Dippser StattZeitung

Zentralo(h)rgan für Dippoldiswalde und die Region – Informationen von unten
Subscribe

Artikel der Kategorie März, 2013

Unterstadt muss auch zahlen!

März 11, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Aus dem Rathaus, Der Stadtrat (berichtet), Kernstadt Dippoldiswalde, StattVerwaltung/ StattRat Kommentare deaktiviert

In der letzten Woche berichteten wir, dass sämtliche Grundstückseigentümer im Dippser Stadtkern Sanierungsbeträge in Höhe von 2-4 Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche zahlen müssen. Auf Nachfrage der StattZeitung informierte Oberbürgermeister Ralf Kerndt, dass dieses Procedere in absehbarer Zeit auch das “Sanierungsgebiet Freiberger Straße” betreffen wird.

Der Dippser Stadtrat beschloss hierfür im Jahr 2009 die Ausweisung eines entsprechenden Areals. Um welche Beträge es hier gehen wird, muss ein neues Gutachten feststellen. Wer bereits jetzt wissen will ob sein Grundstück dazu gehört, kann sich hier über die Größe des Sanierungsgebietes informieren.

Dass für dieses Sanierungsgebiet jedoch kaum noch Fördergelder zur Verfügung stehen und dass diese Gelder in erster Linie dem Dippser Museum zugeordnet werden sollen, spielt beim Gutachten zur Wertsteigerung der Grundstücke jedoch keine Rolle.

Ausgleichsbeträge im Sanierungsgebiet „Stadtkern“

März 10, 2013 Von: Harald Weber Kategorie: Aus dem Rathaus, Bundespolitik, Der Stadtrat (berichtet), Kernstadt Dippoldiswalde Kommentare deaktiviert

Gutachten zu den Bodenwerterhöhungen liegt vor

Von Seiten der Stadtverwaltung wurde “Dippolds Boten” und der “Dippser StattZeitung” folgende Information zu den Ausgleichsbeträgen übermittelt. Nach ausgiebiger Überlegung und auch Beratung mit einigen Grundstückseigentümern im Sanierungsgebiet können wir die Empfehlung geben, den Antrag zur vorzeitigen Ablösung des Ausgleichsbetrages bei der Stadtverwaltung termingerecht zu stellen. Denn:

Die Antragstellung bis 31.05.2013 stellt lediglich eine Interessenbekundung dar.

und

Erst mit der Unterschrift des Eigentümers wird diese Ablösevereinbarung wirksam. D. h. also, bis dahin, kann sich der Eigentümer jederzeit neu entscheiden, ob er die vorzeitige Ablösemöglichkeit nutzen will oder eine Erhebung per Bescheid wünscht.

Man vergibt sich also als Grunstückseigentümer nichts, wenn man diesen Antrag stellt. Im Gegenteil, diese Möglichkeit nicht zu nutzen könnte sich als Nachteilig sowohl für den Grundstückseigentümer als auch für die Stadt erweisen. (weiterlesen…)

Neuer Streit im Rathaus

März 09, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Freizeit und Erholung, Kernstadt Dippoldiswalde, Malter, Paulsdorf, Seifersdorf/ Seifen, Tourismus, Veranstaltungen 1 Kommentar →

Stadtfest versus 100 Jahre Talsperre Malter

Über dieses Thema berichteten wir bereits im November 2012.

Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass die Feier zum 100-jährigen der Talsperre Malter ca. 70.000 Euro kosten würde, was durch die Einnahme entsprechend gedeckt sein sollte. Auf Druck verschiedener Dippser Händler beschloss man, auch im Jahr 1013 ein Stadtfest zu feiern, und dies mit einer Summe von 10.000 Euro zu unterstützen.

Nun laufen allerdings die Kosten aus dem Ruder. Die letzten Summen, die man aus Malter hörte, beliefen sich auf ca. 110.000 Euro. Alles kein Problem, versicherte Cheforganisator Klaus Kaiser von der Weißeritztal-Erlebnis GmbH, die Kosten wären mit entsprechenden Einnahmen unterlegt. Ob dies jedoch auch bei schlechtem Wetter gegeben ist, wird durch verschiedene Stadträte hinter vorgehaltener Hand bezweifelt.

Neue Kalkulationen für das Stadtfest kommen nun auf Kosten von 25.000 – 30.000 Euro. Hauptgrund hierfür sollen die endlich eingepreisten Gemeinkosten sein, die Stadtrat Karl-Heinz Ukena bereits letzten November ansprach. Bauhof (Technik und Mitarbeiter) wurden in der Vergangenheit genau so großzügig vernachlässigt, wie sämtliche Personalkosten, die für die Vorbereitung des Festes im Rathaus anfallen.

Falk Kühn-Meisegeier, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Dippser Stadtrat, äußerte ernsthafte Bedenken, dass diese Gemeinkosten beim großen Fest an der Talsperre ebenfalls noch nicht eingearbeitet sind. Ganz Unrecht dürfte er dabei nicht haben. Zumindest in den Treffen des Vorbereitungsteams sitzen fast immer 5 Leute, die über ihre Anstellung direkt oder indirekt den Lohn von der Stadt beziehen. Dabei ist es erst einmal unerheblich, ob die Kosten auf die Weißeritztal-Erlebnis GmbH, das Museum, den Bauhof oder die Stadtverwaltung direkt gebucht werden. Und auch für das eigentliche Fest an der Talsperre hofft man auf personelle und technische Unterstützung der Stadt.

Die Sitzung des Haupt- und Verwaltungsausschusses am kommenden Mittwoch (13. März, 18 Uhr Ratssaal) dürfte also interessant werden.

Das Fundbüro im Rathaus

März 08, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Aus dem Rathaus, Pressemitteilung, Service Kommentare deaktiviert

Gerade hatten Sie noch den Schirm in der Hand, doch nun ist er nicht mehr zu finden. Wo haben Sie ihn nur verloren? Suchen Sie an allen Orten, wo Sie eben noch waren, oder geben Sie nach kurzer Zeit auf? Ein Anruf oder Besuch im kommunalen Fundbüro der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde erspart Ihnen viel Zeit beim suchen. Hier können Sie einen Verlust oder einen Fund anzeigen. Wenn Sie einen Gegenstand gefunden haben, geben Sie ihn so schnell wie möglich im Fundbüro ab, damit der Eigentümer sofort benachrichtigt werden kann. Bei Fundtieren wie z.B. Hund, Katze etc. informieren Sie sich bitte im Ordnungsamt unter 03504/649929 über das weitere Vorgehen. Außerhalb der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Dippoldiswalde sind Fundtiere im Tierheim Reichstädt zu melden und abzugeben. Laut Bürgerlichem Gesetzbuch muss der Finder die Fundsache bei einer Behörde abgeben, in unserem Falle beim Fundbüro der Stadtverwaltung Dippoldiswalde. Also Achtung: Wer einen Fund nicht anzeigt, bzw. nicht abgibt, macht sich strafbar!

Im Lager des Fundbüro (Foto: Harald Weber)

Was müssen Sie beachten, wenn Sie eine Fundsache, die Ihnen gehört, im Fundbüro abholen wollen? (weiterlesen…)

Bunte Fahne vorm Rathaus

März 08, 2013 Von: Harald Weber Kategorie: Aus dem Rathaus, Solidarität Kommentare deaktiviert

von Sandra Heger

Jedes Jahr fragen Bürger verwundert im Rathaus nach, warum davor eine bunte Fahne gehisst wird. Hier nun die Erklärung vorab: Aus Solidarität mit dem gewaltlosen Widerstand der Tibeter gegen die chinesische Besatzungspolitik ersucht die Tibet Initiative Deutschland e.V. – bereits zum achtzehnten Mal – die deutschen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Landrätinnen und Landräte, auch in diesem Jahr wieder am 10. März, dem 54. Jahrestag des Tibetischen Volksaufstands, auf ihrem Amtssitz oder einem anderen öffentlichen Gebäude die tibetische Fahne zu hissen. –

Flagge von Tibet

Im vergangenen Jahr beteiligten sich allein in Deutschland 1212 Städte und Landkreise an der weltweiten Aktion. Weit über zweitausend Städte in Mitteleuropa – in Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Tschechien, Polen, Ungarn, Italien, Österreich und der Schweiz – hissten die tibetische Flagge.

Tibet-Flagge in Dipps (Foto: Harald Weber)

Die Große Kreisstadt Dippoldiswalde beteiligt sich an dieser Aktion bereits seit fünf Jahren. Und so weht vor dem Dippoldiswalder Rathaus am Wochenende die bunte Flagge von Tibet.