Dippser StattZeitung

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Artikel der Kategorie ‘Landkreis’

Papierbehälter müssen getauscht werden

August 16, 2012 Von: Harald Weber Kategorie: Abfallkalender, Gewerbe, Landkreis, Service 1 Kommentar →

Nach Neuvergabe der Entsorgungsleistungen durch den ZAOE wird vom 1. Oktober an ein neuer Entsorger tätig werden: die Becker Umweltdienste GmbH.

Damit erhalten alle Grundstückseigentümer, die derzeit Papierbehälter von der Firma ALBA nutzen, neue Papierbehälter. Sie werden vom Verband persönlich angeschrieben.

Damit dieser Wechsel ohne große Probleme vollzogen werden kann, bittet der ZAOE um Mithilfe!

Alle Behälter, auch wenn sie nicht voll sind, sollten zum letzten Entleerungstermin im September bereitgestellt werden.

Die leeren Behälter der Firma ALBA bleiben vor dem Grundstück stehen. Diese werden dann an den darauf folgenden Tagen eingezogen.

Die Firma Becker wird Ende August anfangen, die neuen Behälter auszustellen. Diese Aktion soll bis Ende September abgeschlossen sein. Während dieser Zeit ist es nicht möglich, die Anzahl und die Größe der Papierbehälter zu ändern.

Es könnte sein, das eine kurze, aber überschaubare Zeit alte wie auch neue Behälter vor Ihrem Grundstück stehen. Darum bittet der ZAOE um Verständnis.

Bei Fragen während der Öffnungszeiten des ZAOE telefonisch unter

  • 0351/40404-323, -328, -330 oder -315 oder per E-Mail an info@zaoe.de.

Zur Erinnerung an den vollständigen des Wiederaufbau bis Kipsdorf

August 13, 2012 Von: Harald Weber Kategorie: Bürgerinitiativen, Historisches, Landespolitik, Landkreis, Tourismus, Veranstaltungen, Vereine berichten, Verkehr Kommentare deaktiviert

Erinnerungsfahrt Wiederaufbau Weisseritztalbahn (Foto: IG Weißeritztalbahn)

Gestern, (Sonntag, 12.8.2012) fand eine Erinnerungsfahrt an den noch ausstehenden 2. Bauabschnitt des Wiederaufbaues der Bahnstrecke zwischen Dippoldiswalde und dem Kurort Kipsdorf mit dem Tieflader der Preßnitztalbahn und einem Wagen der Interessengemeinschaft Weißeritztalbahn e.V. statt.

Erinnerungsfahrt Wiederaufbau Weisseritztalbahn (Foto: IG Weißeritztalbahn)

Dieser “Schwertransport” konnte nach kurzfristiger Genehmigung stattfinden.

Und Dippoldiswalde???

Juli 18, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Historisches, Landkreis, Sonstiges, StattVerwaltung/ StattRat, Tourismus, Veranstaltungen 2 Kommentare →

Mit dem Wissen, dass in Dippoldiswalde gerade einmalige archäologische Ausgrabungen stattfinden und dass hier eine ständige Ausstellung über diese Funde aus dem Hochmittelalter geplant ist, wirkt das Fehlen unserer Stadt nicht nur bedenklich sondern schon eher beängstigend.
Welche Städte und Kommunen bei diesem Projekt beteiligt sind, sehen Sie hier.

Welterbekonvent beschließt 42 Bestandteile der “Mon­tanregion Erzgebirge” für die Nominierung zum UNESCO-Welterbe!
Pressemitteilung der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH

Die Auswahl der sächsischen Bestandteile für die “Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoři” steht. Zschorlau tritt als vorerst letzte Gemeinde dem Welterbe-Projekt bei.

Am 11. Juli haben die Vertreter der Landkreise, Städte und Gemeinden im Welterbekonvent die Objektliste mit insgesamt 42 Bestandteilen der Montanregion Erzgebirge für die Nominierung zum UNESCO-Welterbe beschlossen. Sie waren dazu im Freiberger Ratssaal zu ihrer 5. Sitzung zusammengekommen.

Bereits bis Ende Juni hatte die Projektgruppe am Institut für Indus­triearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Bergakademie Freiberg ihre mehrjährigen Arbeiten an den insgesamt 27 Umsetzungsstudien zur Objektauswahl abgeschlossen und die betroffenen Städte und Gemeinden darüber beschließen lassen. Jede der 42 ausgewählten Bestandteile verkörpert einen Baustein im Gesamtprojekt Montanregion Erzgebirge, das sich aus den Merkmalen Bergbauphase, Rohstoff und Facette zusammensetzt.

Hinter den 42 nominierten Bestandteilen steht eine Vielzahl an Einzelobjekten, die nur in ihrer Gesamtheit den außergewöhnlich universellen Wert der Montanen Kulturlandschaft Erzgebirge/Kruš­nohoři darstellen. Sie werden im grenzübergreifenden Antrag durch sechs tschechische Bestandteile ergänzt. “Wir treten in die finale Phase des Antrages ein. Jede der jetzt laufenden Beratungen, jede der getroffenen Entscheidungen ist ein Teil der Bewerbung, die wir am 30. April 2013 abgeben werden. Auf unterschiedlichen Ebenen wird derzeit eng und zielstrebig, besonders mit den tschechischen Partnern, gearbeitet. Dieses gemeinsame Handeln ist auch der Erfolg des Gesamtprojektes”, so Konventsprecher Volker Uhlig, Landrat des Landkreises Mittelsachsen.

Noch bevor der Konvent die endgültige Objektliste beschließen konnte, wurden Objektvorschläge und Aufnahmeanträge weiterer Städte und Gemeinden diskutiert und darüber entschieden. Da die Gemeinde Zschorlau mit ihrem Blaufarbenwerk und einer Beteiligung an der Schneeberger Montanlandschaft sowie dem gleichnamigen Floßgraben bereits seit Projektbeginn als Kandidat für einen Beitritt galt, wurde der Aufnahmeantrag angenommen und Zschorlau als 34. Kommune im Welterbe-Projekt begrüßt.

Anders hingegen bei den Anträgen der Stadt Zwickau sowie der Gemeinden Deutschneudorf und Breitenbrunn. Weil für die Objektvorschläge der beiden Gemeinden bereits vergleichbare Denkmale im Projekt vorhanden sind, und weil für die von der Stadt Zwickau vorgeschlagenen Objekte nur ein mittelbarer Zusammenhang zur Montanregion Erzgebirge besteht, wurden die Anträge im Welterbekonvent abgelehnt.

Neben der Objektliste befasste sich das Gremium der Montanregion Erzgebirge auch mit der zukünftigen Struktur für das Welterbegebiet ab 2015. Dazu soll ein Verein aus dem Welterbekonvent heraus gegründet werden, der die Trägerschaft für das spätere UNESCO-Welterbe übernimmt. Über die genauen Rahmenbedingungen sowie die Finanzierung wird der Konvent bis Anfang 2014 entscheiden.

Das Sächsische Kabinett wird sich nach der Sommerpause erneut mit dem Welterbe-Antrag der Region befassen und dazu Stellung beziehen. Parallel arbeiten die Projektverantwortlichen mit den tschechischen Partnern an der Fertigstellung der grenzübergreifenden Nominierungsunterlagen. Im April 2013 wird der fertige Antrag dem zuständigen Staatsministerium des Innern zur Überprüfung vorgelegt, ehe er übersetzt und von internationalen Experten geprüft im Februar 2014 bei der UNESCO in Paris eingereicht werden soll.

Hintergrund:
Als Initiative der zwölf größten Städte des Erzgebirges und des Erzgebirgskreises versteht sich das Regionalmanagement Erzgebirge als Dienstleister und Promoter der Region. Im Projekt “Erzgebirge 2020″ soll das Erzgebirge durch ein aktives Regional- und Standortmarketing als Wirtschaftsstandort und lebenswerte Region in Deutschland bekannt gemacht werden.

Baubeginn für Weißeritztalbahn rückt näher

Juli 17, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Landespolitik, Landkreis, Tourismus, Umwelt, Veranstaltungen, Verkehr 2 Kommentare →

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Finanzierung des Wiederaufbaus bis Kipsdorf ist gesichert

Im Beisein von Staatsminister Sven Morlok und Michael Geisler, Landrat des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, haben heute (Anm.d.Red.: 13.07.2012) die Geschäftsführer der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft mbH (SDG) Roland Richter und Werner Deiß sowie der Abteilungsleiter des SMWA, Bernd Sablotny den Bau- und Finanzierungsvertrag für die Infrastrukturmaßnahme “Wiedererrichtung Weißeritztalbahn (II. Bauabschnitt Dippoldiswalde – Kipsdorf)” unterzeichnet.

“Wir haben Wort gehalten und sichern jetzt den Wiederaufbau der gesamten Strecke. Das ist eine gute Nachricht für alle Schmalspurbahnfans – nicht nur in Sachsen. Die Weißeritztalbahn gehört zur Region. Sie leistet einen wichtigen Beitrag im Schienenpersonennahverkehr, und sie soll auf ganzer Strecke wieder zum Tourismus-Magnet werden”, so Staatsminister Morlok.

Die Weißeritztalbahn war 2002 eine der am stärksten vom Jahrhunderthochwasser betroffenen Verkehrsanlagen im Freistaat Sachsen. Frühzeitig einigten sich Bund und Freistaat auf den Wiederaufbau. Der erste Bauabschnitt (Freital-Hainsberg bis Dippoldiswalde) konnte bereits 2008 in Betrieb genommen werden.

Mit Unterzeichnung des Vertrages zum zweiten und letzten Abschnitt der Eisenbahnstrecke stellt der Freistaat rund 15 Millionen Euro für die Wiedererrichtung der Weißeritztalbahn zur Verfügung.

Unser Landkreis auf dem Weg zur Energiewende

Juni 11, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Bürgerinitiativen, Energieversorgung, Landkreis, Umwelt, Veranstaltungen, Vereine berichten 1 Kommentar →

Zum Stand des Projektes Bioenergieregion
eine Information von Dietrich Papsch, Vorsitzender Energie-Tisch Altenberg e. V.

Der Energie-Tisch Altenberg e. V. lädt in Kooperation mit dem Bioenergienetzwerk Sächsische Schweiz-Osterzgebirge die interessierte Öffentlichkeit zu einer Öffentlichen Veranstaltung am Mittwoch, dem 27. Juni 2012, 19:00 Uhr, im Rathaus Dippoldiswalde, Ratssaal, ein.

Seit 2008 steht der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit weiteren 24 Regionen Deutschlands im Wettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, um land- und forstwirtschaftliche Potenziale der Bioenergieerzeugung und –nutzung für die Energiewende im schonenden Umgang mit der Natur zu erschließen.
Die dazu geschaffene Netzwerk-Initiative “Bioenergie-Region Sächsische Schweiz – Osterzgebirge” des Landscha(f)ft Zukunft e. V. hat sich dabei zum Ziel gesetzt, durch ihren ganzheitlichen Ansatz alle bereits vorhandenen Einzelvorhaben noch stärker zu bündeln und zu koordinieren, die regionalen Akteure beim Aufbau erfolgreicher Kompetenzen zu unterstützen und so nachhaltige Strukturen zur regionalen Wertschöpfung zu schaffen.
„Die Energiewende braucht die Bioenergie” ist die bundesweit zentrale Botschaft, hat diese doch bereits 2011 einen Marktanteil in Höhe von 8,2 % am bundesdeutschen Endenergieverbrauch, davon 6,1 % am Bruttostromverbrauch und 9,4 % am Wärmeverbrauch erreicht.
Wo steht unser Landkreis jedoch in diesem bundesdeutschen Vergleich? Was wurde erreicht und wo geht die weitere Reise hin? Und erfolgt dies immer im Einklang mit der Umwelt Ressourcen schonend und wie werden die Bürger mitgenommen, um an der Energiewende zu partizipieren?

All diesen Fragen will die Veranstaltung auf den Grund gehen und hat dazu als Referenten den Projektleiter des Bioenergienetzwerkes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Burkard Zschau eingeladen. Nach dem etwa einstündigem Vortrag besteht ausreichend Gelegenheit zu diskutieren und Fragen an den Referenten zu stellen.

Die Veranstaltung dürfte für die breite Öffentlichkeit, für politische Entscheider in den Kommunen sowie regionale Akteure in Wirtschaft und Gewerbe sowie in Land- und Forstwirtschaft von Interesse sein.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.