Musikpiraten auch für die Dippser Kitas
Diese Aktion der Musikpiraten ist sicherlich auch für die Dippser Kinder von Vorteil. Dürfen doch ohne GEMA-Gebühren und völlig legal von den Liedebüchern auch Kopien angefertigt und verwendet werden.
Der als gemeinnützig anerkannte Musikpiraten e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, allen 50.299 (Quelle: Regionaldatenbank) Kinderbetreuungseinrichtungen in Deutschland ein Liederbuch mit gemeinfreien Kinderliedern zur Verfügung zu stellen. So soll ein einfacher Zugang zu dem teilweise jahrhundertealten Kulturgut gewährleisten werden. Hierfür werden sowohl noch Helfer, die die Bücher verteilen, als auch Sponsoren gesucht.
Und wenn die Kinder diese Lieder bei Veranstaltungen oder in der Öffentlichkeit singen, fallen ebenfalls keine GEMA-Gebühren oder andere Lizenz-Kosten an. Die Verwertungsgesellschaften gehen leer aus. Und die Künstler würden eh das Geld nie bekommen, den die sind alle schon über 70 Jahre tot. Â
Die Kinder wird es freuen und die Eltern und Erzieher sind auf der sicheren Seite, sie haben folgende Vorteile:
Die teilweise sehr schwierige und aufwendige Prüfung, ob ein Stück gemeinfrei ist oder nicht, muss nicht 50.299 mal von juristischen Laien durchgeführt werden, sondern nur einmal – von Personen, die sich damit auskennen. Für Eltern haben die gemeinfreien Kinderlieder neben den gesparten Kosten den Vorteil, dass sie häufig weitaus nervenschonender sind, als das, was die Kulturindustrie in den letzten Jahrzehnten hervorbrachte.
Und das gesparte Geld kann sicher sinnvoller angewendet werden.
UPDATE:
Kopien von Notenblättern beziehungsweise “graï¬sche Aufzeichnungen von Werken der Musik” dürfen in Deutschland nur mit Einwilligung der Rechteinhaber angefertigt werden. Ihre Rechte werden von der VG Musikedition wahrgenommen, die mit allgemeinbildenden Schulen einen Pauschalvertrag abgeschlossen hat, während die Trägergesellschaften von vorschulischen Einrichtungen eine solche Vereinbarung bisher abgelehnt haben. Daher trat die Gema im Auftrag der VG Musikedition im Januar 2010 an die 36.000 vorschulische Einrichtungen heran mit dem Angebot, jährlich gestaffelte Pauschalbeträge abzuführen.
Quelle: Heise online
Und hier findet man weitere Informationen zum diesem Problem.




