Dippser StattZeitung

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Artikel der Kategorie ‘Allgemein’

Abschlussfeier im Rolli-Lager

August 04, 2014 Von: Holger Becker Kategorie: Allgemein 1 Kommentar →

 

Erlebnisreiche Tage waren für die  Teilnehmer des 27. Rolli-Lagers wie im Flug vergangen. Zu Hause werden sie viel zu erzählen haben.

Ein wenig Wehmut lag über diesem letzten Abend, war der Abschied doch nun nicht mehr fern. Viele bleiben in Verbindung und werden sich bestimmt zum 28. Treffen im Waldstadion wiedersehen.

Bevor alle auseinander gingen wurde aber erst einmal gefeiert.

Zur Eröffnung hatte jeder Sponsor ein Geschenk mitgebracht. Meist war es ein Geldbetrag, der die einzelnen Unternehmungen möglich machte.

Andrea Dombois, die 1. Vizepräsidentin des sächsischen Landtages, wie jedes Jahr dabei, hatte sich etwas besonderes ausgedacht und die Finanzierung des Abschiedsessens übernommen.

Nun war der Tag gekommen, die Zusage zu erfüllen.

Sie hatte einen Partyservice beauftragt, der warmes Essen, Schnitzel, gebratene Hähnchen aber auch Pilz-geschnetzeltes oder Fleischbällchen lieferte.

Die Bedienung übernahm sie an diesem Abend selbst. Unterstützt von Frau Müller, ihrer Mitarbeiterin, brachte sie allen, die nicht selbst in der Reihe stehen konnten, das Essen an den Tisch, schenkte Getränke nach und führte zwischendurch Gespräche mit den Jugendlichen.

An diesem Tag waren auch die Vertreter von Oelsa gekommen, zu sehen ob ihre Gäste sich auch am letzten Abend wohlfühlten.

Zwischenzeitlich, nicht jeder Betreuer konnte die gesamte Zeit bleiben, hatten sich neuen Gesichter unter die Betreuer gemischt. Die 1:1 Betreuung konnte dadurch über den gesamten Zeitraum aufrecht erhalten werden. Viele hatten, um zu helfen, Urlaub genommen. Die dankbaren Gesichter der Jugendlichen entschädigte sie ausreichend.

Als alle satt waren  begann die Veranstaltung. Außer dem musikalischen Rahmen wurde das gesamte Programm von den  Jugendlichen und Betreuern übernommen. Nach den ersten Auftritten rief Lagerleiterin Carmen Gelbricht Frau Dombois auf die Bühne um im Namen aller für das Essen zu danken.

Der Abend wollte lange kein Ende nehmen, hatten doch viele für einen kleinen Beitrag gesorgt. Besonders gefallen hat allen aber wohl die DSDS Parodie einer Betreuerin, die viele Zugaben geben musste.

An dieses Sponsorengeschenk, war es doch mit Herz ausgewählt, werden alle gern zurückdenken. Aufs nächste Jahr, wenn zum 28. Rolli-Lager geladen wird, freuen sich alle schon heute.

Weiteres Hochwasserrückhaltebecken im Osterzgebirge

August 03, 2014 Von: Holger Becker Kategorie: Allgemein 3 Kommentare →

 

 

Die Jahrhundertflut, überraschend über das Land hereingebrochen, wird wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Heute,zwölf Jahre danach, konnten noch nicht alle Schäden beseitigt werden, denken wir nur an die noch nicht wiederhergestellte Kleinbahnlinie von Dippoldiswalde nach Kipsdorf.

Mit der Angst vor dem Wasser leben die Menschen der Region seit der Bergbau das Erzgebirge wirtschaftlich erschlossen hat.

Viel wurde bereits getan dem Wasser die Kraft zu nehmen, obwohl es hundertprozentigen Schutz wohl nie geben wird.

Sachsen besitzt nach Nordrhein-Westfalen die meisten Talsperren in Deutschland. Multifunktional, zur Energieerzeugung oder für den Tourismus genutzt  prägen sie das Landschaftsbild.

Nach Rückgang von Industrie und Bergbau wird das neue Rückhaltebecken neben dem Hochwasserschutz dem Tourismus des Osterzgebirges neuen Aufschwung geben.

Eckehard Bielitz (Geschäftsführer LTV -Oberes Elbtal) zog als Abschlussredner Bilanz über die vergangenen neuneinhalb Jahre bis zum Baubeginn. Er berichtete von den schwierigen Vorarbeiten, den  Bodenerkundungen und den Arbeiten für den  Naturschutz. Die Sicherung des Baugrundes, befindet man sich doch auf dem Gebiet des Altbergbaus, war eines der umfassendsten Aufgaben.

Die Leistungen des Teams um Frau Dr. Hemker bei der Sicherung von archäologischen Funden hob er dabei besonders hervor.

Wiederaufforstung war zu betreiben, aber auch die Herstellung von aufwändigen Fledermausquartieren war ein nicht unwesentlicher Punkt in der Bauvorbereitung.

Wohnhäuser, sogar ein Ferienheim, fielen dem Bau zum Opfer und Ersatz musste geschaffen werden. Spreng- und Einbauversuche sicherten im Vorfeld ein, später  reibungsloses Bauen, ab.

Die Straße, das war ihm wichtig zu erwähnen, bleibt während der Bauphase geöffnet. Notwendig sei aber, betonte er zur Sicherheit für Arbeiter und Kraftfahrer, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Km/St. unbedingt eingehalten würde.

Wenn das 50 Millionen teure Bauvorhaben 2019 abgeschlossen sein wird, prägt es die Landschaft um Schmiedeberg und verbessert den  Hochwasserschutz, auch für Obercarsdorf und Dippoldiswalde erheblich.

 

Erste Sitzung des neuen Stadtrates

Juli 31, 2014 Von: Holger Becker Kategorie: Allgemein 4 Kommentare →

Mit einer etwas müde klingenden Glocke läutete Ralf Kerndt die letzte Sitzung,  die er als Bürgermeister leitete, ein. Zugleich war sie die erste des neues Stadtrates.
Zum Beginn jeder Wahlperiode trifft sich der neu gewählte Stadtrat um wichtige Beschlüsse zu fassen.
Viele Tagesordnungspunkte  galt es abzuarbeiten, wer aber einen Sitzungsmarathon erwartete wurde enttäuscht.
Nachdem scheidende Mitglieder des Stadtrates mit Blumen verabschiedet wurden ging der Sitzungsleiter zügig zur Tagesordnung über.

Nach des Eidesformel, die der neu gewählte Stadtrat geschlossen nachsprach, wurden erste Beschlüsse gefasst und die Stellvertreter des Stadtoberhauptes gewählt. Über Ausschüsse und die Annahme von Spenden war abzustimmen aber auch begonnene und geplante Bauvorhaben stellte Ralf Kerndt vor, bevor er zum letzten der 33 Tagesordnungspunkte kam.
Die Vereidigung des neuen Bürgermeisters, eigentlich zu einer konstituierenden Sitzung gehörend, wurde auf den 20. August 18 Uhr verschoben. Der Stadtrat trifft sich dann in der »Alten Schäferei »Sadisdorf
Die feierliche Schlüsselübergabe konnte jedoch bereits heute stattfinden. Bevor Jens Peter seinem Amtsvorgänger mit bewegenden Worten dankte zog Ralf Kerndt noch einmal Bilanz.

Erreichtes, wie den Bau des neuen Feuerwehrgebäudes, den Ausbau der »Alten Pforte«, aber auch bessere Bedingungen für den Bauhof der Stadt strich er auf der Habenseite heraus. Auch das Projekt am Dippser Museum sei seiner Amtszeit anzurechnen. Wird es umgesetzt trägt es sehr zur Bekanntheit der Stadt bei und fördert den Tourismus.

Er bedauerte allerdings, dass der Bau des Fuß-und Radweges, von vielen ersehnt, nicht umgesetzt werden konnte.
In seiner, wenn man so will, Antrittsrede sprach Jens Peter die Hoffnung aus trotz der angespannten Finanzlage Neues auf den Weg zu bringen zu können.

Mit seiner Bitte zur Mithilfe sprach er alle Bürger an. Wer guten Willens sei fände offene Ohren.
Er schloss mit den Worten, “Kommunikation ist der Schlüssel für die Zukunft”, seine kurze Rede ab.
Er selbst sei hoffnungsvoll und von Optimismus, trotz der der großen Herausforderungen und Baustellen in der Stadt, geprägt.
Gute Worte, an deren Umsetzung jeder, nach seinen Möglichkeiten, mitarbeiten kann. Ohne die Unterstützung vieler wird der Weg in die Zukunft nicht zu gehen sein.
Das Angebot zur Kommunikation ist gemacht. Gemeinsam könnten Lösungen gefunden werden.

Messen wir den neuen Bürgermeister daran.

Übrigens – Eine neue Kämmerin, Heike Herzig, hat bereits ihre Arbeit aufgenommen. Ihr Sachverstand, den sie an ihrem neuen Arbeitsplatz unter Beweis stellte, wird helfen die finanziell dünne Decke in die richtige Richtung zu ziehen. Eine wichtige Weiche wurde damit gestellt.

Möge mit dem Verklingen des letzten Tons der, eingangs Erwähnten müden Glocke, eine neue, temporeiche Zeit in unsere Stadt einziehen.

Kabarett im Ratssaal

Juli 28, 2014 Von: Holger Becker Kategorie: Allgemein Kommentare deaktiviert

Das Spötter-Trio präsentierte zum Bergfest der SOMMERBIBLIOTHEKE(E) im Dippser Ratssaal

den Kabarettabend “Wildwest in Germany”. Nachdem in der ersten von drei Veranstaltungen, Sandra Leuteritz Fotos und Literatur aus Island vorstellte gab es zum zweiten Treffen der “Dippser Lesefreunde”  ein Feuerwerk von Sketchen, bei dem auch der letzte sofort angesteckt wurde.

Fast tagesaktuelle Texte begeisterten die Gäste bei der gut besuchten Veranstaltung. Ein Warm laufen gab es nicht und  mit Themen, die aus dem Nachrichtenprogramm des Tages sein konnten, nahm das Trio die Gäste sofort gefangen. Missstände wie Waffenexporte, die Heuschrecken in der Wirtschaft  oder Krankenkassenbeiträge wurden zu Texten verarbeitet und das Publikum, gewohnt zwischen den Zeilen zu lesen, dankte dem Trio mit viel Beifall.

 

Der Renner, wenn man das bei Kabarett so sagen darf, war aber die Angie Parodie von Christine Strangfeld auf unsere Kanzlerin. Als ihre Mundwinkel täuschend echt nach unten flitzten war die Begeisterung auf dem Höhepunkt. Als Double, würde mal eins gebraucht, hätte die Kabarettistin wohl gute Chancen.

Bevor man sich versah war die Pause erreicht, die viele nutzten den liebevoll gedeckten Tisch im Nachbarraum zu umlagern. Mit Bowle, kalten Getränken, Fischsemmeln oder Gebäck hatten die Veranstalter bei den warmen Temperaturen das Richtige im Angebot.

Ein volles Haus, trotz der hohen Temperaturen, machte die Veranstaltung zu einem tollen Erfolg, der so schnell wohl nicht zu toppen ist. Bleibt zu hoffen, dass bei der nächsten Veranstaltung ebenfalls im Ratssaal am 22. August 19:30 Uhr, wenn der bekannte Liedermacher und Sänger Gerhard Schöne Geschichten liest, der Schwung mitgenommen wird.

 

Neuer Stadtrat stellt erste Weichen

Juli 28, 2014 Von: Heiko Frey Kategorie: Allgemein, Aus dem Rathaus, Der Stadtrat (berichtet) Kommentare deaktiviert

Am Mittwoch dem 30. Juli konstituiert sich der neue Dippser Satdtrat. Erfahrungsgemäß müssen in dieser Runde viele organisatorische Punkte geregelt werden. Wer arbeitet in welchem Ausschuss mit, wer wird Vertreter für diese Funktionen, und vieles mehr.

Größte Überraschung:
Nachdem Peter Hofmann bereits sein Kreistagsmandat zurückgegeben hat, wird der mit SPD-Mandat gewählte Schmiedeberger auch sein Amt als Stadtrat nicht annehmen. Dass er nun zu alt ist, um mehrere Mandate zu übernehmen, so seine Begründung, hätte er sich auch vor der Wahl überlegen können. Wer Peter Hofmann als Person seine Stimme gegeben hat, dürfte nun sehr enttäuscht sein.
Das Positive an diesem demokratischen Vertrauensbruch: Als Nachrücker kommt Karelli Krischker zum Zuge. Sie hat mit viel Engagement und Sachkompetenz die dahindümpelnde Oppositionsrolle der SPD neu belebt.

Für Jens Peter, der als Bürgermeister ebenfalls kein Stadtrat sein darf, rückt Schulleiter Klaus Walter in den Stadtrat nach.