Dippser StattZeitung

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Artikel der Kategorie ‘Dippolds Info’

Rückblick zum Kunsthandwerkermarkt im Lohgerbemuseum

Oktober 18, 2012 Von: Harald Weber Kategorie: Dippolds Info, Gewerbe, Historisches, Kunst/Kultur, Tourismus, Veranstaltungen Kommentare deaktiviert

Am 3. Oktober fand im Hof und der Lederkammer des Lohgerbermuseums der 2. Kunsthandwerkermarkt statt. Viele Kunsthandwerker und Künstler zeigten ihre Werke und boten diese zum Kauf an. Zudem ergaben sich viele Gelegenheiten ins Gespräch zu kommen.

Ungewöhnliche Ausstellungsfläche

Das schöne Wetter und das Ambiente des Museumshofes gaben dieser Veranstaltung, welche kuturell und auch gastronomisch umrahmt wurde, eine angenehme Atmosphäre. Die zahlreichen Besucher waren Dankeschön für die Organisatoren und Mitwirkenden. Bleibt zu Wünschen, dass wir noch viele Jahre lang solche erlebnisreichen Kunsthandwerkermäkte im Museum erleben können.

Link: Fotografische Impressionen des Kunsthandwerkermarktes

Fotowettbewerb startet am 1.Oktober neu

September 29, 2012 Von: Bernd Rothe Kategorie: Allgemein, Dippolds Info, Kunst/Kultur, Sonstiges Kommentare deaktiviert

Zur Erinnerung:
Im Mai gewann Frau Elke Gebert mit diesem Foto bei unserem Fotowettbewerb “Rätselhaftes” den 1. Preis.

Foto: Elke Gebert

Schokoglasur in der Schüssel

Die Preisübergabe an Frau Gebert (re.) nahm Frau Kühl von der Jury vor.

Als neues Thema für den Fotowettbewerb ab Oktober 2012 nannte Frau Gebert:

” Türme “

Nun ist die Sommerpause beim Fotowettbewerb beendet und wir starten mit diesem Thema am

Montag, den 1. Oktober

in eine neue Saison.

Übrigens hat sich Frau Gebert bereit erklärt, bei der Durchführung des Fotowettbewerbs mitzuarbeiten.
Willkommen im Team!

Jetzt sind alle Fotofreunde  aufgerufen, ihre Fotos an die bekannte E-Mailadresse

foto@dippolds.info

einzusenden.
Es können wieder attraktive Sachpreise gewonnen werden.
Also nehmen sie auf all ihren Wegen ihre  ”Knipse” mit und schicken sie uns ihre schönsten Bilder.
Wir freuen uns sehr darauf.

Zwei wichtige Themen

September 21, 2012 Von: Harald Weber Kategorie: Bundespolitik, Der Stadtrat (berichtet), Dippolds Info, Kernstadt Dippoldiswalde, StattVerwaltung/ StattRat Kommentare deaktiviert

… stehen mit den Ausgleichsbeträgen im Sanierungsgebiet „Stadtkern” – besonders für alle Hausbesitzer in diesem Gebiet mit den Abriss des „Roten Hirsch” der vielen noch als „Gastronom” in Erinnerung sein wird auf der Tagesordnung der außerplanmäßigen Stadtratssitzung am kommenden Mittwoch um 18 Uhr im Rathaus:

Sehr geehrte Bürger,

hiermit lade ich Sie zur außerplanmäßigen 10. (XL.) öffentlichen Sitzung des Stadtrates der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde für Mittwoch, den 26. September 2012, 18.00 Uhr, in das Rathaus Markt 2, Ratssaal, recht herzlich ein.

Begrüßung
Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung sowie der Beschlussfähigkeit
Tagesordnung:

  1. Beschluss über die Gewährung eines Verfahrensnachlasses i. H. v. 20 % im Zuge von vorzeitigen Ablösevereinbarungen für zu entrichtende Ausgleichsbeträge im Sanierungsgebiet „Stadtkern” der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde nach § 154 Baugesetzbuch (BauGB)
    Vorlage-Nr. 73/2012
  2. Beschluss zur Vergabe einer Bauleistung „Abbruch des Gebäudes Roter Hirsch” in Dippoldiswalde, 1. BA
    Vorlage-Nr. 74/2012

Mit freundlichen Grüßen

Kerndt
Oberbürgermeister

Dippser Bauamtsleiter suspendiert

Juli 16, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Dippolds Info, Gewerbe, Personalien, StattVerwaltung/ StattRat 3 Kommentare →

Auf Nachfrage der StattZeitung teilte uns Oberbürgermeister Ralf Kerndt mit, dass Mathias Kröhnert nicht mehr der Chef im Bauamt ist:

Es ist richtig, ich habe H. Kröhnert vorübergehend von seinen leitungsmäßigen Pflichten entbunden, damit er der hohen Verantwortung und dem großen Arbeitspensum bei dem ihm auch zugewiesenen fachlichen Aufgaben unter Verminderung der bisher entstandenen Mehrarbeitszeit nachkommen kann.

Unsere zweite Frage, ob nun der Bürgermeister diese Position übernimmt, blieb bisher unbeantwortet.

Hier war er noch Bauamtsleiter. Der regionale Fernsehsender FRM interviewte Mathias Kröhnert zum Abriss der alten "Polypack" in der Dippser Unterstadt

Der Posten eines Bauamtsleiters scheint in Dippoldiswalde eher ein Schleuderstuhl zu sein. Bereits vor ca. 12 Jahren verschwand der damalige Chef des Bauamtes Harald Bär. Damals gab es Differenzen, u.a. wegen der Marktplatz-neu-gestaltung – Stichwort Katzenbuckel. Kommissarisch übernahm Ex-Bürgermeister Horst Bellmann das Amt, und Bär tauchte später bei der Landestalsperrenverwaltung wieder auf.

Mathias Kröhnert hatte während seiner Amtszeit gute Phasen, z.B. als er die entscheidenden Argumente zum Erhalt des Status “politisches Mittelzentrum” für Dippoldiswalde lieferte. Allerdings hatte er auch gravierende Aussetzer – im Rahmen um die Diskussion zur Straßenbaubeitragssatzung präsentierte er beispielsweise vollkommen unvorbereitet eine Foto-Argumentation, und machte damit sein Amt sowie die Stadtverwaltung ziemlich lächerlich.

Aktuell, das sieht man als Außenstehender, knirscht es beim Neubau des Feuerwehrdepots. Bei keinem anderen Bauvorhaben der Stadt musste der Architekt in den verschiedenen Stadtratssitzungen so viele Details und Hintergründe erklären, selbst wenn es sich um formal-rechtliche oder finanzielle Angelegenheiten ging, die eigentlich der Auftraggeber (also die Stadtverwaltung) oder die Baubehörde (das Bauamt) zu verantworten hätten.

(K)Eine lebendige Partnerschaft?

Juni 28, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Dippolds Info, Nebenan, Tourismus, Umwelt Kommentare deaktiviert

Seit über 7 Jahren ist Dippoldiswalde mit der tschechischen Stadt Bilina partnerschaftlich verbunden. Bis auf wenige Leuchtturmprojekte (Anschaffung Feuerwehrhubrettungsfahrzeug) haben es die Verantwortlichen bisher nicht vermocht, den Partnerschaftsgedanken in die Kommunalpolitik, in die Vereine oder die Bevölkerung hinein zu tragen. Selbst Oberbürgermeister Ralf Kerndt hat keinen Überblick, welche Kontakte aktuell zwischen deutschen und tschechischen Vereinen und Einrichtungen bestehen.

Dabei gäbe es viele Parallelen, die man gemeinsam vielleicht sogar besser diskutieren könnte. Neben der Feuerwehr (gab es überhaupt schon einmal einen ernsten Rettungseinsatz in der 50 km entfernten Partnerstadt?) könnte man historisch gemeinsam die Vergangenheit aufarbeiten. In beiden Städten gibt es archäologische Funde aus der gleichen Zeitepoche, dem Hochmittelalter. Man könnte touristische Aktivitäten koordinieren, jeweils im Nachbarland für sich werben. (Sport-)Vereine könnten Unterstützung bei gemeinsamen Treffen erhalten. Und letztendlich sind auch die Unternehmer des Kreises immer wieder an Kontakten ins nahe Tschechien interessiert.

+ + +

Nun kooperiert Altenberg mit Bilina. Gemeinsam versucht man, alte Kureinrichtungen zu reanimieren bzw. neue Angebote schaffen.
In Bilina möchte man das Kurbad Sauerbrunn wiederbeleben. (Bildwiedergabe mit freundlicher Genehmigung von Thomas L. Koppe. Er bietet als Wanderleiter insbesondere Ausflüge „ins Böhmische“ an und betreibt eine interessante Homepage mit vielen historischen Fotos aus der Grenzregion)

Altenberg hingegen plant, für sich die Nutzung von Radon als Heilmittel erschließen. In einem vorhandenen bzw. neu zu schaffenden Bergbau-Stollen sollen hier die Kurgäste dieses Edelgas zukünftig therapeutisch nutzen können.

Derzeit veranschlagte Investitionskosten: 3 Millionen Euro. Der Antrag zur Erlangung der Fördermittel wird (wurde) heute im Rathaus in Altenberg unterschrieben.