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Artikel der Kategorie ‘Neues aus Dippoldseggersbach’

Heiße Kurven auf kalten Kufen

Februar 26, 2013 Von: Holger Becker Kategorie: Freizeit und Erholung, Kultur, Nebenan, Neues aus Dippoldseggersbach, Tourismus, Veranstaltungen, Wintersport Kommentare deaktiviert

von Holger Becker

Trotz des Winters, der uns seit vergangener Woche plötzlich wieder im Griff hat, wurde es in Altenberg richtig heiß. Heiße Kurven auf kalten Kufen, so die Überschrift des heutigen Beitrags, denn bei den Frauen war auch Prominenz aus der Erotikbranche wie Sweet Sophie, die Gewinnerin des Venus-Award 2012 und Lilly Ladina sowie das Modell Tereza Pavlikova aus Tschechien rangen mit um den Titel, der mit 1000 Euro Preisgeld so manchen aus der Hütte lockte, um auf den blauen Flitzern zum Sieg zu brausen.

Böttcher und Fischer, die Moderatoren des Tages, dem viele entgegen fieberten, hatten vergangene Woche in Geising in einem Testlauf entschieden, um gleiche Bedingungen für alle Teilnehmer zu schaffen, das der rote Schlitten auf der Strecke bleibt (also nicht genommen wird!). (weiterlesen…)

iiihhh, die sind ja nackig!

Februar 08, 2013 Von: Dippoldine Kategorie: Kultur, Nebenan, Neues aus Dippoldseggersbach, Personalien, Sport, Veranstaltungen, Wintersport 1 Kommentar →

Diesen Ruf wird man am Altenberger Skihang wohl am Sonnabend, 23. Februar, ab 14 Uhr nicht hören. Strömen doch zahlreiche Besucher (der Veranstalter rechnet mit mehr als 10.000) extra dorthin um nackte Menschen rodeln zu sehen. Nackte Männlein und Weiblein, die einfach aus Spass an der Freude, aus Jux und Dallerei dem Aufruf von Radio R.SA zum BöFi-Nacktrodeln folgen und um die Rodel-Prämie in Höhe von je 1.000 Euro kämpfen. Und Böttcher und Fischer sind auch mit von der Rodel-Partie. Und danach gibt’s für alle Live-Musik und die größte Après-Ski-Party Sachsens.

Nacktrodeln völlig falsch verstanden (Karikatur: © Mirko Mitschke, Lizenz: CC by-nc-nd)

Und weil’s dort was zu sehen gibt, schicken auch wir einen Fotoreporter, in der Hoffnung, das der einen Platz in der ersten Reihe bekommt.

Und ich werde auch dabei sein. Aber nicht nackig! Ihre Dippoldine

Ätsch! Reingefallen!

Januar 02, 2013 Von: Dippoldine Kategorie: Gewerbe, Neues aus Dippoldseggersbach, Sonstiges 3 Kommentare →

Da müssen sich die Werbeleute von Lidl ja so richtig amüsieren. So wie die mit manchem Sonderangebot ihre Kunden veralbern. Und das der Kamerahersteller FUJIFILM da mitmacht, kann ich eigentlich nicht so ganz verstehen.

Aber die ganze Geschichte von vorne:

Da finde ich in der Lidl-Werbung ein fast unwiederstehliches Angebot:

(mangelhafte) Werbung für die Kamera

Mannomann – 43 % gespart – da schaltet man doch gleich das Gehirn aus und rennt zum Lidl, um dieses Schnäppchen zu ergattern. Und ich habe es sogar geschafft eine der wenigen Kameras, die zum Verkauf standen mit nach Hause zu nehmen!

Prima. Naja, eigentlich nicht so richtig! Also weiter in unserer Geschichte:

Mit dieser Kamera wollte ich zu Weihnachten (das ist das Fest wo man seit Ende August kaufen muss, um dieses feiern zu können) jemanden eine Freude machen.

Gedacht – getan!

Also am 24. Dezember (am späten Nachmittag – die Geschäfte hatten leider alle schon zu) überreichte ich freudig mein Geschenk. Und da wir noch ein Weilchen beisammen sein wollten, könnten ja auch gleich die ersten Fotos mit dieser Kamera gemacht werden…

DENKSTE – ÄTSCH – BÄH – AUSGETRIXT! (weiterlesen…)

Und bitte nicht vergessen…

Dezember 20, 2012 Von: Harald Weber Kategorie: Historisches, Neues aus Dippoldseggersbach 1 Kommentar →

…am Freitag ist Weltuntergang. Und dabei hatte mir mein Horoskop versprochen, dass ich an diesem Tag eine wichtige Entscheidung treffen möge. Werde ich diese noch machen können?

Wie sagte schon der beliebte Volksdichter Karl Schramm:

„Die Frage nach dem Lebens-Sinn läßt mit keine Ruh’. Ich weiß zwar dass ich BIN, aber nicht wozu.“

Nu ja, wie auch immer, ich habe an diesem Tage Urlaub genommen. Bei dem Mistwetter, was ja zum Weltuntergang zu erwarten ist, muß ich ja nicht unbedingt auf Arbeit gehen. Im Radio spielen die gerade „Vorfreude, schönste Freude“. Aber Ihr müßt natürlich alle arbeiten gehen, denn im Arbeitsrecht ist Fernbleiben von der Arbeit wegen eines banalen Weltuntergangs nicht vorgesehen. (weiterlesen…)

Abschalten statt Daten ändern…

November 06, 2012 Von: Dippoldine Kategorie: Gewerbe, Neues aus Dippoldseggersbach, Service Kommentare deaktiviert

Der Kunde ist gestorben, und der hatte einen Festnetzanschluss. Und da ist es auch fast egal ob bei der Telekom oder bei Vodafone. Denn die Witwe hatte den Wunsch, diesen Anschluss – unter ihrem eigenen Namen – weiterzuführen.

Also wird der Telefongesellschaft (egal ob Telekom oder Vodafone) dieser Wunsch mitgeteilt. Es wird mitgeteilt, wer verstorben ist und um eine Ummeldung auf die Ehefrau gebeten.

Telefon

Und dann ist der Telefonanschluss auch tot – abgeschaltet (wie schon geschrieben ist egal ob Telekom oder Vodafone).

Telekom: Es handele sich um einen Fehler der Telekommitarbeiter – so die telefonische Auskunft – der leider nicht mehr behebbar sei. Die Witwe benötige einen neuen Anschluss – mit neuer Rufnummer. Auf den Hinweis, dass dieses ja für die Frau, welche die vorhandene Rufnummer überall als Kontaktmöglichkeit angegeben hat, nicht zumutbar und die bisherige Rufnummer ja sicherlich noch nicht wieder vergeben sei, prüfte der Mitarbeiter und erklärte, dass er die bisherige Rufnummer aus der Sperre zurückgeholt habe. Aber einen neuen Anschluss würde die Frau trotzdem benötigen, wobei ihr die Anschlussgebühren erstattet (warum nicht erlassen?) würden. Nur den alten Tarif (ca. 13 Euro pro Monat) könne sie nicht behalten – den gibt es jetzt nicht mehr. Sie könne ja einen neuen günstigen Tarif (der ca. 17 Euro pro Monat kostet) nehmen.

Vodafone: Auf telefonische Rückfrage versprach der eine Mitarbeiter vom Kundendienst von Vodafone sich umgehend darum zu bemühen, dass der Anschluss wieder reaktiviert wird, ein anderer Mitarbeiter teilt mit: „Es wäre generell nicht möglich, den Anschluss wieder in Betrieb zu nehmen (der Inhaber sei ja verstorben). Die Ehefrau müsse einen neuen Vertrag abschließen.“ Auf die Einwände, dass dieses ja äußerst kundenunfreundlich und der Witwe nicht zuzumuten sei und diese auf einer Wiederinbetriebnahme des bisherigen Anschlusses (unter Beibehaltung der Rufnummer!) besteht, sagte dieser Mitarbeiter – es wäre anders nicht möglich und legte auf.

Wir fragten bei den Pressestellen dieser beiden Unternehmen nach:

  1. Ist es wirklich so, dass ein irrtümlich abgeschalteter Telefonanschluss nicht wieder hergestellt werden kann?
  2. Muss ein neuer Vertrag abgeschlossen werden, weil es nicht möglich ist, dieses Versehen des Unternehmens zu beheben?
  3. Wer trägt eventuelle zusätzliche Kosten, die der Witwe entstehen?

Nach wenigen Tagen erhielten wir die Antworten von der Telekom:

Der Anschluss wurde zu den „alten“ Bedingungen wieder hergestellt. Seit heute ca. 14.00 Uhr ist der Anschluss wieder aktiv. Im Übrigen war die Neuschaltung bereits eingeplant und für die nächsten Tage vorgesehen.

Und von Vodafone:

Der Vodafone Zuhause-Anschluss ist seit kurzem wieder freigeschaltet. Wir lassen den
Anschluss in jedem Fall noch einen Monat aktiviert. So können in den nächsten Wochen alle notwendigen Unterlagen (u. a. Vertragsübernahme-Auftrag) ohne Zeitdruck nachgereicht werden. Eine Kollegin aus dem Reklamationsteam hat sich heute Morgen bei der Witwe gemeldet. Aufgrund der labilen Verfassung der Kundin haben wir vorgeschlagen, dass sich der Sohn nach seinem Urlaub bei uns meldet. Wir werden dann die Bereitstellung der noch fehlenden Unterlagen mit ihm besprechen. Die Kundin hat für eine weitere Kontaktaufnahme die persönliche Durchwahlnummer unserer Kollegin erhalten.

Zu Ihren Fragen:

  1. Mit großem Aufwand und etwas Glück (Festnetznummer darf nicht neu vergeben sein) ist eine Reaktivierung möglich.
  2. Der Abschluss eines Neuvertrages ist nicht notwendig. Unsere bearbeitende Kollegin wird mit der Kundin alle weiteren Schritte besprechen.
  3. Ich habe mit dem Reklamationsteam bereits abgestimmt, dass für die Vertragsübernahme keine Gebühren anfallen sollen.

Naja, scheinen ja in diesen beiden Fällen die Probleme (nach einigen Tagen ohne Telefon) gelöst zu sein. Scheint doch alles nicht so einfach zu sein, mit der Telefonie …

… denkt sich so Ihre Dippoldine