Dippser StattZeitung

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Artikel der Kategorie ‘Umwelt’

Neue Preise im VVO ab 1. November 2013

Oktober 11, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Landkreis, Pressemitteilung, Tourismus, Umwelt, Verkehr Kommentare deaktiviert

Alte Tickets können noch bis 30.11.2013 genutzt werden/ Neue Fahrradtageskarte
Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Oberelbe GmbH

Ab dem 1. November 2013 gelten im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) neue Preise. “Bei einer Vielzahl der Tickets ändert sich wenig, einige Tickets bleiben im Preis gleich” erläuterte Hendrik Wagner, Abteilungsleiter Tarif und Vertrieb im VVO. „Im Durchschnitt steigen die Preise um 3,6 Prozent.“

Erstmals seit 2010 werden in diesem Jahr die Einzelfahrten angehoben. Künftig kostet beispielsweise die Stundenfahrt in Dresden 2,20 Euro, die Fahrt von Dippoldiswalde nach Altenberg 3,90 Euro. “Die 4er-Karte zum Normalpreis bleibt trotz einer Anhebung um 30 Cent insbesondere für Gelegenheitsfahrer eine günstige Alternative zur Einzelfahrt”, so Wagner. “Ein Abschnitt der 4er-Karte kostet ab 1. November 1,95 Euro.” (weiterlesen…)

Neues zur „Hafermühlenbrücke“

Oktober 01, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Aus dem Rathaus, Kernstadt Dippoldiswalde, Service, Tourismus, Umwelt Kommentare deaktiviert

Nachdem die StattZeitung über die Weißeritzbrücke an der Hafermühle berichten wollte, erhielten wir jetzt vom Oberbürgermeister auf unsere erneute Nachfrage folgende Antwort:

Der Neubau der Geh- und Radwegbrücke im Bereich des ehemaligen Steinbruches/ Hafermühle ist eine Baumaßnahme des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr im Rahmen des Ausbaus der B170 südlich Dippoldiswalde.

In Abstimmung mit der Stadt Dippoldiswalde und der Landestalsperrenverwaltung (LTV) wurden der Abriss der alten Steinbruchbrücke und der Brückenneubau auf der Grundlage des damaligen Planungsstandes „Gewässerausbau Rote Weißeritz“ in das Planfeststellungsverfahren „Ausbau B170 südlich Dippoldiswalde“ aufgenommen und 2008 planfestgestellt.

Es war vorgesehen den Brückenbau zeitlich parallel zum Ausbau der B170 durchzuführen.

Das neue Bauwerk sollte unterhalb der Hafermühle die Rote Weißeritz und die dahinter liegende vorgesehene Absenkfläche der LTV als 4-Feldbrücke die Eichleite überspannen.
Diese Flächenabsenkung wurde jedoch nicht genehmigt.
Zudem hatte sich zwischenzeitlich an diesem Standort ein Kolk ausgebildet, indem sich eine Brutstädte des Eisvogels befindet.

Aus den genannten Gründen muss das Bauwerk ca. 22 m nach Unterstrom verschoben werden und wird somit hinter der Mündung des Schwarzbaches in die Rote Weißeritz angeordnet. Damit verbunden war eine neue Planung des Brückenbauwerkes durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr.
Diese Planung liegt jetzt zur Genehmigung vor.
Die Brücke soll als 1-Feld-Bauwerk in einer Breite 2.50m zuzüglich je 0,25m Sicherheitsabstand als Stahlbeton-Rahmenbauwerk mit einer Stützweite von 18,10 m die Rote Weißeritz überspannen und an den vorhanden Weg in der Eichleite angebunden werden.

Die Bauausführung ist für 2014 geplant.

Einen konkreten Termin für den Beginn der Arbeiten, so ließ uns Ralf Kerndt auch noch wissen, gibt es derzeit noch nicht.

Ein Viertel-Jahrhundert Talsperre Malter

September 26, 2013 Von: Harald Weber Kategorie: Historisches, Sonstiges, Tourismus, Umwelt 2 Kommentare →

So also schrieb man damals vor 75 Jahren im Dippoldiswalder Tageblatt

Titel des "Dippoldiswalder Tageblatt" (Nr. 225) vom 26.09.1938

zum 25jährigen Bestehen der Talsperre Malter:

Am 27. September d. J. sind 25 Jahre verstrichen, daß die vom Staat erbaute Talsperre Malter in einem festlichen Akt in Anwesenheit des Königs Friedrich August (den man auf dem Bilde ganz im Vordergrund sieht), des Kronprinzen und des Prinzen Friedrich Christian der Talsperrengenossenschaft übergeben worden war.

Eröffnung der Talsperre Malter (Foto aus "Dippoldiswalder Tageblatt" Nr. 225 vom 26.09.1938

Es ist eine verhältnismäßig kurze Zeitspanne und dennoch barg dieser Abschnitt wechselvolles Schicksal deutscher Geschichte. Die Talsperre Malter war die erste Talsperre, die in Sachsen erbaut worden ist. Bei der Eröffnungsfeier sagte Superintendent Hempel in seinem Weihegebet u. a., daß die Talsperre ein Schutz wider Gefahren, ein Born des Glücks und der Wohlfahrt bis auf Kinder und Kindeskinder sein möge und daß sich dieses Werkesauch kommende Geschlechter in Dankbarkeit vor Gott freuen mögen. (weiterlesen…)

Nu isser wech!

September 25, 2013 Von: Holger Becker Kategorie: Historisches, Kernstadt Dippoldiswalde, Ortsteile, Tourismus, Umwelt 1 Kommentar →

Schornstein im Fall

Wenige Zuschauer verfolgten heute die Sprengung des Schornsteines der ehemaligen Polypack. Nachdem erst noch die Bimmelbahn vorbeifuhr, fiel mit einem verhaltenen Knall der 35 Meter hohe Ziegelbau in sich zusammen.

Die Trümmer

Die planmäßige Sprengung zerstörte, was vier Arbeiter an fünf Wochenenden vor vielen Jahren errichteten. Während der Sprengung gab es keine Zwischenfälle und die Esse fiel in die dafür vorgesehene Lücke.  Bis auf ein Nebengebäude, dass weiter genutzt wird, schafft der Bagger nun bis Ende Oktober Baufreiheit auf dem Gelände des ehemaligen VEB. Neues wird entstehen – über das im November im Technischen Ausschuß beraten und entschieden werden soll.

Der Rest

Im Gespräch ist ein Mehrgenerationenpark. Auch ein Radweg, entlang der Bahnstrecke, steht auf der Wunschliste der Stadtväter. Konkretes ist aber noch nicht bekannt und wird vor allem auch von der derzeitigen Finanzlage diktiert.

Text und Fotos: Holger Becker

Naturschutzeinsatz am Lipská Hora

September 11, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Nebenan, Umwelt, Veranstaltungen, Vereine berichten Kommentare deaktiviert

von Ellen Gießmann, Reinhild Weichelt

Herzliche Einladung zum:

Deutsch-tschechischen Naturschutzeinsatz im Böhmischen Mittelgebirge vom 13. – 15. September 2013

Säge, Sense, Suppentopf! Auf zum Lipská Hora ins Böhmische Mittelgebirge! Vom 13. bis 15.9.2013 wird wieder gesägt und gesenst, damit Aufrechte Waldrebe und Gelber Lein Licht zum Wachsen haben. In den 80er Jahren haben sich ein paar junge Leute daran gemacht, botanische Kostbarkeiten an den Lipská Hora umzusiedeln, weil der alte Standort unter Tagebauabraum verschwand. Ohne regelmäßige Wiesenpflege wären sie aber auch hier – ohne großen Lärm – wieder verschwunden. Viele Jahre hat das „Tým Bořena“ der Naturschutzorganisation Arnika den Windmühlenkampf gegen die Verbuschung der Wiesen auf sich genommen. Im Jahr 2009 ist daraus eine größere Aktion mit tschechischen und deutschen Teilnehmern geworden, die bei uns schon bald den inoffiziellen Untertitel „Einer der schönsten Naturschutzeinsätze der Grünen Liga“ trug. Wer schon dabei war, den wundert dieses Urteil nicht, wer noch zaudert, dem sei Folgendes gesagt:

Die körperliche Anstrengung beim Sägen, Sensen, Zusammenharken, Plane ziehen bleibt vom Tätigen nahezu unbemerkt. Vielmehr hat man damit zu tun, sich an dem grandiosen Vulkankuppenpanorama satt zu sehen. Oder man wendet gerade alle geistigen Reserven für eine deutsch-tschechische Plauderei mit Händen und Füßen auf. Oder man träumt von der nächsten Leckerei aus dem Suppentopf. Und wem der alltägliche Luxus zum Halse heraushängt, der kann hier einen wunderbar einfachen Standard genießen: Quellwasser zum Kochen, Kanisterwasser zum Waschen, Klosett in freier Landschaft.

Nicht zu vergessen: der inoffizielle Kuchenwettbewerb. Den gibt es sicher auch in diesem Jahr. Es dürfen gern – auch anonym – Wettbewerbsobjekte mitgebracht werden.

Dabeisein ist ganz einfach: eine kurze Anmeldung per Email oder Telefon und dann Schlafsack, Isomatte und alte Sachen einpacken. Ein Zelt ist von Vorteil, für den, der keines hat, findet sich aber ein Plätzchen. Für Arbeitsgeräte und Verpflegung wird gesorgt.

Fragen und Anmeldung bitte an Reinhild und Ellen: lipska-hora(at)osterzgebirge.org, 037 326 / 12 49 (auch AB) oder 0162 / 89 31 208. Gebt bitte auch Bescheid, wenn Ihr freie Plätze im Zelt oder Auto habt.

Programm:​
Freitag, 13.9.: Treff 16.45 Uhr am Bahnhof Altenberg (Buslinie 360 ab DD Hbf 15.44 Uhr, Dipps 16.15 Uhr) – weiter mit Autos ins Böhmische Mittelgebirge (zwecks Fahrtgemeinschaften bitte vorher unbedingt anmelden) – Ankunft gegen 18.00Uhr am Südfuß des Lipska Hora (an der kleinen Straße zwischen den Dörfern Mrsklesy und Lhota); wenn noch Zeit ist bis zur Dunkelheit: kleine Abendexkursion

Sonnabend, 14.9.: Arbeiten von früh (gegen acht) bis nachmittags (gegen vier); wenn noch Kraft nach der Arbeit: kleine Abendexkursion

Sonntag, 15.9.: Exkursion in die Umgebung, Start gegen 9.00 Uhr, Rückkehr zu den Zelten gegen 14.00 Uhr; Heimreise gegen 16.00 Uhr (Buslinie ab Altenberg: 17.40 Uhr,18.13 Uhr in Dipps, 18.44 in DD Hbf)

Quelle: Homepage Grüne Liga

Anm.d.Red.: Dieses Foto entstand bei einem Arbeitseinsatz im Jahr 2009. Wer wissen möchte, wo genau sich der Lipská Hora befindet und wie die Arbeitseinsätze ablaufen, kann sich auf den Internetseiten der Grünen Liga gern informieren. Natürlich gibt es hier auch noch weitere fotografische Impressionen.