Dippser StattZeitung

Zentralo(h)rgan für Dippoldiswalde und die Region – Informationen von unten
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Artikel der Kategorie ‘Umwelt’

Talsperre Malter läuft über

Juni 03, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Allgemein, Malter, Sonstiges, Umwelt 2 Kommentare →

Die Informationspolitik unserer Stadtverwaltung lässt wie immer sehr zu wünschen übrig. Außer ein paar Mitteilungen, die vom Landratsamt, der Straßenmeisterei oder dem RVD veröffentlicht wurden, findet man – nichts.
Warum gibt es keine Informationen, wo sich Hochwassergeschädigte melden können? Warum informiert man nicht über die Probleme in Ulberndorf? Warum finden potentielle Helfer keine Kontaktmöglichkeiten, Ansprechpartner, Treffpunkte?


Dieses Foto vom Überlauf der Malter (ca. gegen 14 Uhr aufgenommen) zeigt die randvolle Talsperre. Tännichtgrund, Lämmergrund, Rondell am Seeblick sehen derzeit sehr ungewohnt aus. Aber auch die Vorsperre oder der Blick über die komplette Talsperre wird man so nicht so schnell wieder sehen. Hoffentlich!

Fachexkursion „Raue Rampe, Fischpass…!“

April 18, 2013 Von: Harald Weber Kategorie: Kultur, Landkreis, Nebenan, Pressemitteilung, Tourismus, Umwelt Kommentare deaktiviert

Strukturelle Verbesserung von Fließgewässern im Rahmen der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie Saubere Flüsse und Bäche mit natürlichen Ufern, eine große Artenvielfalt in Flora und Fauna und ein durchgängiger, naturnah strukturierter Verlauf. Dies sind einige der Umweltziele, die mit der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie erreicht werden sollen. Ein guter ökologischer Zustand der Gewässer kann in vielen Fällen nur mit zusätzlichen Maßnahmen, insbesondere zur Verbesserung der gewässerstrukturellen Beschaffenheit, hergestellt werden.

Fachexkursion an Flüsse und Bäche im Landkreis

Der Landschaftspflegeverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e. V. lädt Kommunen, Landeigentümer, Flächennutzer und weitere interessierte Akteure am Donnerstag, dem 23. Mai 2013, von 8:00 bis 16:30 Uhr zu einer Fachexkursion an die Rote Weißeritz und den Oelsabach im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und an den Koitschgraben Dresden ein.

Anhand umgesetzter Maßnahmen am Gewässer werden beispielhaft Möglichkeiten zur Verbesserung der Gewässerstruktur und der Durchgängigkeit von Fließgewässern unter Berücksichtigung des Hochwasserschutzes vorgestellt. Ein weiterer Aspekt ist die Schaffung attraktiver Spiel- und Erholungsangebote für die Bevölkerung am Koitschgraben Dresden-Prohlis im Rahmen des Programmes „Soziale Stadt“. Programm und Anmeldeformular unter: www.baeche-lebensadern.de

Ines Thume
Projektkoordinatorin Öffentlichkeitsarbeit für kleine Fließgewässer

Abstellgleis für Dippser Bahnhof?

April 15, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Aus dem Rathaus, Historisches, Kernstadt Dippoldiswalde, Kultur, Tourismus, Umwelt 2 Kommentare →

Über viele Jahre jammerte die Stadtverwaltung, dass der Dippser Bahnhof in einem spekulativen Immobilienunternehmen gebunden ist und man hier nichts gestalten könne. Die Stadt beauftragte ein Wertgutachten, was zu einem Schluss kam, dass für Gebäude und Minigrundstück ca. 24.000 Euro ein reeller Kaufpreis wäre. Der Verkäufer wollte jedoch immer das Doppelte dieses Preises, man fand nicht zueinander.

Hier ein Foto aus dem Jahr 2010

Heute wird der Dippser Bahnhof durch das Auktionshaus Karhausen in Berlin versteigert. Das Mindestgebot liegt bei 5.500 Euro. Die Stadt Dippoldiswalde will sich nach Information aus dem Rathaus nicht an der Auktion beteiligen, da der Gebäudezustand sehr desolat ist und die späteren Sanierungskosten auf mehrere 100.000 Euro geschätzt werden.

Leider vergibt man sich damit im Rathaus auf absehbare Zeit wieder die Möglichkeit, aktiv die Stadt zu gestalten und Verantwortung für die Region zu übernehmen. Das Bahnhofsgebäude ist zentraler Bestandteil der Weißeritztalbahn, die bekanntlich mit der Talsperre Malter und dem Dippser Museum zu den touristischen Hauptattraktionen unserer Region zählen.

Grünes Zwischendurch-E-Blätt’l April 2013

April 12, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Bürgerinitiativen, Tourismus, Umwelt, Vereine berichten Kommentare deaktiviert

Liebe Freunde der Osterzgebirgsnatur,
endlich taut der Schnee, und vor den Frühjahrsblühern scheinen jetzt auch die Naturschützer aus dem Winterschlaf zu erwachen. Seit der Osterausgabe des Grünen Blätt’ls sind wieder paar Infos zusammengekommen die ich hiermit gern weiterleiten möchte.

Apropos Oster-Blätt’l-Ausgabe: diese ist offenbar bei den meisten Lesern der Echt-Papier-Version erst deutlich nach den Feiertagen angekommen. Tut mir wirklich leid, aber wir haben seit Anfang des Jahres ein logistisches Problemchen. Die Deutsche Post hat ihren “Infobrief”-Dienst sang- und klanglos eingestellt. Per Infobrief konnten wir so ein Grünes Blätt’l immer für 35 cent verschicken. Stattdessen müssten wir jetzt am Blätt’l-Versand-Donnerstag über hundert 58-cent-Briefmarken aufkleben. Preiswerter und unkomplizierter geht es da bei der Dumping-Konkurrenz zu. Die letzte Ausgabe haben wir mit postmodern verschickt – und das hat dann aber wohl eine Woche gedauert, bis die Blätt’l in den Briefkästen lagen. Ich möchte deshalb hiermit in die Runde derjenigen fragen, die das Grüne Blätt’l immer als Papierversion beziehen: sollen wir die teurere, aber schnellere Versandversion wählen (wofür die Grüne Liga Osterzgebirge aber wiederum mehr Leserspenden benötigt), oder ist es euch/Ihnen mehr oder weniger egal, wann das Blätt’l ankommt? Es gibt aber auch noch die Variante zum Selberausdrucken oder Am-Bildschirm-Lesen. Andreas Warschau stellt sehr zuverlässig und zeitnah das aktuelle Grüne Blätt’l auch immer ins Internet (www.grueneliga-osterzgebirge.de) – und teilt dies dann immer unmittelbar danach per email allen Leuten mit, die sich so einen Blätt’l-Online-Erinnerungsservice gewünscht haben. Wer das Grüne Blätt’l tatsächlich unmittelbar vor dem Monatsanfang bekommen möchte, kann sich gerne in Andreas’ Liste aufnehmen lassen (andreas.warschau/ät/googlemail.de).

So, und nun zu den Zwischendurch-Infos. Einen schönen Frühling wünscht Jens Weber.

1.) Bäumchenpflanz-Wochenende 12.-14.4.
2.) Donnerstag, 11.4.: Bienenvorlesung an der Bergakademie
3.) neuer Termin Haldenpflege bei Brand-E.: 20.4.
4.) Kreatives mit der Madagaskar-AG im Bärensteiner Bielatal am 19./20.4.
5.) Was sie schon immer über GPS wissen wollten- aber nie zu fragen wagten – 20.4.
6.) neue Wiesen-Flächennatursenkmale sind jetzt amtlich festgesetzt!
7.) Südumfahrung Pirna: Morlok feiert Verwaltungsakt als Projektfortschritt
8.) Ferienakademien “Ökologische Nachhaltigkeit”
9.) Schellerhauer Naturschutzpraktikum
10.) Vorbereitungstreffen Heulager 2013 (weiterlesen…)

52.000 Euro für neue Drucker, Kopierer und Fax-Geräte?

April 10, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Aus dem Rathaus, Service, StattVerwaltung/ StattRat, Umwelt Kommentare deaktiviert

Diese Beschlussvorlage für die heutige Stadtratssitzung bewegt durchaus manchen Dippser Bürger. Fast genau diese Summe soll für 44 „Endgeräte“ ausgegeben werden. Laut der aktuellen Übersicht arbeiten im Rathaus etwas mehr als 30 Mitarbeiter. Im Durchschnitt kostet somit jedes einzelne Gerät 1.180 Euro.
Entsprechend der Beschlussvorlage sollen aber die nun bestellten Drucker „für alle städtischen Einrichtungen“ angeschafft werden. Was hierzu alles zählt, lässt die Vorlage leider offen. Grund- und Mittelschulen, Kitas, Feuerwehr, Museum, Bauhof, Weißeritztal-Erlebnis GmbH?

Gleichzeitig soll heute über einen Wartungsvertrag für dieses 44 Geräte abgestimmt werden. Über 60 Monate sollen hier noch einmal ca. 42.000 Euro ausgegeben werden. Dies bedeutet noch einmal ca. 950 Euro je Drucker/ Kopierer/ Scanner/ Fax. Über den Umfang der Wartung wurde nichts veröffentlicht.

Dass in der Verwaltung derzeit 74 Geräte im Einsatz sind, wobei noch 67 unterschiedliche Modelle enthalten sind zeigt leider, dass bisher der Aufwand für Wartung, Verbrauchsmaterialien, Treiber etc. für Bürokommunikationsgeräte kaum beachtet wurde.
Der Gedankenansatz, hier zukünftig die Strukturen zu vereinheitlichen, ist daher sehr begrüßenswert. Indem man jedoch das entsprechende Konzept durch einen Hersteller (Verkäufer) von Bürogeräten -Toshiba- erstellen ließ, machte man quasi den Bock zum Gärtner. Auch wenn danach eine öffentliche Ausschreibung für die Geräte erfolgte.
Eine intensive Diskussion, welche internen Abläufe man in Richtung papierloses Büro verlagern könnte, wurde in der Beschlussvorlage nicht erwähnt. Pro Monat werden in der Verwaltung aktuell 82.000 Seiten Papier (davon ca. 2.000 Seiten farbig) bedruckt!
Um Sparmaßnahmen zu realisieren, gab es desöfteren Vorschläge diverser Stadträte. Diese wollten lieber e-Mails, anstatt dicke Briefumschläge mit den Beschlussvorlagen erhalten.

Zumindest in der Kämmerei wurde intensiv geprüft, ob für die Bürogeräte eher Kauf oder Miete infrage käme. Und weil die Rekonstruktion einer Brücke in Reichstädt nicht mehr in diesem Jahr gewährleistet werden kann, ist das notwendige Geld gerade vorhanden.