Artikel der Kategorie November, 2012
Auf Spurensuche in Dippoldiswalde mit der „Ratsfrau“, Gästeführerin Monika Vogt
Seit nun fast zwei Jahren führt Monika Vogt Touristen und Einheimische durch die Stadt und seit diesem Jahr tut sie dies auch im Kostüm. „Beim Stadtrundgang will man nette Geschichten, lustige Anekdoten, spannende Hintergründe erfahren. Verkleidet ist man deutlich erkennbar, ein Teil des Ortes. Dabei schaffen Kostüme auch eine stärkere Bindung zwischen Stadt und uns Gästeführern“.
Monika Vogt spricht über den 30-jährigen Krieg. In dieser Zeit wurde das Rathaus zweimal zerstört. Von den 18 Ratsmitgliedern wurden 15 getötet nur 3 überlebten. Sie starben bei der Verteidigung der Stadt. „Das hat mich sehr berührt und so entstand auch die Idee der „Ratsfrau“.
Dippoldiswalde hat geballte Geschichte zu bieten! In jüngster Zeit sorgten sensationelle Entdeckungen im Altbergbau für Aufsehen. Mit Funden wie Haspeln, Fahrten, Werkzeug…, die Ende des 12. Jahrhunderts im Bergwerk zurückgelassen wurden, gelangt die Montanarchäologie zu neuen Erkenntnissen. Es ist ein besonders spannendes Kapitel der Dippser Geschichte.
Sehr schön wurde der historische Altstadtkern saniert und neu gestaltet. Man sieht, dass sich die Anstrengungen der letzten zwei Jahrzehnte gelohnt haben. Für Viele ist dies auch ein guter Grund, die Stadt zu besuchen.
Und Außerdem gibt es viel zu entdecken. „Die außergewöhnlichen Personen, Plätze und Gassen der Stadt begeistern mich“ erklärt die Gästeführerin.
Zunächst war nur unendlicher Wald, bis die Siedler kamen. Der Wald musste dem neuen Lebensraum weichen. Und so begann auch unsere Geschichte, die Geschichte von Dippoldiswalde. Schauen Sie selbst und unternehmen Sie einen Streifzug durch die nun fast 800 Jahre alte Stadt.
Gästeführerin Monika Vogt, Mitglied im Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e.V., Mitglied in der Tourismusgemeinschaft e.V. Silbernes Erzgebirge, Mitglied im Verein Gästeführer ERZGEBIRGE e.V. und Mitglied im Förderverein mittelalterlicher Bergbau Dippoldiswalde e.V.
www.gästeführer-vogt.de / Telefon: 03504 – 610791
Unser Bürgermeister, ein Narr
Zu Beginn der Sitzung des Technischen Ausschusses am heutigen Mittwoch berichtete Oberbürgermeister Ralf Kerndt, dass er am vergangenen Sonntag, dem 11.11. und somit dem Beginn der Faschingssaison, betrunken einen Verkehrsunfall verursacht hat. Personen kamen nicht zu Schaden, aber das Auto und die Laterne der Straßenbeleuchtung waren stark beschädigt.
Ihm wäre es „äußerst unangenehm“ aber um das „Amt nicht weiter zu beschädigen“ und um Gerüchten vorzubeugen wolle er offen mit dem Vorfall umgehen. Sichtlich bewegt sprach der Oberbürgermeister davon, dass sein Fauxpas „nicht akzeptabel“ sei, dass er sich sein Handeln im Nachhinein aber auch “nicht erklären könne”.
PS: Die Kreuzung an der Einfahrt zum Lidl ist derzeit etwas schlecht beleuchtet!
DW gefällig?
Nun endlich wird das Chaos komplett. Ja früher, da war alles ganz einfach, man konnte am Kennzeichen erkennen, wo der Halter wohnt oder seine Firma hat, im Altkreis Freital (FTL), Dippoldiswalde (DW), Sebnitz (SEB) oder Pirna (PIR).
Dann wurden die Kreise in mehreren Schritten zusammengewürfelt und es fielen nacheinander die Kennzeichen FTL, SEB und auch DW weg. Und alle, alle, bekamen PIR, ob sie wollten oder nicht.
Jetzt aber, seit November 2012 hat man die Wahl! Endlich können die Dippser wieder mit DW in der Weltgeschichte herumfahren.
Aber nicht nur das – auch mit FTL, SEB oder PIR kann man unterwegs sein. Egal, wo im Landkreis man ansässig ist, es stehen alle 4 Kennzeichen zur Auswahl. Wer als Dippser also schon immer mal Sebnitzer oder Freitaler sein wollte (Pirnaer war man ja schon), hat jetzt, zumindest auf dem Kennzeichen dazu die Gelegenheit!
Und wem das Kennzeichen bisher zu lang war, der kann jetzt auch ein kürzeres – nur 46 cm – erhalten, wenn die Kennung drauf passt (ca. 5 Zeichen)!
Nun aber schnell, ehe das Wunschkennzeichen weg ist…
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Der Feuerwehr sei Dank
Da hätte der Dippser Faschingsverein ja fast wieder unverrichteter Dinge abziehen müssen und viele Besucher enttäuscht zurückgelassen.
Wie jedes Jahr am 11.11., um 11.11. Uhr trafen die Narren auf den Oberbürgermeister um ihm den Rathausschlüssel abzunehmen. Und wie jedes Jahr stellte der OB eine Aufgabe, die der Faschingsverein zum Erhalt des begehrten Schlüssels lösen muss. (weiterlesen…)







