten im jpg-Format eingereicht werden, eine Dateigröße von 10 MB nicht überschreiten und im Dateinamen weder Umlaute (ä/ö/ü), Leerzeichen oder Sonderzeichen (z.B. !”()$%&*+,-./) haben.

oder

per Post
Bundestransferstelle Städtebaulicher Denkmalschutz.
c/o complan Kommunalberatung
Voltaireweg 4
14469 Potsdam

Die Beiträge sind in einem verschlossenen, mit der vollständigen Absenderadresse versehenen, Umschlag einzusenden. Jedes Bild ist mit einem Titel und dem Aufnahmeort zu versehen. Ein Teilnahmebogen ist für jedes eingesendete Foto einzeln beizufügen

Nur Fotos, die sich auf das beschriebene Thema beziehen, dürfen teilnehmen und sind gewinnberechtigt.
Bilder, die per Post eingesendet werden, sollten mindestens 10×15 cm groß sein.

Der Teilnahmebogen steht unter www.Bitte-laecheln-alte-Stadt.de zum Download bereit oder kann bei der Bundestransferstelle Städtebaulicher Denkmalschutz abgefordert werden
Infotelefon: 0331 – 20151 22

Bei Einreichung von Beiträgen über das Internet gilt der Zeitpunkt der abgeschlossenen Bildübertragung (Serverzeit nach abgeschlossenem Dateiupload). Bei Posteinsendungen gilt der Posteingangsstempel des Tages.

PREISVERGABE
Kategorien:
Die Preisvergabe erfolgt in drei Wettbewerbskategorien:
Kategorie 1: Professionelle Fotografen,
Kategorie 2: Hobby-Fotografen,
Kategorie 3: Schulen.

Bekanntgabe der Preisträger:
Die Bekanntgabe der Preisträger und die Preisverleihung erfolgen im Rahmen des Kongresses Städtebaulicher Denkmalschutz im Herbst 2010, über das Internet sowie über die gängigen Medien. Die Preisträger 1-30 werden schriftlich benachrichtigt. Eine Benachrichtigung aller Teilnehmer erfolgt nicht. Alle Preisträger erhalten eine Einladung zur Preisverleihung im Rahmen des Kongresses Städtebaulicher Denkmalschutz am 27. und 28. September 2010. Die Anreise zur Preisverleihung ist durch die Teilnehmer eigenständig zu organisieren.

PREISE
In jeder Preiskategorie sind Gutscheine für eine Fotoausrüstung im Wert von
1. Preis: 1.000 Euro
2. Preis:    500 Euro
3. Preis:    300 Euro
4. Preis:    200 Euro
zu gewinnen.