Dippser StattZeitung

Zentralo(h)rgan für Dippoldiswalde und die Region – Informationen von unten
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Archiv 2011

Kräutermarkt

Mai 12, 2011 Von: Uwe Glöß Kategorie: Freizeit und Erholung, Ortsteile, Service, Sonstiges, Ulberndorf Kommentare deaktiviert

Der Landschaftspflegeverein Sächsische Schweiz – Osterzgebirge e.V. lädt ein. Am 15.05.2011 findet einen Kräutermarkt im Lindenhof Dippoldiswalde / OT Ulberndorf, Alte Str. 13, von 10.00 -17.00 Uhr statt.
Erwartet werden viele Händler, darunter landwirtschaftliche Direktvermarkter und Handwerker. Mit von der Partie sind aber auch Gärtner, Floristen, Hutmacherin, Drechsler, Keramiker und viele andere. Mit traditionellem Handwerk und regionalen Erzeugnissen regen die Marktanbieter zum Schauen, Kosten und Kaufen ein. Sie bieten auch Herzhaftes und Schmackhaftes rund um Kräuter an. Im Kräutergarten können Sie bei Kräuterfrau Barbara Erler viel Interessantes und Wissenswertes über die verschiedensten Kräuter erfahren.Angeboten werden neben Pflanzen auch Kräuteröle, -essig und Liköre.

In der Zeit von 13 – 16 Uhr sorgt die Musikgruppe “Grenzgänger” aus Sebnitz für musikalische Unterhaltung.

Für Kinder gibt es Bastelangebote.

Info – Telefon: 03504 / 62 96 62
www.lpv-osterzgebirge.de

Gedanken zum “Jahr des Waldes”

Mai 11, 2011 Von: Uwe Glöß Kategorie: Allgemein Kommentare deaktiviert

Die Vereinten Nationen haben 2011 zum ersten Mal zum Jahr der Wälder aufgerufen. Laut WWF brauchen die Wälder der Erde dringend mehr Aufmerksamkeit: Weltweit hat der Mensch bereits mehr als die Hälfte der Wälder vernichtet.

Laut WWF verschwinden pro Minute weltweit 35 Fußballfelder Der rasante Waldverlust gehe auch auf das Konto Deutschlands: allein 20 Millionen Tonnen Papier würden hierzulande jährlich verbraucht. Pro Kopf seien das  im Durchschnitt 235 Kilo pro Jahr für Küchenrollen, Pappbecher, Werbeprospekte, Druckerpapier und Taschentücher. Damit liege Deutschland EU-weit an der Spitze. Wald bleibe auch auf der Strecke, um den wachsenden Bedarf an Fleisch, Futtermitteln, Holz und Bioenergie zu decken.

Der WWF will das UN-Jahr der Wälder nutzen, um für einen bewussten Umgang mit der Ressource Wald zu werben, denn Wälder sind zugleich Lebensraum, Existenzgrundlage und Speisekammer für Millionen von Menschen. Darüber hinaus produzieren Wälder Sauerstoff und speichern Kohlendioxid. Sie sind Wasserspeicher, schützen vor Überschwemmungen und bewahren den Boden vor Erosion. Wenn wir jetzt nicht handeln, dann müssen wir mit folgenden Konsequenzen rechnen:

Der Wald verschwindet. Bis 2020 wird es auf den großen indonesischen Inseln Sumatra und Borneo keinen Tiefland-Regenwald mehr geben. Für die Herstellung von Palmöl und Papier werden in diesen Gebieten massive Abholzungen betrieben.

Artenvielfalt sinkt.80 Prozent aller bekannten Tier- und Pflanzenarten an Land leben in Wäldern. Vernichten wir die Wälder, verschwindet auch der Artenreichtum.

Menschen verlieren ihre Lebensgrundlage. Die Existenz von mindestens 60 Mio. Menschen ist gefährdet. Insgesamt sind mehr als 1.6 Mrd. Menschen direkt und indirekt vom Wald abhängig.

Der Treibhauseffekt wird noch schlimmer. Der Wald schützt als grüne Lunge das Klima auf unserem Planeten. Er wirkt als Filter, Sauerstoffproduzent und Wasserspeicher. Wenn die Abholzung im gleichen Tempo voran schreitet, wird es unmöglich, die globale Erderwärmung einzudämmen.

So viel Wald verschwindet jede Minute. Tag für Tag. Der WWF will im Jahr des Waldes 111.000 Wald.Meister Aktionen sammeln. Denn je mehr Menschen sich beteiligen, umso mehr Wald können wir bewahren. Wie wir den Wald in unserem Alltag retten können, machen 11 prominente Wald.Meister vor. Jürgen Vogel, Benno Fürmann, Clueso, Sami Khedira, Anna Maria Mühe, Sarah Kuttner, Palina Rojinski, Christian Berkel u.v.m. sind dabei. Mach auch Du jetzt mit und werde Wald.Meister 2011! Mehr Infos dazu könnt ihr unter  http://www.waldmeister2011.de einholen.

Aber auch die Stadt und das LRA können sich daran beteiligen. Gerade der ganze Schriftverkehr sollte langsam aber sicher digital abgewickelt werden können  und auch möglich sein. Warum auch nicht mal als Vorreiterfunktion an so einer Aktion teilnehmen?

Die DippserStattZeitung hat auch eine Vorreiterfunktion, oder denkt hier jemand , das die Tageszeitung in 10 Jahren noch als Papierzeitung nach hause kommt?Also macht alle mit und wie jeder mitmachen kann, dass erfahrt ihr hier!

Ruppendorfer Spielerinnen trumpften auf

Mai 10, 2011 Von: Heiko Frey Kategorie: Handball, Sport, Veranstaltungen, Vereine berichten Kommentare deaktiviert

Völlig unerwartet ist es der Damenmannschaft aus Ruppendorf am vergangenen Samstag (07.Mai) gelungen, als Sieger des 19. VW-Audi-Handballturniers im Dippoldiswalder Sportpark vom Feld zu gehen.

Voraussetzung dafür war der knappe 7:6 Sieg im Halbfinale gegen die klar favorisierten Damen aus dem tschechischen Bilina. Auch das Dipps`er Frauenteam bot im Halbfinale sehenswerte Handballkost und deklassierte die Mannschaft aus Marienberg mit 8:2 und stand damit im Finale. Spielzeit war jeweils 15 Minuten. Fazit des Trainers „ Das ist super! Die Mannschaften sind in diesem Jahr alle sehr ausgeglichen. Ich hoffe auf einen Endspielsieg“. Leider war es den heimischen Frauen nicht vergönnt, den an diesem Tag stark aufspielenden jungen Ruppendorferinnen im Finale Parolie zu bieten. Schnell auf den Beinen beherrschten die Gegnerinnen aus Ruppendorf das Spiel und nutzen wohl auch die Aufregung der heimischen Frauen für ihren Sieg. Die BSG Motor Dippoldiswalde brachte noch eine weitere Mannschaft an den Start, die vorwiegend aus Jugendspielerinnen bestand. Trotz der Goldenen Ananas, die es am Ende für den 6.Platz zu gewinnen gab, sahen die Zuschauer auch hier sehr gute Spielzüge.

(weiterlesen…)

Geänderte Öffnungszeiten

Mai 09, 2011 Von: Heiko Frey Kategorie: Landkreis, Service 3 Kommentare →

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge setzt auf Bürgerfreundlichkeit

Die Bürgerbüros des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Pirna, Freital und Dippoldiswalde haben ab sofort auch donnerstags bis 18:00 Uhr geöffnet.

Die Erfahrung der Vergangenheit hat gezeigt, dass die Bürgerbüros an den Mittwochnachmittagen meist wenig frequentiert werden, die Bürger jedoch donnerstags auch nach 16:00 Uhr ihre Anliegen vorbringen möchten. Darauf reagiert nun der Landkreis mit der Veränderung der Öffnungszeit.

Geöffnet ist das Bürgerbüro Dippoldiswalde nun montags bis 16:00 Uhr, dienstags und donnerstags bis 18:00 Uhr sowie mittwochs und freitags bis 14:00 Uhr.

Bürgerbüro Dippoldiswalde
Hausanschrift: Weißeritzstraße 7, 01744 Dippoldiswalde
Postanschrift: Postfach 10 02 53/54, 01782 Pirna
Tel.: 03504 620 1111
Fax: 03504 620 1106
E-Mail: buergerbuero.dippoldiswalde@landratsamt-pirna.de

Sprechzeiten:
Montag: 08:00 – 16:00 Uhr
Dienstag: 08:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch: 08:00 – 14:00 Uhr
Donnerstag: 08:00 – 18:00 Uhr
Freitag: 08:00 – 14:00 Uhr

Eine Information des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Teil 2. Albrechtsburg Meißen. Das ist die Höhe! Baukunst, Macht und Porzellan in Deutschlands ältestem Schloss

Mai 08, 2011 Von: Uwe Glöß Kategorie: Allgemein, Freizeit und Erholung, Historisches, Kunst/Kultur, Landkreis, Nebenan Kommentare deaktiviert

10.30 Uhr ging es dann zum  Pressegespräch und -rundgang durch die neue Dauerausstellung. Unter dem Titel „Albrechtsburg Meißen. Das ist die Höhe!“ wird die spannende und abwechslungsreiche Geschichte über Baukunst, Macht und Porzellan in Deutschlands ältestem Schloss erstmals, umfassend auf 7000 m² erzählt.

Entspannter Rundgang.Janosch, OB Meißen, Rössler(Foto: Gloess)

Fünf Ausstellungsthemen gibt’s ab jetzt in der Albrechtburg zu sehen.

Große Hofstube Foto: Frank Höhler

»Im Zentrum der Macht – Meißner Burgberg und Wettiner im Mittelalter«

Mitten in Europa und meist im Zentrum wechselvoller Geschichte: Sachsen und die Wettiner. Die Dynastie, die vom Mittelalter bis 1918 hier regierte, stellte einst einen der sieben Kurfürsten, die den deutschen König wählten. Als ihr Stammsitz bildete der Meißner Burgberg ein politisches und religiöses Machtzentrum europäischer Geschichte. Lange wurde »aus dem Sattel« heraus regiert: Eine 500-jährige Zeitreise über das System der Reiseherrschaft und die Entstehung fester Residenzen.

(Foto: Gloess)

»Geniestreich Albrechtsburg – Die außergewöhnliche Architektur«

Anders als andere Großprojekte dieser Zeit entstand das Meißner Schloss nicht in vielen Bauphasen, sondern als ganzheitlicher Entwurf eines genialen Werkmeisters: Arnold von Westfalen. Im 15. Jahrhundert verwirklichte er spektakuläre Bauformen, wie die Vorhangbogenfenster und setzte mittels neuer Techniken den Bau der Zellengewölbe erstmals in Perfektion um. Bis heute versetzen das Gesamtwerk und seine Details den Betrachter ins Staunen. Die Ausstellung erläutert wesentliche Konstruktionsprinzipien durch virtuelle Verfahren.

Imposante Decke(Foto: Gloess)

(Foto: Gloess)

»Experiment und Produktion – Die Albrechtsburg als erste Porzellanmanufaktur Europas«

Lange suchte man in Sachsen nach dem »Arkanum«: dem Geheimnis der Porzellanherstellung, im Januar 1708 wurde es in Dresden gefunden. Daraufhin veranlasste 1710 August der Starke die Gründung der Manufaktur auf der Albrechtsburg Meißen. Repertoire wie Produktion wuchsen rasch und enorm – bis auf über 700 Arbeiter im Jahre 1766. Bis zu den Dachböden wurde jeder „Zentimeter“ für Produktionszwecke genutzt. Viele Säle erhielten mehrere, übereinander liegende, Arbeitsebenen. Im Keller stampften Poch-werk und Mühlen, Pferdegöpel trieben die Mechanik an. Das Schloss wurde zur Ausgangsbasis für den Siegeszug des Meißener Porzellans.

Interaktiv unterwegs!(Foto: Gloess)

»Ein Prachtgewand für das Schloss – Die Albrechtsburg im 19. Jahrhundert«

Die Porzellanmanufaktur zog aus – und neue Pracht konnte einziehen. Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte der Geheime Hofrat Wilhelm Rossmann ein künstlerisches Gestaltungskonzept für das gesamte Schloss. Ein »gemaltes Bilderbuch« (Bilder für das  Volk) der Dynasten- und Landesgeschichte, welches von elf Künstlern in Form monumentaler Wandgemälde geschaffen wurde. Daneben kamen große Statuen sächsischer Herrscher und kunstvoll gestaltete Möbel ins Schloss. 1881 eröffnete die Albrechtsburg Meißen als Museum – und zeigt damals wie heute bedeutende Ereignisse sächsischer Vergangenheit.

(Foto: Gloess)

»Wohnen im Schloss – wie es hätte sein können«

Jedes Schloss hat seine Geheimnisse, die es nicht so gern preisgibt. Wie jedoch der Alltag auf der Albrechtsburg im ausgehenden 15. Jahrhundert ausgesehen haben könnte, lässt sich recht gut rekonstruieren – und nun auch erleben! Viele Bilder, Urkunden, alte Rechnungsbücher und andere Quellen geben höchst interessante Einblicke. Eine Frau war es, die tatsächlich einige Jahre mit überschaubarem Hofstaat im Schloss lebte: Die böhmische Königstochter Zdena (Sidonia), Gattin des Bauherrn Albrecht des Beherzten. Das Leben einer Adligen beschreibt sie in über 90 Briefen an ihren Sohn, die in der Ausstellung hörbar werden.

(Foto: Gloess)

Mein Fazit:  Albrechtsburg Meißen ist gerüstet für Besucheransturm. Der Besuch lohnt sich und wer jetzt neugierig geworden ist ,hier noch ein paar Daten.

Eintritt:

Erwachsene 8,00 Euro
Gruppentarif ab 15 Personen 6,50 Euro

Ermäßigt 4,00 Euro
Führungsgebühr 3,00 Euro

Audioguide (inkl. Eintritt)

Öffnungszeiten:

März – Oktober täglich 10:00 – 18:00 Uhr
November – Februar täglich 10:00 – 17:00 Uhr
24. und 25. Dezember geschlossen
1. Januar 11:00 – 16:00 Uhr

Kontaktdaten: Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen

Albrechtsburg Meißen | Domplatz 1 | 01662 Meißen
Telefon: +49 (0) 35 21 47 07–0 | Fax: +49 (0) 35 21 47 07–11
E-Mail albrechtsburg@schloesserland-sachsen.de
Internet www.albrechtsburg-meissen.de

(Foto: Gloess)

Man sieht sich!