Dippser StattZeitung

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Artikel der Kategorie April, 2011

Die neuen Stadtmeister im Volleyball

April 17, 2011 Von: Uwe Glöß Kategorie: Allgemein, Freizeit und Erholung, Kernstadt Dippoldiswalde, Service, Sonstiges, Sport, Vereine berichten Kommentare deaktiviert

Wir stellen vor:   “Die neuen Stadtmeister im Volleyball” (Foto: K.Körner)

Am Samstag fand die diesjährige Dippser Stadtmeisterschaft im Volleyball statt. Eröffnung war 9 Uhr im Sportpark Dippoldiswalde. Startberechtigt waren Mannschaften, deren Spieler in den gleichen Stadtteilen, Straßenzügen oder Ortsteilen wohnten, wobei sich auch Straßenzüge oder Ortsteile zusammenschließen konnten. Während der Spiele mussten immer mindestens 2 Mädchen oder Frauen in jeder Mannschaft auf dem Spielfeld sein. Und nun stehen die neuen Stadtmeister im Volleyball fest. Gewonnen hat:

1. Krankenhaus Brigade (Straßen um das Krankenhaus)
2. Dippser Googelmosch
3. Oberstadt
4. Berreuth

Das man nicht nur auf dem Spielfeld Spass hat, sondern auch anschießend  beim Feiern, sieht man hier.

Hier die legendäre Raupe der Siegermannschaft. (Foto: K.Körner)

Und gleich noch die Ergebnisse der Bezirksklasse der Damen im Volleyball
hinterher:

VSV BW Freital I – TuS Dippoldiswalde 1992 II 3:0

TuS Dippoldiswalde 1992 II – SV Motor Mickten III 3:2

Fussballergebnisse vom Wochenende 15.-17.04.2011

April 17, 2011 Von: Uwe Glöß Kategorie: Allgemein, Freizeit und Erholung, Fußball, Kernstadt Dippoldiswalde, Service, Sonstiges, Sport Kommentare deaktiviert

E1 Jugend FSV Dippoldiswalde - ESV Lok Pirna Pirna nicht angetreten
E2 Jugend FSV Dippoldiswalde - SpG Liebstadt 2:1
D1 Jugend FSV Dippoldiswalde - ESV Lok Pirna 2:4
D2 Jugend FSV Dippoldiswalde - Stahl Schmiedeberg 2:3

Tischtennisserie 2010/2011 ist zu Ende.

April 17, 2011 Von: Uwe Glöß Kategorie: Allgemein, Freizeit und Erholung, Kernstadt Dippoldiswalde, Service, Sonstiges, Sport, Tischtennis 6 Kommentare →

Dieses Wochenende ist auch hier die Serie 2010/2011 zuende gegangen. Die letzten Heimspiele sind wie folgt ausgegangen:

Post Dippoldiswalde 3 -  BSV 68 Sebnitz 2 11:3
Post Dippoldiswalde 5 -  Obercarsdorfer SV 3:11
Post Dippoldiswalde 7 -  Colmnitzer SV 4 14:0

Und hier die Tabellenendstände:

Kreisunion

Post Dippoldiswalde 3 – BSV 68 Sebnitz 2  11 : 3

Tabellenendstand
Platz Team Spl Spiele Punkte
1. SG Motor Wilsdruff 2 22 212 : 96 38 : 6
2. ESV Lok Pirna 2 21 185 : 109 32 : 10
3. Colmnitzer SV 21 193 : 101 31 : 11
4. SSV Altenberg 22 185 : 123 29 : 15
5. SV Bannewitz 22 174 : 134 26 : 18
6. LSV Reichstädt 22 149 : 159 25 : 19
7. Post Dippoldiswalde 3 22 167 : 141 24 : 20
8. SG Weißig 1861 22 134 : 174 20 : 24
9. Pretzschendorfer SV 22 139 : 169 17 : 27
10. BSV 68 Sebnitz 2 22 131 : 177 13 : 31
11. SV Kurort Rathen 52 22 75 : 233 4 : 40
12. Heidenauer SV 2 22 90 : 218 3 : 4

1. Kreisklasse West

Aktuelle Tabelle
Platz Team Spl Spiele Punkte
1. SG Wurgwitz 3 16 152 : 72 27 : 5
2. Pretzschendorfer SV 2 16 135 : 89 24 : 8
3. Colmnitzer SV 2 16 137 : 87 22 : 10
4. LSV Reichstädt 2 16 115 : 109 19 : 13
5. Post Dippoldiswalde 4 16 112 : 112 17 : 15
6. SG Oelsa 3 16 104 : 120 14 : 18
7. SSV Altenberg 2 16 97 : 127 13 : 19
8. SV Bannewitz 3 16 83 : 141 6 : 26
9. SSV Altenberg 3 16 73: 151 2: 30

2. Kreisklasse

15.04.11 Post Dippoldiswalde 5 – Obercarsdorfer SV  3 : 11

Aktuelle Tabelle
Platz Team Spl Spiele Punkte
1. Stahl Schmiedeberg 2 16 145 : 79 26 : 6
2. TSV Reinhardtsgrimma 2 16 149 : 75 25 : 7
3. Obercarsdorfer SV 16 142 : 82 23 : 9
4. SG Grumbach 3 16 133 : 91 20 : 12
5. SG Wurgwitz 4 15 122 : 88 14 : 16
6. Hainsberger SV 5 16 101 : 123 14 : 18
7. Post Dippoldiswalde 5 16 108 : 116 13 : 19
8. Colmnitzer SV 3 16 81 : 143 7 : 25
9. SG Beerwalde 3 15 13 : 197 0  : 30

3.  Kreisklasse

Aktuelle Tabell
Platz Team Spl Spiele Punkte
1. TSV Reinhardtsgrimma 3 16 144 : 80 28 : 4
2. SG Grumbach 4 16 152 : 72 27 : 5
3. SV Bannewitz 4 16 123 : 101 20 : 12
4. Post Dippoldiswalde 6 16 122 : 102 18 : 14
5. Post SV Freital 2 16 121 : 103 17 : 15
6. Pretzschendorfer SV 3 16 111 : 113 14 : 18
7. SG Weißig 1861 3 16 95 : 129 10 : 22
8. Hainsberger SV 6 16 75 : 149 8 : 24
9. SSV Altenberg 4 16 65 : 159 2 : 30

4. Kreisklasse

Post Dippoldiswalde 7 – Colmnitzer SV 4 . 14:0

Aktuelle Tabelle
Platz Team Spl Spiele Punkte
1. SG Grumbach 5 14 131 : 65 25 : 3
2. Obercarsdorfer SV 2 14 128 : 68 22 : 6
3. Post Dippoldiswalde 7 13 119 : 63 19 : 7
4. Hainsberger SV 8 14 108 : 88 18 : 10
5. SV Bannewitz 5 14 105 : 91 12 : 16
6. Colmnitzer SV 4 13 70 : 112 8 : 18
7. SG Weißig 1861 4 14 64 : 132 4 : 24
8. Hainsberger SV 7 14 45 : 151 2 : 26
9. SG Grumbach 6 Zurückgezogen

Nachtrag zum Tabellenendstand 4. Kreisklasse. Ergebnis steht noch nicht in der Tabelle , aber am Endstand ändert es nichts mehr.

Märchen oder Realität? – Das ist die Frage!

April 16, 2011 Von: Heiko Frey Kategorie: Dippolds Info, Sonstiges Kommentare deaktiviert

Wie jedes gute Märchen, so beginnt auch dieses mit den Worten: Es war einmal…
(von Thomas Hesse)

Es war einmal eine kleine beschauliche Stadt am Rande des Erzgebirges. Die Bürger gingen ihren jeweiligen Geschäften nach, mal mehr, mal weniger froh. Doch insgesamt war es eine gemütliche Stadt, in der die Einwohner sehr gerne lebten, auch weil hier immer noch das Prinzip galt: Eine Hand wäscht die andere. Sah man jedoch genauer hin, so waren es nur wenige Hände, die an diesem „Waschritual“ beteiligt waren. Die Bürger wussten dies, aber es schien sie nicht zu stören.

Die Jahre gingen ins Land. Während andere Städte im nahen Umfeld Strategien für die Zukunft planten, um den wirtschaftlichen und sozialen Widrigkeiten zu trotzen, steckten die Bürger unserer kleinen Stadt den Kopf in den Sand. Denn über den Tellerrand zu sehen, bedeutet geliebte Gewohnheiten zu verlassen. Und insbesondere die „Händewäscher“ lebten nach der Devise von Archimedes „Störe meine (unsere) Kreise nicht!“.

Nun gab es, wie in jeder anderen Stadt, auch hier ein Stadtoberhaupt, das über die Geschicke dieser kleinen Stadt wachte. Es war ein älterer und sympathischer Herr, der bei der Bevölkerung relativ beliebt war. Begründet lag dies in der Ursache, dass er keiner Fliege etwas zu leide tun konnte und jedem, der (s)eine Meinung äußerte, recht gab. Dass dies zum Teil kontraproduktiv war, konnte er sich zwar vorstellen, doch er wollte überall und bei jedem als der „Gutmensch“ gelten.

Ihm zur Seite stand ein Rat, der bestimmt viel wusste, aber relativ wenig bewirkte. Anstatt zusammen mit dem Bürgermeister eine Vision zu entwickeln, damit alle Bürger, alle Gewerbetreibenden ein gemeinsames Ziel verfolgen konnten, die die Stadt für Außenstehende und Investoren interessanter macht, verwaltete er nur Bestehendes – und dies mehr schlecht, als recht. Denn jede Neuerung hätte so manchen Kreis und eventuell auch damit verbundene „Waschrituale“ gestört. Außerdem, und dies weiß schon jedes Kind, ist es bequemer erst einmal gegen alles zu sein.

Und so kam es, dass die Stadt im Laufe der Zeit in einen Dornröschen-Schlaf versank. Während in vielen anderen Städten im Umkreis die Zukunft geplant wurde, verplante man hier nur die Gegenwart.

Aber man war ja nicht dumm. Um dem einen oder anderen Kritiker zu zeigen, dass man neue Wege gehen „möchte“, beauftragte man eine stadteigene Gesellschaft ein Touristikkonzept zu erstellen. Dieses sollte dafür sorgen, dass das Kleinod, auf das man sich besann, wieder den Stellenwert bekam, den es in grauer Vorzeit schon einmal hatte.

Der Chef dieser Gesellschaft war ein umtriebiger Mann, der viele gute Ideen hatte. Er sollte alles wieder richten, was die Stadt viele Jahre versäumt hatte. Doch es gab eine Vorgabe: Es durfte nichts kosten. Denn die Stadt gab ihr kostbares Geld lieber für so manche unsinnige Konzeption aus. Dass sie dabei dem Bürgerwillen nach der Entwicklung eines Stadtentwicklungskonzeptes, das Jahrzehnte Bestand haben wird, nicht nachkam, übersah sie großzügig.

Des Weiteren, so war der Gedanke der Stadtobrigkeiten, konnte man sich auf die eigene Schulter klopfen und feiern lassen, wenn der Plan gelang und einen Buhmann ausmachen, wenn nicht. Dieses Spiel hatte man ja schon bei seinem Vorgänger mit Bravour gespielt.

So lebten sie weiter und (un)glücklich bis sie gestorben sind – in dem Gedanken nichts zu tun, denn dann konnte man ja auch nichts falsch machen – und dies aus vollem Herzen.

Aber Gott-sei-Dank ist es nur ein Märchen. Oder? Damit es auch ein Märchen bleibt, sollten alle folgenden Grundsatz beherzigen:
„Baut eure Stadt, in der es sich zu leben wohnt. Je lebenswerter euer Stadtteil ist, desto glücklicher sind eure Einwohner. Seid innovativ und plant die Zukunft. Und dies gemeinsam und komplex.“

Wenn dies geschieht, kann man in Zukunft frei nach Friedrich Schiller sagen: Wanderer kommst du nach Dipps, verkünde dorten, dass es keine lebenswertere Stadt gibt, als diese.

Haushaltsatzung liegt aus

April 16, 2011 Von: Heiko Frey Kategorie: Dippolds Info, Service, StattVerwaltung/ StattRat 2 Kommentare →

Die Haushaltsatzung ist eigentlich eine der wichtigsten Informationen einer Stadt:

  • Was kostet uns die öffentliche Verwaltung?
  • Wie gut wird gewirtschaftet (Einnahmen, Ausgaben, …)?
  • Welche „Pflichtaufgaben“ müssen übernommen werden (Bauaufsicht, Ordnungsamt, …)?
  • Können wir uns freiwillige Leistungen überhaupt leisten (Sport, Kultur,…)?
  • Wo soll/ kann in den nächsten Jahren investiert werden?
  • Welche Projekte sind aus Geldmangel nicht mehr realisierbar?
  • Wie hoch sind die Schulden pro Einwohner?

Nach meinem Verständnis wäre es die Pflicht eines Bürgermeisters gewesen, diese Punkte seinen Bürgern zu erläutern, Fragen zu beantworten, Anregungen aufzunehmen – eben die Bürger einer Stadt mitzunehmen.

In der Stadtverwaltung von Dippoldiswalde hat man dazu offenbar eine andere Auffassung. Hier wird diese Satzung im Rathaus zur Einsichtnahme ausgelegt. Wie großzügig! Pro Jahr füllt der Haushaltplan in aller Regel einen Büroordner, eng mit Zahlen und Tabellen gefüllt. Da der Stadtrat für Dippoldiswalde einen Doppel-Haushalt beschlossen hat, also einen Plan für 2011 und für 2012, dürften sich auch die Papiere verdoppeln.

Allein die Diskussion der Stadträte in den öffentlichen Sitzungen hat immer wieder gezeigt, dass dieses Zahlenwerk keine leichte Kost ist. Nicht jede Meinungsäußerung zeugte von Sachverstand.

Mit großer Demut darf der Bürger nun zur Kenntnis nehmen, dass die Haushaltsatzung vom 18. April bis 26. April „zu den üblichen Sprechzeiten … zur kostenlosen Einsicht durch jedermann“ im Rathaus bereit liegt.
Und damit die Finanzen unserer Stadt keine Wellen schlagen, erfolgte der Hinweis zur Einsichtnahme lediglich in den amtlichen Veröffentlichungen in der Tageszeitung. Auf der Homepage der Stadt, selbst unter dem Menü „Bekanntmachungen“ oder im Dokumentenserver unter dem Menü „Auslegungen“, findet man hierzu – nichts.

Wenn nun jeder Dippser Bürger (10.000 Einwohner) nur einmal in das Rathaus geht, sich die Unterlagen (eine Minute) zeigen lässt, bedeutet dies einen Zeitaufwand von über 160 Stunden. Abgestimmt auf die Öffnungszeiten des Rathauses (21h/ Woche) kommt man hier auf fast 8 Amtsstuben-Wochen. Da ist es doch kein Wunder, wenn jeder als Störenfried betrachtet wird, der sich tatsächlich einen Überblick über die Unterlagen verschaffen will.