Dippser StattZeitung

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Artikel der Kategorie ‘Landkreis’

Einschränkungen im IT-Verfahren des Jobcenters am 30. August

August 29, 2013 Von: Harald Weber Kategorie: Agentur für Arbeit/Jobcenter, Landkreis, Pressemitteilung, Service Kommentare deaktiviert

Die anstehende Vereinheitlichung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs in Europa (SEPA) macht auch technische Anpassungen von zentralen IT-Verfahren der Bundesagentur für Arbeit (BA) notwendig.

Diese sind sehr komplex und zeitaufwändig. Die BA ist immer bestrebt, neue IT-Einbindungen an Wochenenden vorzunehmen, um die Abläufe in den Arbeitsagenturen und Jobcentern nicht zu beeinträchtigen.

Die Umstellung des IT-Programms zur Berechnung und Bescheidung von Arbeitslosengeld II (A2LL) erfolgt am letzten Wochenende im August 2013. Aufgrund des Umfangs der notwendigen technischen Änderungen sowie der hierfür benötigten Zeit muss die Umstellung bereits in der Nacht auf den Freitag beginnen. Daher wird das IT-Verfahren A2LL am Freitag, den 30.August 2013, bundesweit in den Jobcentern nicht zur Verfügung stehen.

Leistungsrechtliche Anliegen können durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an diesem Tag daher leider nur eingeschränkt bearbeitet werden.

Die Monatszahlung für September 2013 an die Bedarfsgemeinschaften im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wird zu diesem Zeitpunkt bereits veranlasst sein. Die Auszahlung der Leistungen wird also pünktlich erfolgen.

Bundestagswahl 2013 – Die StattZeitung fragt nach

August 28, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Allgemein, Bundespolitik, Bundestagswahl 2013, Landespolitik, Landkreis 1 Kommentar →

Gibt es überhaupt Unterschiede zwischen den Parteien und Kandidaten?
Unterhält man sich in diesen Tagen mit Nachbarn, Bekannten oder Freunden über die Bundestagswahl, so erhält man vielfach ein Schulterzucken:
Wahlprogramme der Parteien? Unbekannt, dazu kaum wahrnehmbare Unterschiede in einzelnen Details. Der amtierenden CDU-Bundeskanzlerin scheinen die Wahlen irgendwie aus den Augen geraten sein. Der ärgste SPD-Konkurrent punktet eher mit der Anzahl der Fettnäpfchen, die er zielgenau immer trifft. Die Linken nimmt man kaum wahr, während die Grünen den fleischlosen Tag in der Woche zum Ziel erklärt haben und die CSU am Rande der guten Sitten eine Straßenmaut, allerdings nur für Ausländer, fordert. Und die FDP hat es ja schon immer gewusst, insbesondere wenn es um die eigene Klientel ging.
Kein Wunder, wenn die Medien unisono frotzeln, dass der Wahlkampf langweilig und einschläfernd ist. Selbst Bundespräsident Joachim Gauck erwartet mehr Klartext von den Parteien und Wahlkämpfern. Letztendlich wäre es kein Wunder, wenn dieser lahme Wahlkampf direkt mit der Wahlbeteiligung in Verbindung gebracht werden sollte.

Es gibt aber einen Lichtblick
Vor Ort, also in den einzelnen Wahlkreisen versuchen die Politiker der verschiedenen Parteien das begehrte Direktmandat zu erhalten. Und hier findet man durchaus große Unterschiede bei den Antworten der Kandidaten. Aus diesem Grund hat die StattZeitung gezielt Fragen gestellt, z.B.:

  • Wie will man in der nächsten Legislaturperiode (besser) mit den Bürgern kommunizieren.
  • Wie stehen die Kandidaten zu der oftmals lähmenden Parteidisziplin oder dem immer intensiver werdenden Lobbyismus?
  • Was will man Kraft seines Amtes in der Region (touristisch) verbessern?
  • Müssen sich die Bürger zukünftig vorm Ausspähen privater Computerdaten durch den Staat schützen oder
  • wie kann man unsere Stadt Dippoldiswalde unterstützen, damit hier zumindest das politische Mittelzentrum erhalten bleibt?

Unsere Fragen und die uns bisher zugegangenen Antworten finden Sie hier. Ebenfalls haben wir versucht, die Kandidaten etwas näher vorzustellen, damit Ihnen Ihre Wahlentscheidung vielleicht leichter fällt.

15. Säge- und Wertholzsubmission in der Dresdner Heide

August 26, 2013 Von: Harald Weber Kategorie: Gewerbe, Landkreis, Nebenan, Pressemitteilung, Umwelt 2 Kommentare →

von STAATSBETRIEB SACHSENFORST

Private Waldbesitzer sind aufgerufen sich zu beteiligen

Forstreferendarin Beke Müller, Sachbearbeiter Holzlogistik Emanuel Grabinski (Foto: STAATSBETRIEB SACHSENFORST)

In der 4. Kalenderwoche 2015 wird der Staatsbetrieb Sachsenforst die nunmehr 15. Säge- und Wertholzsubmission in der Dresdner Heide durchführen. Dabei wird allen Waldbesitzern die Möglichkeit geboten, hochwertiges Holz ausgewählter Baumarten einer Vielzahl von Furnier- und Sägeholzkäufern zu präsentieren und entsprechend hohe Erlöse zu erzielen.

Bei der letzten Submission wurden rund 1.100 Festmeter Holz mit einem Durchschnittspreis von 290 Euro je Festmeter Wertholz vermarktet. Dabei beteiligten sich mehr als 100 private und körperschaftliche Waldbesitzer, während mehr als 30 Unternehmen aus dem In- und Ausland als Bieter auftraten.

Auch für das Jahr 2014 wird mit einer starken Nachfrage nach Hölzern der Baumarten Stiel- und Traubeneiche, Lärche, Bergahorn und Ulme gerechnet. Aber auch qualitativ hochwertige Fichtenstämme mit entsprechender Dimension und gleichmäßigem Jahrringaufbau können ansprechende Preise erzielen.

Für die Baumarten Rotbuche, Gemeine Esche, Kiefer und Birke wird von einer stagnierenden Nachfrage und einem dementsprechend geringen Preisniveau ausgegangen.

Interessierte Waldbesitzer melden Ihre Holzmengen bis spätestens Mitte Oktober 2013 beim Forstbezirk Bärenfels an.

Generell ist der Zeitpunkt des Holzeinschlages wichtig. Es sollte erst nach dem Laubfall mit dem Einschlag begonnen werden, weil ansonsten wertmindernde Verfärbungen auftreten (Flecken, Grünfärbung auf dem Furnier usw.). Das heißt, dass die Zeitplanung (Einschlag, kurzfristige Rückung und schneller Abtransport) wichtig ist, um die Anlieferung auf den Platz in der vorgeschriebenen Zeit realisieren zu können.

  • Auskünfte zu den Qualitätsanforderungen und Vermarktungsmöglichkeiten der einzelnen Baumarten, sowie zum genauen Ablauf der Submission erteilt Ihnen Herr Herold unter der Telefonnummer 035052/613211 oder per E-Mail (David.Herold@smul.sachsen.de).

Wie geht es mit der Berufsschule in Dippoldiswalde weiter?

Juli 14, 2013 Von: Harald Weber Kategorie: Jugend, Landkreis, Schulen Kommentare deaktiviert

von Marco Mätze

Am 26. März 2012 beschloss unser Kreistag eine Umstrukturierung der Berufsschulzentren (BSZ) im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge. Es wurden die Aufhebung des Berufsschulstandortes BSZ Wirtschaft Pirna als eigenständigen Berufsschulstandort und die Fusion mit dem BSZ Technik Pirna sowie die Aufhebung des Berufsschulstandortes BSZ Dippoldiswalde (Weißeritzstraße 11), mit der Außenstelle Glashütte und der Außenstelle Zentrum praxisorientierte Berufsvorbereitung (Weißeritzstraße 4), als eigenständiger Berufsschulstandort und die Fusion mit dem BSZ für Technik und Wirtschaft „Otto Lilienthal“ Freital beschlossen. Damit reagierte der Landkreis auf die demographische Entwicklung, welche sich nunmehr auf die beruflichen Schulzentren auswirkt. Nachdem im allgemeinbildenden Bereich die Talsohle des Schülerrückganges erreicht wurde, ist im berufsbildenden Bereich seit dem Schuljahr 2007/2008 ein starker Rückgang der Schülerzahlen zu verzeichnen.
Auf Antrag der LINKEN im Kreistag wurden die ehemaligen BSZ als Außenstellen explizit mit in den Beschlusstext aufgenommen, um ihnen ein positives Signal für die Zukunft zu geben.
Im April 2012 hat das Kabinett der Sächsischen Staatregierung die Streichung von Ausbildungsbereichen in den Berufsfachschulen und Fachschulen beschlossen. Dies trifft einen großen Teil der Ausbildungsbereiche an unseren BSZ.
Aktuell wird im Landratsamt darüber diskutiert die Standorte Pirna Altstadt und Dippoldiswalde Weißeritzstraße 11 zu schließen. Gerade für Dippoldiswalde wäre die Schließung der Berufsschule fatal. Dies könnte zum Verlust des Status eines Mittelzentrums führen und würde das Veröden des ländlichen Raumes noch mehr beschleunigen.
Der Landkreis allein kann diese Probleme nicht lösen. Er ist auf die Unterstützung der Nachbarkreise und vor allem der Stadt Dresden angewiesen.
Während die Landeshauptstadt bis zum Jahr 2024 allein 16 neue Schulen benötigt und rund 184 Millionen Euro in den kommenden beiden Jahren in die Sanierung und den Neubau von Schulen investieren will und muss, kämpfen die ländlich geprägten Kreise um den Erhalt ihrer Schulstandorte.
Für den Erhalt unserer Berufsschulstandorte bedarf es daher unbedingt gemeinsamer Anstrengungen mit der Landeshauptstadt Dresden und den umliegenden Landkreisen und der Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus.

Jobcenter am 10. Mai 2013 geschlossen

Mai 03, 2013 Von: Harald Weber Kategorie: Agentur für Arbeit/Jobcenter, Landkreis, Pressemitteilung, Service Kommentare deaktiviert

Am Freitag, dem 10. Mai 2013, ist das Jobcenter Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit seinen Standorten Dippoldiswalde, Freital, Pirna und Sebnitz geschlossen.

Die telefonische Erreichbarkeit über das Servicecenter des Jobcenters ist ebenfalls nicht gegeben.

In dringenden Angelegenheiten sollten die regulären Öffnungszeiten an den Vortagen genutzt werden.

Am 13. Mai 2013 ist das Jobcenter wieder wie gewohnt erreichbar.