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Artikel der Kategorie ‘Neues aus Dippoldseggersbach’

April April

April 01, 2014 Von: Harald Weber Kategorie: Neues aus Dippoldseggersbach, Sonstiges Kommentare deaktiviert

So schön es gewesen wäre, mehr Verkehr auf der Weißeritztalbahn und auch ein besser ausgebauter öffentlicher Personenahverkehr in der nun sehr Großen Kreisstadt Dippoldiswalde – Es war nur ein Schwerz!

April – April!

Ich hab da mal zwei Fragen

Januar 15, 2014 Von: Dippoldine Kategorie: Aus dem Rathaus, Neues aus Dippoldseggersbach, Reichstädt, Tiere, Vereine berichten 1 Kommentar →

Zur Stadtratsitzung am 8. Januar informierte OB Kerndt, dass ein Vertrag mit dem Tierheim Freital abgeschlossen worden sei und somit das Tierheim Reichstädt nicht mehr die Fundtiere aus Dippoldiswalde aufnehmen darf.  (Die Dippser StattZeitung berichtete bereits.) Nun gibt es aber eine Beschlussvorlage (Nr. 83/2013) für die Stadtratssitzung vom 4.9.2013

Beschlussvorschlag: Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde beschließt in seiner öffentlichen Sitzung am 04. September 2013 die Zahlung einer überplanmäßigen Aufwendung / Auszahlung in Höhe von 7.500,00 € für das Tierheim Reichstädt.

In der Begründung steht unter anderem wörtlich:

Der Abschluss eines Vertrages mit dem Tierheim Freital zur Aufnahme von Tieren mit uns kommt nicht in Frage, solange wir selbst ein Tierheim haben. Der räumliche Aspekt ist ein wichtiger Punkt. Ein Transport eines Tieres nach z. B. Freital oder Pirna, wäre nicht tragbar, wenn ein Tierheim im Stadtgebiet vorhanden ist.

und auch

Der Tierschutzverein Dippoldiswalde e.V. übernimmt mit der Betreibung des Tierheimes eine Pflichtaufgabe der Kommune, von daher besteht das Erfordernis, alles zum Erhalt des Tierheimes zu tun.

Auf Grundlage dieser Vorlage wurde der Beschluss Nr. 66/2013 am 4.9.2013 gefasst, in welchem steht:

Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde hat in seiner öffentlichen Sitzung am 04. September 2013 die Zahlung in Höhe von 7.500,00 € für das Tierheim Reichstädt beschlossen.

Das nun aber die Stadt im Dezember 2013 einen Vertrag mit dem Tierheim Freital abgeschlossen hat verwundert doch sicherlich nicht nur mich. (In der Dezembersitzung des Stadtrates gab es eine Beratung zum Thema – aber laut Oberbürgermeister keinen Beschluss.)

  • Warum gilt die Begründung für die Unterstützung des Tierheimes Reichstädt vom September im Dezember nicht mehr?
  • Und warum gibt es dazu keinen Beschluss des Stadtrates?

———-

PS: Nach einem am 10.1.2013 in der „Sächsischen Zeitung“ veröffentlichten Artikel ist als Grund für den Wechsel angegeben, dass das Freitaler Tierheim die Fundtiere selbst vor Ort sowohl während als auch außerhalb der üblichen Arbeitszeit abholen würde. Hier fehlt nur noch die Information wen man anrufen muss wenn man ein Tier findet und wie das mit der Abholung dann geregelt ist.

PPS: Optimal wäre es ja, wenn man den Vertrag, der mit dem Tierheim Freital abgeschlossen wurde mit dem bisherigen Vertrag mit dem Tierheim Reichstädt bzw. dem Vertragsentwurf vergleichen könnte…

Klickst du noch richtig?

Dezember 14, 2013 Von: Harald Weber Kategorie: Kunst/Kultur, Neues aus Dippoldseggersbach, Sonstiges, Veranstaltungen Kommentare deaktiviert

von Mirko Mitschke

Karikatur nachgestellt

Nein, dass ist nicht die Siegerkarikatur des diesjährigen Karikaturenpreises.

Aber so ähnlich muss es ausgesehen haben, als Beck seinen „sozialen Netzwerker“ zusammen mit seinen Zeichnerkollegen und mit Schoko-Smartphons vor dem Dresdner Zwinger nachstellte. Tu so, als wärst Du auch sozialer Netzwerker, indem Du öfter auf eine hochgehaltene Tafel Schokolade starrst…

Mit dieser Karikatur gewann der Leipziger Beck den 14. Karikaturenpreis, der am Sonntag, den 17. November im Dresdner Schauspielhaus vergeben wurde. 172 Zeichner reichten 776 Arbeiten zum o. g. diesjährigen Motto ein. Was dabei noch alles so herauskam und ob man sich darüber amüsieren oder vor Lachen wegwerfen kann, ist u. a. noch bis zum 2. Februar im Dresdner Haus der Presse zu erleben.

Klick hat es auch gemacht, um herauszufinden, dass es hierbei scheinbar nicht darum geht, gute oder weniger gute Arbeiten abzuliefern. Eher scheint der Name, welcher unter der Arbeit steht, über die Teilnahme am Wettbewerb zu entscheiden. So war das Herumlaufen mit den Schoko-Smartphons schon mal die eine Seite des Karikaturenpreises, die man sich ersparen konnte…

Also, Finanzwetten in Dipps

September 25, 2013 Von: Dippoldine Kategorie: Dippolds Info, Historisches, Neues aus Dippoldseggersbach, Sonstiges Kommentare deaktiviert

Naja, man soll ja immer mal positiv denken, dass da ja jemand etwas Gutes für die Stadt wollte.

Schließlich sollten wir bei allem nicht vergessen, um welche Zeit diese Dinge abgeschlossen wurden. Uns unbetuchten Ossi’s sind ja seit der Wende viele neue Sachen untergekommen, die es früher nicht gab und für die keine Erfahrungswerte bei unseren Menschen vorhanden waren.

Vertrauen in das gesprochene Wort waren seit Urzeiten eine Grundlage für geschäftliche Tätigkeit. Und das sollte eigentlich heute auch noch so sein. Doch es wird noch vielleicht 20 Jahre dauern, bis der letzte von uns verstanden hat, dass in der neuen deutschen Gesellschaft nur der gewinnt, der am besten betrügt. Also in diesem Falle die Berater der Banken, die Ihre Finanzprodukte um jeden Preis an die Leute bringen wollen und wie man sieht, auch bringen.

Aber in Dipps sollte man das wissen. Denn schließlich haben schon vor etwa 100 Jahren unser Vorfahren dieses vorhergesehen. Bei einem Spaziergang durch unsere Stadt fand ich eine Hausinschrift, die da lautet :

„Mich schütze der Herrgott vor Wetter Schaden, Dich aber vor Leuten, die schlecht Dich beraten“.

„Mich schütze der Herrgott vor Wetter Schaden, Dich aber vor Leuten, die schlecht Dich beraten“

Leider habe ich vergessen, wo diese Inschrift geschrieben war. Können Sie vielleicht weiterhelfen?

Sachdienliche Hinweise erbittet Ihre Dippoldine

Erste Opfer des Leistungsschutzrechtes?

September 19, 2013 Von: Harald Weber Kategorie: Bundespolitik, Kunst/Kultur, Neues aus Dippoldseggersbach, Pressemitteilung, Solidarität Kommentare deaktiviert

Es ist ja viel diskutiert wurden über das Leistungsschutzrecht für Presseverleger – und über das Urheberrecht allgemein.  Und das treibt manchmal seltsame Blüten. Nennen wir einfach mal ein Beispiel:

Was ist passiert? Ein Zeitungsschreiber besuchte ein Konzert – natürlich OHNE Eintritt zu bezahlen – und schrieb darüber eine Rezension. Und die wurde in einer Zeitung  auch veröffentlicht, und der Zeitungsschreiber dafür auch bezahlt – vermute ich mal.

Und weil ja die Künstlerin mit Ihrer Arbeit – also mit ihrem Konzert, und mit dem kostenlosen Zugang zu diesem dem Zeitungsschreiber erst das Schreiben dieser Rezension ermöglichte – und weil es seit Urzeiten so üblich ist, nahm die Künstlerin diese Rezension in Ihre “Empfehlungsmappe” mit auf. Und weil die “Empfehlungsmappe” ja heute vielfach in Form einer Internetseite existiert – war die Rezension genau dort auch zu lesen.

UND DAS GEHT JA GAR NICHT – muss doch nun der Zeitungsschreiber darben, hungern und dursten ob dieses Frevels. Sein von ihm geurhobenes Werk so einfach mit Namensnennung und Quellennachweis – aber ohne Löhnung eines Honorares (der freie Eintritt zähle selbtverständlich nicht als solches!)  verbreitet zu haben. Zu dokumentieren wie er die Leistung der Künstlerin vor langen Zeiten bewertete und seine Rezension damit auch vor dem Vergessen zu bewahren.

DA MUSS man doch gleich einen Rechtsanwalt (manche nennen diese spezialliesierten Collegen auch Abmahnanwalt) beauftragen um seinen Teil noch nachträglich zu erhalten und die große  Not zu lindern. Auch die des Anwaltes – selbstverständlich.

Und da die Rezension natürlich “Qualitätsjournalismus” der absoluten Spitzenklasse (Gegenstandswert 16.000,- €) gewesen sein muss,  soll die Künstlerin pro Jahr der Nutzung schlappe 1.900,- Euro berappen (mich würde hier mal das “Zeilenhonorar” interesieren)!

Man könne ja auch sofort und ohne Widerrede mit 600,- Euro das Ganze aus der Welt schaffen – so ein Vergleichsangebot oder der “Rabatt” ím “Sommerschlussverkauf” – wer weiß?

Und dazu noch 869,- Euro an den “Abmahnanwalt” – denn der hat ja den Bettelbrief geschrieben!

Und nun geht das Ganze in die zweite Runde:

In der Abmahnangelegenheit wegen Verwendens von Konzertkritiken auf unseren Webseiten warten wir nach unserer Weigerung, einen Vergleich zu zahlen, auf die angekündigte Klage.

Wir wollen diese Zeit nicht untätig verstreichen lassen und haben entschieden, neben dem Bemühen um eine langfristige, dauerhafte Lösung (Gesetzesänderung), mit einem offenen Brief eine kurzfristige Lösung anzustoßen.

Der Bitte, diesen Brief zu unterzeichnen und ihn möglichst breit zu streuen komme ich gern nach.