Au Weiah.
Da verweigern sich doch nicht etwa einige viele Autofahrer die neueste Errungenschaft der Mineralölbestimmer in ihre Tanks zu füllen. Und da haben doch hochrangige Wissenschaftler lange getüftelt, wie man Getreide und Zucker so hinbekommt, dass diese durch die Einspritzdüsen glitschern.
Viele Monate hat man auch damit verbracht, systematisch die Benzinpreise so zu steigern, daß doch jeder Autofahrer freudig die nun etwas billigere Gemüsebrühe eintrichtern sollte.
Und doch wollen die Leute nicht. Kommen mit banalen Ausreden wie: „Ich weiß nicht ob mein Wagen das verträgt“, oder „Mit E 10 sinkt die Leistung und damit erhöht sich der Verbrauch“.
Ja aber, das wollen doch die Mineralisten. Mehr Verbrauch ist doch auch mehr Geld! Das ist ja schlicht und ergreifend das Grundprinzip im Mineralismus. Na ja, dankenswerterweise gibt es die Lybienkrise. Der kann man die Schuld in die Schuhe schieben.
Überhaupt sind es ja die Erdölproduzierenden Länder, die ja vermutlich den Feiertags- und Ferienkalender von Sachsen besitzen, um seit Jahren immer kurz vor solchen Tagen den Ölmarkt zu manipulieren, und die Preise zu erhöhen. Da sind natürlich unsere Mineralölkonzerne machtlos und hilflos, und gnadenlos geben sie diese globalen Probleme an den Tankkunden weiter. Das schafft Vertrauen. Ja.
Aber der nächste märkel-politische Benzingipfel wird’s wohl klären. Überhaupt ist doch die Regierung der richtige Ausweg aus der Situation. Wenn die Mineralölbosse aus der Bankenkrise gelernt haben, sollten sie nun bissel jammern, die böse Welt herzuzitiern, die heilige Kuh namens Arbeitsplätze bemühen und bald, bald wird die Bundesregierung das große Säcklein mit unseren Steuergroschen öffnen und wie im Märchen werden die Talerchen fließen. Das empfiehlt ihnen
Ihre Dippoldine