Dippser StattZeitung

Zentralo(h)rgan für Dippoldiswalde und die Region – Informationen von unten
Subscribe

Artikel der Kategorie ‘Bürgerinitiativen’

Kultur ǀ Gut ǀ Genießen

Februar 09, 2015 Von: Heiko Frey Kategorie: Allgemein, Bürgerinitiativen, Veranstaltungen, Vereine berichten 2 Kommentare →

Seit einigen Wochen gibt es eine neue Initiative in Dippoldiswalde, die sich um das kulturelle Leben in Dippoldiswalde bemühen möchte. Hinter dieser Idee steht der Verein Dipps lebt mit seinen Mitgliedern und mit Freunden und Bekannten. Eine Zusammenfassung in Form einer ausdruckbaren *.pdf-Datei finden Sie hier. Sie können aber auch gern auf der Homepage des Vereins oder bei Facebook informieren. Bitte sehen Sie es den Machern nach, dass alle Ideen und Präsentationen noch ausgefeilt werden müssen und das überall noch Ergänzungen vorgenommen werden.

Bisher fanden bereits eine Lieblingswein-Verkostung im Keller der Dippser Stadtbibliothek sowie ein Wintergrillen statt. Mehr dazu finden Sie wieder unter den oben angegebenen Links oder auch hier.

Am 27. Februar ist ein Grünkohlessen in der Strandperle an der Talsperre Malter geplant. Auch dazu gibt es bereits verschiedene Informationen. Wichtig: Kultur ǀ Gut ǀ Genießen soll sich zu einer Reihe entwickeln, wo alle “kulturell Unterversorgten” ihre Wünsche und Ideen selber realisieren können. Neben einem Interessentenpool, die regelmäßig auch via Mail informiert werden, werden hier tatsächlich auch Mitstreiter und Mitarbeiter gesucht.
(weiterlesen…)

Aus den “Aschenbechern” werden vielleicht Pflanztröge

Februar 06, 2015 Von: Heiko Frey Kategorie: Bürgerinitiativen, Dippolds Info, Historisches, Kernstadt Dippoldiswalde 1 Kommentar →

Dies ist zumindest eine Idee, die im Dippser Ortschaftsrat diskutiert wurde. “Aschenbecher”, dies ist eine wahrlich nicht lieb gemeinte Bezeichnung für die vier Brunnen auf dem Dippser Markt. Ursprünglich sollte hier eigentlich einmal an historische Schöpfstellen erinnert werden. Dass dies baulich nicht wirklich gelungen ist, wird nun selbst von Rathausmitarbeitern nicht mehr schöngeredet.

Das größere Manko: Aufgrund einer kaputten Wasserleitung, von der niemand den Verlauf so richtig kennt, bleiben die Brunnen schon seit Jahren trocken.

Bis es hier zu einer greifbaren Lösung kommt, will eine Dippser Unternehmerin die verunglückten Schöpfstellen mit Erde füllen und bepflanzen. Dieser Vorschlag soll nun dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden.

Dippser Ortschaftsrat und HGV widersprechen dem Stadtrat

Februar 05, 2015 Von: Heiko Frey Kategorie: Bürgerinitiativen, Der Stadtrat (berichtet), Dippolds Info, Kernstadt Dippoldiswalde, Veranstaltungen 4 Kommentare →

Als der Stadtrat in einer seiner letzten Sitzungen das Stadtfest abschmetterte, gab es vorab kein Gespräch mit dem Handels- und Gewerbeverein unserer Stadt. Der HGV ist verärgert und will diese Entscheidung auch nicht akzeptieren. Deshalb traf sich eine größere Abordnung mit dem Dippser Ortschaftsrat zu dessen letzter Beratung vor ca. einer Woche.

In der vorausgegangenen Diskussion im Stadtrat spielte immer wieder die Idee eine Rolle, dass nunmehr der Ortschaftsrat der Kernstadt die Organisation des Stadtfestes in die Hand nehmen sollte. Allerdings hat man auch den Ortschaftsrat vorher gar nicht in diese Gedanken einbezogen. Und deswegen gibt es auch in diesem demokratisch gewählten Gremium der Kernstadt großen Unmut.

Ohne Gegenstimme oder Enthaltung hat deswegen der Ortschaftsrat einen Einspruch zum Beschluss des Stadtrates eingelegt. Das Rathaus soll zum Gespräch aufgefordert werden.

Der Stadtverwaltung liefen in den letzten Jahren die Kosten für das Stadtfest vollkommen aus dem Ruder. Da man die eigene Arbeitskraft nicht mitrechnete, musste lediglich ca. 10.000,- Euro zu diesem Fest zugebuttert werden. Nimmt man nun aber die Lohnkosten für die Hauptorganisatoren aus dem Kulturhaus, die Kosten des Bauhofes und die Entschädigungen, die man noch anderen Mitarbeitern der Verwaltung “zahlen musste” (beispielsweise das Abbummeln von Arbeitsstunden für den Einlass zum Stadtfest), verdreifachten sich die 10.000 Euro nahezu.

Dies war tatsächlich der Öffentlichkeit nicht mehr zu vermitteln und so wollte man das Stadtfest komplett streichen. Seitens des HGV gab es allerdings in der vergangenen Woche ganz konkrete Ansätze, wie man für kleines Geld -völlig ohne Unterstützung kommen die Neulinge in der Organisation (noch) nicht aus- das Fest doch durchführen könnte.

Einige Gespräche haben bereits auch mit dem Bürgermeister stattgefunden, so dass vielleicht doch noch in diesem Jahr in Dipps gefeiert werden kann.

Bleibt der üble Nachgeschmack, warum nicht eher miteinander das Gespräch gesucht wurde. Hier ist ein dringendes Umdenken bei der Verwaltung, aber auch bei den Mitgliedern des Stadtrates notwendig. Vielleicht sollte man doch lieber offene Diskussionen führen und den Nichtöffentlichen Teil der Sitzungen minimieren? Große Vorwürfe sollten sich aber auch die Herren Hans-Ulrich Schmidt, Mathias Thümmel (beide CDU) und Marco Mätze (Linke) machen, die gleichzeitig Ortschafts- aber auch Stadtrat sind, und bei der Diskussion im Stadtrat allesamt geschwiegen haben.

Im Übrigen: Die Vorwürfe, dass sich die Verantwortlichen der Verwaltung nicht mit den Partnern an einen Tisch setzen, gab es öffentlich auch in Bezug auf den Weihnachtsmarkt. Dies wird wohl das nächste große Thema sein, über welches man (nicht) redet.

Lange nicht mehr wandern gewesen ?…

Januar 25, 2015 Von: Werner Irmscher Kategorie: Bürgerinitiativen, Veranstaltungen, Vereine berichten 3 Kommentare →

…Nein? Ich auch nicht. Aber das Angebot von Uwe Glöss und Sibylle Frey, mal eine winterliche Wanderung durch die Dippser Heide zu unternehmen, war auch angesichts der Tatsache, dass dabei Wolfgang-Dippold Ruhmich die Führung übernehmen würde, dann doch zu verlockend. Und wenn nun noch zum Abschluss mit Bratwurst und Glühwein am König Johann Turm gedroht wird, also da kann man eigentlich nicht Nein sagen. So ähnlich wird es auch den anderen 25 Teilnehmern gegangen sein.

Und so ging es dann zunächst zum Tatarengrab, weiter nach dem Gasthaus zum Steinbruch, welches jetzt Heidehof heißt bis zur Wolfssäule. Habe dort mit 4 Leuten gesprochen, wie sie denn zum Wolf in unseren Wäldern heute stehen? Fünf verschiedene Meinungen gehört.
Nach dem Steinernen Messer war natürlich auch der Einsiedlerstein dran. Doch zunächst führte der Weg an dem immer noch abgesperrten Teil der Heide, also dem sogenannten Eisenwald, der ob seiner reichlichen Munitionsfunde wohl nunmehr so genannt werden sollte, vorbei. Es war sozusagen ein bombensicherer Weg, den uns der Dippold führte. Also anderen Teilnehmern ging es ähnlich. Wenn ich mir so überlege, dass ich noch vor kurzem mit den Enkelkindern da Pilze gesucht habe ??? Doch dann wurde es für mich wieder interessant. Wolfgang Ruhmich erzählte, wo er die besten Heedelbeeren findet. (Für nicht-Einheimische: Das sind die Blaubeeren, die wenn sie rot aussehen eigentlich noch grün sind).
Nun geht es entlang des Marktsteiges wieder zurück Richtung Johann Turm. Bei einem so fabelhaften Geschichtenerzähler vergehen die fast 2 Stunden wie im Fluge. Meine Füße allerdings verspüren gefühlte 120 Kilometer und noch sind es 30 Stufen bis zum Fuße des Turmes. Doch dort erwartete die Wanderfreunde auf dem liebevoll romantisch mit Kerzenschein und Fackeln illuminierten Platz Tee, Glühwein, leckere Bratwürstchen und, nicht zu vergessen, eine wunderschöne Aussicht auf unser Dippoldiswalde. Und die, die die glaube ich 95 Stufen bis zu Plattform des Turmes nicht scheuten, konnten die sich sanft an die Hänge des Weißeritztales anschmiegende Stadt noch viel schöner genießen.

Das altbekannte Wort Heimatgefühl gewinnt dort oben wohl eine ganz besondere Bedeutung. Es war also eine ganz tolle Idee mit einer solchen Wanderung. Wenn ich bei Facebook wäre, würde ich sagen: Daumen hoch, Find ich gut. Aber da ich dabei nicht bin, sag ich lieber nochmals herzlichen Dank an die Organisatoren und bitte gerne noch weiter so tolle Angebote. So kann man finde ich Kultur Gut Geniessen.

Werner Irmscher

Dippoldiswalde, …

Dezember 29, 2014 Von: Heiko Frey Kategorie: Bürgerinitiativen, Dippolds Info, Historisches, Kernstadt Dippoldiswalde, Personalien 1 Kommentar →

… ein Blick in die Vergangenheit

Bereits in einer zweiten erweiterten Auflage gibt es jetzt ein kleines Heftchen, welches wundervolle Blicke in die Dippser Geschichte mit seinen Bürgern ermöglicht.

In kurzen Reimen wird die jüngere Geschichte in etwa der letzten 100 Jahre beschrieben. Viele prominente oder anderweitig bekannte Persönlichkeiten werden namentlich erwähnt. Wer mit den Namen Perl (Opa), Hähnel-Max, Dersch-Hans oder Schiffel-Lydia etwas anfangen kann, für den ist dieses Heftchen gemacht. Aber auch, wer Dipps auf alten Bildern sehen möchte, kommt auf seine Kosten. Der Dichter und Autor möchte allerdings gern unbekannt bleiben.

Wer mehr wissen oder wer das Heft gern kaufen möchte (ca. 7 Euro), sollte entweder im Blumenhaus Philipp oder im Buchhandel/ Schreibwarengeschäft Quase nach diesem interessanten Blick in die Vergangenheit von Dippoldiswalde fragen.