Die zehn häufigsten “PC-Fallen†im Netz (8/10)
Hallo liebe Freunde der “Dippser StattZeitungâ€.
Hier ist Tipp Nr. 8 der häufigsten PC-Fallen im Netz von Arne Arnold. Abspeichern und archivieren könnte eines Tages hilfreich sein.

Gefahr 8: Verseuchte Texte, Tabellen und Bilder
Beim Thema Viren ist jedem klar: EXE-Dateien können gefährlich sein. Fortgeschrittene Anwender kennen noch weitere riskante Dateitypen, etwa PIF oder VBS. Wer solche Dateien beispielsweise per Mail bekommt, ist alarmiert und startet die Anhänge im Zweifelsfall nicht.Dass auch Dokumente, Bilder und Musik Viren ins System schleusen können, hat sich noch nicht überall herumgesprochen. Darum werden solche Dateien bei Kriminellen immer beliebter. Vor allem das verbreitete PDF-Format dient zurzeit häufig als Trittleiter für Schädlinge. Denn das dazugehörige Anzeigeprogramm Adobe Reader erfüllt nahezu perfekt alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Virenangriff: Der Reader ist auf fast allen PCs installiert, es werden immer wieder Sicherheitslücken bekannt, und viele Anwender laden für ihn keine Updates herunter. In Internet-Foren, die nur von Kriminellen genutzt werden, finden sich Dutzende von PDF-Viren-Baukästen, mit denen auch technisch weniger versierte Ganoven PDF-Dateien erstellen können, die einen Schädling enthalten.
Grundsätzlich stellen auch die meisten anderen Dateitypen eine Gefahr dar. So war bereits das JPG-Format, also das weltweit am meisten verbreitete Bildformat, anfällig für Virenattacken. Schuld war eine Sicherheitslücke in einer Windows-DLL. Auch MP3s trugen schon Viren, als das verbreitete Musikprogramm Winamp eine Sicherheitslücke hatte. DOC- und XLS-Dateien für die Microsoft-Programme Word und Excel konnten ebenfalls Schädlinge mit sich bringen.
So schützen Sie sich: Eine aktuelle Antiviren-Software sollte schädliche Dokumente blocken. Wichtig ist zudem, dass Sie stets alle Updates für Ihre Anwendungen installieren. Dabei hilft die Software Secunia Personal Software Inspector (PSI). Sie erhöhen den Schutz zusätzlich, wenn Sie mit eher weniger verbreiteten Tools arbeiten. Der Grund: Virenprogrammierer greifen in der Regel nur Software an, die auf vielen PCs installiert ist – schließlich lässt sich so bei gleichem Aufwand mehr Schaden anrichten.
Quelle: www.1und1.de



