Dippser StattZeitung

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Archiv 2011

Sportergebnisse vom Wochenende 07./08.2011

Mai 08, 2011 Von: Uwe Glöß Kategorie: Allgemein Kommentare deaktiviert

Fussball

C-Jugend: FSV Dippoldiswalde – SpG Kreischa   0:12

A-Jugend: FSV Dippoldiswalde – Stahl Schmiedeberg   9:2

Teil 1. Neuer Domplatz und Panoramaaufzug erwarten die Gäste auf der Albrechtsburg in Meissen!

Mai 08, 2011 Von: Uwe Glöß Kategorie: Allgemein, Freizeit und Erholung, Kultur, Kunst/Kultur, Landkreis, Nebenan, Service, Tourismus, Veranstaltungen 2 Kommentare →

Kurzer Querschnitt zur  Geschichte der Albrechtsburg Meißen

Albrechtsburg Meissen, Foto: Lothar Sprenger

Die Gründung der Meißner Burg durch König Heinrich I. im Jahre 929 gilt gemeinhin als Beginn sächsi-scher Geschichte. Als Markgrafen von Meißen stiegen die Wettiner später zur beherrschenden Kraft in Mitteldeutschland und schließlich 1423 zu Kurfürsten und Herzögen von Sachsen auf. Die Meißner Burg bildete den Kern der wettinischen Macht und zählte zu deren wichtigsten Aufenthaltsorten. Neu geordnete Machtverhältnisse im Land sowie Silberfunde im Erzgebirge veranlassten die Wettiner dazu, eine Residenz auf den Mauern der alten Markgrafenburg zu errichten. Spätestens seit 1471 wurde der Neubau eines Schlosses durch den Landeswerkmeister Arnold von Westfalen errichtet. Dessen Architektur verband höchste funktionale Ansprüche mit modernsten Bauformen nördlich der Alpen. Die repräsentative Anlage war 1489 im Wesentlichen vollendet, ihre baukünstlerische Qualität einzigartig. Die großzügige Eleganz der Fassaden und Innenräume machen den Besuch des dennoch wehrhaften Schlosses zu einem besonderen architektonischen Erlebnis. Seinen legendären Ruf als die »Wiege Sachsens« verdankt das Schloss seinem Standort und dessen über tausendjährige Geschichte. Nicht zufällig erfolgte am 3. Oktober 1990 die Wiedergründung des Freistaates Sachsen in den Räumen der Albrechtsburg Meissen. Die 153 Jahre andauernde Nutzung des Schlosses als erster Herstellungsort des Meissener Porzellans endete 1863. Der Kraftakt einer denkmalgerechten Wiederherstellung des Schlosses gipfelte in der auf-wändigen Ausstattung, deren Herzstück die monumentalen Wandbilder sind, die zu den umfangreichsten und besterhaltenen Bildprogrammen des Historismus in Deutschlands zählen. Seit 1881 vermittelten sie gegenüber der damaligen Öffentlichkeit die mythische Vorstellung von einer scheinbar gottgewollten, ewi-gen Herrschaft der Wettiner über Sachsen und beschworen zugleich die Einheit zwischen Dynastie und Volk.

Der Startschuss für die vielen Höhepunkte des Tag  fiel 10 Uhr. Los ging es mit dem Panoramaaufzug. Die Jungfernfahrt mit dem neuen Lift wurde  durch den Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler und den Oberbürgermeister der Stadt Meißen, Olaf Raschke  gestartet.  Federleicht und schnell (40 Sekunden) bringt der neue Panoramaaufzug der Stadt Meißen zukünftig  die Gäste auf den Burgberg.

Dr. M. Rößler und der Oberbürgermeister O. Raschke  eröffnen den Panoramalift.

Sib Geschäftsfürer D. Janosch, Sächsischer Landtagspresident Dr. M. Rößler und Direktor der Staatlichen Burgen und Schlösser Dr. Ch. Strifler oben angekommen.(Foto: Glöß)

Für das Projekt Parkhaus und Lift gab der Freistaat 2,1 Millionen aus.

10.15 Uhr hieß es „Wasser Marsch!“ am neuen Quellstein.  Der Geschäftsführer des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement Prof. Dieter Janosch, lieferte der Pressemeute, dann auch die Informationen zur Sanierung des Domplatzes. Der Staatsbetrieb, hatte den  Domplatz, eines der historischsten Plätze Sachsens, restauriet und neu gestaltet. 2,9 Millionen kostete diese Neugestaltung.

Spass pur: Es funktioniert tatsächlich!Wer jetzt denkt es kommt eine Fontane, falsch gedacht. Das Wasser läuft nur über den Granitstein.

Morgen gibt es dann den 2. Teil, Eröffnung der neuen Dauerausstellung in der Albrechtsburg Meißen.

 

Erinnerung

Mai 08, 2011 Von: Heiko Frey Kategorie: Bürgerinitiativen, Umwelt, Veranstaltungen, Vereine berichten Kommentare deaktiviert

Wie weiter nach Fukushima in Deutschland? Muss Strom zwangsläufig teurer werden und wo soll unser Strom in Zukunft her kommen? Welche Alternativen gibts es?

Im Rahmen der “Woche der Sonne” lädt der Energie-Tisch Altenberg zu einer Diskussion nach Dippoldiswalde ein: Montag, 9. Mai, 18.30 Uhr, Ratssaal Dippoldiswalde.
Mit dieser Veranstaltung will sich die Altenberger Solarinitiative auch in Dippoldiswalde vorstellen und positionieren.

Anhand ihres Jahresverbrauchs und ihrer Stromkosten (letzte Rechnung bitte mitbringen) können Sie sich unabhängig beraten lassen, aktuelle Kostenvergleiche zwischen einzelnen Stromanbietern vornehmen oder Fragen an die Referenten stellen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Andreas Ansichten

Mai 08, 2011 Von: Dippoldine Kategorie: Tourismus, Umwelt Kommentare deaktiviert

Irgendwie war ich ziemlich konsterniert, als ich das folgende Interview bei FRM (hier ein kleiner Ausschnitt) sah. Da fiel ein Satz „über die Leute da draußen“. Und wo sieht sich Andrea Dombois als Vize-Präsidentin des Sächsischen Landtages?

In einem nächsten Gedanken spricht die Vollblut-Politikerin vom „Jubiläumsjahr 2012 – 10 Jahre nach der Flut“. Ist es ein Jubiläum, dass ein horrender Sachschaden in unserer Region entstanden ist, ja dass sogar Menschenleben beklagt werden mussten? Wenn sich Politiker mal wieder – vielleicht mit einem silbernen Spaten oder einer Schaffnermütze auf dem Kopf – feiern lassen wollen, sollte man vielleicht nicht doch einen anderen Termin wählen?

Die Frage lautete übrigens, welche Prognose unsere Andrea aus Paulsdorf zur Wiederinbetriebnahme der Kleinbahn bis Kipsdorf abgeben würde.

Ihre Dippoldine

Ergebnisbericht vom 34. Mix Dipps

Mai 07, 2011 Von: Uwe Glöß Kategorie: Allgemein, Freizeit und Erholung, Kernstadt Dippoldiswalde, Sonstiges, Veranstaltungen, Vereine berichten, Volleyball 1 Kommentar →

Tolle Stimmung und hohe Einsatzbereitschaft dominierten am Wochenende zum 34. Mix Dipps – Werner Meyrich Turnier im Sportpark Dippoldiswalde. In der Vierfeldhalle konnten auch diesmal mit 100 Wettkämpfern (25 Teams) alle Spiele abgewickelt werden.

Im  Turnier eins mit 13 Mannschaften, welches leistungsmäßig für alle Spieler offen ist,  waren die “Profis” auf zwei Spielfeldern unter sich. Auf Grund der  gesonderten Mix-Spielregeln (die Höhe des Netzes  mit 2,24 m ist den Damen angepasst) dominierten im Angriff die Frauen und forderten die Männer zu sehenswerten Abwehrleistungen heraus. Diese wiederum revanchierten sich mit sehr harten Schmetterschlägen aus der hinteren Feldhälfte. So waren längere Ballwechsel zwischen den Gegnern eher eine Seltenheit.

Es siegten bereits zum zehnten Mal das Team aus Berlin mit Heidenreich und Mohrenweiser vor Kroschk/Flemming (Auerbach) und Kröhe/Jansen. Die Teams aus unserer Region kamen auf dem neuten (Müller/Fritzsche aus Ruppendorf)  und Krügel(Knöppfen aus Schlottwitz auf dem elften Rang ein.

Das Turnier zwei für Hobbymannschaften mit Spielern aus der Kreisliga war mit 12 Teams ebenfalls gut besetzt. Die zwei Damen und Herren, die bei diesem Mix-Turnier eine Mannschaft bilden, spielten auf einem verkürzten Spielfeld. So waren die Angriffsschläge weniger hart, um nicht Bälle neben das Spielfeld zu platzieren mit der Folge, dass sich zwangsläufig längere kräftezehrende Spielpassagen ergaben. Großmann/Punthöler(Langenau) siegte in der Altersklasse zum fünften Mal vor Flemmingt/Rennecke und Prielipp/Behrendt. Auch in der Altersklasse erreichten die „Kreismannschaften“ keinen Medaillenplatz. Thiel/Thiel (Schmiedeberg) wurden neunte und Hilse/Lehmann (Dippoldiswalde) belegten den11 Platz.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen Mitgliedern des Förderverein Mix Dipps e.V., Turnierleitern und Schiedsrichtern.

Bericht und Foto Jakob  Baumung