Die Idylle trügt!
Ein paar Schafe vor der Grundschule in Reichstädt, ein farbenfrohes Gebäude für die kleinsten Schulkinder von Dipps und über allem eine zukunftsweisende Photovoltaikanlage.
Es könnte alles so schön sein, …
… wenn nicht der Schnee im Winter dank der glatten Oberflächen der PV-Module nun schneller ins Rutschen kommt. Die Gefahr, dass Schnee und Eisplatten direkt über dem Hintereingang der Schule abstürzen, sollten eigentlich die Schneefanggitter eindämmen. Aber nach der Montage der Solarmodule halten diese nicht mehr.
Der bereits entstandene Schaden wurde vom Rathaus mit ca. 8.000,- Euro beziffert. Nun streiten zusätzlich Anwälte und Gutachter, wer letztendlich den Schwarzen Peter erhält.
Die Idee für eine Solaranlage kam eigentlich aus der Bevölkerung. Allerdings interessierte das Bauamt dies nicht. Den Ideengebern für ein Bürgersolarkraftwerk ersparte man glatt die Antwort aus dem Rathaus.
Stattdessen schloss man aber mit der Firma Sybac Solar, einem Installationsbetrieb aus Rheinland-Pfalz, einen Nutzungsvertrag für die Dachflächen ab. Um die 900 Euro soll Dipps pro Jahr erhalten. Nach der Fertigstellung hat die Firma jedoch die Anlage an einen finanzstärkeren Investor verkauft. Und dieser beruft sich nun auf die Buchstaben seines Vertrages. Schäden an der Dachkonstruktion aufgrund der Solaranlage seien nicht mit Schäden wegen Schnee und Eis gleich zu setzen.
Aufgrund der vertraglichen Mängel streitet man nun auch im Dippser Bauamt lieber, anstatt über weitere Projekte zur Nutzung regenerativer Energien nachzudenken.

Wenn Sie das Bild vergrößern, sehen Sie ein Stück des beschädigten Schneefanggitters über dem Hintereingang der Schule
November 3rd, 2011 at 23:55
[...] Kinder im Hof ist auch nicht mehr gewährleistet! Die StattZeitung berichtete darüber bereits im Mai dieses Jahres. Das Problem ist nach über einem halben Jahr noch immer nicht gelöst, Gutachter und [...]
Januar 9th, 2012 at 18:23
[...] den glatten Solarpanelen schneller ab, beschädigten Schneefanggitter und Dachrinnen und wurden so zur Gefahr für die Schulkinder. Da die vertraglichen Regelungen hier Lücken haben, blieben die Reparaturkosten vorerst bei der [...]