August 22, 2014
Von: Heiko Frey
Kategorie: Aus dem Rathaus, Kernstadt Dippoldiswalde, Kunst/Kultur, Veranstaltungen
… Horrormeldungen gehen weiter
Wie der Bürgermeister soeben informiert, findet die Schuleinführung der Dippser Grundschule im neuen Feuerwehrgerätehaus – Dippoldiswalde, Talsperrenstraße 13 – statt. Die Stadtverwaltung versichert, trotz der veränderten Raumsituation einen würdigen Rahmen für die ABC-Schützen schaffen zu wollen.
Um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr nicht zu gefährden, sollen die Besucher jedoch die Parkplätze am Kulturzentrum bzw. an der Berufsschule nutzen.
Für weitere Informationen steht Ihnen die Schulleitung gern zur Verfügung.
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Aufgrund des vorliegenden Prüfberichtes zum Brandschutzgutachten sieht sich die Stadtverwaltung nun allerdings veranlasst, ab sofort auch die Räume der Musikschule im Kulturzentrum zu sperren. Ausweichquartiere werden derzeit durch Stadtverwaltung und Kulturhausleitung gesucht.
Update:
Hier gibt es ein aktuelles Interview von FRM mit dem Oberbürgermeister:
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August 21, 2014
Von: Heiko Frey
Kategorie: Aus dem Rathaus, Personalien
seit dem 1. August 2014 arbeite ich als Oberbürgermeister von Dippoldiswalde und wurde am 20.08.2014 in der Stadtratssitzung vereidigt. Dass diese Verpflichtung in Sadisdorf stattfand, hat für mich auch symbolischen Charakter. Es sollte ein Zeichen für die Einwohner der Ortsteile sein, dass sie mir genauso wichtig sind wie die Bürger der Kernstadt.
Dippoldiswalde ist eine Flächengemeinde mit Kernstadt und 16 Ortsteilen. Das wird in Zukunft eine große Herausforderung für uns alle. Jeder Ortsteil hat etwas Eigenes und Traditionen, die erhalten werden müssen. Die Strukturen der Verwaltung müssen darauf angepasst werden und starke Ortschaftsräte sind die Verbindungsglieder zwischen Verwaltung und Bürger.
Die Kommunikation ist eine ganz wichtige Voraussetzung, damit die Zusammenarbeit gut funktioniert. Informationen müssen in beide Richtungen respektvoll und sachlich ausgetauscht werden. Das Aufzeigen von Schwachstellen ist unbedingt notwendig. Kritik kommt aber nur dann beim Gegenüber an, wenn man mit Argumenten überzeugt und nicht mit Worten verletzt.
Die StattZeitung bringt genau diesen Prozess schon seit Jahren voran. Dafür bedanke ich mich. Gleichzeitig lade ich alle Bürgerinnen und Bürger ein, mit ihren Ideen und Vorschlägen dazu beizutragen, dass Dippoldiswalde in seiner jetzt schwierigen finanziellen Situation den richtigen Weg findet.
Ich wünsche den Herausgebern und Redakteuren der StattZeitung, ihren Leserinnen und Lesern alles Gute und würde mich freuen, wenn uns eine gute und konstruktive Zusammenarbeit auf Augenhöhe zum Wohle von Dippoldiswalde gelingt.
Herzliche Grüße
Ihr Jens Peter
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August 21, 2014
Von: Heiko Frey
Kategorie: Aus dem Rathaus, Personalien, Sadisdorf
Gestern tagte der Stadtrat in der Alten Schäferei in Sadisdorf. Im Rahmen dieser Sitzung wurde der neue Oberbürgermeister Jens Peterfür das Amt vereidigt. Zudem musste er sich verpflichten,


Hier vereidigt Stadtrat Günter Geißler den neuen Oberbürgermeister. (Im Präsidium der Stadtratssitzung saßen übrigens (v.l.) Hauptsamtsleiterin Irena Hoffmann, Linda Knetsch, die u.a. für Stadt- und Ortschaftsräte, kommunale Partnerschaften sowie das Amtsblatt im Rathaus verantwortlich ist, sowie die neue Kämmerin Heike Herzig) Foto: Holger Becker
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August 21, 2014
Von: Werner Irmscher
Kategorie: Historisches, Landespolitik, Landtagswahlen 2014, Wahlen
Natürlich gehen wir alle zur Landtagswahl. Moment mal. Landtag? Ist das was, was erst in der Neuen Zeit zu uns herüberschwappte? Oder gibt es das schon länger.
Der allererste Landtag, von dem man Nachricht hat, wurde im Kurfürstlichen Sachsen von Markgraf Otto dem Reichen zu Meißen im Jahre 1162 am 2. August nach Culmnitz einberufen. Es waren dabei anwesend sein Sohn Markgraf Albrecht sowie die Burggrafen von Dewin, Leisnig, Domin, vier Herren von Kittlitz, und viele andere Stände. Leider ist über den Inhalt der Beratungen nichts überliefert.
Anno 1197 im Januar hat Markgraf Dietrich der Elende einen Landtag zu Schkölen gehalten, auf welchem seine Mutter Hedwig dem Kloster Alten-Zelle ihr Gut Ouziz (später Osseg oder Aussig genannt) verehrt. Nach diesem Tag ist Dietrich ins gelobte Land gezogen.
Am 13. Dezember 1198 hat Markgraf Dietrich wieder einen Landtag nach Culmnitz einberufen, von dessen Inhalt ebenfalls nichts bekannt geworden ist.
Am 26. April 1200 ward wiederum Landtag abgehalten, bei dem die Grenzen des Klosters Dobrilug festgesetzt wurden und um die Schenkung einer Hufe Land an das Kloster Alten-Zelle durch Peter von Borlin und eine Hufe von Laudo von Dobelin zu bestätigen. Und so weiter.
Es scheint also, dass es damals erforderlich war, solche Landtage zur Information der verschiedensten Stände zu nutzen, um bestimmte Eigentumsverhältnisse bekannt zu geben, oder Interessen der verschiedenen Grafschaften, aber auch Regierungs-Geschäfte in Zeiten der Abwesenheit festzulegen. In diesen Beratungen waren eine große Menge Zeugen anwesend, die auch schriftlich benannt wurden, und die sichern sollten, dass bestimmte Entscheidungen auch späterhin noch aus dem Gedächtnis bestätigt werden konnten. Denn zur damaligen Zeit gab es nicht viele, die des Schreibens und Lesens kundig waren. Dies betraf nicht nur das einfache Volk, sondern auch den genannten Adel. Auch dies ein Grund, warum wir so wenig über die früheren Zeiten erfahren können. Aber währen damals die Herrschenden bestimmten, wer am Landtag teilnimmt, können wir heutzutage mitbestimmen, wer unsere Interessen am besten vertreten soll.
Deshalb : gehen Sie zur Landtagswahl.
(Quelle: „Verzeichnis derer Uhrkunden der Historie von Ober-Sachsen“ – von Christian Schöttgen – 1747)
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August 20, 2014
Von: Uwe Glöß
Kategorie: Allgemein
Parkplätze im Stadtzentrum sind rar,dass wissen vor allem die Anwohner rund um den Markt. Letzte Woche Mittwoch stand in der regionalen Presse ein Artikel über Parkgebühren und deren Trend nach unten. Hier wird vor allem das fehlende Parkdeck am Busbahnhof zum Sündenbock gemacht. Das diese Parkplätze fehlen steht außer Frage, aber ob sie zu dem Trend des Parkgebührendefizites beitragen, stelle ich mal in Frage.
Dippoldiswalde scheint eine der wenigen Städte zu sein, auf dessen Marktplatz keine Gebühren für das Parken verlangt werden und die eigenen Anwohner missachtet werden. Stopp! Missachtet ist zu viel gesagt. Bei der Verteilung der Strafzettelmandate, werden diese immer großzügig bedacht. Anwohner mit PKW können da ein Lied singen. Aber gut es ist ja immer die eigene Schuld, mal nicht immer an die Uhr zu denken. Es sollte aber nur mal Gedanklich festgehalten werden.
Also nochmal alles auf Anfang. In dem Artikel der SZ ging es nun um die fehlenden Parkgebühren für das laufende Jahr. Aber wo fallen den noch Parkgebühren an? Auf den Parkflächen an der Ingenieurschule und Parksälen. Diese bringen wenig, aber zu der Größe der Parkfläche nichts. Dort findet man immer genügend freie Parkplätze. Nur eben da muss man bezahlen. Es gibt noch den Parkplatz bei den Malern und den Ersatzparkplatz am Weißen Hirsch. Dort muss man nichts löhnen, aber wer zu spät kommt den bestraft das Leben. Tagsüber sind diese immer voll. Hier und da gibt’s es noch private Flächen wo man für einen Obolus parken kann. Aber davon hat ja die Stadt nichts.
Wie bekommt man den nun diesen Defizit wieder ausgebügelt. Meiner Ansicht nach muss man das Parkplatzproblem neu überdenken. Auf einer Nachfrage bei der Stadtverwaltung warum man dies nicht überdenkt kam folgendes zurück. Man hat dies im Jahr 2003/2004 so beschlossen und auch schon später auf Anfrage eines Stadtrates für nicht wichtig abgetan. Im Jahr 2003/2004 wurde dies Beschlossen, aber mit einem Hintergrund; Man hat Fördermittel für die Marktneugestaltung bekommen mit der Auflage dass man keine Gelder einnehmen darf. Dies war glaube ich für 10 Jahre festgeschrieben. Also könnte man dies jetzt wieder aufheben. Was bringen uns leere Parkflächen nichts. Demzufolge muss man den nur die Parkflächen Parksäle und Ingenieurschule für kostenloses parken freigeben und auf den Markt den kostenpflichtige Variante wieder einführen. Damit wären allen geholfen oder? Die Anwohner und Geschäfteinhaber könnten Tagsüber kostenfreie Parkplätze nutzen und die Stadt hat wieder mehr Einnahmen. Einwände der Geschäftsleute zu dieser Variante lasse ich nicht gelten. Denn diese belegen Tagsüber genau diese kostenfreien Parkplätze, die eigentlich für ihre Kunden gedacht waren. Dies würde auch eine Entlastung zu den Frische Markttagen führen. Damit entgeht man vielleicht das Chaos, was an diesen Tagen, durch die Parkplatzsuche herrscht.
Was auch wichtig ist, sind die Parkplätze auf der Herrengasse vom Reisebüro bis zum Stadtcafe. Dies wurde schon mehrfach durch die Dippserstattzeitung eingebracht. Wenn der Bürgermeister mal Mittwochs oder Freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr beobachten würde, könnte er selbst feststellen, dass dort manche Passanten mit dem Rücken zur Wand die Autos vorbei ziehen lassen muss. Die beste Position hat er ja durch seine Dienstzimmeranordnung. Eigentlich hätte das Ordnungsamt dies schon selber feststellen müssen, wenn man nicht mit der Verteilung der Strafzettel überfordert wäre. Das bringt zwar auch Geld in Kasse , aber immer mehr zum Unmut der Bevölkerung. Man muss es ja nicht auf die Spitze treiben, aber es scheint in Dipps die Hauptaufgabe des Ortnungsamt zu sein. Ein Parkverbot von 8-18 Uhr würde dort Abhilfe schaffen.
Da wir gerade bei der Sicherheit angekommen sind, könnte man im selben Zug mal über die Geschwindigkeit im Wohngebiet “Am Firstenweg” reden. Dort gibt es eine Gebiets 30, aber diese Geschwindigkeit scheint immer noch zu schnell zu sein oder wird nicht eingehalten. Für die Sicherheit der Kinder könnte man dort nicht das Gebiet zur Spielstraße umfunktionieren? Damit ist Schrittgeschwindigkeit angesagt. Den Kindern im Wohngebiet zu liebe.
Die Umsetzung dieser Ideen, würde auch das Stadtsäckchen nicht strapazieren und man hätte vielleicht mehr Einnahmen und mehr Sicherheit.
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