Dippser StattZeitung

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Artikel der Kategorie ‘Umwelt’

Gelbe Karte für Dippoldiswalde

Februar 09, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Freizeit und Erholung, Service, StattVerwaltung/ StattRat, Tourismus, Umwelt 1 Kommentar →

Während beim Lößnitzdackel, der Schmalspurbahn zwischen Radebeul Ost und Radeburg, neue Besucherrekorde erzielt werden, muss unsere Weißeritztalbahn einen Besucherschwund verkraften. Dies berichtete die Sächsische Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe.

In einem vertiefenderem Artikel in der Regionalausgabe (passwortgeschützt) wird der Betriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft zitiert: “Insbesondere auf dem Streckenabschnitt zwischen Malter und Dippoldiswalde fehlen die nötigen Attraktionen und Angebote für die Fahrgäste.”

Und wie jetzt weiter?

Mitten in der Weihnachtszeit (28. Dezember, 13 Uhr), schönstes Wetter - und tote Hose in Malter

 

Ein "Informationsschaukasten", der seinen Namen nicht wert ist

 

Dippser Altbergbau bei Spiegel online

Februar 08, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Dippolds Info, Historisches, Kultur, Tourismus, Umwelt Noch keine Kommentare →

Dieser Linktipp wird wohl fast alle Dippser interessieren. Spiegel online berichtet nicht nur umfangreich über die archäologischen Grabungen und Funde unter Dippoldiswalde sondern liefert gleichzeitig auch noch einen fast 4-minütigen Film mit:

Rechtliche Änderungen für Waldwege

Februar 07, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Der Stadtrat (berichtet), Freizeit und Erholung, Tourismus, Umwelt 1 Kommentar →

Im Zuge mit den Diskussionen zur Notwendigkeit der Baumfällungen in der Birkenleite plant die Stadt Dipps nun Veränderungen für die Unterhaltungs- und Verkehrssicherungspflichten. Im Amtsdeutsch heißt dies: Die Wege sind/ werden “öffentlich gewidmet” oder eine bereits bestehende “Widmung wird eingezogen” – der Weg wird also wieder entwidmet.
Mit diesem Thema beschäftigte sich der Dippser Haupt- und Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung im Januar. Die entsprechende Beschlussvorlage finden Sie hier. In der Anlage zur Beschlussvorlage befand sich eine Übersicht über den Zustand und die Bewertung von 11 Waldwegen im Stadtgebiet. Die Birkenleite findet sich allerdings nicht unter diesen bezeichneten Wegen wieder. Eine Nachfrage der StattZeitung im Rathaus ergab, dass dieser Wanderweg bisher auch nicht öffentlich gewidmet war.

Über die Beratung im Hauptausschuss informierte uns Oberbürgermeister Ralf Kerndt, dessen Information wir hier gern unbearbeitet wiedergeben möchten:

Einziehung von Waldwegen
In der Beratung des Haupt- und Verwaltungsausschusses am 25. Januar 2012 wurde dieser Sachverhalt im Beisein der Ortsvorsteher und Ortswanderwegewarte diskutiert.

Ausgangspunkt der Diskussion über das Warum der Widmung von Waldwegen waren die zahlreichen Baumfällungen in der Birkenleite Anfang dieses Jahres und die damit verbundenen Fragen nach deren Notwendigkeit.

Darlegung des Unterschiedes zwischen Einziehung und Widmung zum jetzigen Status Quo.

Widmung
Mit der Widmung eines Weges als öffentlichen Weg regelt sich dessen rechtliche Beurteilung ausschließlich nach dem Sächsischen Straßengesetz (SächsStrG). Der Weg gilt dann als öffentlicher Bereich und nicht als Waldfläche. Somit muss er als öffentlicher Weg auch allen Erfordernissen dieser Rechtsnorm an öffentliche Straßen gerecht werden. Dies beinhaltet vor allem erhöhte Unterhaltungs- und Verkehrssicherungspflichten und erhöhte Haftungsansprüche.
Derzeit gelten die Wege als öffentliche Wege i. S. d. SächsStrG, die für öffentliche Straßen und Wege typische Unterhaltungslast und Verkehrssicherungspflicht trägt komplett der Baulastträger, also die Stadt.

Einziehung
Wird die Widmung eingezogen, gilt der Weg als reiner Waldweg und seine rechtliche Beurteilung richtet sich allein nach dem Sächsischen Waldgesetz (SächsWaldG). Dort ist sowohl das allgemeine Betretungsrecht verankert, als auch die eingeschränkte Haftungsverantwortung des Waldbesitzers geregelt.
Sofern eine Einziehung erfolgt, gelten die Wege als Waldwege i. S. d. SächsWaldG. Unterhaltungslast und Verkehrssicherungspflicht trägt der jeweilige Waldbesitzer, wobei die Unterhaltunglast grundsätzlich auf die Sicherstellung und Gewährleistung des Betretungsrechtes (Begehbarkeit und Zugängigkeit) abzielt und die Verkehrssicherungspflicht nur auf atypische Gefahren beschränkt ist.

Es sollte nicht der Anschein erweckt werden, dass Wege dem Wald überlassen werden und in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen. (weiterlesen…)

„Einspruch!“

Februar 06, 2012 Von: Harald Weber Kategorie: Bundespolitik, Bürgerinitiativen, Landespolitik, Personalien, Umwelt 1 Kommentar →

Dietrich Papsch schrieb:

Meine Meinung

Zum Beitrag „Theo Müller steht wieder unter Strom“ im Wirtschaftsteil der Sächsischen Zeitung vom 04./05.02.2012

Es ist bezeichnend, das Molkereimogul Theo Müller in einem Vortrag über die Energieerzeugung der Zukunft vor der sächsischen CDU-Mittelstandsvereinigung die Erneuerbaren samt Sonne und Wind verteufeln darf und gegen die Abschaltung „genial erfundener Atomkraftwerke“ wettert. Er darf das, wie er stets alles durfte im Freistaat Sachsen. Als die Südmilch AG 1993 Pleite ging und die Sachsenmilch AG mit sich riss, die diese erst 2 Jahre zuvor in einem von Bundeskanzler Kohl und MP Biedenkopf eingefädelten Wirtschaftsdeal, und mit 72 Mio DM Mitgift an Fördermitteln versehen, gekauft und innerhalb von 2 Jahren leer gemolken hatte, trat der raffinierte und bauernschlaue Müller auf den Plan. Er witterte das Investment-Schnäppchen und erhielt es für lächerliche 16,5 Millionen Mark und obendrein noch Fördermittel in Höhe von 91 Millionen Mark geschenkt. Aus Dankbarkeit dafür und für seine nunmehrige Monopolstellung in Sachsen ließ er in einer Art Größenwahn die Großmolkerei Leppersdorf in der Dresdner Kreuzkirche einsegnen. Müller darf das alles.
All das hinderte ihn jedoch nicht daran, sich wenig später straflos seiner steuerlichen Verantwortung in Deutschland zu entziehen und in die Schweiz zu ziehen. Auch das darf Müller. Gegen die Landwirte geht er dagegen wie Verbrecher vor, weil sie in der Milchdumpingzeit vor 3 Jahren, an der Müller mit seiner Monopolstellung nicht schuldlos ist, ihr Recht auf faire kostendeckende Bezahlung ihrer Milch auf Demonstrationen vor den Leppersdorfer Toren einfordern und dafür bestraft werden. Noch Fragen zum Rechtsstaat Deutschland? Leute wie Müller halten sich schadlos und werden obendrein von sächsischer Politik und Justiz belohnt. Es ist ein Skandal.
Dass er 2012 vor der sächsischen CDU-Mittelstandsvereinigung Lügen, Halbwahrheiten und regelrechten Unsinn sowie Hetzte gegen Ökos verbreiten darf und dafür noch Applaus erhält, passt genau zum System. Es grenzt schon ans Absurde, wenn ein Molkereimogul sich als Energieexperte aufspielt und aus dem 1. Hauptsatz der Thermodynamik die Schlussfolgerung für das von ihm favorisierte Gaskraftwerk zieht, das nun wahrlich keine Innovation darstellt. Die Wahrscheinlichkeit liegt nahe, dass Müller dafür weitere Fördermittel generieren und billiges Gas aus Russland beziehen wird.

Es ist Müller, vor dem die Gesellschaft geschützt werden muss!

Die Themen fürs Grüne Februar-Blätt’l:

Februar 01, 2012 Von: Heiko Frey Kategorie: Freizeit und Erholung, Landespolitik, Service, Tourismus, Umwelt, Vereine berichten Noch keine Kommentare →

Liebe Freunde der Natur des Osterzgebirges,

das Grüne Blätt’l 02/2012 ist ab sofort online verfügbar, u. a. mit:

- Grüne Liga Osterzgebirge Jahreshauptversammlung
- Skitour “Mit Brettln um den Pöbelknochen” 12. 02. 2012
- Feldhecken im Spannungsfeld zwischen Landnutzungsmanagement, Hochwasser- und Naturschutz
- Fast ein Rekordjahr für das Bürgersolarkraftwerk Bielatal
- Wem nützt die Kampagne von Politik und Medien gegen Solarstromerzeugung?
- Naturwissenschaftliches Kolloquium an der TU Bergakademie Freiberg
- Paten für die Baum-Naturdenkmale des Ost-Erzgebirges gesucht!
- Wetterrückblick 2011

Vielen Dank an dieser Stelle an Andreas Warschau, der nicht nur das Grüne Blätt’l für die Grüne Liga immer ins Internet bringt, sondern der die Redaktion der StattZeitung auch regelmäßig über Neuigkeiten diesbezüglich informiert.