Dippser StattZeitung

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Artikel der Kategorie ‘Umwelt’

Öffentlicher Personennahverkehr …

Februar 05, 2014 Von: Heiko Frey Kategorie: Bildung, Freizeit und Erholung, Landespolitik, Umwelt, Veranstaltungen 2 Kommentare →

… aller 30 Minuten in jedem Dorf!

Am vergangenen Montag fand in Limbach-Oberfrohna ein Kongress zum Thema „Ländlicher Raum – Vielfalt leben” statt. Die StattZeitung folgte der Einladung der Sächsischen Staatsregierung. Mit ca. 700 Teilnehmern war die Stadthalle sehr gut besucht.

Einen Beitrag über den Kongress bzw. die damit verbundenen Aktivitäten findet man hier beim MDR (Screenshot MDR).

In den vergangenen Monaten tourte insbesondere der sächsische Umwelt- und Landwirtschaftsminister Frank Kupfer durch die sächsische Provinz und veranstaltete verschiedene Ideenbörsen. Ein Resümee dieser Veranstaltungen sowie die Vorstellungen der Ergebnisse einer Forsa-Umfrage „Was erwarten die Bewohner im ländlichen Raum?“ waren eigentlich zentrale Themen des Kongresses.

Zu den Höhepunkten avancierten jedoch zwei Gastredner: (weiterlesen…)

Stadtrat muss nachsitzen

Januar 14, 2014 Von: Heiko Frey Kategorie: Gewerbe, Historisches, Kernstadt Dippoldiswalde, Umwelt 1 Kommentar →

Die erste gemeinsame Sitzung des neuen Stadtrates von Dippoldiswalde und Schmiedeberg offenbarte, dass bereits am nächsten Mittwoch eine erste Sondersitzung dieses Gremiums stattfinden muss.

Im Mai 2013 beschlossen die Dippser Räte, dass für das Areal der ehemaligen Hydraulik ein sogenannter Bebauungsplan aufgestellt wird. Damit wollte man den Eigentümer offensichtlich daran hindern, in dieser Stelle von Dipps mehrere Fachmärkte zu errichten. Und damit bis zum vorliegen des Bebauungsplanes keine bedeutsamen baulichen Veränderungen am Objekt vorgenommen werden, wurde gleichzeitig eine Veränderungssperre verhängt.

Allerdings hat die Verwaltung bei der Vorlage der Unterlagen Formfehler gemacht, deren Relevanz jetzt der Grundstückseigentümer beim Oberverwaltungsgericht gerade prüfen lässt. Laut der Stadtverwaltung wurden die betreffenden Grundstücke in der Beschlussvorlage nicht explizit benannt sondern lediglich in einer Zeichnung dargestellt.

Damit die Interessen der Stadt gewahrt werden können, empfiehlt der Rechtsbeistand des Rathauses nun einen neuen, gerichtsfesten Stadtratsbeschluss.

Leider hat man in unserer Stadt zuweilen das Gefühl, dass Unternehmen nicht immer die notwendige Unterstützung erhalten. Anstatt mit den Eigentümern innerstädtischer Industriegrundstücke nach gemeinsamen Lösungen für eine Revitalisierung zu suchen, lässt man diese lieber alleine (scheitern). Neben der Hydraulik stehen hierfür beispielhaft die Brauerei, die Ratsmühle, die Hafermühle und viele weitere.
Stattdessen werden an der Peripherie der Stadt lieber landwirtschaftliche Nutzflächen zubetoniert.

Ggf. werden die übrig gebliebenen Ruinen später für einen Euro aufgekauft und mithilfe von Fördergeldern abgerissen – Schützenhaus, Roter Hirsch, Polypack.

Warum steht der folgende Satz (Zitat aus der Beschlussvorlage) als Handlungsmaxime für die Verwaltung?

Aufgrund dessen, dass die Stadt Dippoldiswalde nicht selbst Eigentümer der Flächen der ehemaligen Hydraulik ist, hat sich die städtebauliche Entwicklung für Gewerbe zunächst auf für die Stadt verfügbare Flächen konzentriert, hier insbesondere die Erweiterung des vorhandenen Gewerbegebietes Dippoldiswalde / Reinholdshain.

Muss man immer Eigentümer sein oder sollte man nicht lieber Fremdkapital akquirieren? Und warum missachtet man den schonenden Umgang mit der Umwelt im Interesse nachfolgender Generationen?

Neues von der Polypack

Dezember 11, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Freizeit und Erholung, Historisches, Kernstadt Dippoldiswalde, Kultur, Umwelt 3 Kommentare →

Richtig, die gibt es ja gar nicht mehr. Trotz einiger unvorhergesehener Probleme sind die Kosten im Rahmen geblieben – informierte Ralf Kerndt die Stadträte unlängst.

Das Dresdner Landschaftsarchitekturbüro von Eckhard Frase wird nun eine Konzeption erstellen, was auf der Brache zukünftig entstehen könnte. Dabei ist geplant, die künftigen Nutzer – also die Dippser Bürger – in diese Überlegungen zur Renaturierung und Nachnutzung einzubeziehen.

Das Büro Frase hat bereits in der Vergangenheit verschiedene Projekte in Dippoldiswalde erfolgreich realisiert was auch kaum verwundert. Schließlich ist die Ehefrau Stephanie Frase (geb. Rothe) in Dipps groß geworden und kennt unser Städtchen und viele Details sehr gut. Außerdem hat sie selber erfolgreich Landschaftsarchitektur und Städtebau studiert und ihr Diplom zum Thema Freiraumkonzeption erworben.

Olympische Winterspiele ins Osterzgebirge zu holen ist fantastische Idee, die geprüft werden sollte

November 13, 2013 Von: Harald Weber Kategorie: Historisches, Nebenan, Parteien in Dipps, Pressemitteilung, Sport, Tourismus, Umwelt, Veranstaltungen, Wintersport 1 Kommentar →

Pressemitteilung des FDP-Ortsverbandes Osterzgebirge

Der Altenberger Bürgermeister Thomas Kirsten spricht sich für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele im Jahr 2026 in Altenberg, im Osterzgebirge, dem benachbarten Tschechien und in Sachsen aus. Für den Wintersport sind die Region des Osterzgebirges sowie die Sportstadt Dresden bereits sehr gut aufgestellt. Die FDP Osterzgebirge begrüßt das Vorhaben, für die Region würde es weitere Entwicklungsimpulse setzen.

Dazu erklärt Thomas Widra, Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Osterzgebirge:

„Die Olympischen Winterspiele ins Osterzgebirge zu holen ist eine fantastische Idee des Altenberger Bürgermeisters. Die Idee sollte zunächst einmal geprüft anstatt lächerlich gemacht werden. Unter sportlichen Aspekten gesehen bringt die Region mit ihren Sportstätten bereits sehr gute Voraussetzungen mit, gleichzeitig birgt die Ausrichtung der Olympischen Spiele erfahrungsgemäß einen enormen Entwicklungsschub für die Region, von der die Einwohner nur profitieren können. Der dadurch einhergehende touristische Aufschwung sorgt gleichfalls für Arbeit im Hotel- und Gastgewerbe, von dem die Region bereits jetzt ganz wesentlich lebt und der mit den Winterspielen über Jahre hinaus anhalten kann. Wie kein anderes Ereignis vermögen die Olympischen Spiele die Stadt Altenberg, das Osterzgebirge sowie alle weiteren beteiligten Regionen bekannt zu machen und damit auch zu fördern. Im Vergleich zu den Olympischen Sommerspielen können die vergleichsweise kleineren Winterspiele mit der nötigen Unterstützung des Bundes durchaus gestemmt werden. Wir müssen also einerseits nicht auf den Gigantomanismus bisheriger Olympiaden setzen und könnten die Winterspiele andererseits auf mehrere Regionen aufteilen. Das würde hohe Investitionskosten aus Steuermitteln senken und aufteilen, gleichzeitig sind bei einer dezentralen Ausrichtung große Eingriffe in die Natur für neue Sportstätten, die sonst im Umfeld einer Stadt gemacht werden müssten, nicht notwendig.“

Abwasserzweckverband „Einzugsgebiet der Talsperre Malter“ wird aufgelöst

Oktober 24, 2013 Von: Harald Weber Kategorie: Abwasserbeseitigung, Aus dem Rathaus, Gewerbe, Pressemitteilung, Umwelt 3 Kommentare →

Für die ordnungsgemäßen Abwasserbeseitigung ist ab dem 01.01.2014 die Große Kreisstadt Dippoldiswalde verantwortlich

Informationsschreiben des Abwasserzweckverbandes

Am 04.09.2013 wurde durch den Oberbürgermeister von Dippoldiswalde Herrn Kerndt und dem Amtsverweser der Gemeinde Schmiedeberg Herrn Kretzschmar der Vertrag zur Eingliederung von Schmiedeberg in die Große Kreisstadt Dippoldiswalde unterzeichnet.

Mit der Eingliederung von Schmiedeberg in die Große Kreisstadt Dippoldiswalde zum 01.01.2014 wird der Abwasserzweckverband „Einzugsgebiet der Talsperre Malter“ nach § 62 Abs. 4 Satz 1 des Sächsischen Gesetzes über Kommunale Zusammenarbeit (SächsKomZG) aufgelöst, da durch die Eingliederung der Abwasserzweckverband nur noch aus einer Mitgliedsgemeinde bestehen würde.

Als Folge der Auflösung fällt die Aufgabe der ordnungsgemäßen Abwasserbeseitigung für das bisherige Verbandsgebiet des Abwasserzweckverbandes „Einzugsgebiet der Talsperre Malter“ ab den 01.01.2014 an die Große Kreisstadt Dippoldiswalde.

Der Abwasserzweckverband „Einzugsgebiet der Talsperre Malter“ wird die Jahresschlussabrechnung 2013 vorbereiten. Hierzu erhalten die Grundstückseigentümer im November 2013 die entsprechenden Ablesekarten zur Erfassung der aktuellen Zählerstände vom Abwasserzweckverband.

Die Erstellung der Jahresschlussabrechnung 2013 wird bereits unter der Zuständigkeit der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde erfolgen.

Ilius
Geschäftsführer