Dippser StattZeitung

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Artikel der Kategorie ‘Elend’

Neue Windkraftwerke bei Elend?

Juni 08, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Dippolds Info, Elend, Energieversorgung, Landkreis, Reinholdshain, StattVerwaltung/ StattRat, Umwelt Kommentare deaktiviert

Fast pittoresk drehen sich hier die Windmühlen vor dem Luchberg. Laut Stadtrat Jens Peter sollen nun 2 Anlagen hinzukommen, die Höhe der Windgeneratoren soll sich nahezu verdoppeln

Wie Stadtrat Jens Peter (FW) erfuhr, sollen im Gebiet zwischen den Dippser Ortsteilen Elend und Reinholdshain sowie Oberfrauendorf die vorhandenen Windkraftwerke ersetzt werden.

Derzeit existiert ein Papier, bei dem dieses Areal als eins der größten Vorranggebiete für die Windenergienutzung im gesamten Landkreis ausgewiesen ist. Die vorhandenen 6 „Windmühlen“ mit einer Leistung von ca. 9 Megawatt sollen laut dem Reinholdshainer Stadtrat gegen 8 neue Anlagen ausgetauscht werden. Um jedoch die Leistung auf 19MW erhöhen zu können, sollen die neuen Generatoren statt bisher ca. 99m Höhe auf 180m fast verdoppelt werden.

Jens Peter betonte mehrfach, dass er keine Vorurteile gegenüber alternativen Energien habe. Allerdings sollten doch die betroffenen Anwohner, der Dippser Stadtrat und somit auch die gesamte Bevölkerung rechtzeitig in die Planungsschritte einbezogen werden. Sichtlich verärgert verlangte er, dass der Stadtrat umgehend von den Verantwortlichen über die bestehenden Pläne informiert werden soll. Alternative Energien „Ja, aber nicht um jeden Preis.“

Oberbürgermeister Ralf Kerndt bestätigte die Planungen zum Ausbau der Windkraft, zeigte sich nach eigener Aussage „verwundert“ über den derzeitigen Planungsstand, konnte aber selber keine weiteren Informationen beisteuern.

Energieeffizienz, Schulküche, Grundstücksverkäufe

Oktober 28, 2011 Von: Harald Weber Kategorie: Berreuth, Der Stadtrat (berichtet), Elend, Kernstadt Dippoldiswalde, Malter, Oberhäslich/ Reinberg, Ortsteile, Paulsdorf, Reichstädt, Reinholdshain, Schulen, Seifersdorf/ Seifen, Tourismus, Ulberndorf, Verkehr Kommentare deaktiviert

… so könnte man in drei Worten die kommende Stadtratssitzung zusammenfassen.

Selbstverständlich gibt es wieder die Bürgerfragestunde und auch andere Themen stehen auf der Tagesordnung, die sie bitte der Einladung entnehmen wollen:

Sehr geehrte Bürger,

hiermit lade ich Sie zur 10. (XXIX.) öffentlichen Sitzung des Stadtrates der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde für Mittwoch, den 2. November 2011, 18.00 Uhr, in das Rathaus, Ratssaal, recht herzlich ein.

Begrüßung
Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung sowie der Beschlussfähigkeit
Tagesordnung:

  1. Informationen des Oberbürgermeisters
  2. Bekanntgabe der in nichtöffentlicher Sitzung gefassten Beschlüsse
  3. Bürgerfragestunde
  4. Information zum Projekt Kommunale Initialberatung Energieeffizienz und Klimaschutz Große Kreisstadt Dippoldiswalde
    Bericht: Frau Lohse
  5. Information zu Verkehrssicherungsmaßnahmen in der Birkenleite
    Bericht: Staatsbetrieb Sachsenforst
  6. Informationen zum Winterdienst
    Vorlage-Nr. 93/2011
  7. Beschluss zur Übernahme von Versorgungsleistungen in der Schulküche der Grundschule Dippoldiswalde
    Vorlage-Nr. 94/2011
  8. Beschluss zum Verkauf des Baugrundstückes Flurstück 1572 in Dippoldiswalde
    Vorlage-Nr. 95/2011
  9. Beschluss zum Verkauf des Baugrundstückes in Malter am Grundweg, Flurstück 19/30
    Vorlage-Nr. 96/2011
  10. Beschluss zum Verkauf des Grundstückes an der Niedertorstraße 12 a in Dippoldiswalde
    Vorlage-Nr. 97/2011
  11. Bestätigung der Niederschrift der öffentlichen Sitzung des Stadtrates der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde am 05.10.2011 (öffentlicher Teil)
  12. Anfragen der Stadträte und Ortsvorsteher oder deren Vertreter

Nichtöffentlicher Teil

Mit freundlichen Grüßen

Kerndt
Oberbürgermeister

Gedanken zum fehlenden Tourismuskonzept der Stadt Dipps

Juli 03, 2011 Von: Uwe Glöß Kategorie: Allgemein, Berreuth, Elend, Freizeit und Erholung, Kernstadt Dippoldiswalde, Malter, Oberhäslich/ Reinberg, Paulsdorf, Reichstädt, Reinholdshain, Seifersdorf/ Seifen, Sonstiges, Ulberndorf 5 Kommentare →

Aufgrund einer fehlenden organisatorischen Einheit zur Umsetzung von Konzepte bei der Stadt Dippoldiswalde ist  es notwendig für die Bewohner der Stadt und seinen OT   ein eigenes Entwicklungs und Tourismuskonzept selbst zu erarbeiten und dann mit der Stadt  auch um zu setzten.
Durch das Verhalten der Stadträte und des amtierenden Bürgermeisters ist nicht mit Neuerungen zu diesem Thema, zu rechnen. Es läuft ja wie es läuft. Das kann ja nicht so sein, oder?

Durch die Veranstaltung am Donnerstagabend in den Parksälen bin ich zum Entschluss gekommen, dass das nicht alles sein kann. Interessierte Bürger wollen zu diesem Thema bei der Stadt mitmischen. Gut so, aber wird das reichen? Zugegeben ist das Thema sehr interessant und gehört zum Tourismuskonzept mit hinein. Es geht hier um den Mittelalterlichen Bergbau in Dippoldiswalde. Das ist ja neu für Dippoldiswalde. Was man hier erfahren hat, ist natürlich auch wichtig für unsere Region und wenn man sieht woher die Leute kommen um sich für die neu gefundenen Tatsachen zu erkundigen. Ist das schon ansehnlich und gehört auf alle Fälle ins touristische Konzept von Dippoldiswalde.

Wie aber bei allem gehört hier Zeit, Geld und viel Arbeit dazu. Eine Stadtverwaltung die die Fäden in der Hand hat, zum Wohle der Stadt und seinen Bewohnern agiert. Aber es kommt immer anders. Eine Stadtverwaltung die dies nur halbherzig macht ist mit neuem schnell mal überfordert. Da muss ich sagen: Leute hört euch einfach mal bei dem gemeinem Landvolk um. Die haben Ideen, da würden andere Städte sofort zulangen und Versuchen dies umzusetzen, nur in Dipps drehen die Uhren anders.

Egal wie die Leute sich dort entscheiden, wie sie weitermachen wollen, wichtig ist sie wollen was ändern. Leider wird dies nicht funktionieren, wie man sich das vorstellt. Einfach mal mit der Stadt reden und darauf drängen, was zu machen. Das zieht hier in Dippoldiswalde nicht.

Mittlerweile bin ich seit einem Jahr hier in der Stattzeitung und beschäftige mich nun doch sehr intensiv mit gewissen Themen und musste feststellen: Alles was neu angepackt wurde oder sollte geht hier in Dipps gegen den Baum. Die Ansätze waren super Ideen und bringen keinen Erfolg. Warum ist das so? An was liegt das aber? Ist das Person gebunden?

Man ändert nichts, wen was läuft. Mag im Sport so zu sein um mal bei dem aktuellen Thema Fußball zu bleiben. Eine Mannschaft wird nicht gewechselt, wenn immer auf Sieg gespielt und auch gewonnen wurde. Aber trifft das hier auch zu. Nein.

Menschen haben sich hier in Dippoldiswalde schon den Wolf gelaufen um was zu ändern. Geändert hat sich nichts. Es bleibt wie es ist. Und so kann es nicht weiter gehen. Um der Stadtverwaltung mal so richtig auf die Füße zu treten und endlich mal an einem Tourismuskonzept zu erarbeiten, darf man nicht nur mit einer Handvoll Leuten dort auf zu kreuzen, sondern  man muss geschlossen in  einer Bürgerbewegung auftauchen. Das würde schon Eindruck hinterlassen. Aber wäre uns auch nicht geholfen. Denn wir wissen, Druck ist nicht immer erfolgreich und stößt auf Gegenwehr. Es wird sich nicht viel ändern oder?

Was wäre aber wenn man eine Arbeitsgemeinschaft gründet und das Ziel hat: Ziele, Zielgruppen, Maßnahmen und Schwerpunkte auszuarbeiten und dann auch um zusetzt und ein Marketingkonzept zum Thema Tourismuskonzept der Stadt Dippoldiswalde erarbeitet. Zugegeben das ist nicht neu und ich will das Rad auch nicht Neu erfinden, denn so was gab es schon mal. Wie Dipps lebt und auch bei Frau Körner im Wahlprogramm ganz groß geschrieben unter dem Namen Dippser Forum. Wie man dem Kind auch den Namen geben wird ist nicht entscheidend, sondern das man ihm ein Namen gibt und anfängt was zu machen, ist entscheidend. Was aber auch wichtig ist, dass alle mitmachen. Das haben viele noch nicht begriffen. Jeder denkt nur an sich, an seine Interessen und das man was verdient daran. Den größtmöglichen Gewinn rausschlägt.

Leute das muss aus den Köpfen raus. Viele fahren in den Urlaub in andere Regionen unseres Landes und wie arbeiten die dort? Man sagt immer dort war es gut organisiert. Dort hab ich mich wohl gefühlt. Aber warum ist das so. Habt ihr schon mal genauer dort hingesehen? Dort arbeitet man gemeinsam an einem Projekt. Dort schaut man nicht was könnte ich verdienen. Dort hilft man sich gegenseitig aus. Dort arbeitet man Hand in Hand, nur in Dipps ist das etwas anders. So anders ist es aber auch nicht immer gelaufen oder. Wir sind doch alles Ossis gewesen und kennen uns doch mit der Mentalität Hand in Hand bestens aus oder?

Leute hat uns die Gesellschaft schon so verändert? Lasst doch endlich mal das persönliche außen vor. Egal wer es ist, wer mit wem oder welcher Verein oder welcher interessierte Bürger gute Ideen gibt. Es ist für unsere Region wichtig dass wir endlich mal das Tourismuskonzept anpacken. Richtig ist, dass viele Leute richtig gute Ideen haben, wie man hier was aufziehen könnte, nur fehlt hier die Erfahrung und auch  die Kompetenz was zu ändern. Um was daran zu ändern ist es wichtig dass man zusammenarbeitet.

Lasst uns eine Arbeitsgemeinschaft Tourismuskonzept gründen. Alle Vereine, Arbeitsgemeinschaften, Vereinigungen, interessierte Bürger und auch die Stadtverwaltung müssen an einem Tisch und genau dieses Thema angehen. Ziele zu erarbeiten und diese dann auch Umzusetzen. Denn nur gemeinsam sind wir stark. Ich bin gespannt wie ihr darüber denkt.

Lasst mich eure Meinung wissen. Für Ideen und Vorschläge bin ich immer offen und ich hoffe das hier viele einen Gedanken austausch machen werden. Denn genau hier kann man und sollte man über diese Themen  diskutieren

Heute wird gewählt

Mai 29, 2011 Von: Harald Weber Kategorie: Berreuth, Bürgermeisterwahl 2011, Elend, Historisches, Kernstadt Dippoldiswalde, Malter, Oberhäslich/ Reinberg, Ortsteile, Parteien in Dipps, Paulsdorf, Personalien, Reichstädt, Reinholdshain, Seifersdorf/ Seifen, StattVerwaltung/ StattRat, Ulberndorf, Wahlen 2 Kommentare →

Seit 8.00 Uhr sind die Wahllokale in Dippoldiswalde und Ortsteilen geöffnet und die Dippser Bürger (soweit sie noch nicht per Briefwahl gewählt haben) sind aufgerufen zu entscheiden wer die nächsten Jahre als Oberbürgermeister/Oberbürgermeisterin die Geschicke unserer Stadt leiten soll. Und es wird spannend, beide Kandidaten rechnen sich gute Chancen aus die Wahl zu gewinnen.

Bereits kurz nach 8.00 Uhr war Ralf Kerndt im Wahllokal Lindehof Ulberndorf wählen.

Bereits kurz nach 8.00 Uhr war Ralf Kerndt im Wahllokal Lindenhof Ulberndorf wählen.

Kerstin Körner wählt kurz nach 13.00 Uhr im Rathaus

Kerstin Körner wählt kurz nach 13.00 Uhr im Wahllokal im Rathaus.

Also liebe Dippser, wenn Sie noch nicht waren, gehen Sie wählen, geben Sie heute bis spätestens 18 Uhr Ihre Stimme Ihrem Favoriten / Ihrer Favoritin…

Wahlwerbung Ralf Kerndt

Wahlwerbung Ralf Kerndt

Wahlwerbung Kerstin Körner

Wahlwerbung Kerstin Körner

Das vorläufige amtliche Endergebnis der Wahl erfahren Sie (aktuell nach Stand der Auszählung) ab 18.00 Uhr auf der Dippser Homepage:

Wahlergebnis OB-Wahl 2011

  • Nachtrag 13.39 Uhr: Foto von Kerstin Körner bei der Wahl eingefügt.

Kurze Zusammenfassung der gestrigen Stadtratssitzung

April 07, 2011 Von: Heiko Frey Kategorie: Dippolds Info, Elend, Kernstadt Dippoldiswalde, Reichstädt, Reinholdshain, StattVerwaltung/ StattRat, Ulberndorf, Umwelt, Verkehr Kommentare deaktiviert

Vorab wieder der Hinweis, dass dies eigentlich die Aufgabe der Stadtverwaltung, des Bürgermeisters oder auch der Stadträte wäre. Und somit darf sich auch diesmal niemand beschweren, sollte versehentlich eine falsche Zahl genannt werden, eine persönliche Meinung o.ä. im Text auftauchen.

Mit großer Erleichterung konnte Bürgermeister Kerndt verkünden, dass der Fördergeldbescheid für den 2. Bauabschnitt des neuen Feuerwehrdepots eingegangen ist. Es handelt sich hier um ca. 760 T€. Dipps erhält für dieses Bauvorhaben eine Förderquote von 75%.

Der vergangene Winter hat den Dippser Straßen ordentlich zugesetzt. Fast 100 kaputte Straßenabschnitte zählte die Stadtverwaltung bisher. Auf ca. 100 T€ werden die Reparaturkosten geschätzt. Dazu kommen noch weitere Schäden auf den Straßen im Stadtgebiet, die aber in Trägerschaft des Landkreises liegen. Bis wann alle Löcher geflickt sind, weiß derzeit niemand. Auf weitere Fördergelder wird gehofft.

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