Dippser StattZeitung

Zentralo(h)rgan für Dippoldiswalde und die Region – Informationen von unten
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Artikel der Kategorie ‘Tourismus’

(Alster-) Eisvergnügen auf der Talsperre Malter

Februar 13, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Freizeit und Erholung, Service, Tourismus, Umwelt 6 Kommentare →

Ein Hinweis vorweg: Beim Betreten von Eisflächen von Flüssen, Talsperren und anderen Wasserspeichern besteht Lebensgefahr. Darauf macht die Landestalsperrenverwaltung sowohl im Internet als auch auf verschiedenen Hinweisschildern aufmerksam.

Am vergangenen Wochenende zog es ca. eine dreiviertelmillion Erlebnishungrige auf die zugefrorene Außenalster in Hamburg. Schlittschuhverleih, zahlreiche Imbiss- und Getränkestände, und viele glückliche und zufriedene Menschen.

Dies war ein Grund für die StattZeitung, am Sonntag bei Kaiserwetter an der Talsperre in Malter zu schauen, wie dort die Gäste empfangen werden. Vorab: Unsere Vorfreude auf einen Glühwein wurde erfüllt:  Familie Schindler vom Restaurant „Strandperle“ beglückte die Ausflügler mit warmen Getränken und Bratwurst vom Grill.

Glücklicher Moment, das Bild ist nicht gestellt!

Was wir noch erleben konnten? (weiterlesen…)

Baumfällungen an der Roten Weißeritz

Februar 10, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Allgemein, Freizeit und Erholung, Service, Tourismus, Umwelt, Wasserversorgung Noch keine Kommentare →

 

 

 

Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen informiert:

Vorbereitungen für Ulberndorfer Hochwasserschutz beginnen

Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen wird am kommenden Montag (13. Februar 2012) in Ulberndorf (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) mit Baumfällarbeiten beginnen. Bis Ende Februar werden an der Roten Weißeritz von der Flussmeisterei Dresden etwa 300 Bäume und Jungwuchs entfernt. Die Fällungen wurden bereits zusammen mit der Hochwasserschutzmaßnahme genehmigt, die dort noch in diesem Jahr umgesetzt werden soll. Nach Beendigung der Bauarbeiten sind Ersatzpflanzungen vorgesehen.

Die geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen beginnen am Hafermühlenwehr und enden am ehemaligen Niedermühlenwehr. In diesem Abschnitt werden Hochwasserschäden beseitigt. Damit das Wasser besser abfließen kann, werden der Fluss abschnittsweise aufgeweitet und die stillgelegte Mülldeponie Froschleite abgetragen. Außerdem werden Überflutungsflächen geschaffen und ein kleines Feuchtbiotop für Amphibien angelegt. Damit kann künftig ein Hochwasser abfließen wie es statistisch alle 100 Jahre auftritt (HQ100), ohne Schäden zu hinterlassen.

Der Rückbau der Deponie ist ab Oktober dieses Jahres geplant. Die Bauarbeiten am Fluss werden voraussichtlich Anfang 2013 beginnen. Die Holzungen wurden vorgezogen, da Bäume nur in den Wintermonaten gefällt werden dürfen, um die Vögel während der Brutzeit nicht zu stören.

Mehr Informationen zur Hochwasserschutzmaßnahme finden Sie auf der Webseite der Landestalsperrenverwaltung

Gelbe Karte für Dippoldiswalde

Februar 09, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Freizeit und Erholung, Service, StattVerwaltung/ StattRat, Tourismus, Umwelt 1 Kommentar →

Während beim Lößnitzdackel, der Schmalspurbahn zwischen Radebeul Ost und Radeburg, neue Besucherrekorde erzielt werden, muss unsere Weißeritztalbahn einen Besucherschwund verkraften. Dies berichtete die Sächsische Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe.

In einem vertiefenderem Artikel in der Regionalausgabe (passwortgeschützt) wird der Betriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft zitiert: “Insbesondere auf dem Streckenabschnitt zwischen Malter und Dippoldiswalde fehlen die nötigen Attraktionen und Angebote für die Fahrgäste.”

Und wie jetzt weiter?

Mitten in der Weihnachtszeit (28. Dezember, 13 Uhr), schönstes Wetter - und tote Hose in Malter

 

Ein "Informationsschaukasten", der seinen Namen nicht wert ist

 

Dippser Altbergbau bei Spiegel online

Februar 08, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Dippolds Info, Historisches, Kultur, Tourismus, Umwelt Noch keine Kommentare →

Dieser Linktipp wird wohl fast alle Dippser interessieren. Spiegel online berichtet nicht nur umfangreich über die archäologischen Grabungen und Funde unter Dippoldiswalde sondern liefert gleichzeitig auch noch einen fast 4-minütigen Film mit:

Rechtliche Änderungen für Waldwege

Februar 07, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Der Stadtrat (berichtet), Freizeit und Erholung, Tourismus, Umwelt 1 Kommentar →

Im Zuge mit den Diskussionen zur Notwendigkeit der Baumfällungen in der Birkenleite plant die Stadt Dipps nun Veränderungen für die Unterhaltungs- und Verkehrssicherungspflichten. Im Amtsdeutsch heißt dies: Die Wege sind/ werden “öffentlich gewidmet” oder eine bereits bestehende “Widmung wird eingezogen” – der Weg wird also wieder entwidmet.
Mit diesem Thema beschäftigte sich der Dippser Haupt- und Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung im Januar. Die entsprechende Beschlussvorlage finden Sie hier. In der Anlage zur Beschlussvorlage befand sich eine Übersicht über den Zustand und die Bewertung von 11 Waldwegen im Stadtgebiet. Die Birkenleite findet sich allerdings nicht unter diesen bezeichneten Wegen wieder. Eine Nachfrage der StattZeitung im Rathaus ergab, dass dieser Wanderweg bisher auch nicht öffentlich gewidmet war.

Über die Beratung im Hauptausschuss informierte uns Oberbürgermeister Ralf Kerndt, dessen Information wir hier gern unbearbeitet wiedergeben möchten:

Einziehung von Waldwegen
In der Beratung des Haupt- und Verwaltungsausschusses am 25. Januar 2012 wurde dieser Sachverhalt im Beisein der Ortsvorsteher und Ortswanderwegewarte diskutiert.

Ausgangspunkt der Diskussion über das Warum der Widmung von Waldwegen waren die zahlreichen Baumfällungen in der Birkenleite Anfang dieses Jahres und die damit verbundenen Fragen nach deren Notwendigkeit.

Darlegung des Unterschiedes zwischen Einziehung und Widmung zum jetzigen Status Quo.

Widmung
Mit der Widmung eines Weges als öffentlichen Weg regelt sich dessen rechtliche Beurteilung ausschließlich nach dem Sächsischen Straßengesetz (SächsStrG). Der Weg gilt dann als öffentlicher Bereich und nicht als Waldfläche. Somit muss er als öffentlicher Weg auch allen Erfordernissen dieser Rechtsnorm an öffentliche Straßen gerecht werden. Dies beinhaltet vor allem erhöhte Unterhaltungs- und Verkehrssicherungspflichten und erhöhte Haftungsansprüche.
Derzeit gelten die Wege als öffentliche Wege i. S. d. SächsStrG, die für öffentliche Straßen und Wege typische Unterhaltungslast und Verkehrssicherungspflicht trägt komplett der Baulastträger, also die Stadt.

Einziehung
Wird die Widmung eingezogen, gilt der Weg als reiner Waldweg und seine rechtliche Beurteilung richtet sich allein nach dem Sächsischen Waldgesetz (SächsWaldG). Dort ist sowohl das allgemeine Betretungsrecht verankert, als auch die eingeschränkte Haftungsverantwortung des Waldbesitzers geregelt.
Sofern eine Einziehung erfolgt, gelten die Wege als Waldwege i. S. d. SächsWaldG. Unterhaltungslast und Verkehrssicherungspflicht trägt der jeweilige Waldbesitzer, wobei die Unterhaltunglast grundsätzlich auf die Sicherstellung und Gewährleistung des Betretungsrechtes (Begehbarkeit und Zugängigkeit) abzielt und die Verkehrssicherungspflicht nur auf atypische Gefahren beschränkt ist.

Es sollte nicht der Anschein erweckt werden, dass Wege dem Wald überlassen werden und in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen. (weiterlesen…)