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Artikel der Kategorie ‘Kernstadt Dippoldiswalde’

Julian Nagy und sein Brain Racing Team

Juni 17, 2013 Von: Uwe Glöß Kategorie: Allgemein, Freizeit und Erholung, Kernstadt Dippoldiswalde, Personalien, Service, Veranstaltungen, Vereine berichten Noch keine Kommentare →

Für meine Serie mit skurrilen und außergewöhnlichen Hobbys,  bin ich diesmal nach Most gefahren. Most liegt ja in der Tschechischen Republik. Was hat das den mit Dipps zu tun. Ja ich treffe mich im Autodrom Most mit Julian Nagy.  Julian ist unter den Jugendlichen besser bekannt unter Notsch.  Er ist Dippser, der der Liebe wegen,  nach Freiberg gezogen ist. Mittlerweile ist er auch stolzer Vater und genau dort fängt die Geschichte eigentlich an.

Julian mit Sohnemann(Foto: J. Nagy)

Ich kenne Julian schon sehr lange und  Motorradverrückt war er schon immer. Für ihn konnte es gar nicht schnell genug gehen. Das ist nicht nur gefährlich sondern  kann auch Tödlich ausgehen. Unsere Statistik für den Weißerritzkreis zeigt, dass es in den letzten Jahren, tödlich ausgegangene Motorradunfälle, angestiegen sind. Als sein Sohn geboren wurde,  konnte es so nicht weiter gehen.  Also schmiedete er mit seinem über das Internet gefundenen tschechischen Freund Jaromir, der ebenfalls Vater geworden ist, einen Plan. Last uns offiziell Motorradrennen fahren.  Jaromir setzte diese Idee um und gründete im Jahr 2012 das Brain Racing Team.

Jetzt stellte sich nur noch die Frage: Welche Kategorie fahren wir. Sprint oder Langzeitrennen.? Man entschied sich für Langzeitrennen.  Die Endurance-Rennserie hat den Vorteil, dass sie mit eine der Bekanntesten ist und man seine Sponsoren besser ins Licht rücken kann.  Also baute man sich über den Winter die Rennmaschinen zusammen und gab ihnen ein einheitliches Aussehen.

Damit fahren sie  den Czech und den German Endurance Cup, welcher mit 2 Läufen auch in  der deutschen Langstrecken Meisterschaft, ausgetragen wird. Die Rennen gehen je nach Cup und Strecke mit 3 bis 8 Stunden über die Bühne.

Und so ging für Julian am 04. Mai 2013 sein langersehnter Traum in Erfüllung. Sein erstes offizielles Rennen auf dem erst neu erbauten Slovakiaring nahe der ungarischen Grenze.

Als ich ihn Fragte: Was sagt deine Freundin dazu? Antwortet er. Sie ist dafür, dass ich das hier mitmache. Man kann schnell fahren und Spaß haben, vor allem aber ist dies Sicherer als auf der Straße. Hier gibt es Auslaufzonen und wenn man Stürzt  hat man  hier schnell Medizinische Hilfe. Vor allem fährt man jetzt im Team, den Sportlichen Gedanken und um Platzierungen. Das heißt man muss schnell und sicher fahren,eine gute Boxenstrategie mit schnellem Fahrerwechsel umsetzen, den Technikern vertrauen und das wichtigste,ankommen. Damit am Ende eine gute Platzierung für das Team rausspringt. Hier kann ich mein Hobby voll und ganz ausleben.

Nun aber zum Rennablauf: Vor dem Renntag ging es erst einmal zur Fahrerbesprechung. Dort wurde über die Strecke, Regeln, Flaggenkunde und über die Sicherheit gesprochen. Ist wichtig, damit jeder weiß wie man sich verhalten muss, wenn es zu einem Crash kommt .

Fahrerbesprechung am Startturm( Foto; Gloess)

Natürlich muss jede Maschine noch zur technischen Abnahme. Das Rennen startet um 10 Uhr und geht bis abends um 18 Uhr. Vorher war aber auch noch Qualifying und das warm up. Letzteres musste aber abgebrochen werden da es schon im Vorfeld einen heftigen Sturz gab. Also Kaltstart. Gestartet wird im Le Mang Stil. Motorrad wird an der Boxenmauer positioniert der Fahrer steht auf der anderen Seite der Strecke, seinem Motorrad gegenüber. Startsignal und dann aber hurtig auf die andere Seite, Motorrad anlassen und ab auf die Strecke.

Julian startete als erster von 3 Fahrern.( Foto; Gloess)

Julian Tomys Jaromir

( Fotos; Gloess)

Nach nur einer Runde wurde aber schon das Safety Car rausgeschickt. Stürze in der ersten Schikane. Aber Julian fährt noch.

Safetycar( Foto; Gloess)

Nach ein paar Runden mit dem Safetycar gings aber richtig los. Fliegender Start und schon waren sie wieder weg. Die 79 war gut unterwegs. Immer schön im Mittelfeld. In der Zwischenzeit wurde die nächste Rennmaschine fertig gemacht.

Daniel Tichý  und Václav Nývlt bei der Arbeit ( Foto; Gloess)

Teamorder war: Aller 45 min ist  Fahrerwechsel.

( Foto; Gloess)

Jaromir zeigt Julian an: Die Zeit ist um. Ab zum Boxenstopp. Jetzt wird es hektisch, dachte ich mir. Aber nein,alles ging mit einer Ruhe von statten. Bei diesem Fahrerwechsel geht nicht nur ein anderer Fahrer auf die Strecke sondern auch ein Chip, der so genannter Transponder, welcher immer am aktuellen Motorrad mitgeführt werden muss. Er Dokumentiert die Rundenzeiten der Fahrer und die gefahrenen Runden. Damit wird die aktuelle Postion der Teams errechnet und kann per W-Lan in der Box eingesehen werden.

Vorbereitung zum Fahrerwechsel ( Foto; Gloess)

Julian wird eingewiesen ( Foto; Gloess)

Chip und Fahrerwechsel ( Foto; Gloess)

und ab ins Rennen ( Foto; Gloess)

Diese Prozedur wurde aller 45 Minuten durch geführt. So kann man als Fahrer mehrmals ins das Renngeschehn eingreifen.

Nach 182 Runden ist das 8 Stundenrennen von Most geschafft! Davon die Hälfte im (Platz)Regen. Die ersten Ausläufer des Jahrhunderthochwasser 2013. Aber dank Regenreifen kein Problem. Platz 13 von 27 gestarteten Teams, kann sich bei den Verhältnissen sehen lassen wie ich finde. Danke an das Team, dass ich diesen Tag mal aus einer anderen Perspektive sehen konnte. Ich durfte im Fahrerlager alle Teams beobachten und so die Unterschiede der Profis zu den Amateuren sehen. Alle Hochachtung an das Brain Racing Team , was die daraus machen.

Julian in Aktion ( Foto; J. Nagy)

Das Team mit der Startnummer 79 sucht noch Sponsoren. Egal in welcher Richtung. Sie sind für alles offen und bieten ihren Partnern auch attraktive Gegenleistungen wie z. b. Fotoshootings mit Modells und Rennmaschinen auf und neben der Strecke für anschließenden Kalenderdruck. Auch für originelle Werbezwecke kann man das Team mieten. Es kann darin schon auf Erfahrungswerte zurückgreifen, hat u. a. zuletzt erst mit der Firma Canon einen Werbespot gedreht.

ein Beispiel für ein Fotoshooting

Wer  jetzt auf den Geschmack gekommen ist, auch ein eigenes Team zu gründen, kann sich bei Jaromir Buchelt melden. Eine Philosophie von Brain Racing ist vor allem junge Fahrer für den Rennsport zu begeistern, sie von der Straße zu holen um Unfallzahlen entgegenzuwirken, deshalb auch der Name BRAIN RACING —mit Hirn und Verstand fahren. Jaromir steht Interessenten da gern mit Rat und Tat zur Seite.. Keine Angst, er spricht nicht nur Tschechisch, nein auch Deutsch und Englisch. Wer Julian ebenfalls mal in Aktion sehen will, hat noch am 22.06 in Brünn, am 27.07. in Oschersleben und am 15.09 in Most die Gelegenheit dazu. Ich jedenfalls werde mir den Termin in Most nicht entgehen lassen. Wir sehen uns!

http://www.brainracing.eu/ und bei Facebook.com unter:https://www.facebook.com/brainracingteam?fref=ts

Hier ein Video, leider auf tschechisch, aber sehr gut zusammengefasst. Wer Aufpasst sieht Julian auch darin vorkommen.

Aus der Serie, Skurrile Hobbys: Zu Gast beim Spinnenflüsterer

Mai 12, 2013 Von: Uwe Glöß Kategorie: Allgemein, Freizeit und Erholung, Kernstadt Dippoldiswalde, Personalien, Service, Sonstiges Noch keine Kommentare →

Und wieder war ich unterwegs für meine Serie, Menschen mit verrückten, skurrilen Hobbys in und um  Dippoldiswalde. Diesmal im Schlepptau mein Sohn Nico. Eigentlich umgedreht. Er hat immer komische Ideen. Mittlerweile hält er schon 3 Kornnattern und möchte jetzt eine Vogelspinne. Außergewöhnliche Tiere hatte er schon immer. Vor dem Kauf war erstmal ausführliches Studium angesagt. Man muss alles über die Tiere wissen. Gut vorbereitet ging es also Richtung Kreischa. Zu einem Fachmann, Namens Matthias Köhler und da fängt meine Serie an.

Wir hatten einen Termin telefonisch ausgemacht und Punkt 16 Uhr standen wir vorm Haus. Mein Sohn konnte es gar nicht fassen. Wir standen im Hobbyraum von Herrn Köhler. Rings herum viele Terrarien und Aufzuchtsboxen soweit das Auge reicht und jetzt fallen auch Namen wie: Brachypelma boehmei, Brachypelma smithi, Nhandu carapoensis und und und. Jetzt kam ich nicht mehr mit. Klingt alles wie Böhmische Dörfern. Und wer macht das mit? Mein Sohn. Seit wann kann der Latein?

links Matthias und rechts Nico

Mittlerweile sind wir bei der Frage angekommen, wie viel Spinnen leben hier? Diese Frage konnte er uns nicht beantworten. Geschätzt ca. 4-5 Tausend und das ist keine Übertreibung. Angefangen hatte es 1995 ebenfalls mit einer Spinne namens Avicularia metallica. Mittlerweile sind es schon über 80 verschiedene Spinnenarten in unendlich vielen Nachzuchten. Was alles als Hobby begann, wurde nun gewerblich fortgesetzt. So ist er Lieferant für viele Tierhandlungen, Zoos und Sammlerfreunden über die Landesgrenzen hinaus. Er geht auf Börsen um auch viele Arten mit anderen zu tauschen. Jede Spinnenart hat andere Lebensräume. Ob Baumspinne oder Boden.

Interessant die Lebensweise und auch die Verpaarung . Hin und wieder ist sein Wissen auch schon mal beim  Bundesgrenzschutz gefragt. Dabei geht es um die Artenbestimmung.  Das andere ist, wer weiß schon was von und über Vogelspinnen. Derren Bisse giftig und tödlich sein sollen. Alles Üble nachgerade! . Es gibt nur ganz wenige Arten deren Bisse tödlich sind. Giftig sind die schon, aber im Verhältnis gesehen zur Beute und nicht zum Menschen. Schmerzhaft sind die Bisse alle mal und wenn man die Zähne ansieht dann weiß man auch warum. Das sind richtige Hauer.

Er zeigt uns wie eine Zucht funktioniert und  auch die verschiedene Stadien. Wenn man nicht aufpasst frisst die Dame den Mann nach der Begattung auf. Nun sahen wir wie klein  die Spinnenkinder sind. Manchmal nur winzige kleine Punkte, die man nicht mal als Spinne identifizieren könnte. Aber es sind welche. Hätte ich nie für möglich gehalten. Langsam wurde die Tier immer größer und jetzt fing es wieder an Spaß zu machen. Nun stellt sich aber eine Frage, die mich brennend interessiert.

Bei so  vielen Spinnen, wie lange muss man die den füttern bis alle was haben. Das dauert doch Stunden? Nein Stunden nicht, es sind Wochen. 4-5 Wochen dauert es schon. Wahnsinn. Er erklärte meinen Sohn noch wie und mit was gefüttert werden muss und was man alles beachten sollte. Man können die schnell sein, wenns ums futter geht.

Aber wenn man glaubt man kann jetzt schnell mal eine Vogelspinne kaufen die einem gefällt ist man bei Herrn Köhler auf dem Holzweg. Man soll erst einmal mit einer Vogelspinne anfangen die recht einfach zu halten ist. Damit man sich richtig auf das Tier einstellen kann.  Erst einfach und später die komplizierteren.  Also ist es erst einmal eine Bodenspinne geworden.

Bei unseren kleinen Smalltalk mit Herrn Köhler haben wir noch mehr über sein Hobby erfahren und er zeigte uns seine kleinen Schätze. Hier eine Nachzucht von Bracht Schaben.

Aber auch das kann man noch toppen. Mein Interesse ging auf ein Terrarium mit Würmern. Die wollte ich unbedingt sehen. Was ist das nur?

Tausendfüßler. Ja so was gefällt mir nun wieder. Aber aus Zeitmangel werde ich mir diese nicht halten können. Herr Köhler geht sogar in Kindergärten und Schulen und erklärt den Kindern das Leben der Spinnen. Das sie nützlich sind und das man keine Angst davor haben müssen. Also wer Interesse hat kann ja mal Herrn Köhler anrufen. Er kommt gern in Kindergärten und Schulen vorbei.

Das Interesse ist nicht nur dort gefragt. Matthias Köhler ist schon in vielen Radioschows gewesen. Nicht nur das, auch der Sender Vox zeigte schon mal eine Sendung aus der Serie
Wildes Wohnzimmer“, zugegeben über ein etwas skurrilem Hobby.

Die Zeit verging wie im Flug. Schon verabschieden wir uns von Matthias und bedankten uns, dass wir zum Feiertag vorbeikommen durften. Es hat uns Spaß gemacht und man hat wieder was für Leben gelernt. Und Nico hat eine Spinne mit dem Namen Brachypelma Boehmei im Schlepptau. Diese konnte ein wenig später  in ihr neues zuhause einziehen.

Kontakt zu Matthias Köhler

E-Mail: kontakt@haarigeachtbeiner.de
Telefon: 035206/269594
0173 3726505
Fax: 035206/269594
Anschrift: Freesienstr.11
01731 Kreischa

Ich bin gespannt von welchem Hobby ich als nächstes berichten darf. Also meldet euch entweder unter:
Media-Dipps@web.de
oder ruft einfach an: 015238475512

 

Unter Dampf ins Gebirge und mit dem Rad zurück

Mai 09, 2013 Von: Harald Weber Kategorie: Freizeit und Erholung, Kernstadt Dippoldiswalde, Kultur, Malter, Pressemitteilung, Seifersdorf/ Seifen, Service, Tourismus, Verkehr Noch keine Kommentare →

„154.000 Fahrgäste dampften im vergangenen Jahr mit der Weißeritztalbahn durch den Rabenauer Grund“, sagte Mirko Froß, stellvertretender Eisenbahnbetriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) bei einer Fahrradtour rund um die Schmalspurbahn im Osterzgebirge. „Dass man den Ausflug mit den Schmalspurbahnen aber auch mit dem Fahrrad kombinieren kann, hat sich wohl noch nicht überall rumgesprochen“, so Mirko Froß weiter.

Unter Dampf ins Gebirge, Flyer: Farradtour-WTB-Karte.pdf

Unter Dampf ins Gebirge, Flyer: Farradtour-WTB-Karte.pdf herunterladen

Im Rahmen einer geführten Fahrradtour durch das Osterzgebirge stellten die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) neue Ausflugsmöglichkeiten und Routen vor und informierten zur Fahrradmitnahme auf der Weißeritztalbahn. „Der Fahrradwagen bietet Platz für rund 20 Fahrräder. Damit das Ein- und Ausladen trotz der hohen Wagen kein Problem ist, helfen die Schaffner“, erläutert Mirko Froß. Pro Fahrrad kostet die Mitnahme zwei Euro, unabhängig von der Streckenlänge. (weiterlesen…)

Dippoldiswalde verliert wichtiges Abstiegsspiel!

Mai 05, 2013 Von: Uwe Glöß Kategorie: Allgemein, Freizeit und Erholung, Fußball, Kernstadt Dippoldiswalde, Ortsteile, Service, Sport Noch keine Kommentare →

Spielbericht von Thomas und Frank Schönland FSV Dippoldiswalde

1. Männer: FSV Dippoldiswalde – SG Einheit Bahratal-Berggießhübel 1:2(1:0) hier gehts zur Tabelle
Wiederum schaffte es der FSV nicht, gegen einen Mitkonkurrenten zu punkten und schlittert damit dem Abstieg entgegen. Dabei begann es für den Gastgeber hoffnungsvoll. Bereits nach acht Minuten ging der FSV in Führung, nachdem Max Menzer ein Zuspiel von Florian Gamaleja im Tor der Gäste versenkte. Weiter ging es nur in Richtung Tor von Einheit. Vier Minuten später hätte die Führung ausgebaut werden müssen. Erneut war es Menzer, doch er konnte freistehend nicht netzen. Bei dieser Aktion verletzte sich der Torjäger und ließ die Ausfallliste beim FSV noch länger werden. Trotz des Wechsels weiter Dippoldiswalde mit mehr Druck im Spiel als Berggießhübel. Eugen Moritz  mit einem Freistoß, Torwart Mario Howanski konnte für seine Farben zur Ecke klären. Nach einer halben Stunde Spielzeit ist es Michael Ullrich, der eine 100%ige Tormöglichkeit versiebte und zwei Minuten vor der Halbzeit versagtem Marco Fleischer die Nerven, indem er von zehn Metern neben das Gehäuse ballerte.Von den Gästen ist in der ersten Halbzeit nicht eine nennenswerte Chance zu verzeichnen.
Im zweiten Abschnitt dann ein anders Bild. Der Gastgeber wirkte nun verunsichert und SC Einheit war nun präsenter. Dazu kam, daß Schiedsrichter Felix Mesow mit dem der FSV schon in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen sammelte, nun einige strittige Entscheidungen traf, wobei sich besagter Referee sehr gastfreundlich zeigte. In der 55. Minute dann die erste Möglichkeit für Berggießhübel, doch noch blieb es bei der knappen Führung für Dippoldiswalde. Den Ausgleich dann für die nun zielstrebig nach vorn spielenden Gäste erzielte Sascha Kück mit einem Schuss ins lange Eck. Vorausgegangen war ein zweifelhafter Freistoßpfiff für die Gäste des verunsicherten Schiris. Danach war der SC das klar bessere Team und machte Druck. Kurz nach dem Ausgleich nutzten die Gäste die Verunsicherung des FSV und erzielten durch Markus Staub die Führung. Doch noch waren 20 Minuten zu spielen. Den Einheimischen gelang es nicht in der Schlußphase noch entscheidend vor dem Gästetor aufzutauchen. Damit verlor Dippoldiswalde erneut ein wichtiges Duell um den Verbleib in der Kreisoberliga.

Dipps spielte mit: Stefan Friedrich- Jaques Geißler, Marcus Kloth, Dominic Kohl, Florian Gamaleja (83.Lutz Fleischer)- Toni Ölschläger, Eugen Moritz, Marco Fleischer, Rene Lachmann- Max Menzer (ab 23. Michael Ullrich), Erik Stillich
Tore:  1:0  8.min.   Max Menzer
1:1  62.min  Sascha Kück
1:2  65.min  Markus Staub
Schiedsrichter: Felix Mesow mit Ass.
Karten: Gelb : 2:2  Gamaleja, Kloth
Zuschauer: 40

Der FSV schießt 4 Tore, der Gegner nur 3 und Altenberg verläßt trotzdem den Sportplatz als Sieger!

Mai 01, 2013 Von: Uwe Glöß Kategorie: Allgemein, Freizeit und Erholung, Fußball, Kernstadt Dippoldiswalde, Ortsteile, Service, Sonstiges, Sport Noch keine Kommentare →

Spielbericht von Thomas und Frank  Schönland , FSV Dippoldiswalde zum Spiel Altenberg – Dippoldiswalde vom letzten Wochenende. Tabelle seht ihr hier!
In diesem Abstiegsderby war die Brisanz von Anfang an zu spüren. Bei dichtem Nebel und kühlen Temperaturen entwickelte sich eine zwar spannende, aber auf fußballerisch sehr niedrigem Niveau stattfindende Begegnung.
Der Gastgeber nutzte bereits in der 8. Minute eine Anreihung von Fehlern in der FSV-Defensive zur Führung durch Mirko Klaus. Dippoldiswalde war diesmal moralisch besser unterwegs und nach einem Foul an Toni Oelschläger im 16er gab es Elfer. Routinier Marco Fleischer zeigte sich als souveräner Vollstrecker. Damit wieder Gleichstand. Die Gäste blieben aktiv und nach einem schönen Spielzug netzte Eric Stillich zur Führung, aber denkste, Abseits oder Nebel, das ist hier die Frage?
Nun zeigte der nicht gegebene Treffer Wirkung. Die Bergstätter jetzt viel agiler und klar spielbestimmend. Folgerichtig kam das 2:1, nachdem wiederum die Gästeabwehr den Ball zu leicht herschenkte und Raik Bellmann das 2:1 erzielen konnte. Dies war dann auch der Pausenstand.

Foto: Rico Oschatz/ FSV Dippoldiswalde

Im 2. Abschnitt versuchten die Gäste Druck aufzubauen, doch wirklich Gefahr drohte nur bei Standards. In dieser Druckphase der Gäste zappelte im Anschluß an einen Eckstoß der Ball erneut im Altenberger Netz. Doch auch dieser Treffer des FSV fande durch Schiedsrichter Silvio Fürtig keine Anerkennung. Der Referee will im Vorfeld ein Foul eines Dippoldiswalder Spielers gesehen haben.
Ob der Spielleiter bei dieser Regelauslegung vom Nebel geblendet war, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Nicht desdotrotz kamen die Gäste in der 77. Minute zum Ausgleich. Erneut war es Marcus Kloth, der den Ball über die Altenberger Linie beförderte, diesmal fand der Treffer Anerkennung und es stand 2:2. In der Schlußphase waren beide Vertretungen bemüht, das Siegtor zu erzielen.
Bezeichnend für den FSV war es, daß erneut ein individueller Fehler diesmal des Torwarts den Altenbergern das Siegtor ermöglichte. Den spielentscheidenden Treffer erzielte Andreas Wolf in der 83. Minute.
Damit endete dieses faire Abstiegsderby mit einem Sieg für Altenberg.

Dippoldiswalde spielte mit Stefan Friedrich-Florian Gamaleja, Dominic Kohl, Marco Niebylski, Marco Fleischer-Toni Oelschläger (ab 73.” Jonas Walther), Rene Lachmann (ab 60.” Jacques Geißler), Marcus Kloth, Eugen Moritz (ab 46″ Michael Ullrich).-Max Menzer, Erik Stillich

Tore: 1:0  8.” Mirko Klaus
1:1 15.” Marco Fleischer (Strafstoß)
2:1 28.” Raik Bellmann
2:2 77.” Marcus Kloth
3:2 83.” Andreas Wolf
Schiedsrichter: Silvio Fürtig mit Assistenten
Karten: gelb 1/2 (Lachmann, Gamaleja)
Zuschauer: 70