“Malter in Flammen” am Abend des 17. Juli 2010 wirf seine Schatten voraus. Und viele Anbieter rund um die Talsperre haben an diesem Wochende besondere Angebote, die aber leider nicht allzu bekannt sind…
Durch Zufall sahen wir diese Plakat an der Eis-Oase in Paulsdorf:
So bekommt man zu jedem Eis ein Los und kann mit etwas Glück am Abend des 17. Juli 2010 mit einem Ballon abheben und die Talsperre überfahren, und die Fahrt geht bestimmt noch ein Stückchen weiter…
Am 3. Juli ziehen endlich wieder die chinesischen Drachenboote ihre Route auf der Talsperre Malter.
Die 7. Drachenboot-Regatta steht ins Haus. Bei dem sportlichen Event geht es wieder in erster Linie um Fairness, gute Laune und vor allem ums Spaßhaben. Mitmachen kann jeder, der sich zum kräftigen Paddeln berufen fühlt.
Und das zeichnet eine gutes Drachenbootteam aus: „Ein gutes Paddelteam muss bei jedem Wetter, in jedem Boot, auf jeder Bahn und mit jedem Steuermann zurecht kommen†und auch bei der chinesischen Regatta sollte der olympische Gedanke zählen: Dabei sein ist alles.
Alle Paddelfreunde und Gäste sind eingeladen, abends am Malterufer im Strandbad Paulsdorf um 19 Uhr weiterzufeiern.
Ein sicher bei vielen meiner Mitbürgerinnen und Mitbürger völlig unbekanntes, weil sich tief in jeder Nacht wiederkehrendes Dilemma ist seit geraumer Zeit die bewusste Abschaltung der kompletten öffentlichen Straßen-, Wege- und Platzbeleuchtung in einigen Dippser Ortsteilen durch unsere Stadtverwaltung, konkret durch die verantwortlichen Mitarbeiter des hiesigen Bauamtes.
Durchaus möglich und auf dem ersten Blick auch menschlich nachvollziehbar, dass es den meisten Leuten hier egal ist ob nun die nächtens (und auch schon spätabends) hochgeklappten Bürgersteige und Straßen und Plätze erleuchtet blieben oder eben nicht. Aber man sollte bedenken dass gerade in der jetzigen Zeit mit absolut hohem (Ein-)Sparzwang beim Stadtsäckel und der permanenten, akuten Gefahr einer verordneten Haushaltssperre oder auferlegten Zwangsverwaltung bei der öffentlichen Beleuchtung durchaus nicht unerhebliche Sparpotenziale auf der Betriebskostenseite schlummern!
Aber wenn schon unsere kommunale Selbstverwaltung meint, aus mir bis zum heutigen Tag nicht nachvollziehbare und auch auf meine mehrfachen Nachfragen nicht angegebenen Gründen hin, ganz bestimmte Ortsteile komplett abzuschalten und andere wie auch die Innenstadt selbst wiederum nicht dann bin ich mir auch nicht mehr zu schade dank der Unterstützung durch den Regionalsender „FRM“
und mithilfe unserer Statt-Zeitung „dippolds.info“ die öffentliche Wahrnehmung zu diesem finanziell wie auch aus Gründen der Gerechtigkeit sehr brisanten Thema zu forcieren!
In diesem Zusammenhang erinnere ich unsere Bürger und Steuerzahler sowie auch den sicher diese Problematik sehr aufmerksam mitverfolgenden Herrn Oberbürgermeister Kerndt gern an seine eigenen Aussagen im Rahmen seines „Jahresrückblick 2009“, veröffentlicht im „Dippolds Bote“, Ausgabe 20. Januar 2010, S.6.
Darin lese ich als interessierter Mitbürger u.a.:
„Ich zähle dabei auf Ihre Hilfe, weisen Sie uns auf Mängel hin, unterbreiten Sie Vorschläge, bringen Sie sich bei der weiteren Verschönerung unserer Stadt und seiner Ortsteile mit ein.“
So weit so schlecht. Ich glaube mich erinnern zu können dass die Menschen so was in der Art und Weise schon mal vor über zwanzig Jahren gehört hatten…
Ich versuche mich nun als engagierter und auch nicht zuletzt kostenbewußter, mitdenkender Einwohner dieser Stadt seit dem 15.Mai, also seit über 5 (!!) Wochen, zu diesem mir aufgefallenen Beleuchtungsproblem und deren Ungleichbehandlung in den einzelnen Ortsteilen lösungsorientiert und zielgerichtet bei dem Bauamt einzubringen. So wie es von unserem OB auch konkret erwünscht ist. Angeblich. Mittlerweile habe ich da so meine echten Zweifel.
Für mich ist aufgrund der mittlerweile angesammelten Menge an (gegensätzlichen) Teilinformationen seitens der Stadt, von den vier zuständigen Dippser Elektrofirmen, durch Gespräche mit zwei Ortschaftsräten und dem für die öffentliche Beleuchtung zuständigen örtlichen Fachplaner mit dessen Aussagen bei der letzten Stadtratssitzung und meiner anschließenden telefonischen Nachfrage sowie nicht zuletzt durch den „SZ“-Beitrag vor drei Wochen und meinen vorhergehenden nächtlichen Erlebnisfahrten mit dem eigenen Auto sehr wichtig, einiges an bisher vom Bauamt und auch in der „SZ“ ausgeblendeten Tatsachen zu diesem durchaus noch wichtiger werdenden Sachverhalt hiermit zu veröffentlichen.
Mir geht es einfach darum dass man gemeinsam, also die an kommunalen Belangen interessierte Bürger und Steuerzahler mit unserer eigenen Verwaltung sowie unter Zuhilfenahme von Fachleuten wie Elektroplaner und Installationsfirmen schnell und zügig aber auch langfristig zielorientiert in der Sache zusammen weiterkommt und nicht ständig das Gefühl hat hier werden absichtlich ohne Einbeziehung der Öffentlichkeit (wieder mal) Tatsachen geschaffen mit denen man sich im weiteren Verlauf als einfacher Laie abfinden muss. Die oft beschworene und auch bitter notwendige Kommunikationsfähigkeit seitens der örtlichen Kommunalvertreter im Rathaus lässt aus meiner Sicht äußerst zu wünschen übrig! Nichtsdestotrotz werde ich mit meinen Bemühungen und Aktivitäten in der Sache im FRM-Bericht durch den OB Herrn Kerndt lobend erwähnt und wunderbar über den grünen Klee gelobt… Im ersten Moment sicher schön anzuhören jedoch leider wie so oft nicht wirklich zielführend! Besser wäre es doch sich schnellstens zusammenzusetzen oder?
Nach meinen zweimaligen persönlichen Vor-Ort-Recherchen mit entsprechendem Aufwand an Zeit und Kosten innerhalb der von mir festgestellten Abschaltzeiten etwa zwischen 01:00 bis 04:00 Uhr kann ich nun auch an dieser Stelle dem geneigten Leser der Statt-Zeitung folgende erleuchtende Erkenntnisse zu „Gewinnern“ und „Verlierern“ der amtlich verordneten Nacht-und-Nebel-Aktion zu den wohl genau geplanten Abschaltungen verbindlich mitteilen.
Fangen wir mit meinem Wohnort Reichstädt an. Dieser liegt dem Vernehmen nach schon seit geraumer Zeit ohne notwendiger offizieller Stellungnahme seitens unseres Ortschaftsrates des Nachts komplett im Dunkeln. Außer das örtliche Gewerbegebiet wobei im Gegensatz zum Reinholdshainer Gewerbepark bei uns offensichtlich keine nächtlichen betrieblichen Aktivitäten stattfinden. Genauso ohne jegliche (Grund-)Beleuchtung müssen in tiefster Nacht die Ortsteile Elend, Reinberg, Berreuth, Reinholdshain und sogar das an der Bundesstraße gelegene Oberhäslich auskommen. Dort ist alles komplett dunkel! Wogegen Ulberndorf, bekanntermaßen ebenfalls an der B 170 gelegen, wiederum wunderbar bis in die kleinste Nebenstraße komplett ausgeleuchtet ist. Sogar die in der Mitte der Bundesstraße befindlichen Verkehrsinseln werden mit nach unten gerichtetem Licht bestens versorgt. Auch in Malter und in Paulsdorf könnten Sie zwischen ein und vier Uhr sehr sicher durch die Straßen wandeln, in Seifersdorf zumindest im Bereich des Wohngebietes „Geierswacht“.
Auch unsere Innenstadt wird überall, soweit das Auge reicht, mit künstlichem Licht erstrahlt. Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen wie der „Weg zur Eichleite“, ein kleiner Teil der Altenberger Straße und jede zweite Doppellampe auf dem Marktplatz, welche während meiner schlaflosen Nächte abgeschaltet waren.
Ich habe mir bei meinen zwei Rundfahrten die größte Mühe gegeben sehr viele Ecken von Dipps aufzusuchen. Aber in jeder noch so kleinen Gasse in der Altstadt, der Bürgersteig von den Parksälen hoch zum Markt, rund ums Landratsamt und am Bauhof sowie sogar der hoch ansteigende Fußweg Richtung Berreuth erstrahlen im schönsten Licht! Selbst das schon mit umfänglichen Baumängeln eher negativ bekannte Parkdeck auf dem Busbahnhof könnte in den Nachtstunden mit seiner optimal funktionierenden Beleuchtung für etwaige geplante Veranstaltungen zu dieser tiefsten Nacht-Zeit bestens aufwarten!
Ich konnte leider keine Straßen in Dipps selbst finden wo für mich als Laie erkennbar wäre dass man seitens unserer Verwaltung wie in den anderen betroffenen Ortsteilen schon mal bewusst versucht hätte gemeinsam mit den dafür bereit stehenden und sicher auch die als praktische Berater der Stadt unterstützenden Fachfirmen schnelle, kostengünstige und letztlich auch energiesparende Lösungen zu finden.
Ich hätte da für das Bauamt einen einfachen aber mit dem nötigen Willen sicher zügig umsetzbaren und auch sogleich finanziell spürbaren Tipp parat.
Machen Sie doch mal schnellstens ein paar Vor-Ort-Termine mit den vier Elektrofirmen (am besten in besagten Nachtstunden), versuchen Sie sich vorzustellen und dann auch festzulegen an welchen Örtlichkeiten in den noch nicht komplett dunklen Ortsteilen und besonders in der Innenstadt auch nur eine gewisse „Grund-Beleuchtung“ ausreichend wäre und dann lassen Sie all diese Energiefresser doch einfach mal von den Fachleuten rausschrauben! Und im Zusammenspiel mit der gleichzeitigen Verlängerung der bisherigen Abschaltzeiten in den betroffenen Ortsteilen von zur Zeit etwa 4 Stunden auf dann mindestens 6 Stunden mittels der vor Ort installierten Zeitschaltuhren bin ich mir sicher dass SOFORT nach diesen Maßnahmen bestimmt 30% oder vielleicht sogar bis zu 50%  Energie- und damit auch erhebliche Kosteneinsparungen fürs Stadtsäckel umsetzbar wären! Ich erinnere in diesem Zusammenhang gern an die vom Bauamt ermittelten und auch schon in der “SZ” veröffentlichten Kosteneinsparungen je nach Leuchtentyp zwischen 12 und 36 Euro pro Lampe und Jahr!
Oder sollten wir als finanzklamme Kommune „Dippoldiswalde“ doch noch willens und auch finanztechnisch in der sinnvollen zukunftsorientierten Lage sein entgegen allen Unkenrufen in die Modernisierung unseres teilweise maroden aber doch zumindest modernisierungsbedürftigen Beleuchtungsnetzes investieren zu können??
Denn das wäre nach all den bekannten Tatsachen doch wohl augenscheinlich die bessere Lösung. Dazu müsste man als Verwaltung aber auch erst mal einen hiesigen, mit den örtlichen Umständen vertrauten Elektro-Fachplaner beauftragen genau solch ein sinnvolles „Energieeinspar- und Lichtmanagment-Konzept“ umfassend und unter Einbeziehung aller Beteiligten und auch der Betroffenen zu erstellen!
Das ist nach meinen bisherigen Erkenntnissen und gerade auch durch die verbalen Ausführungen während und nach der bereits angesprochenen öffentlichen Stadtratssitzung vom 02.Juni 2010 im TOP 5 (IB Ranft) leider bis jetzt nicht der Fall! Darin sollten meiner Meinung nach unsere kommunalen Fachleute in der Verwaltung schnellstens Abhilfe schaffen!
Nicht nur ich als aktiver Zeitgenosse bin mir sicher dass diese unglaubliche Geschichte (hoffentlich dann bald im Sinne der Steuerzahler) weitergehen wird und ich bin schon jetzt auf die erwarteten Reaktionen aus den Amtsstuben gespannt. Reichlich Zeit ist leider schon ungenutzt verstrichen und der von mir immer wieder am Laufen gehaltene Emailverkehr mit dem Bauamt ist mittlerweile seitens der Verwaltung nun völlig zum Erliegen gekommen. Das zum Thema “Kommunikationswille”.
Sind jetzt scheinbar im Rathaus die letzten verbliebenen Gegenargumente ausgegangen, ist man immer noch mit den mir gegenüber angezeigten „Amortisationsberechnungen“, also ob sich weitere geplante Abschaltungen überhaupt „lohnen“ würden oder versucht man lieber sich noch wichtigeren und brisanteren Dingen zuzuwenden??
Kommt Zeit kommt Rat… scheinbar gibt es hier Ortsteile erster und zweiter Klasse…. und man könnte, wenn man denn will, noch viel mehr an anfallenden Betriebskosten und dann bitte schön auch auf allen Schultern gleichmäßig verteilt, sparen!
Für alle Kleinbahnenthusiasten und Liebhaber der Weißeritztalbahn ist das Wochenende am 17./ 18. Juli bestimmt schon wieder längst vorgemerkt. Federführend für alle Beteiligten lädt Oberelbe Tours, ein Tochterunternehmen des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) GmbH zum Volksfest zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde: (vollständiges Programm hier)
Auch an allen Bahnhöfen von Dippoldiswalde wird gefeiert.
In Seifersdorf werden an beiden Tagen zwischen 10.00 – 17.00 Uhr Kindererlebnisse rund um den Mühlenhof Seifersdorf mit Basteln, buntem Spieleprogramm und Imbiss angeboten.
In Malter findet am Sonnabend ab 18.00 Uhr das beliebte „Malter in Flammen“ statt. Im Strandbad Paulsdorf spielt die Bingo-Dance-Band. Die Weißeritztal-Erlebnis GmbH sorgt für die gastronomische Betreuung in den Freibädern Malter und Paulsdorf und 23.10 Uhr gibt es ein großes Höhenfeuerwerk.
An beiden Tagen erwartet aber auch die Gaststätte „Zum Ankerplatz“ ihre Gäste und die Mitglieder der IG Weißeritztalbahn verkaufen am Bahnhof Fahrkarten und Souvenirs.
Am Bahnhof in Dippoldiswalde gibt es an beiden Tagen, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr ein buntes Markttreiben, eine Modelleisenbahnausstellung im Bahnhofsgebäude, Informationen der Tourismusgemeinschaft „Silbernes Erzgebirge“ und Kinderkarussell, Losbude, Hüpfburg und Kinderschminken. Für die Gastronomie sorgt der Handels- und Gewerbeverein Dippoldiswalde. Zudem wird ein musikalisches Rahmenprogramm versprochen.
Mai 21, 2010Von: Harald Weber Kategorie: Kunst/Kultur, TourismusKommentare deaktiviert
Gestern (20.5.2010) früh gegen 10 Uhr kam AThomas nach Paulsdorf, aber nicht nur zu Besuch, nein er bleibt! Im Skulpturenpark, als neueste Attraktion. Die Künstlerin Dana Meyer und der Besitzer des Skulpturenparkes Georg Wiedemann empfingen AThomas und stellten ihn mit tatkräftiger Hilfe eines Hausmeisterservices an seinen neuen Platz.
Damit ist, so Georg Wiedemann, ein Skulpturenweg entstanden, welcher barrierefrei den Zugang zu allen aufgestellten Skulpturen ermöglicht. Gleich am Eingang, neben der EIS-OASE, ist “Messer, Gabel, Löffel” (Stahl, 1987/1988) von Peter Pechmann (nach einem Entwurf von Andreas Gössel und Joachim Müller) zu sehen. Danach steht jetzt links des Weges “AThomas” (Stahlblech, 2008/2009) von Dana Meyer und wenige Meter dahinter “Der Gedanke” (roter Rhein-Main-Sandstein, 2006) von Andreas Hegewald. Rechts des Weges folgen die “Stehle” (Sandstein, 1999) von Bernhard Pfaff und ein Kopf (ohne Titel, Stahl, 2007) von Hannes Schütz. Auf der Kunstinsel, die mit Sand, Palme und Liegestühlen die Gäste des Skulpturenparkes und der EIS-OASE zum Verweilen einlädt, kann die “Hofmusik” (Stahl, 1997) von Siegfried Haas betrachtet werden.
In Zukunft sind auf der Kunstinsel (auch bekannt als Rondell) “Land Art” Kunstaktionen geplant.
Hier ist ein Angebot entstanden, welches in Paulsdorf, an der Talsperre Malter, ein weiteres touristisches Angebot unterbreitet…
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