Dippser StattZeitung

Zentralo(h)rgan für Dippoldiswalde und die Region – Informationen von unten
Subscribe

Artikel der Kategorie ‘Vereine berichten’

1.Dippser Kleinkunstbühnenabend ist Geschichte

November 22, 2016 Von: Uwe Glöß Kategorie: Allgemein, Freizeit und Erholung, Kernstadt Dippoldiswalde, Kultur, Kunst/Kultur, Ortsteile, Service, Sonstiges, Veranstaltungen, Vereine berichten Kommentare deaktiviert

Am 4.November startete der Dippser Musikantenklub e.V. ein neues Projekt. Ziel ist es die Kleinkunst in Dippoldiswalde über die Wintermonate fest zu etablieren.

Mit der Lokalität Bahnhotel Dippoldiswalde hat man den Partner gefunden, der genau diese Kriterien erfüllt. Bühne mit kleinem Publikum und man hofft damit eine kleine Tradition wieder zu beleben, die mit diesem Haus verbunden ist.

Vor ausverkauftem Haus gastierte Frieder Ehrlich mit seinem Soloprogramm, erstmalig ausserhalb von seinem Geisinger Wohnstubentheater, in Dippoldiswalde. Ein schöner, gelungener Abend.

Schwulitäten mit Frivolitäten

Titel der Veranstaltung (Foto: Uwe Gloess)

1. Abend der Dippserkleinkunstbühne in Dippoldiswalder Bahnhotel

Frieder Ehrlich in Aktion (Foto: Uwe Gloess)

Dippser Kleinkunstbühne 1. Abend

Gäste in der Pause (Foto: Uwe Gloess)

Frieder in Aktion

Frieder in Aktion (Foto: Uwe Gloess)

Ende der Veranstaltung

Die Künstler der 1. Dippser Kleinkunstbühnen Veranstaltung.(Foto: Uwe Gloess)

Weitere Termine der Reihe Dippser Kleinkunstbühne:

13. Januar 2017 20:00 Uhr
Die Sängerin Conny Borgwardt mit ihrem Programm “Liederleben”

10. Februar 2017  20:00 Uhr
Bierhahn Blumi Solo mit seinem Programm “Nieten in Nadelstreifen”

24. März 2017 20:00 Uhr
DWD das Comedyorchester

21. April 2017  20:00 Uhr
Tanz in den Mai mit der “Combo” und Retro-Instrumenten + Technik

Kartenbestellung unter der Mailadresse: vorsitzender@musikantenklub.de oder Direkt bei: Fam. Steak Lotto Toto Shop“ auf dem Dippser Markt Nr. 14

750. Jahrestag des Bierstreites der Bergstädte Dippoldiswalde und Freiberg

September 09, 2016 Von: Harald Weber Kategorie: Bürgerinitiativen, Historisches, Kernstadt Dippoldiswalde, Nebenan, Pressemitteilung, Veranstaltungen, Vereine berichten Kommentare deaktiviert

von Andrea Kretschmann – „Förderverein mittelalterlicher Bergbau Dippoldiswalde e.V.“

  • Bierstreit zwischen Dippoldiswalde und Freiberg:
    Was ist DAS denn? – werden Sie sich jetzt sicherlich fragen.

Gehen wir doch mal zurück in das Jahr 1266.

Die beide Städte, Dippoldiswalde und Freiberg, konnten sich in einem über Jahre bestehenden Rechtsstreit nicht einigen. In ihm ging es darum, wer das Bier brauen durfte, mit dem die Bergleute und andere Handwerker versorgt wurden. Zu dieser Zeit war das Bier für die Menschen zumeist hygienisch sauberer als das Wasser, was zur Verfügung stand und es enthielt auch weniger Alkohol als heute.

Alle Möglichkeiten zur Beilegung des Streites (Nachforschung, Klage, Rechtsstreit) wurden genutzt, waren aber erfolglos.

Der Markgraf Heinrich und sechs Persönlichkeiten, u. a. der Stadt Freiberg, führten am Ende eine folgenschwere Entscheidung für Dippoldiswalde herbei. Sie entschieden dahingehend, dass auf allen gewinnbringenden Zechen nur noch freibergisches Bier verkauft werden durfte.

Ausschlaggebend für die Herren war, dass der Bergbau sich unter der Aufsicht des Freiberger Bergmeisters bis in das Gebirge ausgebreitet hatte. Da es sich um eine Urkunde des Markgrafen, also des Landesherrn, handelte, hatte diese Gesetzeskraft. Die Freiberger hatten somit erreicht, dass ihr Einfluss bis nach Dippoldiswalde (ca. 21 km) ausgedehnt wurde.

In unserer Stadt ist ein Gebäudekomplex einer ehemaligen Brauerei noch als Zeugnis vorhanden: neben und hinter dem ehemaligen HO Sportwaren Geschäft (zu DDR-Zeiten auch als Spowa bekannt) sind die Anlagen und Gewölbe selbiger noch vorhanden. Von der Spowa wurden sie als Lagerräume genutzt. Heute sind die Gebäude zwar baufällig, aber als letztes Zeugnis des Braugewerbes schützens- und erhaltenswert.

Somit kommen wir wieder in das Jahr 2016.
Am Samstag, dem 17. September 2016 möchten wir den Bierstreit zwischen Dippoldiswalde und Freiberg wieder aufleben lassen. Zu diesem Zweck kann man sich ab 10:00 Uhr beim Schaubrauen im Rahmen der Ausbildung der Lehrlinge zum Brauer im Beruflichen Schulzentrum „Otto Lilienthal“ einen Einblick in das traditionelle Brauhandwerk verschaffen.

Es gibt auch einige Informationen über das vor 750 Jahren, am 01.September 1266, gefällte „Urteil“, das als sog. „Bierstreit“ in die Geschichte einging. Ein schweres Erbe, welches Dippoldiswalde seit 750 Jahren trägt!

Doch an einem solchen Tag können auch bei Ihnen die für das sensorische Bewerten erforderlichen Sinnesorgane gefordert werden. Sie dürfen sich selbst ein Urteil bilden, sowohl durch Sehen, Riechen als auch und insbesondere durch das Schmecken des Bieres, welches ein Resultat der Ausbildung in der Lehrbrauerei in Dippoldiswalde ist. Natürlich wird zum Vergleich ein echtes Freiberger Bier gereicht!

  • Besuchen Sie am Samstag, dem 17. September 2016, das Beruflichen Schulzentrum „Otto Lilienthal“ in Dippoldiswalde und nutzen Sie diesen Tag, sich nicht nur über das historische Ereignis zu informieren, sondern machen Sie sich auch ein Bild von den weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten hervorragenden Ausbildungsbedingungen an dieser geschichtsträchtigen Ausbildungsstätte in Dippoldiswalde.

Der Tennisclub Reichstädt e.V. wurde 20 Jahre alt

September 06, 2016 Von: Harald Weber Kategorie: Bürgerinitiativen, Historisches, Jugend, Pressemitteilung, Reichstädt, Sport, Tennis, Vereine berichten Kommentare deaktiviert

von Michael Hurlbeck, Reichstädt

Am 06.08.2016 konnte der Tennisclub Reichstädt e.V. sein 20. Jahresjubiläum feiern. Selbst einige Reichstädter wussten nicht, dass sich an der Straße nach Obercarsdorf am Ortsausgang in herrlicher landschaftlicher Lage zwei Tennisplätze befinden.

Geplant und gebaut wurden diese Plätze vom so genannten „Ringel“, einer Gemeinschaft von 13 Familien, die für ihre Kinder 1995 die Möglichkeit einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung schaffen wollten. Da die Initiative zum Bau dieser Plätze keinerlei finanzielle Unterstützung erhielt und die Kosten zum Bau doch recht erheblich veranschlagt wurden, waren wir glücklich, dass viele Reichstädter und auch Dippoldiswalder Tennisfreunde sich an den Baukosten beteiligen wollten.

So konnten die Initiatoren des Tennisplatzbaus nach großzügiger Unterstützung durch den Bürgermeister und Gemeinderat der damals noch sebstständigen Gemeinde Reichstädt einen Platz für 99 Jahre mieten, der nicht mehr vom vorherigen Nutzer benötigt wurde. Jetzt waren Ideen gefragt. Alle Arbeiten des Platzbaus außer der endgültigen Bodengestaltung und des Aufstellens der Begrenzung wurden durch die Tennisinteressierten selbst ausgeführt. Mit einer Planierraupe schufen die Mitglieder selbst trotz Hanglage die Fläche für 2 Plätze mit 1% Gefälle. Auch sind wir mit Pkw und Hänger oder Lieferwagen auf die Felder gefahren und haben Steine gelesen, die in den vorbereiteten Drainagen die Platzentwässerung sicherten. Außerdem wurden auch Steine für Packlager unter den Pflasterwegen und Plätzen gesammelt: Neben den Pflastersteinen für die Wege wurde auch ein Bauwagen für das „Vereinshaus“ gespendet. Selbst die schöne Holzverkleidung des Vereinshauses oder die vielen Grünpflanzen für die tolle Anlage kostete den Verein nichts. Erhebliche Kosten bereitete die Platzgestaltung durch eine Tennisplatz –Fachfirma aus Bayern. Aber durch die Vielzahl der Vereinsmitglieder verteilten sich die Kosten, und wir konnten im Sommer 1996 den Platz mit dem damaligen Bürgermeister, der „Sächsischen Zeitung“ und Vertretern der anderen Reichstädter Vereine einweihen. Inzwischen ist auch eine moderne Beregnungsanlage mit einem 10000-Liter Wassertank und einem erneuerten Vereinshaus entstanden. Das wird alles durch Eigeninitiative der Vereinsmitglieder geschaffen, lediglich die jährliche Platzerneuerung im Frühjahr lassen wir von einer Tennisplatzbaufirma ausführen und bezahlen wir von den moderaten, jährlichen Mitgliedsbeiträgen.

Am 06.08.2016 konnte der Verein nun im Beisein des Dippoldiswalder Oberbürgermeisters, Herrn Jens Peter ,des Vorsitzenden des Kreissportbundes, Herrn Roland Matthes und aller Reichstädter Vereine sein 20-jähriges Bestehen feiern. Dabei wurden 4 Vertreter des Tennisclubs für ihr besonderes Engagement im Tennisclub Reichstädt mit der Ehrennadel des Kreissportbundes ausgezeichnet. Es wurde auch betont, dass wir uns freuten, wenn noch mehr Kinder und Jugendliche Interesse am Tennissport zeigen würden, zumal wir auch einen Trainer für Anfänger zur Verfügung haben. Interessenten können sich bei unserer Platzwartin, Frau Annelies Goldammer, unter der Telefonnummer 03504/617825 melden. Aber auch schon geübte Tennisspieler sind herzlich willkommen. So können sie ihr Können auch auf den jährlich stattfindenden drei Turnieren zum Saisonauftakt im Mai, zum Sommerturnier im Juli oder zum Turnier um den Wanderpokal im August/September zeigen.

Ältester Dippser Kleingartenverein feiert 100. Geburtstag

August 29, 2016 Von: Elke Gebert Kategorie: Vereine berichten Kommentare deaktiviert

Am Samstag, dem 27. August 2016 wurde im Kleingartenverein “Kirchfeld” e.V. ein großes Fest gefeiert, denn vor 100 Jahren wurde der somit älteste Kleingartenverein in unserer Stadt gegründet. Zur Eröffnung sprach auch der Oberbürgermeister, Herr Jens Peter den Mitgliedern der Kleingartensparte seinen Dank und die Anerkennung aus und überreichte dem Vereinsvorsitzenden, Herrn Enrico Gebert ein Präsent mit einer persönlichen Widmung.

Auch der Vorsitzende des Kleingartenbundes Weißeritzkreis e.V., Herr Rudolf Gelfert richtete viele lobende Worte an die Vereinsmitglieder und überreichte ein Ehrenband des KGB.

Bei strahlendem Wetter konnten die Mitglieder der 46 Gärten umfassenden Anlage dann dem Beitrag einer kleinen Gruppe des Friedrich-Silcher-Chores lauschen.

Zum Fest wurden auch viele ehemalige Gartenbesitzer eingeladen, welche sehr glücklich waren, dass “ihre” Gartenanlage in einem so guten Zustand ist, besonders auch das 1931 erbaute Vereinshaus. In dessen Sanierung wurde in den letzten Jahren viel Zeit, Kraft und Geld investiert.

Der nächste kulturelle Höhepunkt war der Auftritt der Dippser Harmonika e.V., welche ihr Repertoire vom Volkslied bis zum Shanty vortrugen.

Am späten Nachmittag folgten dann noch die “Jungen Trommler” mit ihren Instrumenten.

Es wurde noch lange bis in die Nacht gefeiert.

Wir danken allen Sponsoren, die maßgeblich zum Gelingen dieses schönen Festes beigetragen haben.

Und hier noch einige Impressionen aus den zum 100. Geburtstag herausgeputzten Gärten.

Fotos:  Elke Gebert

 

Einladung zum Waldschulfest im Schwarzbachtal

Juni 01, 2016 Von: Elke Gebert Kategorie: Allgemein, Kultur, Tiere, Umwelt, Veranstaltungen, Vereine berichten, Werbung Kommentare deaktiviert

Die  Waldschule im Schwarzbachtal lädt am 04. Juni ab 11 Uhr herzlich zum diesjährigen Waldschulfest ein.

Der Eintritt ist wie immer frei. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Programmhöhepunkte haben wir hier für Sie zusammengefasst:

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, schönes Wetter und gute Laune   :-)   !!!