Dippser StattZeitung

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Artikel der Kategorie ‘Neues aus Dippoldseggersbach’

Grün auf Grün

September 16, 2011 Von: Dippoldine Kategorie: Gewerbe, Neues aus Dippoldseggersbach, Sonstiges, Umwelt, Verkehr Noch keine Kommentare →

Tagtäglich werden wir mit Werbung nahezu überschüttet. Da gibt es Gute, die in den Gedächtnissen haften bleibt (Nicht immer, aber immer öfter) und eben auch viel ,na ja, die eben nur so vorüberrauscht.

Aber:
Werbung ist dann am wirkungsvollsten, wenn sie sich wahrhaftig auf den Kern des jeweiligen Unternehmens bezieht. Also habe auch ich mich mal in der Werbebranche versucht. Und so empfehle ich einer hier nicht näher benannten Firma folgenden Slogan :

„Wir stehen auf Grün !“…

Grün auf Grün

… wenn mal gerade kein Parkplatz in der Nähe ist.

Also wenn das nicht auf die Kunden wirkt, wäre ich sehr überrascht.

Ihre Dippoldine

Lernmittelfreiheit, eigentlich ja, praktisch nein?

September 06, 2011 Von: Dippoldine Kategorie: Ausbildung, Bildung, Jugend, Landespolitik, Neues aus Dippoldseggersbach, Schulen Noch keine Kommentare →

Da habe ich doch letztens zufällig gehört, daß Eltern ab sofort an die Schulen kein “Kopiergeld” mehr bezahlen brauchen. Ich konnte es erstmal gar nicht glauben, aber nach einer kurzen Anfrage bei Tante Google hab ich mich dolle gefreut.Tatsächlich! Das Gerichtsurteil vom 30.6.2011 besagt:

Die in der Sächsischen Verfassung garantierte Lernmittelfreiheit erstreckt sich auch auf Kopien aus Schul- und Arbeitsbüchern sowie Lern- und Übungsheften. Die Schulen sind verpflichtet, Schülern diese Kopien unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.

“Boah”, dachte ich, angenommen, ich hätte 5 schulpflichtige Kinder, verteilt auf Grundschule, Mittelschule und Gymnasium. Da könnte ich pro Halbjahr 25,- € sparen. 50,-(!) € im Schuljahr. Tja, theoretisch.

Ich hab mich dann mal mit einer Lehrerin unterhalten und die hat mir erzählt, wie es wirklich läuft:

Lehrer haben meistens für ihr Fach mehrere Arbeitshefte und kopieren daraus jeweils für die Schüler die geeigneten Arbeitsblätter, weil kein Heft komplett optimal ist. Wenn sich nun alle Eltern weigern würden, das Kopiergeld (ca. 5,- € pro Halbjahr für alle Fächer) zu bezahlen, wären die Fachlehrer gezwungen, zusätzliche Arbeitshefte für jedes Kind zu bestellen. Das müsste dann auf jeden Fall von den Eltern bezahlt werden und kostet im Durchschnitt 6,- bis 8,- €. Pro Fach! Und wäre, wie gesagt, nicht unbedingt optimal.

Tja, was soll ich sagen. Ich habe meinem Sohn die 5,- € am Anfang des Schuljahres mitgegeben…

und spar das halt beim Einkaufen
Ihre Dippoldine

Es weihnachtet sehr

September 03, 2011 Von: Dippoldine Kategorie: Gewerbe, Kultur, Neues aus Dippoldseggersbach, Service 1 Kommentar →

Die ersten Geschäfte (nicht nur) in Dippoldiswalde haben jetzt endlich die Weihnachtware in den Regalen. Endlich beginnt die Weihnachtszeit und man kann Schokoladenweihnachtsmänner, Pfefferkuchen, Stollen und andere weihnachtliche Dinge kaufen.16 Wochen Weihnachtsvorbereitung, dass muss schon sein!

...schnell, das Osterzeug (© Mirko Mitschke, Lizenz: CC by-nc-nd)

Es war ja auch kaum noch auszuhalten, die letzten fast acht Monate ohne Weihnachtsstimmung und Weihnachtstrubel. Aber diese Zeit ist ja nun endlich vorbei. Endlich ist wieder Vorweihnachtszeit und sogar das Wetter wird sich dem wohl in Kürze anpassen, schrieb doch die “Sächsische Zeitung” in ihrer Lokalausgabe, dass bereits in Oktober mit dem ersten Schnee gerechnet wird.

Und zu Bürgerfragestunde am kommenden Mittwoch (5.9.2011) im Stadtrat wird (weiterlesen…)

Von politischen Narren in Sachsen im Speziellen und Behördenirrsinn im Besonderen

September 01, 2011 Von: Harald Weber Kategorie: Landespolitik, Nebenan, Neues aus Dippoldseggersbach, Personalien, Rettungsdienste Noch keine Kommentare →

Soeben gelesen beim Nachrichtenspiegel online und mit freundlicher Genehmigung in die Dippser StattZeitung übernommen:

Von ⋅ 1. September 2011 ⋅ Schreibe einen Kommentar

Ach was war das für ein Monat August, der Sommer ist weitgehend ausgefallen und auch sonst gäbe es nichts, was es wert wäre, darüber zu berichten. Über Schuldenkrise, Euro-Rettung und andere wichtige politische Themen mag ich nicht reden, weil ich das ALLES nicht „mehr hören kann“ und auch bei intensiven nachdenken nicht mehr verstehe. Was mich tröstet ist, dass es unseren höchsten Volksvertreter auch so zu gehen scheint.
Gut das es noch Politiker und Behörden gibt, deren Arbeit auch der „letzte Hauptschüler“ beurteilen kann, bei uns in Sachsen jedenfalls. Und davon gab es im Monat August so EINIGE, welche getroffen, oder bekannt worden, über welche ich Euch heute berichten möchte. Sie handelt von Narren im Sächsischen Landtag und Kommunalpolitkern der Stadt Dresden, von Behördenirrsinn auf breiter Front.  Beginnen möchte ich mit unseren Landespolitikern, welche sich im Parlament eine sinnlose Schlacht mit „kleinen Anfragen“ liefern.

Ausgangspunkt für dieses Kasperletheater war eine Politikerin von den Grünen, welche 120 „kleine Anfragen“ zu einer relativ unbedeutenden Mülldeponie stellte, was den Steuerzahler letztlich 95000 EURO kostete.

Offensichtlich, war das Ansporn für den FDP Politiker und Abgeordneten Tino Günther eben auch mal sich mit „kleinen Anfragen“ zu Wort zu melden. Er stellte dann gleich mal 12 „kleine Anfragen“ und vier Einzelfragen u.a. verlangte er Auskunft wie SCHULEN, KRANKENHÄUSER, TALSPERREN, vor FLUGZEUGABSTÜRZEN geschützt seien (hatte wohl den 11.September im Kopf).

Diese „sinnvolle“ Anfrage brachte den SPD Politiker Holger Mann auf die Idee bei diesen Blöööödsinn mitzumachen und eine Anfrage an den FDP-Wirtschaftsminister Morlok zu stellen. Herr Mann von der SPD wollte nun wissen, wie und ob die FDP-PARTEIZENTRALE in Dresden vor Flugzeugabstürzen geschützt ist und ob eine „ERHÖHTE STRAHLENBELASTUNG“ in selbiger festzustellen sei.

Die Antwort hätte auch ein Schulabbrecher der fünften Klasse geben können, alle genannten Objekte sind nämlich gar nicht ausreichend gesichert. Da aber jede Anfrage im Landtag beantwortet werden muss, entstehen dadurch Kosten, zur Freude oder auch nicht. Die zahlt natürlich der Steuerzahler.

Aber auch die Stadt Dresden ist immer für eine Überraschung gut. 28 Millionen Euro hat ein Feuerwehrneubau gekostet, eigentlich nichts aufregendes, sollte man meinen, Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif. Was man aber offenbar bei der Auswahl des Standortes nicht beachtet hatte, ist die Tatsache, dass eben der Feuerwehrneubau quasi auf eine Insel gebaut worden ist. Bei einem verheerenden Hochwasser, wie 2002, wäre wohl die Einsatzfähigkeit in Frage gestellt, meint der Landesrechnungshof. Zudem ist der Landesrechnungshof mit dem Flächenbedarf nicht einverstanden und stellte Fehler beim Vergabeverfahren für Planung und Bauleitung fest. Die Stadt kann die Kritiken nicht nachvollziehen. “Der Standort ist trotz Insellage im Falle eines Hochwassers wie 2002 sehr wohl tauglich”, so Stadtsprecher Kai Schulz. (weiterlesen…)

Drei Monate Baustopp?

Juli 21, 2011 Von: Dippoldine Kategorie: Kernstadt Dippoldiswalde, Neues aus Dippoldseggersbach, Sonstiges, Verkehr Noch keine Kommentare →

Über drei Monate gibt es an der Dippser Talsperrenstraße zwei dieser eigenwilligen Baustellen mit jeweils einer Warnbake.

Baustelle Talsperrenstrasse (Foto: Dieter Schaefer)

Die freigelegten Schleusendeckel sollen wohl von Schrottdieben erst abgeholt werden? Oder ist dem Bauunternehmen inzwischen das Geld ausgegangen? Die gelben Warnblinkleuchten haben keinen Strom, so dass es auch wegen fehlender Straßenbeleuchtung bei Dunkelheit hier sprichwörtlich duster aussieht.

Oder wartet das Bauunternehmen etwa, bis Gras über die Löcher gewachsen ist,

fragt sich Ihre Dippoldine?