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Artikel der Kategorie ‘Gewerbe’

Abschalten statt Daten ändern…

November 06, 2012 Von: Dippoldine Kategorie: Gewerbe, Neues aus Dippoldseggersbach, Service Kommentare deaktiviert

Der Kunde ist gestorben, und der hatte einen Festnetzanschluss. Und da ist es auch fast egal ob bei der Telekom oder bei Vodafone. Denn die Witwe hatte den Wunsch, diesen Anschluss – unter ihrem eigenen Namen – weiterzuführen.

Also wird der Telefongesellschaft (egal ob Telekom oder Vodafone) dieser Wunsch mitgeteilt. Es wird mitgeteilt, wer verstorben ist und um eine Ummeldung auf die Ehefrau gebeten.

Telefon

Und dann ist der Telefonanschluss auch tot – abgeschaltet (wie schon geschrieben ist egal ob Telekom oder Vodafone).

Telekom: Es handele sich um einen Fehler der Telekommitarbeiter – so die telefonische Auskunft – der leider nicht mehr behebbar sei. Die Witwe benötige einen neuen Anschluss – mit neuer Rufnummer. Auf den Hinweis, dass dieses ja für die Frau, welche die vorhandene Rufnummer überall als Kontaktmöglichkeit angegeben hat, nicht zumutbar und die bisherige Rufnummer ja sicherlich noch nicht wieder vergeben sei, prüfte der Mitarbeiter und erklärte, dass er die bisherige Rufnummer aus der Sperre zurückgeholt habe. Aber einen neuen Anschluss würde die Frau trotzdem benötigen, wobei ihr die Anschlussgebühren erstattet (warum nicht erlassen?) würden. Nur den alten Tarif (ca. 13 Euro pro Monat) könne sie nicht behalten – den gibt es jetzt nicht mehr. Sie könne ja einen neuen günstigen Tarif (der ca. 17 Euro pro Monat kostet) nehmen.

Vodafone: Auf telefonische Rückfrage versprach der eine Mitarbeiter vom Kundendienst von Vodafone sich umgehend darum zu bemühen, dass der Anschluss wieder reaktiviert wird, ein anderer Mitarbeiter teilt mit: „Es wäre generell nicht möglich, den Anschluss wieder in Betrieb zu nehmen (der Inhaber sei ja verstorben). Die Ehefrau müsse einen neuen Vertrag abschließen.“ Auf die Einwände, dass dieses ja äußerst kundenunfreundlich und der Witwe nicht zuzumuten sei und diese auf einer Wiederinbetriebnahme des bisherigen Anschlusses (unter Beibehaltung der Rufnummer!) besteht, sagte dieser Mitarbeiter – es wäre anders nicht möglich und legte auf.

Wir fragten bei den Pressestellen dieser beiden Unternehmen nach:

  1. Ist es wirklich so, dass ein irrtümlich abgeschalteter Telefonanschluss nicht wieder hergestellt werden kann?
  2. Muss ein neuer Vertrag abgeschlossen werden, weil es nicht möglich ist, dieses Versehen des Unternehmens zu beheben?
  3. Wer trägt eventuelle zusätzliche Kosten, die der Witwe entstehen?

Nach wenigen Tagen erhielten wir die Antworten von der Telekom:

Der Anschluss wurde zu den „alten“ Bedingungen wieder hergestellt. Seit heute ca. 14.00 Uhr ist der Anschluss wieder aktiv. Im Übrigen war die Neuschaltung bereits eingeplant und für die nächsten Tage vorgesehen.

Und von Vodafone:

Der Vodafone Zuhause-Anschluss ist seit kurzem wieder freigeschaltet. Wir lassen den
Anschluss in jedem Fall noch einen Monat aktiviert. So können in den nächsten Wochen alle notwendigen Unterlagen (u. a. Vertragsübernahme-Auftrag) ohne Zeitdruck nachgereicht werden. Eine Kollegin aus dem Reklamationsteam hat sich heute Morgen bei der Witwe gemeldet. Aufgrund der labilen Verfassung der Kundin haben wir vorgeschlagen, dass sich der Sohn nach seinem Urlaub bei uns meldet. Wir werden dann die Bereitstellung der noch fehlenden Unterlagen mit ihm besprechen. Die Kundin hat für eine weitere Kontaktaufnahme die persönliche Durchwahlnummer unserer Kollegin erhalten.

Zu Ihren Fragen:

  1. Mit großem Aufwand und etwas Glück (Festnetznummer darf nicht neu vergeben sein) ist eine Reaktivierung möglich.
  2. Der Abschluss eines Neuvertrages ist nicht notwendig. Unsere bearbeitende Kollegin wird mit der Kundin alle weiteren Schritte besprechen.
  3. Ich habe mit dem Reklamationsteam bereits abgestimmt, dass für die Vertragsübernahme keine Gebühren anfallen sollen.

Naja, scheinen ja in diesen beiden Fällen die Probleme (nach einigen Tagen ohne Telefon) gelöst zu sein. Scheint doch alles nicht so einfach zu sein, mit der Telefonie …

… denkt sich so Ihre Dippoldine

Ein Haus ohne Strom- und Gasanschluss?

Oktober 22, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Gewerbe, Service, Umwelt, Veranstaltungen, Vereine berichten Kommentare deaktiviert

Erstes bezahlbares energieautarkes Haus Deutschlands auf dem Markt

Der Energie-Tisch Altenberg e. V. lädt die interessierte Öffentlichkeit zu einer öffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, dem 8. November 2012, 19:00 Uhr, im Rathaus Dippoldiswalde, Ratssaal, ein.

Die Energiewende erfordert eine deutliche Senkung des Energieverbrauches im Gebäudebereich. Deshalb wird auf vielfältige Weise versucht, Energiesparhäuser zu entwickeln. In der jüngeren Vergangenheit wurde bereits viel über Passivhäuser, Sonnenhäuser und Energieplushäuser diskutiert, gelesen und gestritten. Die Häuser sind inzwischen auf dem Markt. Mit dem in diesem Jahr in den Medien vorgestellten energieautarken Haus in Lehrte bei Hannover wurde nunmehr aus einer Vision Wirklichkeit.
Das Haus besitzt keinen Strom- und Gasanschluss, verbraucht kein Öl und ist dennoch vollständig mit Strom und Wärme versorgt. Dies wurde durch aktive Sonnenenergienutzung zur Strom- und Wärmeerzeugung in Verbindung mit innovativer Speichertechnik und intelligenter Regelung möglich.

Der mehrfache Solarpreisträger und Mitentwickler und Projektleiter des Hauses, Professor Timo Leukefeld aus Freiberg, wird das Konzept dieses Hauses in der Veranstaltung vorstellen und Fragen in der Diskussion beantworten

Der Eintritt zu der etwa 2-stündigen Veranstaltung ist frei.

www.energietisch-altenberg.de

Das Haus ohne Strom- und Gasanschluss, ohne Öltank. (Pressefoto der HELMA Eigenheimbau AG)

 

Rückblick zum Kunsthandwerkermarkt im Lohgerbemuseum

Oktober 18, 2012 Von: Harald Weber Kategorie: Dippolds Info, Gewerbe, Historisches, Kunst/Kultur, Tourismus, Veranstaltungen Kommentare deaktiviert

Am 3. Oktober fand im Hof und der Lederkammer des Lohgerbermuseums der 2. Kunsthandwerkermarkt statt. Viele Kunsthandwerker und Künstler zeigten ihre Werke und boten diese zum Kauf an. Zudem ergaben sich viele Gelegenheiten ins Gespräch zu kommen.

Ungewöhnliche Ausstellungsfläche

Das schöne Wetter und das Ambiente des Museumshofes gaben dieser Veranstaltung, welche kuturell und auch gastronomisch umrahmt wurde, eine angenehme Atmosphäre. Die zahlreichen Besucher waren Dankeschön für die Organisatoren und Mitwirkenden. Bleibt zu Wünschen, dass wir noch viele Jahre lang solche erlebnisreichen Kunsthandwerkermäkte im Museum erleben können.

Link: Fotografische Impressionen des Kunsthandwerkermarktes

Gojko Mitic im Heidehof

Oktober 12, 2012 Von: Harald Weber Kategorie: Gewerbe, Kunst/Kultur, Personalien, Veranstaltungen 1 Kommentar →

Am 18. Oktober 2012 gastiert die besondere LiveTalkShow aus Dresden zum 4. Mal im Landhaus Heidehof in Dippoldiswalde. Nachdem hier bereits u.a. Startenor Peter Schreier oder Trompeter Ludwig Güttler auf dem Roten Sofa Platz nahmen, lautet im Herbst das Motto „DEFA & Ein Kessel Buntes“.

Rotes Sofa im Heidehof

Das 15. Rote Sofa präsentiert GOJKO MITIC – bekannt und berühmt durch zahlreiche DEFA-Produktionen und UWE JENSEN – Schlagersänger und Entertainer, bekannt aus Funk & Fernsehen, aktuell zusammen unterwegs mit Ihrem Programm „Musik am Lagerfeuer“. Die Sängerin und Schauspielerin DORIT GÄBLER macht das Trio im Oktober musikalisch perfekt.

Das umjubelte DDR–Leinwandidol GOJKO MITIC ist längst begehrter, gesamtdeutscher Indianerhäuptling. (weiterlesen…)

Sparen durch Verschwendung

September 28, 2012 Von: Dippoldine Kategorie: Bundespolitik, Gewerbe, Umwelt Kommentare deaktiviert

Strom verschwenden für die Energiewende

Manche Dinge sind eigentlich nicht zu verstehen. Entweder man ist zu blöde, zu alt oder zu dumm.

Oder ist irgendwo der Wurm drinnen. Oder gehts eventuell darum, das Geld bei den “einen Richtigen” zu kassieren und so bei den “anderen Richtigen” zu belassen. Hauptsache es trifft immer die “Richtigen”…

Der Beitrag des BR-Magazin “quer” schafft da vielleicht Klarheit: