Dippser StattZeitung

Zentralo(h)rgan für Dippoldiswalde und die Region – Informationen von unten
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Auch hier hätte man fast gelesen:

Mai 30, 2018 Von: Dippoldine Kategorie: Allgemein, Bundespolitik, Dippolds Info, Historisches, Neues aus Dippoldseggersbach

Wir nehmen unsere Web-Seite erst einmal aus dem Web.
Wir möchten zunächst abwarten, wie sich die neue EU-Datenschutzgrundverordnung
und das damit einhergehende Abmahnwesen entwickelt.

oder das hier:

Zugriff verweigert!
Der Zugriff auf das angeforderte Verzeichnis ist nicht möglich. Entweder ist kein Index-Dokument vorhanden oder das Verzeichnis ist zugriffsgeschützt.
Sofern Sie dies für eine Fehlfunktion des Servers halten, informieren Sie bitte den Webmaster hierüber.
Error 403

oder auch:

Momentan in Bearbeitung
Bitte versuchen Sie es später noch einmal …

oder ganz einfach:

Not Found
The requested URL / was not found on this server.
Additionally, a 404 Not Found error was encountered while trying to use an ErrorDocument to handle the request.

Die gewünschte Webseite ist also abgeschaltet, nicht erreichbar oder in Bearbeitung.

Na so was! Mir persönlich sind über 15 Webseiten aus Dippoldiswalde und Umgebung bekannt, deren Betreiber sich entschlossen haben erst einmal zu pausieren, erst einmal abzuwarten oder ganz zu schließen.

Aber warum macht man sowas?

Ganz einfach wegen der DSGVO (Link zur offiziellen deutschen Fassung – 88 Seiten, davon 31 Einleitung mit über 400 mal dem Wörtchen “sollte” – aber ab Seite 32 da wird es konkret – da steht was zu tun und zu lassen ist)!

Das Risiko HIER IGENDETWAS FALSCH ZU MACHEN ist einfach zu groß!

Und wer einmal den Blick über den Tellerand werfen möchte kann hier bei Heise online das DSGVO-Absurditätenkabinett besuchen.

Und das die Befürchtungen nicht grundlos sind und waren beweist sich dadurch, das erste natürlich kostenpflichtige Abmahnungen (in einem Fall werden über 700,- Euro verlangt) bereits am Tage des Inkrafttretens der DSGVO – am Freitag, dem 25. Mai 2018 – bei einigen Webseitenbetreibern eintrudelten.

Und ehe ich es vergesse:

  • Wir haben alle Plugins von WordPress abgeschaltet, es könnten ja sonst persönliche Daten, wie IP, das für öffentlichen Kommentar gewählte Pseudonym und auch der Inhalt des veröffentlichten Kommentars an die von uns nicht zu beeinflussende Stellen gelangen…
  • deshalb werden wir wohl wieder die unsäglichen Spam-Kommentare ertragen müssen – bis diese von Hand gelöscht werden – ´deren Veröffentlichung früher durch Askimet automatisch verhindert wurde…

Und hier eine Datenschutzerklärung, die aber leider nicht ganz DSGVO-Konform ist.

UPDATE (31.05.2018):

Ein schön gefülltes Osternest…

April 01, 2018 Von: Werner Irmscher Kategorie: Allgemein

…gab es am Ostersonntag im Sportpark Dippoldiswalde. Der Verein Kulturraum- und Brauchtums-pflege hatte mit Unterstützung des Sportparkes und vieler Helfer wieder einen Familien-Sonntag organisiert. Nach der schon erwarteten Eröffnung durch den fröhlichen Gesang der „Zwergenland“ Häslein eroberten die fast 450 Besucher die Spielflächen. Nach dem Slalom-Eierlaufen gab es die begehrten Osterüberraschungen und 150 dieser Hasenbeutel wechselten ihre Besitzer. Beliebt war wie immer die Hüpfburg und bei der Mini-Formel 1 sah man spannende Überholmanöver. Sportlich konnten sich die Kleinen aber auch die Großen beim Torwandschießen, Badminton (wir nannten das früher schlicht Federball) und Tischtennis betätigen. Auch das Büchsenwerfen, die Laufstrecke und anderes wurden gern genutzt. Viele lustige Gesichterchen gab es auch nach dem Kinderschminken. Kurz gesagt, es waren vier fröhliche Stunden voller Spiel, Spaß und Unter-haltung, auch Dank der musikalischen Umrahmung durch die „Schmiedeberger Musikanten“. Für das leibliche Wohl sorgte die Sportpark-Gaststätte. Freilich ging es bei diesen vielen Spielen auch manchmal etwas lauter zu, aber dennoch haben mir die Hasen-Zwerge versprochen, auch im nächsten Jahr wieder zu kommen. Doch Pssst. Das soll ich ja eigentlich nicht weitersagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herzlichen Glückwunsch

Januar 31, 2018 Von: Werner Irmscher Kategorie: Allgemein

an den “Förderverein mittelalterlicher Bergbau Dippoldiswalde” zur Nominierung für den “Verein des Jahres”
Die feierliche Auszeichnung aller von einer Jury des Ostsächsischen Sparkasse und der Sächsischen Zeitung ausgewählen Vereine findet am 17. April in Pirna statt.

Wahre Kunst ist oft still.

Januar 20, 2018 Von: Werner Irmscher Kategorie: Allgemein, Kultur, Kunst/Kultur

Und diese Kunst beherrscht der Dresdner Pantomime Ralph Herzog auf eine besonders feine Art. Zu erleben war jener am 19.Januar im Bahnhotel, im Rahmen der Veranstaltungsreihe der „Kleinkunstbühne“. Dieser kulturelle Abend hat längst sein festes Stammpuplikum, aber auch immer wieder neue Besucher. Der Veranstaltungsraum war mit 70 Gästen bis auf den letzten Platz gefüllt und man war gespannt, wie etwas ohne Worte gesagt werden kann, nur mit der speziellen Kunst der Körpersprache. Aber während es auf der Bühne eben pantomimisch recht still vor sich ging, gab es im Zuschauerraum Fröhlichkeit und Beifall zum Beispiel beim Besuch des Dresdner Strietzelmarktes, im Mathematikunterricht in der Schule wenn der Pantomime auf Wunsch der Zuschauer verschiedenste Gefühle und Emotionen des Lehrers darstellte, wir erfuhren die Dachdeckersprache und erlebten den Beruf eines Tischlers vor und nach der Wende. Auch Chirurg, Schmied oder Maurer wurden auf Zuruf des Puplikums erlebbar wie auch die sicher nicht ganz einfache Arbeit einer Hebamme. Ein Restaurantbesuch bei Mc Donalds sowie das verspeisen einer typisch deutschen Bockwurst waren aber auch ein Erlebnis. Bemerkenswert ebenfalls, wie ein Mann eine ganze Philharmonie darstellen kann, wobei es für mich einfach genial dargestellt war, wie der Triangelspieler auf seinen einzigen wichtigen Einsatz wartete. Anschließend erlebten wir noch die Gepflogenheiten eines Theaterbesuchers und konnten die Proben für ein Dixiland Konzert stumm, aber mit lautem Beifall miterleben. Doch auch die verschiedensten Sportarten wußte Ralph Herzog auf unterhaltsame Weise darzustellen und wir konnten an diesem Abend einmal wieder herzlich über uns selbst lachen, auch, weil man sich im Spiegel der Pantomime durchaus selbst wiederfinden konnte. Danke für diesen unterhaltsamen Abend an den Initiator dieser Veranstaltungen, Werner Buchauer, der zugleich auf eine Programmänderung hinwies. Im Monat März wird es gemeinsam mit dem Verein „Kulturraum- und Brauchtumspflege“ einen Vortrag mit interessanten Neuigkeiten zur Dippoldiswalder Stadtgeschichte geben, der von Herrm Eckehart Böhm gestaltet und mit Filmszenen der Feiern von 1968 und 1993 ergänzt wird. Vor der Sommerpause im April erwartet uns in der „Kleinkunstbühne“ der vielen noch sehr bekannte „Zauberpeter“ Dr. Peter Kersten. Also: wir sehen uns bestimmt bald wieder im Bahnhotel, bei Peter Mühlbach, der dankenswerterweise wiederum seine Räumlichkeiten für diese kulturellen Abende zur Verfügung stellt.

Folgt nach der 6 wirklich die 7 ?

Oktober 07, 2017 Von: Werner Irmscher Kategorie: Gewerbe, Historisches, Kunst/Kultur

Die Erhaltung traditioneller handwerklicher Techniken in seiner breiten Vielfalt wird im Dipp’ser Museum seit einigen Jahren anschaulich und erlebbar gemacht. Nun schon zum 6. Mal gab es den Kunsthandwerkermarkt in fast allen Räumen des Dippser Museums, im Hof und auf der Wiese. Bei über 20 Ausstellern kunsthandwerklichen Geschickes konnte sich die etwa 650 Besucher dieses Tages von handwerklichen Fertigkeiten, Kreativität und den geschaffenen Werken der Akteure überzeugen und überraschen lassen. Drei Urige Originale begleiteten die Veranstaltung mit ihrer Live-Musik, für das leibliche Wohl war gesorgt und so konnte auch das nicht so prächtige Wetter dem Erfolg dieser Veranstaltung keinerlei Abbruch tun. Die Veranstalter um Frau Dr. Bormann, die selbst ihre papiergestalterische Kunst darbrachte, waren mit diesem schönen Tag zufrieden, wie auch die überwiegende Anzahl der Künstler, die ihre Dinge an die Frau oder den Mann gebracht hatten. Nun könnten sich die Mitglieder des Museumsbeirates und Mitarbeiter des Museums zufrieden zurücklehnen. ABER: Der 7. Kunst-handwerkermarkt im nächsten Jahr bereitet noch einige Probleme. Wie bekannt, soll im Jahr 2018, dem Jubiläumsjahr der 800-Jahr-Feier der Stadt das Museum saniert werden, also wird für einige Zeit geschlossen. Damit stünden die Räumlichkeiten für diesen Markt nicht mehr zur Verfügung. Abgesehen davon, das in diesen Festjahr auch die Stadtgeschichte im Museum für Besucher unserer Stadt wohl nicht zugänglich sein wird, was eigentlich eine Unmöglichkeit ist, kann ja auch die Osterzgebirgsgalerie im Schloß dem Museum nicht weiterhelfen, denn diese ist ja auch ab 4.Juni geschlossen, wegen Umbau für die Montan-Archäologische Neugestaltung. Nun sind neue Gedanken für den 7. Kunsthandwerkermarkt gefragt. Vielleicht haben Sie einen ???

Werner IrmscherEröffnung durch Uta Bormann