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Artikel der Kategorie ‘Landespolitik’

Probleme mit der Talsperre Malter?

28. August 2010 Von: Karl-Heinz Sobierajski Kategorie: Landespolitik, Sonstiges, Tourismus, Umwelt Noch keine Kommentare →

Sollte es wirklich Probleme mit der Talsperre Malter geben, so ließen die sich ganz unkonventionell lösen. Die Landestalsperrenverwaltung müsste nur zusätzlich zwei versierte Mitarbeiter mit hohem fachlichen Potential einstellen.

Nämlich einen Forstfacharbeiter, der sich um den Baumbestand unmittelbar nach dem Einlauf aus der Vorsperre sowie in den Seitenarmen am Tännicht- und am Lämmergrund kümmert. Der Baumbestand ist sicherlich etwas zu dicht, aber das ließe sich durch zielgerichtete Rodung sicherlich ändern.

Der zweite Mitarbeiter braucht Kenntnisse im Montanbereich, also ein Bergbauingenieur, da er sich um die Abraumhalden, einmal in der Vorsperre und zum anderen entlang unterhalb der Bahnlinie, kümmern müsste. Diese kann man nicht so ohne weiteres beräumen. Sie sollten erst nach wertvollen Bodenschätzen, wie Öl, Blei, Zinn, Mangan o. ä. untersucht werden. Wer weiß, ob sich nicht der Abbau des einen oder anderen Minerals lohnt. Denn sicherlich hat man nicht ohne Grund diese Halden errichtet.

Man könnte natürlich das Problem ohne die Einstellung dieser beiden Fachkräfte lösen. Erstens, man läßt das Wasser in der Talsperre ganz ab und verzichtet auf alle touristischen Möglichkeiten, die sie eigentlich bieten sollte oder zweitens, man wartet bis das nächste Hochwasser kommt, welches das Problem mit den Abraumhalden und dem Baumbestand auf unkonventionelle Art behebt. Sollte jemand andere Lösungswege haben, so kann er die ja an die Landestalsperrenverwaltung senden.

Karl-Heinz Sobierajski

Benefizkonzert für Hochwasseropfer in Sachsen

22. August 2010 Von: Harald Weber Kategorie: Bürgerinitiativen, Kirchgemeinde, Landespolitik, Landkreis, Nebenan, Sonstiges, Umwelt, Veranstaltungen Noch keine Kommentare →

Wieland Büttner: “Da die sächsische Landesregierung nur zögerlich und für die betroffenen Menschen sowie Firmen Hilfen, in vielen Fällen zu nicht akzeptablen Bedingungen offerierte, wollen wir helfen. Freital wurde im August 2002 hart getroffen und uns wurde großzügig geholfen. Nun haben wir die Pflicht, den anderen zu helfen!”

Am 27.08.2010 findet um 19:30 Uhr in der St.Jakobus Kirche in Freital-Pesterwitz ein Benefizkonzert statt.

Für dieses Konzert konnte die Vocalgruppe ” Zwischentöne” des Dresdner “Friedrich Wolf Chores e.V. gewonnen werden. Im Programm stehen Lieder von Klassik über Gospel bis zu Adaptionen von Beatlesklassikern. Darüber hinaus werden noch andere Künstler auftreten.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstalter bitten um Spenden. Die eingenommenen Gelder werden eins zu eins über ein Spendenkonto der Diakonie an Betroffene ausgezahlt.

Für die Organisation dieses Konzertes zeichnen die Kirchgemeinde Pesterwitz und der Freitaler Stadtrat Wieland Büttner verantwortlich.

192,55 Euro

15. August 2010 Von: Harald Weber Kategorie: Bürgerinitiativen, Landespolitik, Nebenan, Sonstiges, Umwelt Noch keine Kommentare →

Die Spendenaktion im Rahmen der Demo zum vollständigen Wiederaufbau der Weißeritztalbahn am 14.08.2010 in Kipsdorf zugunsten der Opfer der Hochwasserkatastrophe in Sachsen (August 2010) ergab eine Summe von 192,55 €. Diese Geld wird am Montag auf das Konto der SZ, Aktion Lichtblick eingezahlt.

Wir denken, damit einen kleinen Beitrag leisten zu können, das Leid lindern zu helfen. Wir hoffen sehr, dass die Betroffenen ebenso, wie wir im Jahr 2002 noch eine entsprechende Unterstützung durch die Sächsische Landesregierung erhalten werden und nicht mit sogenannten zinsverbilligten Krediten belastet werden.

Wieland Büttner

Die 5.000 Euro Frage

15. August 2010 Von: Heiko Frey Kategorie: Landespolitik, Personalien Noch keine Kommentare →

Gerieten sie unter Druck, weil der einflussreiche Richter Dienstaufsichtsbeschwerde gegen sie erhob?

(Anm. d. Red.: „sie“ sind zwei Polizeibeamte, die im Fall „Kinderbordell Jasmin“ ermittelt haben.)

Diese Frage, und einige andere mehr, stellten zwei Leipziger Journalisten, nachdem sie nach mühsamen Recherchen im Internetportal der „ZEIT-ONLINE“ über die Verstrickungen sächsischer Juristen und Polizeibeamter berichtet haben.

Über die Hintergründe zu diesem Artikel gibt es einen sehenswerten Beitrag des Medienmagazins Zapp auf YouTube:

Üblich in solchen Fällen ist es, gegen den Artikel etwas zu unternehmen, per einstweiliger Verfügung den betreffenden Beitrag entfernen zu lassen, eine Gegendarstellung zu erwirken, etc. Dies alles erfolgte bisher nicht, Sie können den Beitrag weiterhin bei „ZEIT-ONLINE“ lesen.

Stattdessen wurden die beiden beteiligten Journalisten persönlich in Haftung genommen. Sie wurden wegen übler Nachrede zu jeweils 2.500 Euro Strafe verurteilt.
Pikanter Weise sollen sich sowohl im Umfeld der Staatsanwaltschaft als auch im Umfeld des Dresdner Gerichtes Beteiligte des Verfahrens befinden. Ebenfalls seltsam, dass die betroffenen Polizisten ihrerseits keinen Einspruch einlegen wollten. Erst ihr Vorgesetzter, der Polizeipräsident persönlich, soll auf Druck des Sächsischen Innenministeriums tätig geworden sein.

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV), die Gewerkschaft der Journalisten, kritisierte das Urteil scharf. “Wenn das Urteil Schule macht, besteht die Gefahr, dass auch andernorts versucht wird, kritisch und investigativ recherchierende Journalisten einzuschüchtern”.

Während die betroffenen Journalisten alle Rechtsmittel ausschöpfen wollen und bereits in der nächsten Instanz auf ein Ende der „Einschüchterungsversuche“ hoffen, will auch der DJV nach Vorlage der Urteilsbegründung über weitere mögliche Schritte beraten. Nicht auszudenken, wenn in Deutschland zukünftig jede kritische Frage derart bestraft werden kann.

Weiter bis Kipsdorf

15. August 2010 Von: Harald Weber Kategorie: Bürgerinitiativen, Historisches, Landespolitik, Landkreis, Personalien, Tourismus, Umwelt, Verkehr 1 Kommentar →

Am gestrigen Sonnabend trafen sich etwa 200 Freunde der Weißeritztalbahn vor dem Bahnhof Kipsdorf, um erneut den vollständigen Wiederaufbau bis Kipsdorf zu fordern. Und in diesem Zusammenhang auch von den Politikern die Einhaltung der gegebenen Versprechen einzufordern. Während der Altenberger Bürgermeister Thomas Kirsten die Gelegenheit nutzte zu den Versammelten zu sprechen, wurden offizielle Vertreter der Gemeinde Schmiedeberg und der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde nicht gesehen.

Unsere Videodokumentation zeigen alle drei Redebeiträge:

“Machen Sie Druck, sorgen Sie dafür, dass bei den Entscheidungsträgern die Weißeritztalbahn im Kopf bleibt, das sie nicht vergessen wird und das wir nicht … den 10. Jahrestag der Flut … begehen müssen und wir haben immer noch keine Dampfwolke hier in Kipsdorf.”
Wieland Büttner (Bahnfreund und Organisator der Mahnwachen, Stadtrat in Freital)

“Ich glaube, dass wenn der Wille da wäre, auch die Bahn fahren würde.”
Thomas Kirsten (Bürgermeister von Altenberg)

“Ich möchte nur an die über 30.000 Unterschriften erinnern… dass eine Abordnung wieder in das Verkehrsministerium fährt, aus den Schubladen die Unterschriften herausholt und die wieder … oben auflegt.”
Ralf Kempe (Vorsitzender der Interessengemeinschaft Weißeritztalbahn e.V.)