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Artikel der Kategorie August, 2014

Mit dem Schulstart beginnt auch unser Fotowettbewerb

August 16, 2014 Von: Elke Gebert Kategorie: Allgemein Kommentare deaktiviert

Am 1. September fällt der Startschuss für den neunzehnten Durchgang unseres Fotowettbewerbes.

Unsere letzte Siegerin, Frau Monika Bobe, hat sich als Thema für den kommenden Durchgang “Sommerimpressionen” ausgesucht.

Leider ist der Sommer für dieses Jahr schon bald Geschichte, aber Ihre Sommerimpressionen werden Ihnen sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Lassen Sie uns daran teilhaben und schicken Sie uns Ihre schönsten Bilder an foto@dippolds. info.

Einsendeschluss ist der 30. November 2014.

Wecke den Drachen in Dir: Großes Drachenbootrennen auf der Malter am ersten Septemberwochenende

August 15, 2014 Von: Harald Weber Kategorie: Allgemein, Pressemitteilung, Sport, Tourismus, Veranstaltungen, Vereine berichten Kommentare deaktiviert

Mehr als 20 Boote – Anmeldung noch möglich bis zum 20. August

(MEDIENINFORMATION vom 14.08.2014)

„Are you ready? Attention! Go!“: Am 6. September 2014 donnern wieder die Trommeln an der Talsperre Malter. Bereits zum zehnten Mal findet der große Malter Talsperren Cup, eines der beliebtesten Drachenboot-Events in Sachsen, statt. Organisatoren sind der Wassersportverein “Am Blauen Wunder” e.V. und die Weißeritztal-Erlebnis GmbH. Die Vorbereitungen für das Rennen sind im vollen Gange. „Es werden wieder über Tausend Gäste erwartet, die entweder selbst die Paddel schwingen oder als Zuschauer ihre Favoriten in den Booten anfeuern“, sagt Klaus Kaiser, Geschäftsführer der Weißeritztal-Erlebnis GmbH. „21 Mannschaften haben sich bisher angemeldet. Das ist deutlich mehr als in den letzten Jahren üblich. Wer aber noch mitmachen will, der kann sich noch bis zum 20. August anmelden.“

 

Der Malter Talsperren-Cup: Hochmotivierte Teams - volles Strandbad - tolle Stimmung.  (Bildnachweis: Wassersportverein "Am Blauen Wunder" e.V.)

Der Malter Talsperren-Cup: Hochmotivierte Teams - volles Strandbad - tolle Stimmung. (Bildnachweis: Wassersportverein "Am Blauen Wunder" e.V.)

Fun-Drachenboot-Rennen für Firmen und Vereine

Neben dem sportlichen Ehrgeiz steht vor allem der Spaß an Bewegung im Vordergrund des Malter Talsperren-Cups. Am Fun-Drachenboot-Rennen können Firmen, Vereine und Schulklassen teilnehmen. Geplant sind Wettfahrten über 200 Meter, 400 Meter und natürlich das legendäre 800-Meter-Verfolgungsrennen. „Die Teilnehmer müssen keine waschechten Kanuten sein“, sagt Kaiser. „Und damit sich keiner benachteiligt fühlt und alle eine faire Chance auf den Sieg haben, erfolgt die Bewertung für die sportlich orientierten Teams und die ‚reinen’ Spaß-Teams getrennt. Am Ende gibt es dann verschiedene Pokale, Urkunden und Eistorten für die Gewinner. Das originellste Team mit der lustigsten Kostümierung, dem kreativsten Schlachtruf oder dem einfallsreichsten Fan-Block erhält auch in diesem Jahr einen Sonderpreis.“

Auf den Teamgeist kommt es an

Um die 250 kg schweren und zwölfeinhalb Meter langen Drachenboote über die Talsperre Malter gleiten zu lassen, braucht man 20 hoch motivierte Paddler und einen Trommler, vor allem aber viel Teamgeist. Die Boote und die Steuerleute stellt der Wassersportverein “Am Blauen Wunder”. Das Startgeld beträgt pro Mannschaft 242 Euro und deckt neben der Wettkampfteilnahme auch das Probetraining am 5. September sowie den Badeeintritt ab. Damit ist die Höhe des Startgeldes auch in diesem Jahr gleichgeblieben.

Talsperre Malter bietet optimale Voraussetzungen

Seit Jahren steigen die Teilnehmerzahlen am Talsperren-Cup kontinuierlich an. „Begonnen haben wir mit zehn Mannschaften in den ersten Jahren, jährlich kamen ein paar dazu. Im letzten Jahr verzeichneten wir dann einen Rekord bei der Teilnehmerzahl: 42 Mannschaften nahmen am Malter Talsperren-Cup 2013 teil. Dies war eine Besonderheit, denn das Drachenbootrennen des Elbhangfestes im nahen Dresden musste damals wegen des Hochwassers abgesagt werden. Die dort angemeldeten Teams konnten als Ersatz am Malter-Cup teilnehmen – und das taten sie auch zahlreich“, erklärt Kaiser. „Die aktuellen Anmeldezahlen aus diesem Jahr zeigen jedoch, dass das Drachenbootrennen auf der Talsperre immer beliebter wird.“ Kein Wunder, denn das Drachenbootrennen an der Talsperre Malter bietet beste Voraussetzungen für einen spätsommerlichen Familienausflug an die Malter. Anfang September ist die Wassertemperatur in der Talsperre noch recht angenehm, so dass nicht nur die Hartgesottenen Schwimmen gehen.

Große Drachenbootparty als krönender Abschluss

Wenn die Sonne dann langsam zum Sonnenuntergang einsetzt, können die Teams und die Zuschauer die Nacht zum Tag machen. Die Dresdner Band „Prime Time“ heizt den Besuchern mit Live-Musik ein. „Eine Übernachtung im eignen Zelt auf dem Campingplatz ist für jeden Kurzentschlossenen noch möglich“, so Kaiser. „So kann ausgelassen bis spät in die Nacht gefeiert und der nächste Tag an der Talsperre gemütlich verbracht werden.“

Anmeldung

Interessierte Teams können sich noch bis zum 20. August 2014 per E-Mail unter maltercup@wsv-dresden.de anmelden. Auch Voranmeldungen für das Rennen im nächsten Jahr werden bereits angenommen. Weitere Informationen unter http://www.maltercup.mos-it.de

Großer Parksaal ab sofort gesperrt!

August 14, 2014 Von: Heiko Frey Kategorie: Aus dem Rathaus, Kernstadt Dippoldiswalde, Kultur, Veranstaltungen 1 Kommentar →

Pressemitteilung von Jens Peter, Oberbürgermeister von Dippoldiswalde

Sehr geehrte Damen und Herren,
der große Parksaal kann aus Gründen der Sicherheit ab sofort nicht mehr genutzt werden.
Der kleine Parksaal und alle anderen Einrichtungen des Kulturzentrums Parksäle sind weiterhin nutzbar.

Gemeinsam mit dem Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wird derzeit nach alternativen Räumlichkeiten gesucht, um die Durchführung der geplanten Veranstaltungen sicherzustellen.

Ich bitte alle Nutzer, die Verträge zur Nutzung des großen Parksaales mit dem Kulturzentrum geschlossen haben, sich kurzfristig mit der Leitung (Frau Meisegeier oder Herrn Seifert – Tel.: 03504/612448) in Verbindung zu setzen.

Laut einer sächsischen Tageszeitung soll die Gewölbedecke des Saales bei einem möglichen Brand so schnell instabil werden, dass eine Evakuierung der Gäste problematisch werden könnte.

Übrigens hat die StattZeitung schon vor mehreren Monaten den Amtsvorgänger von Jens Peter nach dem Brandschutzgutachten gefragt, welches im Rathaus seit geraumer Zeit vorliegt. Warum wir damals wohl keine Antwort erhalten haben?

Heißer Wahlkampf im Eiskanal

August 14, 2014 Von: Holger Becker Kategorie: Allgemein 1 Kommentar →

Zwei Wochen vor der sächsischen Landtagswahl nimmt der Wahlkampf langsam Fahrt auf.

Andrea Dombois, 1. Vizepräsidentin des Landtags hatte, um ihre Wahlthemen vorzustellen, einen besonderen Ort ausgesucht und dazu Gäste aus Sport und Politik geladen.
Gut zur sommerlichen Hitze passend traf man sich im Eiskanal der Altenberger Rennschlitten-und Bobbahn.
Gern war Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maiziere gekommen ihren Wahlkampf  anzuschieben.
Weitere Gäste waren Landrat Michael Geisler und der Generalsekretär vom Landessportbund Sachsen Dr. Ulf Tippelt.

Begonnen wurde mit einer Führung durch die Bahn, bei der Geschäftsführer Matthias Benesch Interessantes zu Bahndaten, erreichbaren Geschwindigkeiten und Zukunftsplänen des Trainingszentrums erzählte.

Thomas de Maiziere erinnerte sich begeistert an seine Fahrt mit dem ehemaligen Bobpiloten Harald Czudaj.

In einer anschließenden Gesprächsrunde in der Panoramabaude am Rande der Strecke diskutierten Sportler, Trainer und Funktionäre vom Bundesstützpunkt Altenberg mit Dr. Thomas de Maiziere Fragen zur aktuellen und kommenden Sportpolitik.

Die Gedanken von Andrea Dombois gingen in ihrer Einführungsrede auf den schwierigen Weg des Altenberger Stützpunkts zurück, der nicht gleich zu Beginn auf Akzeptanz gestoßen war.
Nach vielen Jahren, die Bahn wurde 1986 eröffnet, sind internationale Wettkämpfe, zu denen Welt und Europameisterschaften zählen, eine feste Größe im Terminkalender der Elite der Bob,Rodel und Skelletonsportler.

Zu den anspruchsvollsten Kunsteisbahnen  der Welt gehörend hat sich der Altenberger Standort bestens entwickelt und der Region deutlichen Aufschwung verliehen.

Dieser Aufwärtstrend, betonten  Landrat Michael Geisler und der Bundesinnenminister solle natürlich fortgeführt und durch Förderung unterstützt werden.
Dabei dürfe aber die rasante Kostenentwicklung, nicht vergessen werden. Zu halten ist so ein Objekt nur durch staatliche Hilfe meinte der Landrat, der im Gespräch den Eigentümer, den Landkreis vertrat.
Bricht ein fest eingeplanter Baustein aus der Förderung steht sofort das Gesamtwerk infrage.Neben der Bahn leistet man sich weitere Bauten, zu denen auch das Sportgymnasium zählt.

15, 3 Mio Euro seien in alle Objekte, davon allein in die Bahn 5 Mio Euro geflossen.
Viel Geld meinte der Minister, das aber auch »Zinsen« abwerfen müsse. Spitzensport ist ein Marktwert, der am Nutzen gemessen wird. Förderung könne auf Dauer nur der Erfolgreiche bekommen. Keiner kann es sich leisten Geld in teure Sportbauten, die wenigen nützen zu stecken, die dann mit guten Ergebnissen auf sich warten lassen.
Sport müsse auch attraktiv für den Zuschauer sein. Biathlon hat sich völlig neu aufgestellt und ist ein gutes Beispiel für den positiven Wandel einer Sportart.

Politik kann helfen und unterstützen.  Innovationen müssen vom Sport selbst kommen. Ein Zusammengehen verschiedener Standorte und auch Sportarten, die  gemeinsam genutzt werden könnten müsse umgesetzt werden. Egoismus ist da kein guter Berater.
Kleine Sportarten haben vorgemacht was möglich ist.
Dr. Ulf Tippelt, der für den Landessportbund Sachsen am Tisch saß, setzte sich für den Kinder-und Jugendsport ein. Als wichtig und unumgänglich für die Sichtung neuer Talente dürfe er nicht vergessen werden. Aus dem Breitensport entsteht Spitzensport fasste er seine Worte zusammen.

Unternehmen, die als Sponsor in diesem Bereich tätig sind und nicht im Fernsehen zu sehen sind sollten ebenfalls in der Werbung erwähnt werden sagte Frau Dombois.
Angesprochen wurde auch Mountain Bike, eine relativ neue Sportart, die aber bereits viele Freunde gewonnen hat. Auch für diesen Trainingsbetrieb wurde nach Lösungen gesucht. Vorschläge, Sportanlagen gemeinsam zu nutzen sind dazu bereits angedacht.
Zusammenfassend kann gesagt werden, das der Standort Altenberg auf einem guten Weg ist. Veränderungen, Mitdenken der Sportfunktionäre und alte Pfade verlassen seien unumgänglich.  Die Politik von Bund und Landkreis steht hinter den Sportlern.
Andrea Dombois, die dieses Gespräch auf den Weg gebracht hat, wird auch weiter zwischen Politik und Sport moderieren und helfen den erfolgreichen Weg fortzusetzen.
In seinen Schlussworten lobte der Minister ihre zielorientierte Arbeit an der Basis. Ihr sei viel zu verdanken, was auch auf ihre bürgernahe Gesprächsbereitschaft zurückzuführen sei.

Andrea Dombois dankte dem Minister für sein Kommen und verabschiedete ihn mit einem kleinem Erinnerungsgeschenk das an den Bergbau der Region erinnern sollte.

Umfragewerten zufolge liegt die CDU des Landes deutlich in Front. Kein Grund jedoch für Kandidatin Andrea Dombois in ihren Bemühungen um ein gutes Ergebnis nachzulassen.

Ihre Vorstellung mit der Gesprächsrunde zu Tourismus- und Sportfragen  hatte auf jeden Fall den Nerv der Gäste an diesem Tag getroffen.

Jerusalem, Ardnamurchan (Schottland), London, Dipps

August 14, 2014 Von: Heiko Frey Kategorie: Dippolds Info, Historisches, Kernstadt Dippoldiswalde, Kunst/Kultur, Tourismus, Veranstaltungen Kommentare deaktiviert

Kein Flachs, in dieser Reihenfolge präsentierte sich Dippoldiswalde bis Ende letzter Woche. Im Dresdner Palais im Großen Garten wurde unlängst, die StattZeitung berichtete darüber, der Architekturpreis 2014 verliehen. Und hier wurde das Projekt von Tobias Maisch „Der erinnernde Ort – Bergbauzentrum und Bergbaumuseum in Dippoldiswalde“ (*.pdf, über 6 MB) mit einem von zwei ersten Plätzen bedacht.

Die Jury bestand aus erstklassischen Fachleuten aus der Dresdner Technischen Universität sowie aus Architekten und Landschaftsplanern. Aus über 100 Einreichungen setzte sich die Idee zur Neugestaltung unseres Museums gemeinsam mit dem Vorschlag eines neuen ufernahen Weges an der Londoner Themse durch.

Auch die Stadtväter erkannten die Bedeutung dieser Auszeichnung. Gemeinsam überreichten Altbürgermeister Ralf Kerndt und Amtsnachfolger Jens Peter persönlich einen Blumenstrauß und übergaben dem Preisträger für Dippoldiswalde einen Bildband von unserer Stadt.