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Artikel der Kategorie März, 2011

Die Vision nimmt Konturen an

März 17, 2011 Von: Harald Weber Kategorie: Bürgerinitiativen, Kunst/Kultur, Paulsdorf, Personalien, Tourismus, Veranstaltungen Kommentare deaktiviert

Die ersten Pläne und Schritte, ein Bildungs- und Begegnungszentrum im Haus “Seeblick” zu errichten, sind abgeschlossen. Das Konzept (u.a. Ausdruckstanz mit Körperschulung und Elementen des Jazz bzw. Ballett, Englisch nach dem Muttersprachenprinzip für Kleinkinder bis zum Grundschulalter, Schach, Nachhilfe und Sprachkurse, Senioren- und Bürgeruniversität, Konzerte unterschiedlichster Art) hat Familie Peglau erarbeitet. Eine kompetente Unternehmensberaterin aus Dippoldiswalde steht ihnen dabei tatkräftig zur Seite.

Seeblick von der Wasserseite

Viele neue, interessante und wichtige Kontakte wurden geknüpft, so dass die Vision immer mehr Konturen annimmt. Fünfstellige Summen wurden durch Familie Peglau bereits investiert, die Baugenehmigung ist erteilt. Die Entrümpelung hat stattgefunden, und die Eigentümer gehen davon aus, dass in diesem Frühjahr mit dem Bau begonnen werden kann. Die Presse interessiert sich nach wie vor für das Vorhaben. Von Behörden, Gremien und Politik ist Wohlwollen spürbar.

Im trockenen Keller ist Lagerraum (über 200 qm in Räumen verschiedener Größe) frei geworden, der ab sofort angemietet werden kann.

Plan der Veranda des Seeblick

Außerdem ist ab 2012 die sehr schön gelegene geschlossene Veranda (55 qm, separater Eingang, 32 Sitzmöglichkeiten, einschl. Gartenteil) mit bestem Blick auf die Talsperre Malter für Interessenten, die Veranstaltungen unterschiedlichster Art durchführen wollen, anzumieten. (Vorverträge zur Sicherung von Terminen können jetzt schon abgeschlossen werden.)

Auch steht eine Dachgeschoßwohnung (3 Räume, 2 Etagen) in sehr guter Lage von ca. 95 qm in Paulsdorf zum Verkauf, deren Erlös in die Finanzierung des ‘Seeblick’ miteinfließt.

Den weiteren Verlauf dieses Vorhabens kann man auf der Homepage www.seeblick-paulsdorf.de verfolgen. Dort sind auch die Kontaktdaten von Familie Peglau zu finden.

Riesensaal zeigt erstmals Form und Farbe

März 15, 2011 Von: Uwe Glöß Kategorie: Allgemein, Historisches, Kultur, Kunst/Kultur, Landespolitik, Nebenan, Tourismus Kommentare deaktiviert

Eingeladen waren wir vom  Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland gemeinsam mit dem Architekten Peter Kulka. Zum Schwerpunkt der Bautätigkeit 2011 im Dresdner Schloss und dem Riesensaal.

FinanzministerProf. Dr. Georg Unland, Prof. Dieter Janosch Geschäftsführer von der SIB, Architekten Peter Kulka und Phillip Stambowskie

von links: Prof. Dieter Janosch Geschäftsführer von der SIB, Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland, Architekten:Phillip Stambowskie und Peter Kulka  (Foto: Glöß)

Im vergangenen Jahr standen die Stahlbauarbeiten für Wände und Decke und der Einbau neuer Fenster sowie Heizungs- und Lüftungsanlagen im Vordergrund. 2011 erfolgen Trockenbauarbeiten an den Wänden mit anschließender Verputzung, Estrich- und Natursteinarbeiten im Bereich des Fußbodens sowie die Installation der aufwendigen Technik für die Vitrinen und Podeste. Die Rohbauarbeiten sind weitgehend abgeschlossen, die Deckenkonstruktion ist eingebaut und die Raumgerüste sind fast abgerüstet.

Rohbau des Riesensaal

(Foto: Glöß)

Der ehemalige Festsaal des Schlosses wird in seiner räumlichen Geometrie wieder hergestellt und erhält einen modernen Ausbau als Ausstellungssaal der neuen Rüstkammer für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland: „Der Riesensaal ist einer der Schwerpunkte des Baugeschehens im Schloss in diesem und im nächsten Jahr. Hier entsteht ein Raum, den es seit über 300 Jahren nicht mehr gegeben hat. Mit dem Einzug der Rüstkammer wird neben dem Grünen Gewölbe und der Türkischen Kammer ein weiterer Höhepunkt im Residenzschloss geschaffen.“
Die gewölbte Saaldecke aus Stuck mit rautenartigen Ornamenten nimmt Bezug auf klassische Deckenstrukturen. In ihr befinden sich auch die Lichtgräben für die Beleuchtung der frei im Raum stehenden Exponate. Weitere Exponate werden in Wandvitrinen präsentiert, die beidseitig bündig in die Wandfluchten des Saales integriert werden. In der Saalmitte werden Prunkharnische sowohl in freistehenden Vitrinen als auch offen in Turnierszenen präsentiert. Der Boden wird mit sächsischem Naturstein, dem Theumaer Fruchtschiefer, belegt.

Erstmals zu sehen ist an einer Probeachse die von der Baukommission beschlossene künftige Farbfassung des gesamten Riesensaals.

Cornelius Hugk 28 Jahre ist mit der Farbgebung des Saals beauftragt worden . Er arbeitet im Väterlichen Betrieb, Malerei und Restaurierung Joachim Hugk, als Kirchenmaler.

Cornelius Hugk 28 Jahre ist mit der Farbgebung des Saals beauftragt worden . Er arbeitet im Väterlichen Betrieb, Malerei und Restaurierung Joachim Hugk, als Kirchenmaler. ( Foto: Glöß)

Der Riesensaal entstand zwischen 1548 und 1553 als großer Festsaal. Er ist mit seiner Länge von 60 Metern der größte Raum im Schloss und bildet den Auftakt zum Paradegeschoss. In der heute wiederhergestellten Kubatur bestand er bis zum Schlossbrand 1701, danach wurde er verkleinert. Seinen Namen erhielt er aufgrund der damaligen Ausmalung durch je sechs, an den Wänden der Längsseiten befindlichen riesigen Kriegergestalten, den „Riesen“.

Der Freistaat Sachsen investiert insgesamt rund 13 Millionen Euro in den Riesensaal. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Peter Kulka Architektur Dresden GmbH. Die Projektleitung obliegt dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB).

Ab 26. März ist der Hausmannsturm für Besucher wieder über das Starke-Portal und den Großen Schlosshof, trotz Baustelle, zu erreichen. Bisher flossen rund 265 Millionen Euro, finanziert durch den Freistaat Sachsen, in das Dresdner Schloss. 2011 stehen 6 Millionen Euro bereit. Die geschätzten Gesamtbaukosten betragen 337 Millionen Euro. Ich freu mich schon , wenn der monumentale Raum eröffnet wird. Er ist jetzt schon ohne Exponate gewaltig.(Quelle: SMF)

Für uns , als Gäste aus Dippoldiswalde, war dieser Einblick, den man uns vorab gewährte, sehr beeindruckend. Gut zu wissen ist auch, dass die Aufträge für die Arbeiten am Schloss und die Wiedererrichtung des großen Saales, vorwiegend an sächsische Gewerke vergeben wurden, auch wenn zahlreiche Inn – und Ausländische Bewerber zur Verfügung gestanden haben.

Man darf also gespannt sein, wie die bauliche Fertigstellung für Ende 2012 aussehen wird. Aus  Dresden berichteten: Regina Kühl und Uwe Glöß

(Foto: SMF)

Indien einmal ganz anders

März 15, 2011 Von: Heiko Frey Kategorie: Bildung, Kirchgemeinde, Tourismus Kommentare deaktiviert

Lassen Sie sich von der Farbenpracht und der herrlichen Berglandschaft Mizorams einfangen, bezaubern und in diese beeindruckende fremde Welt entführen.

Der Bundesstaat Mizoram liegt östlich von Bangladesch

Der kleine Bundesstaat gehört zu den sieben Schwesternstaaten – der bekannteste ist Assam, weil wir in unseren Supermärkten den Tee von dort einkaufen können. Mizoram ist östlich von Bangladesch gelegen und somit der südöstlichste Teil Indiens. Dieser Bundesstaat ist 4000km² größer als Sachsen mit gerade mal etwas über 1 Millionen Einwohnern, 9 Sprachen und einer erstaunlichen kulturellen Vielfalt. Er unterliegt besonderen Sicherheitsbestimmungen und ist daher touristisch kaum erschlossen. Das macht das Reisen dort besonders spannend. Diese Gegend hat weder kulturell noch von den Einwohnern her etwas mit dem zu tun, was man sich allgemein unter Indien vorstellt. Die Vorfahren der Mizos stammen aus der Mongolei und aus China. Sie leben in der großen Spannung zwischen althergebrachten Lebensstilen und der Moderne.

Kleine Bildergalerie - Indien

Kommen Sie mit auf diese Entdeckungstour in ein eindrucksvolles Land zu liebenswerten Menschen. Andreas Hildebrandt hat mit seiner Frau diesen Bundesstaat seit 2001 achtmal bereist. Sie lassen alle Zuschauer auch durch einen Fundus von regionaltypischer Kleidung, Alltagsgegenständen, Schmuck und Indischem Tee an ihren Erlebnissen teilhaben.

Der Eintritt ist frei!
Ort: Adventgemeinde Dippoldiswalde, Siedlung 3a
Datum: Samstag, dem 19.03.2011, ab 15 Uhr

Countdown zur Earth Hour 2011

März 15, 2011 Von: Uwe Glöß Kategorie: Allgemein, Bürgerinitiativen, Kernstadt Dippoldiswalde, Kultur, Service, StattVerwaltung/ StattRat Kommentare deaktiviert

Am 26. März gehen im Rahmen der „Earth Hour 2011“ wieder weltweit für 60 Minuten die Lichter aus. Zum 5. Mal rollt die globale Aktion dann einmal um die Erde und Millionen Menschen setzen mit dem Lichtschalter ein Zeichen für den Klimaschutz (www.earthhour2011.de). Der WWF lädt Privatpersonen, Städte und Institutionen ein, Ende März an der weltgrößten Demonstration für den Klimaschutz teilzunehmen.

Der WWF startet seine nationalen Aktivitäten zur „Earth Hour 2011“ heute unter dem Motto „60 Tage. 60 Minuten. Leg den Schalter um!“. Über die nächsten 60 Tage (bis zum 18. April) ruft der WWF Privatpersonen dazu auf, zu Ökostromanbietern zu wechseln und dadurch konkret zum Klimaschutz beizutragen. Ziel des WWF ist es, im Rahmen der „Earth Hour 2011“ so viele Menschen wie möglich zum „Umschalten“ auf Ökostrom zu bewegen und dadurch so viel CO2 wie möglich zu vermeiden.

Schon jetzt haben in Deutschland 30 Städte und Gemeinden ihre Teilnahme für die Earth Hour 2011 zugesagt, unter anderem Köln, Berlin, München, Leipzig und Frankfurt. Das sind deutlich mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Sowohl am Brandenburger Tor, als auch am Kölner Dom oder der Münchner Frauenkirche werden wieder für 60 Minuten die Lichter ausgehen. Interessierte Städte können sich jederzeit beim WWF anmelden. Weltweit erwartet der WWF eine ähnlich große Resonanz wie im vergangenen Jahr. Am 27. März 2010 schalteten Hunderte Millionen Menschen in 4616 Städten und 128 Ländern für eine Stunde das Licht aus, um wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel einzufordern.

Alle Infos zu Earth Hour und zum Thema Ökostrom-Wechsel finden Sie auf www.earthhour2011.de

Eine Übersicht über alle teilnehmenden Städte und Gebäude finden Sie unter www.wwf.de/earthhour-staedte

Vielleicht auch was für die Stadt Dippoldiswalde, wäre ein gutes Zeichen und auch ein Sparbeitrag der Stadt.

Quelle: WWF Deutschland

Neues vom Obertorplatz

März 14, 2011 Von: Heiko Frey Kategorie: Historisches, Kernstadt Dippoldiswalde, StattVerwaltung/ StattRat Kommentare deaktiviert

Nachdem die Stadträte vollkommen überraschend und auch gegen die Empfehlungen von extra hierfür engagierten Fachleuten den Auftrag für die Neugestaltung des Obertorplatzes dem Büro von Gunter Ullrich (Stadtrat Unabhängige Bürger) und Axel Ruhsam zugesprochen haben – die StattZeitung berichtete darüber – gibt es nun eine neue Entwicklung am Obertorplatz.

Die Diakonie Dippoldiswalde bietet ihr Gebäude Obertorplatz Nr. 16 der Stadt Dippoldiswalde zu einem symbolischen Kaufpreis von einem Euro an. Das kirchliche Hilfswerk hatte die Immobilie vor etwas mehr als 10 Jahren gekauft. Allerdings gelang es nicht, ein finanziell tragfähiges Konzept für das Haus zu entwerfen. Diese Fehlinvestition dürfte dem kirchlichen Träger eine gute 5-stellige Summe gekostet haben.

Kaufpreis: 1 Euro. Ein Schnäppchen?

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