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Artikel der Kategorie ‘Neues aus Dippoldseggersbach’

„Das Peter-Prinzip“

Mai 17, 2014 Von: Dippoldine Kategorie: Neues aus Dippoldseggersbach 3 Kommentare →

1969 schrieb Laurence J. Peter diesen Klassikern der nordamerikanischen Managementliteratur. Ich selber las darin bereits in den 90er Jahren, als die Mehrheit aller ostdeutscher Spitzenpolitiker und Wirtschaftslenker aus den alten Bundesländern eingeflogen wurde.

Laurence J. Peter vertritt die Meinung, dass jedes Mitglied in einer gut ausgebauten Hierarchie so lange befördert wird, bis es letztendlich eine Position erreicht hat, die diesen Mitarbeiter restlos überfordert. Dort endet dann die Karriereleiter und weitere Beförderungen bleiben aus.

Mit leicht zu lesenden Beispielen, Laurence J. Peter schöpft seine Erfahrungen aus der kanadischen Schulverwaltung, beschreibt der Autor, wieso viele Fehler zustande kommen und zeigt auch auf, wie man diese Entwicklungen verhindern könnte.

Bei Youtube gibt es ein vergnügliches Video:

„Wer nur faul, boshaft und unfähig genug ist, kann es sehr, sehr weit bringen.“

 

Ein schönes Wochenende wünscht
Ihre Dippoldine

April April

April 01, 2014 Von: Harald Weber Kategorie: Neues aus Dippoldseggersbach, Sonstiges Kommentare deaktiviert

So schön es gewesen wäre, mehr Verkehr auf der Weißeritztalbahn und auch ein besser ausgebauter öffentlicher Personenahverkehr in der nun sehr Großen Kreisstadt Dippoldiswalde – Es war nur ein Schwerz!

April – April!

Ich hab da mal zwei Fragen

Januar 15, 2014 Von: Dippoldine Kategorie: Aus dem Rathaus, Neues aus Dippoldseggersbach, Reichstädt, Tiere, Vereine berichten 1 Kommentar →

Zur Stadtratsitzung am 8. Januar informierte OB Kerndt, dass ein Vertrag mit dem Tierheim Freital abgeschlossen worden sei und somit das Tierheim Reichstädt nicht mehr die Fundtiere aus Dippoldiswalde aufnehmen darf.  (Die Dippser StattZeitung berichtete bereits.) Nun gibt es aber eine Beschlussvorlage (Nr. 83/2013) für die Stadtratssitzung vom 4.9.2013

Beschlussvorschlag: Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde beschließt in seiner öffentlichen Sitzung am 04. September 2013 die Zahlung einer überplanmäßigen Aufwendung / Auszahlung in Höhe von 7.500,00 € für das Tierheim Reichstädt.

In der Begründung steht unter anderem wörtlich:

Der Abschluss eines Vertrages mit dem Tierheim Freital zur Aufnahme von Tieren mit uns kommt nicht in Frage, solange wir selbst ein Tierheim haben. Der räumliche Aspekt ist ein wichtiger Punkt. Ein Transport eines Tieres nach z. B. Freital oder Pirna, wäre nicht tragbar, wenn ein Tierheim im Stadtgebiet vorhanden ist.

und auch

Der Tierschutzverein Dippoldiswalde e.V. übernimmt mit der Betreibung des Tierheimes eine Pflichtaufgabe der Kommune, von daher besteht das Erfordernis, alles zum Erhalt des Tierheimes zu tun.

Auf Grundlage dieser Vorlage wurde der Beschluss Nr. 66/2013 am 4.9.2013 gefasst, in welchem steht:

Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde hat in seiner öffentlichen Sitzung am 04. September 2013 die Zahlung in Höhe von 7.500,00 € für das Tierheim Reichstädt beschlossen.

Das nun aber die Stadt im Dezember 2013 einen Vertrag mit dem Tierheim Freital abgeschlossen hat verwundert doch sicherlich nicht nur mich. (In der Dezembersitzung des Stadtrates gab es eine Beratung zum Thema – aber laut Oberbürgermeister keinen Beschluss.)

  • Warum gilt die Begründung für die Unterstützung des Tierheimes Reichstädt vom September im Dezember nicht mehr?
  • Und warum gibt es dazu keinen Beschluss des Stadtrates?

———-

PS: Nach einem am 10.1.2013 in der „Sächsischen Zeitung“ veröffentlichten Artikel ist als Grund für den Wechsel angegeben, dass das Freitaler Tierheim die Fundtiere selbst vor Ort sowohl während als auch außerhalb der üblichen Arbeitszeit abholen würde. Hier fehlt nur noch die Information wen man anrufen muss wenn man ein Tier findet und wie das mit der Abholung dann geregelt ist.

PPS: Optimal wäre es ja, wenn man den Vertrag, der mit dem Tierheim Freital abgeschlossen wurde mit dem bisherigen Vertrag mit dem Tierheim Reichstädt bzw. dem Vertragsentwurf vergleichen könnte…

Klickst du noch richtig?

Dezember 14, 2013 Von: Harald Weber Kategorie: Kunst/Kultur, Neues aus Dippoldseggersbach, Sonstiges, Veranstaltungen Kommentare deaktiviert

von Mirko Mitschke

Karikatur nachgestellt

Nein, dass ist nicht die Siegerkarikatur des diesjährigen Karikaturenpreises.

Aber so ähnlich muss es ausgesehen haben, als Beck seinen „sozialen Netzwerker“ zusammen mit seinen Zeichnerkollegen und mit Schoko-Smartphons vor dem Dresdner Zwinger nachstellte. Tu so, als wärst Du auch sozialer Netzwerker, indem Du öfter auf eine hochgehaltene Tafel Schokolade starrst…

Mit dieser Karikatur gewann der Leipziger Beck den 14. Karikaturenpreis, der am Sonntag, den 17. November im Dresdner Schauspielhaus vergeben wurde. 172 Zeichner reichten 776 Arbeiten zum o. g. diesjährigen Motto ein. Was dabei noch alles so herauskam und ob man sich darüber amüsieren oder vor Lachen wegwerfen kann, ist u. a. noch bis zum 2. Februar im Dresdner Haus der Presse zu erleben.

Klick hat es auch gemacht, um herauszufinden, dass es hierbei scheinbar nicht darum geht, gute oder weniger gute Arbeiten abzuliefern. Eher scheint der Name, welcher unter der Arbeit steht, über die Teilnahme am Wettbewerb zu entscheiden. So war das Herumlaufen mit den Schoko-Smartphons schon mal die eine Seite des Karikaturenpreises, die man sich ersparen konnte…

Also, Finanzwetten in Dipps

September 25, 2013 Von: Dippoldine Kategorie: Dippolds Info, Historisches, Neues aus Dippoldseggersbach, Sonstiges Kommentare deaktiviert

Naja, man soll ja immer mal positiv denken, dass da ja jemand etwas Gutes für die Stadt wollte.

Schließlich sollten wir bei allem nicht vergessen, um welche Zeit diese Dinge abgeschlossen wurden. Uns unbetuchten Ossi’s sind ja seit der Wende viele neue Sachen untergekommen, die es früher nicht gab und für die keine Erfahrungswerte bei unseren Menschen vorhanden waren.

Vertrauen in das gesprochene Wort waren seit Urzeiten eine Grundlage für geschäftliche Tätigkeit. Und das sollte eigentlich heute auch noch so sein. Doch es wird noch vielleicht 20 Jahre dauern, bis der letzte von uns verstanden hat, dass in der neuen deutschen Gesellschaft nur der gewinnt, der am besten betrügt. Also in diesem Falle die Berater der Banken, die Ihre Finanzprodukte um jeden Preis an die Leute bringen wollen und wie man sieht, auch bringen.

Aber in Dipps sollte man das wissen. Denn schließlich haben schon vor etwa 100 Jahren unser Vorfahren dieses vorhergesehen. Bei einem Spaziergang durch unsere Stadt fand ich eine Hausinschrift, die da lautet :

„Mich schütze der Herrgott vor Wetter Schaden, Dich aber vor Leuten, die schlecht Dich beraten“.

„Mich schütze der Herrgott vor Wetter Schaden, Dich aber vor Leuten, die schlecht Dich beraten“

Leider habe ich vergessen, wo diese Inschrift geschrieben war. Können Sie vielleicht weiterhelfen?

Sachdienliche Hinweise erbittet Ihre Dippoldine