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Artikel der Kategorie ‘Neues aus Dippoldseggersbach’

Stadt streitet mit Dippser Händlern

März 13, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Gewerbe, Kernstadt Dippoldiswalde, Neues aus Dippoldseggersbach, StattVerwaltung/ StattRat 1 Kommentar →

Irgendwie sind die Tagesordnungspunkte „Anträge auf Befreiung von der Gestaltungssatzung“ im morgigen Technischen Ausschuss (TA, Vorlage Nr.: 17a/2012 und 17b/2012) schon sehr merkwürdig. Zwei Dippser Gewerbetreibende auf dem Markt sollen ihre Werbung wieder abbauen.

Dass es in einer kleinen Stadt mit historischem Marktplatz Regeln für das Anbringen von Werbung geben muss, dürfte unstrittig sein. Wenn „blüten-stil“ und „BIO FOR LIFE“ also gegen die Vorschriften verstoßen haben, sollte die Stadtverwaltung aktiv werden.

Im Fokus der Verwaltung: „blüten-stil“ und „BIO FOR LIFE“, zwei Geschäfte auf dem Dippser Marktplatz

In diesem Fall sollte der Verwaltungsakt ohne Zuhilfenahme des Technischen Ausschusses durchgesetzt werden.

Der verdrehte chronologische Ablauf der Ereignisse in der Beschlussvorlage lässt allerdings den Eindruck aufkommen, dass die Stadtverwaltung hier Meinungen manipulieren will:

„Mit Schreiben vom 26. Januar 2012 wurde der Geschäftsinhaber aufgefordert, die vorhandene Werbeanlage zu entfernen oder durch eine Werbeanlage gemäß der Satzung zu ersetzen. Mit Schreiben vom 08. Januar 2012 stellte dieser einen Antrag auf Befreiung von der Gestaltungssatzung. Das Schreiben ist der Sitzungsvorlage beigefügt.“

Ein weiteres Zitat der Beschlussvorlage der Verwaltung:

„Bio For Life hatte vorher seinen Sitz auf der Schuhgasse. Auch an diesem Objekt wurde die Werbeanlage ohne Genehmigung errichtet. Es gehört zu den Pflichten der Geschäftsinhaber sich vor Errichtung von Werbeanlagen über geltende Vorschriften zu informieren.“

Wo das Unternehmen vorher angesiedelt war, dürfte bei dieser Entscheidung für den TA völlig irrelevant sein. Dass es bei diesem Unternehmen schon einmal Probleme mit der Werbung gab, dient in diesem Kontext wohl eher dazu, den Händler in ein schlechtes Licht zu rücken.
Der Vorwurf, der Geschäftsinhaber solle sich doch bitte über Vorschriften zu informieren, ist nun schon fast grotesk: Die Gestaltungssatzung der Stadt datiert nach Recherche der StattZeitung aus dem Jahr 1996 und ist nicht auf der dafür eingerichteten Homepage im Internet hinterlegt.

Bei einem investigativen Stadtrundgang fanden wir allerdings noch weitere gleichartige Schilder, wie Sie hier sehen können:

Zwei Werbeschilder, die sich hinsichtlich der Attraktivität kaum von den bemängelten Schildern unterscheiden

Ebenfalls an der gleichen Häuserzeile und in unmittelbarer Nachbarschaft - allerdings mit Beleuchtung

Nach Kenntnis der Redaktion verlangt die Gestaltungssatzung erhabene Buchstaben, die zwar beleuchtet sein dürfen, allerdings nicht selber leuchten dürfen. Hierüber wird uns die Stadtverwaltung mit der Satzung in Kürze wohl Klarheit verschaffen.

Der Clou aber an der Sache: Der Laden „BIO FOR LIFE“ (und auch „blüten-stil“) beantragten eine Ausnahmegenehmigung. Laut der Beschlussvorlage kann die Verwaltung dieser Ausnahme nur unter der Bedingung zustimmen, wenn die beiden Läden vorher ihre Werbung entsprechend der Satzung geändert haben !!!
Wenn Sie es nicht glauben, die Links zu den Beschlussvorlagen finden Sie oben.

Nachtrag der Redaktion vom 14. März: Die Verwaltung hat eine erste Version der Gestaltungssatzung zur Verfügung gestellt. Leider handelt es sich vorerst um einen Scan, der keine elektronische Bearbeitung oder Suchfunktion zulässt. Trotzdem ist dieses Dokument inhaltlich sehr interessant. Wer so z.B. gegen diese Satzung verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße bis zu 100.000 D-Mark (ja, die Satzung ist schon etwas älter) geahndet werden kann.

Man kann in dieser Satzung aber auch den folgenden Satz lesen:

Eine letzte Anmerkung/ Frage an die Stadtverwaltung: Ist dieses Immobilienangebot im ersten Stock des ehemaligen Maltitzschen Bergamtes auch (verbotene) Werbung im Sinne der Gestaltungssatzung?

Na endlich…

Februar 27, 2012 Von: Harald Weber Kategorie: Allgemein, Gewerbe, Neues aus Dippoldseggersbach, Verkehr 3 Kommentare →

…haben auch die letzten Autofahrer erkannt, daß der Februar in diesem Jahr einen Tag länger ist. Und da muß man ja noch mal nachtanken. Logischerweise nutzen viele die gerade bestehenden SONDERANGEBOTE und so bildeten sich regelrechte Schlangen an den Tankstellen.

günstig (?)

Also bei solch günstigen Preisen sollte man einfach zugreifen. Oder besser gesagt : zuschlagen ?!

Werner Irmscher

Da klingelt es an meiner Tür.

Dezember 18, 2011 Von: Dippoldine Kategorie: Kultur, Neues aus Dippoldseggersbach, Sonstiges Noch keine Kommentare →

Meine Nachbarin.

DippoldineOb sie mal auf einen Smoll Tork bei mir reinkommen könne. Ja, sag ich. Sie wollte sich zu Weihnachten ein neues TV Gerät zulegen, wäre aber noch unschlüssig. Aha, sag ich. Ein Smart Tiwi oder so sollte es schon sein, aber natürlich Full HD.

So so, sag ich. Auch das neue Skei mit HD Festplattenresiwer würde ihr gefallen. Hmm, sag ich. Da kann man die Heileits über die Festtage genießen. Ach ja? Sag ich. Am besten wäre natürlich in HD Plus, selbstverständlich mit CE Plus Modul oder auch CE Plus Slot. Na klar, sag ich. Und ob ich denn auch die vielen Blockbaster sehen würde ? Naja, also, ja, den Märchenfilm Frau Holle habe ich heut angesehen, sag ich. Holle ??? Fragt sie? Nein, also mit solchen fremdländischen Namen könne sie nichts anfangen.

Schöne Weihnachten hab ich Ihr gewünscht und mir so gedacht: Ja,ja. Werbung bildet eben.

Ihnen allen auch beschauliche Feiertage, nicht nur am Tiwi wünscht

Dippoldine.

Ein tolles Buch …

Dezember 13, 2011 Von: Harald Weber Kategorie: Kunst/Kultur, Neues aus Dippoldseggersbach, Personalien, Sonstiges Noch keine Kommentare →

Ein tolles Buch ...
Bücherfreund-Inhaberin Heidrun Thiel verkauft dieses Buch sehr gern, weil es viele lokale Bezüge hat und von Dippsern für Dippser (und Freunde unserer Stadt) gemacht wurde.

Noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest wurde das Buch mit Karikaturen von Mirko Mitschke fertiggestellt. Zu danken ist dieses den vielen Helfern und Unterstützern, die dieses ermöglichten. So vor allen Dingen Herrn Prof. Dr. Adolf Heger für die sehr umfangreichen Arbeiten bei der Herstellung des Buches (Kontaktaufnahme mit der Druckerei, Bearbeitung der digitalisierten Grafiken, Erzeugung einer druckfähigen Datei sowie Gewinnung von vier Firmen, die mit Ihrer Werbung den Druck des Buches ermöglichten). Auf ein Honorar hat er verzichtet. (Im Foto mit Heidrun Thiel und Mirko Mitschke bei der Begutachtung des Probedruckes). Den Firmen Kräuterlikörfabrik Altenberg, Hyundai Autohaus Dippoldiswalde, Löwen-Apotheke Dippoldiswalde und Dippser Maler GmbH sei herzlich gedankt. Als Herausgeber fungiert der Verein “Dipps lebt” gemeinsam mit dem Riedel Verlag, bei welchem “Dippolds Bote” erscheint.

Besser als “Dippold Wolfgang Ruhmich” kann man dieses Büchlein eigentlich nicht beschreiben:

“… was Mirko da mit seinen Karikaturen schafft, verdient meine Zustimmung und mein Lob. Er interpretiert Ereignisse und Begebenheiten auf seine Weise, mit spitzem Buntstift und kurzen Texten. So dokumentiert er Befindlichkeiten, erinnert an Versprechungen (und Versprecher). zeigt auf, was ihn (und auch viele andere Dippser) bewegt. Unter anderem die kaputte Beleuchtung in der Alten Pforte, das Hin und Her mit der Weißeritztalbahn, der Straßenzustand und die Parkproblematik, das untergegangene Feuerwerksfloß und das nicht wieder eröffnete Stadtbad. Den Altbergbau und anderes mehr hat er zum Thema gemacht.

Aber auch andere Themen sind hier vertreten: Fußball und die Ölpest im Golf von Mexiko, Kernkraft und Terrorismus, Geldtransport und Rettungsschirm, die Raumfahrt zum Mars und natürlich passend zum Erscheinungsdatum – Weihnachten. Ein Büchlein, welches hoffentlich dem geneigten Leser genau soviel Freude macht wie mir und den anderen, die an dessen Entstehung beteiligt sind, Prof. Dr. Adolf Heger, der den Satz übernahm und die digitalisierten Grafiken nachbearbeitete, Harald Weber, der zu den einzelnen Zeichnungen kurze Texte verfasste und natürlich Mirko Mitschke, aus dessen Feder die Karikaturen stammen.”

Sie erhalten dieses Buch ab sofort zum Preis von 12,90 € bei Bücherfreund Heidrun Thiel, Dippoldiswalde, Herrengasse 13.
Über den Verein “Dipps lebt” (Telefon 03504/6258425, Fax: 03504/6258426, bote@dippoldiswalde.de) können Sie sich dieses Buch auch per Post (zuzüglich 4,50 € Versandkosten) zusenden lassen.

Am Sonnabend, dem 17. Dezember wird Mirko Mitschke vom 13 bis 17 Uhr sein Buch im Eiscafe Solino (Markt 11) selbst verkaufen und signieren.

Merkt doch Keiner!

November 09, 2011 Von: Harald Weber Kategorie: Kunst/Kultur, Neues aus Dippoldseggersbach, Veranstaltungen Noch keine Kommentare →

von Mirko Mitschke

Unter diesem Motto reichten 171 deutschsprachige Karikaturisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über 600 Arbeiten zum diesjährigen 12. Deutschen Karikaturenpreis an die Jury ein. Der Deutsche Karikaturenpreis gehört zu den bedeutendsten seiner Art im deutschsprachigen Raum und wird seit dem Jahr 2000 jährlich von der Sächsischen Zeitung vergeben. Zu den Jurymitgliedern gehörten u.a. der Schauspieler und Kabarettist Wolfgang Stumph, der Vorjahressieger Rudi Hurzlmeier aus Bayern sowie Peter Ufer, leitender Redakteur der Sächsischen Zeitung.

Am 6. November um 11 Uhr wurde nun im Dresdner Schauspielhaus der mit 10.000,00 € dotierte Deutsche Karikaturenpreis vergeben. Unterhaltsam moderiert wurde die Preisverleihung vom Dortmunder Kabarettist Bernd Gieseking. Musikalisch feinste Unterlegung boten Christian von Richthofen und Rolf Clausen, die mit ihrer Vocal-Percussion-Show “AutoAuto!” eindrucksvoll demonstrierten, was mit Altautos rhythmisch machbar ist.

 

Auch ein ABV war an der Würdigung der Preisträger beteiligt, kam aber mit sich und Gaddafi nicht so richtig zurecht

Auch ein ABV war an der Würdigung der Preisträger beteiligt, kam aber mit sich und Gaddafi nicht so richtig zurecht

  • Merken wir die durch Profitgier bedingte katastrophale Zerstörung der Umwelt mit damit verbundenem Wetter- und Klimawandel überhaupt noch?
  • Merken wir; dass aus Fukushima FUDSCHIKATO wird?
  • Merken wir, dass der Rettungsschirm vom Rettungsschirm nur für die Machthabenden ist?
  • Merken wir noch, dass der ehrliche kleine Bürger für den ganzen Irrsinn dieser Welt zahlen muss?
  • Merken wir, dass wir trotz Arbeit immer ärmer werden?
  • Merken wir, dass Gott eigentlich nur noch gelangweilt in seinem Sessel sitzt und täglich den TAG EIN/TAG AUS-Schalter betätigt?

Merkt doch Keiner! Oder? (weiterlesen…)