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Artikel der Kategorie ‘Freizeit und Erholung’

Tausende beim Feuerwerk

29. August 2010 Von: Harald Weber Kategorie: Freizeit und Erholung, Kunst/Kultur, Tourismus, Veranstaltungen Noch keine Kommentare →

An gestrigen Abend wurde das Feuerwerk von “Die Malter in Flammen” nachgeholt. Es fand als Höhepunkt des Sommerfestes, welches im Standbad Paulsdorf gefeiert wurde statt.

Aber auch an Seeblick, EIS OASE und Skulpturenpark Paulsdorf sowie in den  Standbädern Seifersdorf und Malter war was los. Zwar kamen nicht ganz so viele Gäste wie am 17. Juli aber auch gestern war kaum ein Parkplatz zu finden und die Strandbäder zum Feuerwerk sehr gut besucht.

Landschaftsschutz 2010

26. August 2010 Von: Heiko Frey Kategorie: Freizeit und Erholung, Landkreis, Tourismus, Umwelt 1 Kommentar →

Es ist kaum zu glauben, aber beim Naturschutz sind noch Gesetze aus DDR-Zeiten, also dem letzten Jahrhundert, gültig.

Noch innerhalb des Stadtgebietes von Dippoldiswalde beginnt das Schwarzbachtal. Seine Quelle hat der Schwarzbach in der Nähe der Straße zwischen Obercarsdorf und Sadisdorf. In guten Zeiten blubbert aus dieser Quelle ständig so viel Wasser, als wenn man eine Badewanne ausschütten würde. In machen trockenen Sommermonaten liegt der Bach aber auch schon mal trostlos ohne fließendes Wasser brach.

Malerisch über grüne Wiesen, durch Weidengründe, manchmal leider auch vorbei an einer wilden Mülldeponie renitenter Dorfbewohner, fließt der Bach auch durch das Schwarzbachtal, an dessen Ende neuerdings alte Fischteiche wiederbelebt werden. Die Wiesen des Schwarzbachtales wurden im Jahr 1977 durch den Rat des Bezirkes Dresden auf einer Fläche von knapp 14 ha unter Naturschutz (NSG) gestellt. Insbesondere seltene oder vorm Aussterben stehende Pflanzen auf den Wiesen sollten geschützt werden. Um dies erfolgreicher praktizieren zu können und um Schadstoffeinträge der nahen Landwirtschaft abzumildern, wurden auch einseitig die Wälder am nordwestlichen Hang in das Naturschutzareal einbezogen. Leider ist das NSG aufgrund schlechter Öffentlichkeit der Betreiber einer unmittelbar angrenzenden Naturschutzstation selbst in Dipps nur wenig bekannt.

Vor etwa fünf Jahren verkaufte der Landkreis Weißeritzkreis unter Leitung des damaligen Landrates Bernd Greif den Waldbesitz im Naturschutzgebiet. Der neue Eigentümer nutzte die Gunst der Stunde und entnahm sofort die ältesten und wertvollsten Bäume. Er wüsste nichts von einem Naturschutzgebiet.

Die Wiesen „pflegt“ seit Jahren der LPV, der Landschaftspflegeverband (Sächsische Schweiz -) Osterzgebirge (und Vorland) e. V. Der LPV ist ein Zusammenschluss von Landwirten, Kommunen, Privatpersonen, Umweltverbänden und Vereinen. Der Geschäftsbetrieb wurde seit der Gründung des LPV in erster Linie durch staatliche Förderprogramme gesichert.
Mangels eigener personeller Ressourcen wurde die Pflege der Wiesen im Schwarzbachtal nach Kenntnis unserer Redaktion an die Osterzgebirgische Landschaftspflege GmbH (OLP) weitervergeben. (Entgegen den Pflichten des Telemediengesetzes findet man auf der Homepage der OLP kein Impressum. Zudem ist dieses Unternehmen in der Vergangenheit aufgefallen, als es (günstlings-)wirtschaftliche Beziehungen mit dem Landschaftspflegeverband unterhielt. Eine öffentliche Ausschreibung der Stadt Dippoldiswalde (ca. 30.000,- Euro), vorbereitetet durch den LPV, gewann … OLP. Der zuständige Bearbeiter wechselte unmittelbar nach Auftragsvergabe vom LPV zur OLP GmbH, und später wieder retour. Bis heute steht bei der Denic (das Unternehmen ist die zentrale Registrierungsstelle für deutsche Internetseiten) der LPV als Besitzer der Internet-Domain. Im aktuellen Handelsregisterauszug kann man aber sehen, dass sich 10% der Geschäftsanteile in Privatbesitz befinden. An oberster Stelle steht hier Bernd Hänel, der langjährige Chef des LPV. Die übrigen Anteile am Unternehmen OLP hält der Landschaftspflegeverband.)

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Die Arbeit bei der Wiesenpflege im Schwarzbachtal muss man aus Sicht des Umweltschutzes leider als katastrophal bezeichnen. Über die geschützten Wiesen fahren schwere Traktoren und hinterlassen jedes Jahr nach der Mahd und dem Abtransport des Schnittgutes tiefe Furchen. Die feuchten Wiesen werden fast bis zu einem halben Meter durch die schweren Geräte durchpflügt. Und dies jedes Jahr bis zu 2x.

Die naturnahen Bachläufe werden zerstört, da man ja die schwere Technik nicht über die einfachen Brücken transportieren kann.

Leider, und so kommen wir wieder an den Beginn dieses Textes, fehlen seit nunmehr 20 Jahren konkrete Handlungsanweisungen für dieses Naturschutzgebiet. Da es die zuständigen Ämter und Behörden bisher nicht schafften, das Naturschutzgebiet in bundesdeutsches Recht zu überführen, kann hier nahezu jeder machen, was er für richtig hält. Umweltaktivisten sowie engagierte Bürger kapitulierten resigniert.
Während Ämter und Behörden meist kurze Termine in ihren Bescheiden setzen, ist die originäre eigene Arbeit auch nach 20 Jahren eher Nebensache. Und so könne man auch jetzt noch nicht sagen, bis wann hier eine Änderung möglich ist. Kein Geld, kein Personal! Sollte man sich in vielen Jahren an die ursprünglich schützenswerten Pflanzen erinnern, dürften diese längst kaputt gefahren worden sein.

Hinweisschild zur „Nachhaltigkeit“ auf dem Naturlehrpfad im Schwarzbachtal! „Für den Erhalt der Naturlehrtafeln stehen leider keine finanziellen Mittel zu Verfügung. Diese werden dem natürlichen Verrottungsprozess überlassen bzw. sofern sich auch daraus Gefahrenmomente ergeben, werden die Tafeln abgebaut.“ – LRA Weißeritzkreis im August 2007

Leider verrottet tatsächlich auch dieses Schild derzeit unbeachtet im Wald.

Das Feuerwerk wird nachgeholt

18. August 2010 Von: Harald Weber Kategorie: Freizeit und Erholung, Kunst/Kultur, Service, Tourismus, Veranstaltungen 1 Kommentar →

Bei einem Gespräch informierte Klaus Kaiser, Geschäftsführer der Weißeritztal-Erlebnis GmbH, über das Sommerfest mit Höhenfeuerwerk.

“Malter in Flammen” wurde von einer unübersehbaren Zahl von Gästen besucht und die Tages- und auch Abendveranstaltungen waren ein großer Erfolg, obwohl der Besucherzustrom, der alle Erwartungen übertroffen hat, die Gastronomie teilweise an ihre Grenzen brachte. Umso bedauerlicher war es, dass gegen 23.00 Uhr der Höhepunkt, das Feuerwerk, aus technischen Gründen abgesagt werden musste. Dafür entschuldigt sich Klaus Kaiser nochmals bei allen Gästen, und man merkt ihm noch heute sein Bedauern an. Zu dieser Absage kam es durch eine Verkettung verschiedener Umstände. Einen Schuldigen will und kann der Veranstalter nicht benennen, hat jedoch mit allen Beteiligten eine umfassende Auswertung vorgenommen, die Fehler analysiert und entsprechende Lehren gezogen.

Feuerwerk mit Plan B (Karikatur: Mirko Mitschke © CC by-nc-nd)

Und wie am Abend des 17. Juli versprochen, wird das Feuerwerk über der Malter am Sonnabend, dem 28. August um 22.30 Uhr in vollen Umfang nachgeholt. Dieses findet im Rahmen des Sommerfestes im Strandbad Paulsdorf statt. Für gute Stimmung wird ab 19 Uhr die CB-Disko Grumbach sorgen.
Auch für einen übergroßen Besucherstrom ist diesmal vorgesorgt. Im Strandbad Paulsdorf werden die Mitarbeiter der WTE bei der gastronomischen Versorgung zusätzlich durch den Obertorgrill und die Firma Held mit Bierwagen und die Fleischerei Geißler mit Grillständen unterstützt.
Aber auch im Strandbad Seifersdorf, durch “Schindlers Restaurant Strandperle”, im Strandbad Malter durch das Restaurant “Zum Ankerplatz”
und in der EIS OASE am Seeblick Paulsdorf (welcher um 19 Uhr für eine Besichtigung offen steht) werden die Gäste gastronomisch betreut.
Selbstverständlich ist der Eintritt wiederum frei und diesmal werden auch die Parkplätze kostenlos zur Verfügung stehen und mit Einweisern erneut abgesichert.
Nur den Shuttle-Verkehr über die Talsperre wird es nicht geben. Nun bleibt nur auf schönes Wetter und zahlreiche Besucher zu hoffen, die das Erlebnis eines Höhenfeuerwerkes auf der Talsperre Malter erleben werden.

Livemusik am Donnerstag

16. August 2010 Von: Harald Weber Kategorie: Freizeit und Erholung, Kunst/Kultur, Personalien, Service, Veranstaltungen Noch keine Kommentare →

Neue Veranstaltungsreihe im kleinen Saal

Die neue Spielzeit im Kulturzentrum Parksäle steht bevor. Die Mitarbeiter haben die Sommerpause genutzt, um verschiedene Arbeiten im Außengelände und im Haus zu erledigen.
Der kleine Saal erhielt endlich einen frischen Anstrich. Mit seinen 50 Plätzen wird er gern von Vereinen, Familien und Firmen für verschiedene Veranstaltungen genutzt.
Im September startet auch die neue Veranstaltungsreihe „Livemusik am Donnerstag“ im kleinen Saal, bei der im Abstand von zwei Monaten regelmäßig Konzerte stattfinden sollen.
Ziel ist es, das Programm-Angebot des Kulturzentrums zu bereichern und neue Akzente zu setzen. Der kleine Saal ist durch seine Größe wunderbar geeignet, um kleine, aber ansprechende Veranstaltungen durchzuführen.

Inhaltlich gibt es keine Einschränkungen, wobei die musikalische Qualität besonders im Vordergrund steht, um den Gästen einen vollkommenen (Hör)Genuss zu vermitteln.
Es werden ausgewählte Künstler auftreten, die bisher nur einem kleinen Publikum bekannt sind und den großen Saal nicht füllen würden. Dadurch entsteht eine besondere Atmosphäre zwischen Musikern und Zuhörern.

Für den Inhalt der neuen Konzertreihe ist Thomas Pätzold, Inhaber und Betreiber des Tonstudios und Veranstaltungsservice “Robotronic Musikproduktion” in Reichstädt in Kooperation mit den Parksälen verantwortlich. Durch die technische Betreuung verschiedener Veranstaltungen des Kulturzentrums entstand eine enge Zusammenarbeit und neue Ideen.

Zum Auftakt am 16.09.2010 um 20.00 Uhr spielen “Cliff Häußler & Mario Bening”, ein Duo aus Chemnitz, das am Abend noch durch Gäste verstärkt wird. Der Session- Charakter ist geboten und erwünscht. Die Fortsetzung folgt am 25.11. mit “DCD”.

Babett Pätzold aus Reichstädt wird einigen im Kreis sicher bereits bekannt sein. Unterstützt wird sie von Rico Fritzsche an der Gitarre und Ronny Günzel am Schlagzeug. Rocksongs im akustischen Gewand erwarten die Zuhörer. Als dritte im Bunde wird Miriam Spranger am 27.01.2011 den Abend gestalten. Die Singer/Songwriterin begleitet sich selbst auf der Gitarre und wird die Songs ihrer aktuellen CD “Zwischen den Zeilen” vorstellen.

Eine Besonderheit dieser Reihe wird der Eintritt sein, denn die Besucher dürfen selbst bestimmen, wie viel sie für das Konzert ausgeben möchten. Ein Euro muss jedoch mindestens bezahlt werden. Diese Regelung hat sich bereits in anderen kulturellen Einrichtungen bewährt und soll deshalb auch in Dipps ausprobiert werden. Wir freuen uns auf viele interessierte und neugierige Besucher.

Ansonsten stehen mit Thomas Stelzer, Tom Pauls und Katrin Weber, Pittplatsch und den Bierhähnen wieder beliebte und bekannte Künstler auf unserer Bühne und garantieren für gelungene Unterhaltung. Der ausführliche Spielplan liegt im Kulturzentrum und an vielen anderen Stellen in Dippoldiswalde aus.

Angela Meisegeier

Was wird denn nun?

12. August 2010 Von: Harald Weber Kategorie: Freizeit und Erholung, Landespolitik, Tourismus, Vereine berichten, Verkehr 2 Kommentare →

Was wird aus dem Wiederaufbau der Weißeritztalbahn bis Kipsdorf? Wird’s oder wird’s nicht? Nix genaues weiß man nicht.

Und deswegen wird am kommenden Sonnabend (14.8.2010, 13.13 Uhr) erneut eine Mahnwache und Demo vor dem Bahnhof Kipsdorf stattfinden um die Forderung nach dem vollständigen Wiederaufbau bis Kipsdorf erneut zu bekräftigen.