Dippser StattZeitung

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Artikel der Kategorie ‘Historisches’

Folgt nach der 6 wirklich die 7 ?

Oktober 07, 2017 Von: Werner Irmscher Kategorie: Gewerbe, Historisches, Kunst/Kultur Kommentare deaktiviert

Die Erhaltung traditioneller handwerklicher Techniken in seiner breiten Vielfalt wird im Dipp’ser Museum seit einigen Jahren anschaulich und erlebbar gemacht. Nun schon zum 6. Mal gab es den Kunsthandwerkermarkt in fast allen Räumen des Dippser Museums, im Hof und auf der Wiese. Bei über 20 Ausstellern kunsthandwerklichen Geschickes konnte sich die etwa 650 Besucher dieses Tages von handwerklichen Fertigkeiten, Kreativität und den geschaffenen Werken der Akteure überzeugen und überraschen lassen. Drei Urige Originale begleiteten die Veranstaltung mit ihrer Live-Musik, für das leibliche Wohl war gesorgt und so konnte auch das nicht so prächtige Wetter dem Erfolg dieser Veranstaltung keinerlei Abbruch tun. Die Veranstalter um Frau Dr. Bormann, die selbst ihre papiergestalterische Kunst darbrachte, waren mit diesem schönen Tag zufrieden, wie auch die überwiegende Anzahl der Künstler, die ihre Dinge an die Frau oder den Mann gebracht hatten. Nun könnten sich die Mitglieder des Museumsbeirates und Mitarbeiter des Museums zufrieden zurücklehnen. ABER: Der 7. Kunst-handwerkermarkt im nächsten Jahr bereitet noch einige Probleme. Wie bekannt, soll im Jahr 2018, dem Jubiläumsjahr der 800-Jahr-Feier der Stadt das Museum saniert werden, also wird für einige Zeit geschlossen. Damit stünden die Räumlichkeiten für diesen Markt nicht mehr zur Verfügung. Abgesehen davon, das in diesen Festjahr auch die Stadtgeschichte im Museum für Besucher unserer Stadt wohl nicht zugänglich sein wird, was eigentlich eine Unmöglichkeit ist, kann ja auch die Osterzgebirgsgalerie im Schloß dem Museum nicht weiterhelfen, denn diese ist ja auch ab 4.Juni geschlossen, wegen Umbau für die Montan-Archäologische Neugestaltung. Nun sind neue Gedanken für den 7. Kunsthandwerkermarkt gefragt. Vielleicht haben Sie einen ???

Werner IrmscherEröffnung durch Uta Bormann

Kalender zur 800-Jahrfeier

September 26, 2016 Von: Werner Irmscher Kategorie: 800 Jahre Dippoldiswalde, Bürgerinitiativen, Dippolds Info, Historisches, Personalien Kommentare deaktiviert

Schon jetzt kann für 2017 und 2018 geplant werden.

Zur Informationsveranstaltung in Vorbereitung der 800 Jahr-Feier unserer Stadt Dippoldiswalde übergab Frau Barbara Quase dem Koordinator des Vorbereitungsteams Bernd Wehner das Kalender-Set für 2018.

Dieses besteht aus den Kalendern für 2017 und 2018 sowie einem Wanderheft der schönsten Routen in und um Dippoldiswalde. Wie Bernd Wehner betonte, leistet jeder Käufer einen direkten Beitrag zur Finanzierung des genannten Jubiläums. Während der Veranstaltung lobten erste Erwerber dieser Artikel die hohe Qualität der Gestaltung der Kalender und die reichhaltige Ausgestaltung mit Bildern und Kartenmaterial für die Wanderungen.

Danke an Frau Quase für diesen sehr schönen Beitrag zu unserem Fest und Danke im Voraus an alle, die diesen Kalender in Dipps, Kirchgasse 1 kaufen werden.

Dippold gesucht

September 11, 2016 Von: Harald Weber Kategorie: Historisches, Personalien, Sonstiges, Tourismus Kommentare deaktiviert

Dippoldiswalde wird ja nun bald mindestens 800 Jahre alt. Demzufolge ist auch der Namenspatron „Dippold“ in diesem Alter. Und da kann man  leicht nachvollziehen, dass die Aufgaben, die unser heutiger „Dippold“  zu bewältigen hat, einen Einzelnen ganz schön belasten. Da sind die sehr beliebten Führungen durch unsere kleine liebenswerte Stadt, die Anwesenheit bei kommunalen Ereignissen und Festen, bei Geburtstagsjubiläen, auch bei Hochzeiten wurde der Dippold schon gesehen und vieles andere mehr.

Und deshalb denkt unser lieber Dippold darüber nach, ob es nicht einen Dippser gäbe, der ihn unterstützen könnte. Einen Freund und Weggefährten, einen, der Dipp’s genauso liebt wie er selbst und der mit Engagement und Enthusiasmus unsere Stadt repräsentieren möchte. Die Einzelheiten zu dieser Arbeit würden in heutigem Amtsdeutsch etwa lauten : Der Museumsbeirat, Verein „Dipps lebt“ und FRM TV schreiben einen oder mehrere „Dippolde“ aus. Die Stelle ist unbefristet, Arbeitszeit variabel, Arbeitsbekleidung wird gestellt, Entlohnung wie vor 800 Jahren.

  • Schriftliche Bewerbung ist nicht erforderlich. Haben wir ihr Interesse geweckt ?
  • Einfach anrufen bei FRM-TV unter 03504 616210.

750. Jahrestag des Bierstreites der Bergstädte Dippoldiswalde und Freiberg

September 09, 2016 Von: Harald Weber Kategorie: Bürgerinitiativen, Historisches, Kernstadt Dippoldiswalde, Nebenan, Pressemitteilung, Veranstaltungen, Vereine berichten Kommentare deaktiviert

von Andrea Kretschmann – „Förderverein mittelalterlicher Bergbau Dippoldiswalde e.V.“

  • Bierstreit zwischen Dippoldiswalde und Freiberg:
    Was ist DAS denn? – werden Sie sich jetzt sicherlich fragen.

Gehen wir doch mal zurück in das Jahr 1266.

Die beide Städte, Dippoldiswalde und Freiberg, konnten sich in einem über Jahre bestehenden Rechtsstreit nicht einigen. In ihm ging es darum, wer das Bier brauen durfte, mit dem die Bergleute und andere Handwerker versorgt wurden. Zu dieser Zeit war das Bier für die Menschen zumeist hygienisch sauberer als das Wasser, was zur Verfügung stand und es enthielt auch weniger Alkohol als heute.

Alle Möglichkeiten zur Beilegung des Streites (Nachforschung, Klage, Rechtsstreit) wurden genutzt, waren aber erfolglos.

Der Markgraf Heinrich und sechs Persönlichkeiten, u. a. der Stadt Freiberg, führten am Ende eine folgenschwere Entscheidung für Dippoldiswalde herbei. Sie entschieden dahingehend, dass auf allen gewinnbringenden Zechen nur noch freibergisches Bier verkauft werden durfte.

Ausschlaggebend für die Herren war, dass der Bergbau sich unter der Aufsicht des Freiberger Bergmeisters bis in das Gebirge ausgebreitet hatte. Da es sich um eine Urkunde des Markgrafen, also des Landesherrn, handelte, hatte diese Gesetzeskraft. Die Freiberger hatten somit erreicht, dass ihr Einfluss bis nach Dippoldiswalde (ca. 21 km) ausgedehnt wurde.

In unserer Stadt ist ein Gebäudekomplex einer ehemaligen Brauerei noch als Zeugnis vorhanden: neben und hinter dem ehemaligen HO Sportwaren Geschäft (zu DDR-Zeiten auch als Spowa bekannt) sind die Anlagen und Gewölbe selbiger noch vorhanden. Von der Spowa wurden sie als Lagerräume genutzt. Heute sind die Gebäude zwar baufällig, aber als letztes Zeugnis des Braugewerbes schützens- und erhaltenswert.

Somit kommen wir wieder in das Jahr 2016.
Am Samstag, dem 17. September 2016 möchten wir den Bierstreit zwischen Dippoldiswalde und Freiberg wieder aufleben lassen. Zu diesem Zweck kann man sich ab 10:00 Uhr beim Schaubrauen im Rahmen der Ausbildung der Lehrlinge zum Brauer im Beruflichen Schulzentrum „Otto Lilienthal“ einen Einblick in das traditionelle Brauhandwerk verschaffen.

Es gibt auch einige Informationen über das vor 750 Jahren, am 01.September 1266, gefällte „Urteil“, das als sog. „Bierstreit“ in die Geschichte einging. Ein schweres Erbe, welches Dippoldiswalde seit 750 Jahren trägt!

Doch an einem solchen Tag können auch bei Ihnen die für das sensorische Bewerten erforderlichen Sinnesorgane gefordert werden. Sie dürfen sich selbst ein Urteil bilden, sowohl durch Sehen, Riechen als auch und insbesondere durch das Schmecken des Bieres, welches ein Resultat der Ausbildung in der Lehrbrauerei in Dippoldiswalde ist. Natürlich wird zum Vergleich ein echtes Freiberger Bier gereicht!

  • Besuchen Sie am Samstag, dem 17. September 2016, das Beruflichen Schulzentrum „Otto Lilienthal“ in Dippoldiswalde und nutzen Sie diesen Tag, sich nicht nur über das historische Ereignis zu informieren, sondern machen Sie sich auch ein Bild von den weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten hervorragenden Ausbildungsbedingungen an dieser geschichtsträchtigen Ausbildungsstätte in Dippoldiswalde.

800 Jahre Dippoldiswalde – Einladung

September 07, 2016 Von: Harald Weber Kategorie: Bürgerinitiativen, Dippolds Info, Historisches, Pressemitteilung, Service, Tourismus, Veranstaltungen Kommentare deaktiviert

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
sehr geehrte Vereinsvorsitzende und Mitglieder,
sehr geehrte Damen und Herren aus Wirtschaft und Verwaltung,
und alle, denen eine 800 Jahrfeier Dippoldiswalde 2018 am Herzen liegt,

Wir suchen Macher

Viel Zeit ist schon vergangen, da unsere Heimatstadt Dippoldiswalde von unseren Vorfahren geschaffen und zur Blüte gebracht worden ist.

Und einige Jahre schon ringen engagierte Bürger darum, das 800 jährige Jubiläum der Ersterwähnung unserer Stadt würdig zu begehen.

Mehrere Anläufe dazu hat es seit 2012 schon gegeben, aber diese zarten Pflänzchen darben, weil ja noch soooo lange Zeit ist, weil Verantwortlichkeiten im Rathaus wechselten und weil wie sich jetzt herausstellt, eigentlich im Moment gar kein Geld dafür da ist.

Nun aber soll es einen neuen Start zu dieser anspruchsvollen Aufgabe geben. Wiederum haben sich Enthusiasten zusammengefunden, die ihre Stadt im Jahre 2018 feiern sehen wollen.

Doch das schaffen ein paar wenige nicht allein. Darum wenden wir uns heute gerade an Sie !

Wir möchten nicht „einladen“ sondern Sie herzlich bitten, zu uns zu kommen und gemeinsam mit anderen, die unser Dipps irgendwie lieben, ein würdiges Fest für unsere Heimatstadt vorzubereiten.

Die 800-Jahr-Feier ist für uns keine Frage der Fakten, der Logik oder der Zahlen, sondern eine Frage des Herzens.

Wir möchten uns als Koordinatorenteam „800 Jahre Dippoldiswalde“ vorstellen und Ihnen Einblick und Ausblick über zu lösende Aufgaben, Ideen und Möglichkeiten geben, aber auch Vorschlägen und Bereitschaftserklärungen von Ihnen für eine Umsetzung notwendiger Teilaufgaben erhalten und folgen.

Wir können mit großer Freude schon berichten, dass der Oberbürgermeister, Herr Jens Peter, die Schirmherrschaft für dieses Jubiläum übernehmen wird.

  • Wir treffen uns dazu am:
    Donnerstag, dem 15. September 2016, um 18.30 Uhr
    im Вahnhotel Dippoldiswalde

Wir würden uns sehr über Ihr Kommen freuen.

Bernd Wehner, Dirk Massi, Werner Irmscher