Dippser StattZeitung

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Artikel der Kategorie November, 2010

Deutschland ein Wunder an Märchen

November 24, 2010 Von: Bernd Rothe Kategorie: Allgemein 1 Kommentar →

Alle Jahre wieder, wird die Landschaft weiß

auf der Stirn der Kraftfahrer steht der kalte Schweiß.

 

In Fürstenwalde, Fürstenau sind die Strassen schön geräumt,

nur auf der „170“ hat man’s wieder mal verträumt.

 

Es geht nicht vor und nicht zurück, die Autos stehen quer

der Winterdienst der sagt uns nur: „Auch wir bedauern’s sehr!“

 

Das Radio sagt: „Der Winterdienst ist schon Stunden unterwegs.“

Ich sitz im Auto und denke nur: „Das geht mir auf den Keks“.

 

Wo sind die denn , ich kann nicht mehr, ich komme nicht voran.

Da hinten aus dem Schneegestöber kommt ein oranger Mann.

 

Na also, geht doch, da seid ihr ja, es wird auch höchste Zeit.

Früher räumte hier die „LPG“, da kam’s gar nicht so weit.

Weihnachtsmarkt, Vorlesetag und Pyramidenanschub

November 23, 2010 Von: Harald Weber Kategorie: Jugend, Kunst/Kultur, Personalien, Schulen, Sport, Veranstaltungen, Vereine berichten 1 Kommentar →

Rund 9.000 Vorleser von Flensburg bis Füssen. Am 7. Bundesweiten Vorlesetag, der in diesem Jahr am 26. November stattfindet, beteiligen sich so viele engagierte Vorleserinnen und Vorleser wie noch nie – darunter viele Prominente aus Politik, Kultur und Gesellschaft.

Die Idee dieser Initiative: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag vor – zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Ziel des bundesweiten Vorlesetages ist es, Freude an der Literatur zu wecken und Kinder für das Lesen zu begeistern.

Unter dem Motto „Weihnachtsgeschichten“ beteiligt sich in diesem Jahr auch der TuS Dippoldiswalde 1992 e.V. mit einer besonderen Vorleseaktion:

Von 16.30 bis 18.00 Uhr findet am 26.11.2010 in der Mittelschule Dippoldiswalde, Alte Pforte eine Vorleseaktion statt. Als Vorleser dabei sind die Vorstandsmitglieder des Vereins mit Mario Kühne, Kerstin Körner und Annette Albertus, sowie weitere Mitglieder des Vereins, der DIPPOLD und weitere Interessierte.

„Die Idee dieser Veranstaltung hat uns so gut gefallen, dass wir uns kurzfristig entschieden haben mitzumachen“ sagt Kerstin Körner, stellv. Vereinsvorsitzende des TuS Dippoldiswalde. „Da sowohl die Mittelschule Dippoldiswalde als auch der Gewerbeverein Dippoldiswalde unabhängig voneinander eine weihnachtliche Aktion für Freitag planten, wollten wir mit unserer Vorlesaktion diese beiden Veranstaltungen verbinden und freuen uns, dass alle Beteiligten sofort zugesagt haben. Nun hoffen wir das Dipps viele interessierte Kinder, die sich gern Geschichten vorlesen lassen wollen“.

Lesung mit dem DIPPOLD und dem TuS Dippoldiswalde 1992 e.V.
Am 26.11.2010 von 16.30 bis 18.00 Uhr in der Mittelschule Dippoldiswalde, „Alte Pforte“,  Karl-Marx-Platz 2, 01744 Dippoldiswalde anlässlich des Weihnachtsmarktes der Mittelschule (15 – 18 Uhr) mit anschließendem Pyramidenanschub (18.15 Uhr) auf dem Dippser Markt

In der Mittelschule Dippoldiswalde findet von 15.00 – 18.00 Uhr der sechste Weihnachtsmarkt mit einem bunten Programm und einigen Verkaufsständen statt. In diesem Rahmen findet die Lesung im Obergeschoss statt. Gemeinsam werden wir im Anschluss (und dazu können die Kinder gern einen Lampion mitbringen) auf den Dippser Markt gehen, da dort ab 18.15 Uhr der Pyramidenanschub des Dippser Gewerbevereins stattfindet.  „Für Speisen und Getränke ist gesorgt“ so Jens Tennert vom Gewerbeverein.

(Aus einer Pressemitteilung)

Nun steht er wieder

November 22, 2010 Von: Harald Weber Kategorie: Kirchgemeinde, Kultur, Landespolitik, Nebenan, Sonstiges, Veranstaltungen Kommentare deaktiviert

… der Weihnachtsbaum. Auf dem Dippser Markt. Und wer es bis jetzt nicht mitbekommen hat, auch für den dürfte es nun unübersehbar sein: die Adventszeit hat begonnen.

Der Dippser Weihnachtsbaum kommt

Kurz vor Mittag wurde der Baum, er stammt von der Rabenauer Straße, auf den Markt gebracht und mittels Kran aufgestellt. Nun noch mit Lichterkette(n) versehen und schon strahlt der Markt im weihnachtlichen Glanze. Und die Vorfreude auf das Fest wird viele ergreifen.

Der Dippser Weihnachtsbaum steht gleich

Allerdings bei weitem nicht alle. Die Dippser Händler zum Beispiel werden wohl mit Wehmut auf die verangen Jahre zurückschauen, den da durften sie im Gegensatz zu diesem Jahr an einigen Adventssonntagen ihr Geschäft öffnen. Das ist ihnen durch eine Klage der Ev.-Luth. Landeskirche nun verwehrt. Damit die Mitarbeiter (und auch die Inhaber selbst) diese Adventstage frei haben – außer natürlich sie räumen die Ware vor das Geschäft und stellen sich zum Verkauf ins Freie auf den Bürgersteig, dann, aber nur dann dürften sie auch an Adventssonntagen verkaufen, Hauptsache die Geschäfte bleiben zu.

Sparpakete zu Weihnachten (© Mirko Mitschke, Lizenz: CC by-nc-nd)

Und auch die Fahrt nach Dresden dürfte den Einkaufswilligen nichts nützen, auch dort sollen die Geschäfte alle zu haben, bleiben also nur die Weihnachtsmärkte. Oder man lässt es ganz und schenkt sich mehr Verständnis und Liebe, unternimmt gemeinsam etwas und verzichtet auf unnötigen Schnickschnack…

Das Erzgebirge-Haus in Singapur

November 22, 2010 Von: Bernd Rothe Kategorie: Allgemein, Sonstiges Kommentare deaktiviert

Unsere Urlaubsreise 2008 führte uns nach Bali.

Da die Reise bis Indonesien recht weit ist, war eine Zwischenlandung in Singapur unumgänglich.

Diese Gelegenheit haben wir natürlich für eine dreitägige Stadtbesichtigung genutzt.

Schnell wurde uns klar, dass wir in einer außergewöhnlichen Stadt Station gemacht hatten.

Auf einer künstlich geschaffenen Insel wurde sie erbaut und ist weltweit eine der bekanntesten Städte überhaupt. In Punkto Sauberkeit und Sicherheit ist sie wohl unübertroffen. Auch wenn die Methoden, die dazu führen, umstritten sind.

Nicht nur die Skyline ist eine Augenweite:

Bei unserem Stadtbummel staunten wir nicht schlecht, als wir plötzlich vor einem Geschäft mit Namen „Das Erzgebirge-Haus“ standen. Schnitzereien aus dem Erzgebirge hatten wir in Malaysia wirklich nicht erwartet. Wie ein Wintergarten war das Geschäft mit großen Scheiben verglast und klimatisiert, damit das feuchtheiße Klima den Holzfiguren nicht schadet.

Ein Souvenir aus Singapur könnte also auch ein Räuchermann sein!

Etwas andere Gedanken zum Totensonntag

November 21, 2010 Von: Harald Weber Kategorie: Kultur, Sonstiges 1 Kommentar →

Sie wollen eine Neuanschaffung tätigen? Ganz gleich, um was es sich handelt, Sie holen im Vorfeld unterschiedliche Informationen und in der Regel sogar Kostenvoranschläge ein. Dann vergleichen Sie und entscheiden sich für das Produkt, bei dem Qualität, Preis und auch die fachkundige Beratung Sie am meisten überzeugen. Also, das Preis-Leistungsverhältnis ist für Sie der entscheidende Moment.
Was aber, wenn wir mit einem Sterbefall konfrontiert werden? Schaut man da aufs Geld? Kann man da Preisvergleiche anstellen? Wir haben den Verstorbenen geliebt, er hat uns alles bedeutet, also ist es uns ein Bedürfnis, ihn im Tode zu ehren. Daher spielt Geld keine Rolle.
Ist das wirklich so? Kann es sich heute jemand leisten, Preisvorteile zu missachten?
Außerdem geht das Gespenst „der unbezahlbaren Bestattung“ um, das viele gerade ältere Menschen, zutiefst beunruhigt. Da halten sich hartnäckig Gerüchte und Behauptungen, dass eine würdevolle Bestattung in jedem Fall 5.000 bis 10.000 Euro kostet. Das sind zum Glück aber nur Behauptungen, obwohl mancher Hinterbliebener schon so viel zahlen musste, da er Preisvergleiche im Vorfeld scheute.
Warum soll es unseriös oder gar pietätlos sein, in einem Trauerfall Erkundigungen einzuziehen? Gerade wenn man für einen lieben Menschen das Beste will, um ihm noch einmal eine Würdigung widerfahren zu lassen, sollte man sich befragen, in welchem finanziellen Rahmen das möglich ist. Und da wären wir dann doch wieder beim Preis-Leistungsverhältnis angelangt.
Es geht darum, gerade in unserer modernen Zivilisation, wo viele in der Hektik des Alltags den Gedanken an den Tod verdrängen, eine echte Bestattungskultur und nicht nur eine Entsorgung von Toten aufrechtzuerhalten. Das die Würde der Toten nicht weggeschwemmt wird, hängt entscheidend davon ab, dass wir diese Situation ehrlich überprüfen und uns dann auch neu orientieren.

Sarg im Grab

Gerade zum Totensonntag denken wir zurück an liebe Menschen, die wir verloren haben. Uns wird wieder einmal schmerzlich bewusst, dass das Leben endlich ist und wir vor dem Tod nicht davonlaufen können. Aber dem sind wir nicht hilflos ausgeliefert. Es gibt Menschen an Ihrer Seite, die Ihnen in solchen schweren Momenten einfühlsam und hilfreich zur Seite stehen. Nachbarn, Freunde und Bekannte, aber auch Inhaber und Mitarbeiter des Bestattungsinstituts tun alles, um Ihnen in den schweren Stunden hilfreich zur Seite zu stehen. Und noch eine Frage sei mir gestattet. Warum sollte man sich nicht einmal Gedanken über die eigene Bestattung machen? Weil man sich darum nicht kümmern muss? Weil man den Gedanken an den eigenen Tod verdrängt?
Warum also nicht doch einfach mal zu einem Bestattungsinstitut gehen und sich erkundigen? Einfach mal fragen und sich beraten lassen. Und danach noch viele Jahre bei bester Gesundheit weiterleben, aber im Innersten wissen, wie der letzte Weg gegangen wird an dem Tage, wenn es soweit ist – und der hoffentlich noch weit in der Zukunft liegt.
Nutzen Sie doch bitte die Zeit um den Totensonntag, um sich auch im Familienkreis einmal mit diesem Thema zu beschäftigen.