Dippser StattZeitung

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Artikel der Kategorie März, 2012

SuppenWunderBar Freital übernimmt Sportbar

März 08, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Gewerbe, Kernstadt Dippoldiswalde, Sport, StattVerwaltung/ StattRat 2 Kommentare →

Schön, dass es das Internet gibt! Eigentlich hätte dies ja auch der Bürgermeister gestern in der Stadtratssitzung verkünden können, aber Dank Facebook:

Kleine Ergänzung, auf der Facebookseite gibt es auch noch die folgende Stellenbeschreibung:

Die SportWunderBar sucht für den Geschäftsbetrieb ab 1.4.2012 noch zuverlässige, motivierte und kreative Mitarbeiter der 1. Stunde für den Küchen- und Servicebereich. Bewerbungen bitte an SuppenWunderBar, 01705 Freital, Poisentalstraße 75

Kompetenz und Sachverstand?

März 08, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Dippolds Info, Sonstiges, StattVerwaltung/ StattRat 1 Kommentar →

Die Sache mit der Doppik
Seit drei Jahren, so informierte der Oberbürgermeister zu Beginn der gestrigen Stadtratssitzung, versuche sich die Stadtkämmerei mit der Einführung der doppelten Buchführung, die übrigens in jedem größeren Unternehmen Pflicht ist. Die StattZeitung informierte dazu bereits im Februar 2010. Seit drei Jahren, so ergänzte der OB, habe man Probleme mit der Software. Und da man im Moment nicht sicher sei, ob die Zahlen des Computers wirklich stimmen, musste die Diskussion um den Dippser Nachtragshaushalt kurzfristig verschoben werden. In 14 Tagen soll es eine zusätzliche Stadtratssitzung geben.

Peter Kano als Platzbesetzer?
Es dürfte sicherlich schon mal vorgekommen sein, dass ein sächsischer Stadt- oder Gemeinderat mitten in der Wahlperiode die Partei gewechselt hat, so wie Peter Kano in Dipps in diesen Tagen. Erst trat Kano aus der CDU aus, dann wurde er aus der Fraktion im Stadtrat geworfen, nun sitzt er in der Riege der Freien Wähler. Bei der gestrigen Stadtratssitzung gab es allein 4 Tagesordnungspunkte, die sich mit der Umbesetzung der Gremien und Ausschüsse beschäftigen sollten, in denen der Geschäftsführer der gleichnamigen Heizungsbau-Firma vertreten ist.
Allerdings muss hier die Beschlussvorlage schlampig gewesen sein, dass Kommunalamt des Landkreises meldete Bedenken an. Quasi als Strohmann der Verwaltung beantragte daraufhin Jens Peter (Freie Wähler) die Verschiebung dieser Tagesordnungspunkte.

Eine Büroklammer hätte geklemmt
Klar, hier geht es ja um nichts Weltbewegendes. Lediglich um die finanzielle Existenz von Dippoldiswalde und die zukünftige Belastung der Dippser Bürger. Feige und nichtöffentlich diskutierte der Stadtrat anscheinend im Januar über die prekäre finanzielle Situation von Dippoldiswalde. Man beschloss, gegen den Kreditgeber (Landesbank Baden-Württemberg – LBBW) anwaltlich vorzugehen.
Laut der Geschäftsordnung des Stadtrates hätte zumindest die Beschlussfassung hierzu in der Februar-Ratssitzung öffentlich bekannt gegeben werden müssen. Aber bei diesem so unwichtigen Thema hatte der Bürgermeister nicht bemerkt, dass sich eine Büroklammer erst verhakelt und er dann das Papier einfach so zur Seite gelegt hat.

Und was sagen die Stadträte zu diesen Unzulänglichkeiten? Nichts!
Lieber diskutiert man leidenschaftlich, ob verdienstvolle Dippser Bürger einen Zinnteller (bei den aktuellen Marktpreisen!) als Geschenk erhalten sollen und ob der geschnitzte Holz-Dippold – ebenfalls ein Zeichen der Anerkennung der Arbeit der Bürger – nicht etwa in diesem Jahr ein paar Zentimeter kleiner war – und das zum gleichen Einkaufspreis!

Tschaikowski-Abend im russischen Jahresprogramm von „Meisterinterpreten im Gespräch“

März 07, 2012 Von: Harald Weber Kategorie: Kunst/Kultur, Veranstaltungen, Vereine berichten Kommentare deaktiviert

Konzert am 10. März 2012, 19.30 Uhr im Kulturzentrum Parksäle Dippoldiswalde

von Wolfgang Mende

Japan, Korea wie Köln und München etwa sind ständige Stationen der Dresdner Kapellsolisten. Seit einer Reihe von Jahren gastieren sie auch alljährlich in der Konzertreihe „Meisterinterpreten im Gespräch“, und ihre 1. Konzertmeisterin studierte auf „Dippser“ Bitten Konzerte Vivaldis, Beethovens und Mendelssohns ein.

Der nächste Abend der Echo-Klassik-Preisträger unter Professor Helmut Branny wird am Sonnabend, dem 10. März 2012, 19.30 Uhr einen reinen Tschaikowski-Abend bescheren.

Im Mittelpunkt des 1. Teiles steht die Serenade für Streichorchester op. 48 aus dem Jahre 1880 mit ihren vier völlig gegensätzlichen Stücken (Sonatine, Walzer, Elegie und Finale nach russischem Lied), spiegelnd die Vielfalt des Meisters in geistvoller Art wie in melancholischem und graziösem Ton – und bei bekannter Vorliebe für Tanzrhythmen ist das Werk ein Nachweis seines handwerklichen Könnens.

Peter Iljitsch Tschaikowski schrieb vier Konzerte: drei für Klavier und eines für Violine und Orchester. Die ersten beider Gruppen zählen zum absoluten musikalischen Weltrepertoire. (weiterlesen…)

Hat sich Dipps verspekuliert?

März 07, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Parteien in Dipps, Sonstiges, StattVerwaltung/ StattRat 1 Kommentar →

Dass es mit den Finanzen in unserer Stadt nicht zum Besten bestellt ist, dürfte allseits bekannt sein. Nicht von ungefähr wurde eine ziemlich deutliche Information diesbezüglich in den verschiedenen Ausschüssen des Stadtrates diskutiert.

Allerdings scheint es um die städtischen Finanzen noch viel schlimmer zu stehen. Wie die Sächsische Zeitung gestern berichtete, scheinen nun auch die glücklichen Zeiten der Zinswetten (Swap-Geschäfte) vorbei zu sein. Bisher konnte die Kämmerin Astrid Hamann immer große Zinseinsparungen (lt. Zeitung ca. eine halbe Mio Euro) verkünden. Nun sollen diese Gewinne bald wieder weg sein, schlimmstenfalls muss sogar noch mehr Geld für diese Geschäfte eingeplant werden.

Die Sächsische Zeitung rückte Dippoldiswalde in ihrem Artikel in die Nähe von Riesa (Verlustgeschäfte in Höhe von über 3 Mio Euro) bzw. Flöha, wo angeblich für einen Kredit über 4,5 Mio nun 54 Millionen Euro gezahlt werden sollen.

Im Internet tönten die Freien Wähler mit dem Verweis auf die Riesaer Machenschaften noch vor ein paar Monaten: „Wir wollen hoffen, dass dieser Kelch an Dipps vorbei geht!!!!“ (4 Ausrufezeichen)
Sollte ein Stadtrat nicht doch lieber handeln und entscheiden, als zu hoffen?

Es wird spannend, was der Bürgermeister (ebenfalls Freie Wähler) heute im Rahmen der Stadtratssitzung zu diesem Thema zu sagen hat.

Stadtverwaltung entdeckt Fremdwörter

März 07, 2012 Von: Dippoldine Kategorie: Service, Sonstiges, StattVerwaltung/ StattRat 3 Kommentare →

Eigentlich ist die öffentliche Verwaltung dazu angehalten, einfach und verständlich mit ihren Bürgern zu kommunizieren. Die Probleme mit dem Amtsdeutsch dürfte jeder schon einmal gehabt haben, der sich schriftlich mit Behörden zu Sachthemen auseinandergesetzt hat.
In vielen Rathäusern gibt es deshalb bereits Arbeitsgruppen oder Dienstanweisungen, wie man das Amtsdeutsch noch verständlicher gestalten kann. In Dippoldiswalde hingegen wurde anscheinend gerade ein altgriechisches Fremdwörterbuch auf dem Dachboden gefunden. Jeder zweiten Beschlussvorlage zum Stadtrat legt die Verwaltung neuerdings eine „Synopse“ bei. Aber, bevor jemand nun angeekelt ausruft, dass solche Sauereien bei uns nicht auf den Tisch kommen: Synopsen sind einfach nur Gegenüberstellungen von vergleichbaren Inhalten verschiedenen Dokumente – also Übersichten, Vergleiche oder eben Gegenüberstellungen.
Viele Leute nutzen Fremdwörter, um sich wichtiger zu geben als sie tatsächlich sind (Anwälte, Politiker, Ärzte, …). Intelligente Mitmenschen hingegen sprechen einfach, klar und verständlich.

Te hominem esse memento
Ihre Dippoldine