Gedanken zu Parkplätze und Sicherheit in Dippoldiswalde
Parkplätze im Stadtzentrum sind rar,dass wissen vor allem die Anwohner rund um den Markt. Letzte Woche Mittwoch stand in der regionalen Presse ein Artikel über Parkgebühren und deren Trend nach unten. Hier wird vor allem das fehlende Parkdeck am Busbahnhof zum Sündenbock gemacht. Das diese Parkplätze fehlen steht außer Frage, aber ob sie zu dem Trend des Parkgebührendefizites beitragen, stelle ich mal in Frage.
Dippoldiswalde scheint eine der wenigen Städte zu sein, auf dessen Marktplatz keine Gebühren für das Parken verlangt werden und die eigenen Anwohner missachtet werden. Stopp! Missachtet ist zu viel gesagt. Bei der Verteilung der Strafzettelmandate, werden diese immer großzügig bedacht. Anwohner mit PKW können da ein Lied singen. Aber gut es ist ja immer die eigene Schuld, mal nicht immer an die Uhr zu denken. Es sollte aber nur mal Gedanklich festgehalten werden.
Also nochmal alles auf Anfang. In dem Artikel der SZ ging es nun um die fehlenden Parkgebühren für das laufende Jahr. Aber wo fallen den noch Parkgebühren an? Auf den Parkflächen an der Ingenieurschule und Parksälen. Diese bringen wenig, aber zu der Größe der Parkfläche nichts. Dort findet man immer genügend freie Parkplätze. Nur eben da muss man bezahlen. Es gibt noch den Parkplatz bei den Malern und den Ersatzparkplatz am Weißen Hirsch. Dort muss man nichts löhnen, aber wer zu spät kommt den bestraft das Leben. Tagsüber sind diese immer voll. Hier und da gibt’s es noch private Flächen wo man für einen Obolus parken kann. Aber davon hat ja die Stadt nichts.
Wie bekommt man den nun diesen Defizit wieder ausgebügelt. Meiner Ansicht nach muss man das Parkplatzproblem neu überdenken. Auf einer Nachfrage bei der Stadtverwaltung warum man dies nicht überdenkt kam folgendes zurück. Man hat dies im Jahr 2003/2004 so beschlossen und auch schon später auf Anfrage eines Stadtrates für nicht wichtig abgetan. Im Jahr 2003/2004 wurde dies Beschlossen, aber mit einem Hintergrund; Man hat Fördermittel für die Marktneugestaltung bekommen mit der Auflage dass man keine Gelder einnehmen darf. Dies war glaube ich für 10 Jahre festgeschrieben. Also könnte man dies jetzt wieder aufheben. Was bringen uns leere Parkflächen nichts. Demzufolge muss man den nur die Parkflächen Parksäle und Ingenieurschule für kostenloses parken freigeben und auf den Markt den kostenpflichtige Variante wieder einführen. Damit wären allen geholfen oder? Die Anwohner und Geschäfteinhaber könnten Tagsüber kostenfreie Parkplätze nutzen und die Stadt hat wieder mehr Einnahmen. Einwände der Geschäftsleute zu dieser Variante lasse ich nicht gelten. Denn diese belegen Tagsüber genau diese kostenfreien Parkplätze, die eigentlich für ihre Kunden gedacht waren. Dies würde auch eine Entlastung zu den Frische Markttagen führen. Damit entgeht man vielleicht das Chaos, was an diesen Tagen, durch die Parkplatzsuche herrscht.
Was auch wichtig ist, sind die Parkplätze auf der Herrengasse vom Reisebüro bis zum Stadtcafe. Dies wurde schon mehrfach durch die Dippserstattzeitung eingebracht. Wenn der Bürgermeister mal Mittwochs oder Freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr beobachten würde, könnte er selbst feststellen, dass dort manche Passanten mit dem Rücken zur Wand die Autos vorbei ziehen lassen muss. Die beste Position hat er ja durch seine Dienstzimmeranordnung. Eigentlich hätte das Ordnungsamt dies schon selber feststellen müssen, wenn man nicht mit der Verteilung der Strafzettel überfordert wäre. Das bringt zwar auch Geld in Kasse , aber immer mehr zum Unmut der Bevölkerung. Man muss es ja nicht auf die Spitze treiben, aber es scheint in Dipps die Hauptaufgabe des Ortnungsamt zu sein. Ein Parkverbot von 8-18 Uhr würde dort Abhilfe schaffen.
Da wir gerade bei der Sicherheit angekommen sind, könnte man im selben Zug mal über die Geschwindigkeit im Wohngebiet “Am Firstenweg” reden. Dort gibt es eine Gebiets 30, aber diese Geschwindigkeit scheint immer noch zu schnell zu sein oder wird nicht eingehalten. Für die Sicherheit der Kinder könnte man dort nicht das Gebiet zur Spielstraße umfunktionieren? Damit ist Schrittgeschwindigkeit angesagt. Den Kindern im Wohngebiet zu liebe.
Die Umsetzung dieser Ideen, würde auch das Stadtsäckchen nicht strapazieren und man hätte vielleicht mehr Einnahmen und mehr Sicherheit.
August 20th, 2014 at 20:30
Wie wäre es im allgemeinen mit Geschwindigkeitskontrollen in der Innenstadt. Auf der Rosengasse konnte ich kaum die Farbe des vorbeifliegenden Fahrzeugs erkennen. Auf der Wassergasse wurde ich schon fast überholt. Am Kindergarten …. und so weiter.