Dippser StattZeitung

Zentralo(h)rgan für Dippoldiswalde und die Region – Informationen von unten
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Das Prager Martinu-Quartett

Februar 26, 2014 Von: Harald Weber Kategorie: Kunst/Kultur, Personalien, Pressemitteilung, Veranstaltungen, Vereine berichten

Das Prager Martinu-Quartett musiziert Beethovens Streichquartett op. 130 und die Große Fuge op. 133 sowie Dvoráks „Amerikanisches“ op. 96.

Am Sonnabend, dem 8. März 2014, 19.30 Uhr spielt das bekannte Prager Martinů-Quartett im Kulturzentrm Parksäle auf.

Meisterinterpreten im Gespräch (Plakat für den 08.03.2014)

Der erste Teil gilt Beethovens op. 130 und dessen ursprünglichem Finalsatz, der Großen Fuge op. 133. Der zweite wird das „Amerikanische“ (op. 96) bringen, entstanden 1893, als der Komponist Direktor des New Yorker Nationalkonservatoriums war: ein heiteres „Naturwerk“, vom Einfluß amerikanischer Volksmusik und Landschaft geprägt.

Was ist nur im Einwohnermeldeamt Dippoldiswalde los.

Februar 25, 2014 Von: Uwe Glöß Kategorie: Allgemein, Aus dem Rathaus, StattVerwaltung/ StattRat

Nach mehrmaligen Anläufen habe ich heute beschlossen endlich so lange zu bleiben bis ich endlich dran bin. Eigentlich kein Problem, wenn nicht viele andere das gleiche wollen. Also dachte ich mir 8.45 Uhr ist die beste Zeit sich anzustellen. Denn 9 Uhr macht die Stadtverwaltung die Türen für die Bevölkerung auf. Diese Idee hatten auch schon 5 Familien vor mir. Warten ist angesagt. 2 Familien in einer Stunde wurden abgefertigt. Super. Jetzt fangen die wartenden schon mal an Hochrechnungen anzustellen, wann sie denn fertig sind, bei diesem Tempo. Mittagspause dürfte da nicht drin sein für den Beamten. Viele kommen von außerhalb um den Ausweis umzuschreiben. Andere kommen und wollen auch ins Einwohnermeldeamt,aber bei dem Anblick der wartenden gehen sie gleich wieder. Wiederum andere haben schon eine Stunde gesessen und sind danach auch gegangen, bei diesem Tempo, da wartet man ewig. Jetzt werden die Leute auch schon mal lauter und schimpfen auf die schlechte Verwaltung.Witze werden auf kosten der Beamte gemacht. Das ist Bösartig oder? Nein nur schwarzer Humor.

Mittlerweile reden die Leute auch Klartext, über den BM, über Dippoldiswalde und Schmiedeberg. Gutes kommt da aber nicht rüber. Ja aber warum Beschwert man sich den nicht darüber an richtiger Stelle? Das ist genau das Phänomen Dippoldiswalde. Man weiß über die Fehler die es gibt, nur ändern will sie keiner. Also bleibt alles beim alten.Meckern ja, aber mehr nicht. Recht haben diese Leute trotzdem.Vielleicht kommt man ja am 25. Mai mal auf die Idee, was zu ändern.

Meine Vorschlag, Der BM sollte sein Schreibtisch mal hier unten Aufstellen lassen und sich das mal alles anhören, was die Leute zu erzählen haben. Näher kann man an der Bevölkerung nun wirklich nicht sitzen. Aber ob ihn das noch Interessiert? Ich glaub nicht wirklich daran.

Verdammt nach 2 Stunden bin ich endlich dran. 3 Sachen möchte ich und nach 15 Minuten bin ich fertig. Neue Rekordbearbeitungszeit. Aber ich musste auch nachfragen, ob man wisse, was draußen abgeht. Ja das Wissen sie schon, aber man kann nur soviel Schaffen wie es eben möglich ist. Nächste Frage: Wenn es 2 Stellen in Dipps und 2 Stellen in Schmiedeberg gab die dieses Bearbeiten konnten, müsste es doch mit dem Personal schneller gehen? Man tut sein bestes. An der Freundlichkeit des Personals liegt es schon mal nicht. Da kann man nicht meckern. Aber man sollte sich schon mal Fragen gefallen  lassen, warum es nicht schneller geht? Wenn man bei höherem Arbeitsaufkommen nicht variabler sein kann und das geht nicht nur heute so, sondern schon ganz ein paar Tage länger.

ŇAM ŇAM – DAS ULTIMATIVE TSCHECHISCHE KOCHBUCH

Februar 25, 2014 Von: Heiko Frey Kategorie: Bildung, Gesundheit, Jugend, Schulen

Nach schweißtreibender Recherche nach traditionellen tschechischen Rezepten, akribischem Übersetzen und Zusammenstellen eines 6-Gänge-Menüs war es kurz vor den Winterferien endlich soweit: Die Profilgruppe Tschechisch Klasse 9 des Dippser Gymnasiums schnippelte, raspelte, hackte, rührte, panierte, kochte, backte und brutzelte, was das Zeug hielt, um dann folgende Köstlichkeiten auf den Tisch zu bringen:

Vorspeise
Gebackener Käse mit Schinken

Suppen
Knoblauchsuppe mit Eierstich
Linsensuppe auf böhmische Art

Hauptgericht
Gulasch mit Sauerkraut und böhmischen Knödeln

Desserts
Palatschinken mit Eis und Schokosauce
Böhmischer Mandel-Kirschkuchen

Die nunmehr erprobten Rezepte werden in einem Kochbuch, welches in der Adventszeit noch erweitert werden soll, zusammengefasst.

Ein Hauch von Knoblauch ist in der tschechischen Küche ein Muss

 

Rodelspaß in Dresden

Februar 24, 2014 Von: Holger Becker Kategorie: Kultur, Nebenan, Sonstiges, Sport, Veranstaltungen, Wintersport

Kurz vor dem Ende der Olympischen Spiele meldete sich Dresden, mit einem noch nicht Olympischen Wettbewerb, zu Wort. Strahlend blauer Himmel und frühlingshafte Temperaturen hatten am Samstag zur besten Fernsehzeit 6000 Fans des Nacktrodelns in die Flutrinne an der Dresdner Messe gelockt. Freie Regeln bestimmten das Geschehen, denn der sonst übliche Schlitten wurde diesmal durch einen Reifen ersetzt und freizügige Kleidung, war doch außer Helm, Höschen und Schuhen keine weitere Bekleidung zugelassen, setzten den Rahmen.

Die Wettkampfkleidung hatte man also schnell beisammen und 32 Bewerber um den Titel fröstelten dem Beginn entgegen. Gewertet wurden wie im vergangenen Jahr Männer und Frauen getrennt, zumal ja auch das Gewicht der Athleten eine entscheidende Rolle spielt. Ein umweltfreundlicher Schneeteppich ersetzte den sonst üblichen Kunstschnee. Langsam bis zum Start gegen 18 Uhr füllte sich das Areal, das hin und wieder vom Elbhochwasser geflutet wird. An Essen und Trinken war gedacht und viele Stände warteten auf die Zuschauer, die den Veranstalter auch nicht enttäuschten. Viele kamen um ihrem Favoriten bei ein paar schönen Stunden die Daumen zu drücken. Musik heizte bis zum Start die Stimmung schon gewaltig auf und alle freuten sich auf den Event, der in den kommenden Jahren bestimmt zu einer feste Größe im Veranstaltungskalender der Stadt werden wird. Selbst aus der Schweiz hatten sich zwei Teilnehmer auf den langen Weg gemacht die Rodelkrone aus Sachsen zu entführen. Im Fernsehen hatten sie das Altenberger Rodeln gesehen und waren begeistert. Diesmal wollten die beiden Spaßvögel unbedingt dabei sein und haben ihr Kommen, wie sie sagten, auch nicht bereut, gibt es doch bei ihnen bisher derartige Veranstaltungen noch nicht. Eventuell wird ja nun auch das Nacktrodeln bald ein weiterer Exportartikel der Sachsen.

Vorjahressiegerin Annett Schnädelbach war ebenso unter den Teilnehmern wie der aus dem Dschungelcamp bekannte Nico Schwanz, der im Vorjahr 1000 € abräumte, die er einer Einrichtung krebskranker Kinder stiftete. Verstärkung hatte er sich durch eine weitere Bewohnerin des Camps mitgebracht. Micaela Schäfer, die im Vorfeld der Veranstaltung bei den angereisten Fotografen für Aufregung sorgte, unterstützte ihn allein durch ihre Beliebtheit bei den Fans. Bei beiden reichte es  leider nicht zum Sieg, obwohl Nico Schwanz mit seiner Silbermedaille und 1000 € Preisgeld, die er dem Zweck des Vorjahres zukommen ließ, wieder eine gute Platzierung erreichte. Wie 2013 blieb der Sieg im Freistaat. Sandra Stegemann, eine Studentin aus Dresden, konnte sich mit dem Sieg zusätzlich über 2000 € Preisgeld freuen und nahm den neu gestifteten Pokal auf der Bühne, unter dem Jubel der Zuschauer, entgegen. Ihr ermöglicht es ein Jahr Miete im Voraus auf dem Konto zu haben, hat sie doch erst unlängst eine neue Wohnung bezogen. Auch Bronze mit 500 € dotiert ging mit Anja Fröhlich aus Dresden nach Sachsen. Böttcher und Fischer vom Sender R.SA sorgten wieder für eine herausragende Stimmung und trugen mit lustigen Sprüchen viel zum Gelingen bei.

Nach dem Rodelspaß hatten die Besucher noch viel Freude an der von Nico geführten Rodel -Party, die bis in den späten Abend hinein die Besucher auf dem Platz hielt. Das Bühnendoppel ergänzte die leicht bekleideten Micaela Schäfer, die als DJ Platten auflegte. Eine gelungene Veranstaltung, die Bekanntheitsgrad und Beliebtheit von R.SA wohl weiter erhöhen wird. Der nächste Event des Senders, die Oldie-Nacht am 31. Mai auf der Schwarzenberger Waldbühne, ist heute schon fast ausverkauft. Auch dann wird die Arena sicher wieder aus den Nähten platzen.

Ein besonderer Dank  gilt der gesamten Crew. Sich um Teilnehmer und Berichterstatter meist unauffällig im Hintergrund sorgend machte sie den Gesamterfolg erst möglich.

48h-Aktion sucht noch Mitstreiter!

Februar 24, 2014 Von: Heiko Frey Kategorie: Freizeit und Erholung, Jugend, Kunst/Kultur, Veranstaltungen, Vereine berichten


In gewohnter Manier wird auch die diesjährige 48h-Aktion im Trägerverbund von Pro Jugend e.V., dem Kinder- und Jugendhilfeverbund Freital e.V. und dem Jugendring SOE e.V. umgesetzt. Das Aktionswochenende findet vom 09. bis 11. Mai 2014 im Landkreis Sächsische Schweiz- Osterzgebirge statt. Hierfür können sich Jugendgruppen noch bis zum 01. April 2014 anmelden.

Innerhalb der diesjährigen 48h-Aktion möchten wir Jugendliche stärker zu kulturellen Beiträgen animieren, indem wir besonderen Fokus auf die Dokumentation der einzelnen Projekte, die von den Jugendlichen geplant und umgesetzt werden, legen. Dafür soll ein Film entstehen, der selbstverständlich auch von Jugendlichen am Aktionswochenende gedreht wird.
Zu diesem Zweck suchen wir noch Jugendliche im Alter zwischen 12 und 21 Jahren, die Lust haben, teilnehmende Jugendgruppen mit professionellen Equipment zu interviewen und mit der Kamera zu begleiten. Im Vorfeld wird es einen Einführungsworkshop mit einem Profi geben, der das nötige Know-How in Sachen Videodreh und -bearbeitung vermittelt. Außerdem soll in diesem Workshop ein Kurzfilm über die 48h-Aktion gedreht werden – natürlich mit und von Jugendlichen als Filmemacher! Anmeldeschluss hierfür ist der 14.03.2014.

Anmeldungen nehmen wir gern über kontakt(at)projugendev.de oder unter 03504/ 611543 entgegen.