Dippser StattZeitung

Zentralo(h)rgan für Dippoldiswalde und die Region – Informationen von unten
Subscribe

Artikel der Kategorie ‘StattVerwaltung/ StattRat’

Kauft Dippoldiswalde die Hafermühle?

März 20, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Aus dem Rathaus, Historisches, Kernstadt Dippoldiswalde, StattVerwaltung/ StattRat 3 Kommentare →

Welche Bedeutung die Familie Louis Schmidt mit ihrer Fabrik “Pflug Hafernährartikel” für unsere Stadt hatte, ist leider kaum noch jemanden bewusst. Dippoldiswalde war tatsächlich und im wahrsten Sinne des Wortes in vielen Mündern. Die StattZeitung berichtete schon einmal im Mai 2010.

Leider ist die Hafermühle nur noch eine Ruine. Vereinzelt gab es immer wieder Ideen verschiedener Eigentümer und Nutzer, die allerdings am Geld scheiterten. Wie Oberbürgermeister Ralf Kerndt unlängst berichtete, gibt es gerade jetzt wieder einen Eigentümerwechsel. Ob der neuer Besitzer -dies soll eine Familie Schmidt sein- etwas mit den damaligen Eigentümern zu tun hat, ist leider nicht bekannt. Die Stadtverwaltung überlegt jedoch, das Anwesen aufgrund des kommunalen Vorkaufsrechtes zu erwerben, um somit Flächen zu finden, auf denen Ausgleichsmaßnahmen für das Versiegeln der neuen Grundstücke im Gewerbegebiet Reinholdshain durchgeführt werden können.

Eine bereits vorgelegte Beschlussvorlage wurde vor wenigen Tagen wieder von der Tagesordnung des Haupt- und Verwaltungsausschusses genommen, da erst noch Gespräche mit den neuen Eigentümern geführt werden sollten.

Zwei Ansichten der Hafermühle, hier einmal seitens der Eichleite aus. Die Größe der Bauwerke/ Ruinen ist gewaltig:

B-Pläne bleiben offline

März 19, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Aus dem Rathaus, Gewerbe, Service, Sonstiges, StattVerwaltung/ StattRat Kommentare deaktiviert

Die Vorstellung der verschiedenen vakanten Immobilien de Stadt Dippoldiswalde ist im Internet recht übersichtlich. Man findet die verschiedenen Wohngebiete, erkennt die Grundstücke auf dem Flurstücksplänen bzw. auch auf verschiedenen Fotos. Aber auch einzelne Objekte werden auf der Homepage der Stadt angeboten.

Beispiel für ein konkretes Grundstücksangebot

 

Neben den Angaben zu Lage, Größe und Verkaufspreis der Immobilien erfahren die Interessenten auch, dass die Grundstücke vollerschlossen, bauträger- und provisionsfrei sind, was selbstverständlich sehr wichtig ist.

Als letzter Hinweis findet man oftmals den Satz, dass sie die Bebauung nach den textlichen Festsetzungen des B-Plans (Bebauungsplanes) zu richten habe. Hier findet man i.d.R. Festlegungen zu Gebäudehöhe, Ausrichtung und Gestaltungsmöglichkeiten des Hauses, Nutzungsmöglichkeiten, und vieles mehr. Diese Bebauungspläne werden in der Entwicklungsphase neuer Wohngebiete für ganz konkrete Abschnitte festgelegt. In der Verwaltungssprache: „sie werden drübergelegt“. Wer dann ein anderes Dach, eine andere Fassadenfarbe oder eine andere Hausgeometrie haben will, braucht die Zustimmung von Verwaltung/ Bauamt und Stadtrat zur Ausnahme bzw. der Befreiung von den Bestimmungen des B-Planes.

Leider, so der Hinweis von Bauinteressenten, findet man die Bebauungspläne nicht im Internet in der offiziellen Datenbank der Stadt Dippoldiswalde. Auf Nachfrage der StattZeitung informierte uns Oberbürgermeister Ralf Kerndt, der mangels eines bestellten Fachmanns auch kommissarisch das Dippser Bauamt leitet, dass die derzeit aktuellen B-Pläne zu einer Zeit erstellt wurden, wo Internet und elektronischer Datenaustausch nicht die Regel waren. Und somit kann die Stadt die Bebauungspläne nicht online veröffentlichen.

Der Bürgermeister versprach jedoch, künftig diese Dokumente in den neuen Medien auch bekannt zu machen. Rückblickend kann er seiner Zusage nun sogar Taten folgen lassen, da z.B. der neue Flächennutzungsplan bisher auch noch nicht in der Dokumentensammlung der Stadt im Internet nachzulesen ist. Und dieser wurde mehrfach in der Entwurfsphase elektronisch vorgelegt und kann daher problemlos auch veröffentlicht werden. Ob dieser Hinweis der StattZeitung ernst genommen wird? Wir berichten gern.

„Name ist Schall und Rauch“, …

März 12, 2013 Von: Dippoldine Kategorie: Allgemein, Aus dem Rathaus, Personalien, StattVerwaltung/ StattRat 3 Kommentare →

… lies Goethe bereits seinen Faust sagen.

Wenn ein Unternehmen jedoch im offiziellen Impressum den Namen seines Geschäftsführers/ seiner Geschäftsführerin falsch schreibt, wirkt dies nicht gerade professionell.

Screenshot Homepage, 12. März 2013

 

Astrid Hamann arbeitet bereits seit vielen Jahren als Kämmerin in der Dippser Stadtverwaltung.

Mit freundlichem Dank an den Hinweisgeber
Ihre Dippoldine

Neuer Rundfunkbeitrag – noch kein Thema für die Stadtverwaltung

März 12, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Aus dem Rathaus, Der Stadtrat (berichtet), StattVerwaltung/ StattRat Kommentare deaktiviert

In den letzten Wochen und Monaten las man des öfteren in den verschiedenen Medien, dass insbesondere Städte und Kommunen z.T. eklatante Mehrkosten durch den neuen Rundfunkbeitrag (früher GEZ) entstehen würden.

In der Stadtratssitzung wollte man nun gern vom Bürgermeister wissen, wie sich dieser neue Beitrag auf Dippoldiswalde auswirkt. Leider wusste weder Oberbürgermeister Ralf Kerndt, noch die Hauptamtsleiterin oder die Kämmerei hierauf eine Antwort.
Die Redaktion der StattZeitung hofft, über die schriftlich zugesagte Antwort auf die Anfrage ebenfalls informiert zu werden.

Unterstadt muss auch zahlen!

März 11, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Aus dem Rathaus, Der Stadtrat (berichtet), Kernstadt Dippoldiswalde, StattVerwaltung/ StattRat Kommentare deaktiviert

In der letzten Woche berichteten wir, dass sämtliche Grundstückseigentümer im Dippser Stadtkern Sanierungsbeträge in Höhe von 2-4 Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche zahlen müssen. Auf Nachfrage der StattZeitung informierte Oberbürgermeister Ralf Kerndt, dass dieses Procedere in absehbarer Zeit auch das “Sanierungsgebiet Freiberger Straße” betreffen wird.

Der Dippser Stadtrat beschloss hierfür im Jahr 2009 die Ausweisung eines entsprechenden Areals. Um welche Beträge es hier gehen wird, muss ein neues Gutachten feststellen. Wer bereits jetzt wissen will ob sein Grundstück dazu gehört, kann sich hier über die Größe des Sanierungsgebietes informieren.

Dass für dieses Sanierungsgebiet jedoch kaum noch Fördergelder zur Verfügung stehen und dass diese Gelder in erster Linie dem Dippser Museum zugeordnet werden sollen, spielt beim Gutachten zur Wertsteigerung der Grundstücke jedoch keine Rolle.