Dippser StattZeitung

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Artikel der Kategorie ‘Dippolds Info’

Dippoldine klärt auf

Dezember 18, 2013 Von: Dippoldine Kategorie: Allgemein, Aus dem Rathaus, Dippolds Info, StattVerwaltung/ StattRat Kommentare deaktiviert

Darüber, dass die Stadtverwaltung zukünftig nur noch per Aushang über die Tagesordnung der Stadtratssitzungen informieren will, wurde hier in der StattZeitung ja schon berichtet.
Hinter vorgehaltener Hand hofft man, dass die Bürger den Überblick verlieren und so alle Türen für eine „interessengeführte Entscheidungsfindung“ offen stehen.

Falls dieses Konzept nicht aufgeht und trotzdem noch interessierte Bürger (– also Störenfriede –) ins Rathaus kommen, plant man bereits jetzt, die Einladung zu den Ratssitzungen zusätzlich zu verschlüsseln. Ein erstes Beispiel liegt der Redaktion der StattZeitung bereits vor:

Quelle: Whistleblower Edward Snowden

Überraschung !

Dezember 13, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Aus dem Rathaus, Dippolds Info, Historisches, Kernstadt Dippoldiswalde Kommentare deaktiviert

In verschiedenen Runden diskutierten die Dippser Stadträte bereits den Abriss der alten Brauerei auf der Brauhofstraße. Sogar um Fördergelder hierfür mitsamt eines nicht unerheblichen Eigenanteils hatte sich das Rathaus schon gekümmert, obwohl sich das Gebäude eigentlich in Privatbesitz befindet.

In einem kritischen Artikel zu diesem Thema informierte die StattZeitung, dass das Gebäudeensemble jedoch unter Denkmalschutz steht (siehe Kommentar). Diesen Fakt räumte Oberbürgermeister Ralf Kerndt zur letzten Stadtratssitzung nun auch ein. Aber irgendwie klang die Information aus seinem Mund auch nach Enttäuschung.
Ein nachfolgender Satz: „Wir sollten gemeinsam dranbleiben.“ klang in mehrerer Hinsicht etwas unverständlich.

Sollte es nicht oberstes Ziel eines Jeden sein, historische oder zeitgeschichtlich bedeutsame Bilder, Gebäude, Bücher der Nachwelt zu erhalten?

Hier schloss sich nahtlos die Frage von Stadtrat Torsten Teubner an, der seinerseits gern wissen wollte, was das Rathaus konkret unternommen hätte, um das Dippser Berufsschulzentrum und insbesondere die dort befindliche Lehr-Brauerei zu erhalten. Die Antwort von Oberbürgermeister Ralf Kerndt: „Nichts.“

Ausgabe von Dippolds Boten, März 2011

 

Dippolds Bote wird Amtsblatt

Dezember 13, 2013 Von: Harald Weber Kategorie: Aus dem Rathaus, Bürgerinitiativen, Dippolds Info, Historisches 2 Kommentare →

„… Dippoldiswalde ist momentan eine von sehr wenigen Städten, die nicht über ein eigenes Amtsblatt verfügen. Da in den letzten Jahren die Information und die Kommunikation in der Welt und in unserer Gesellschaft immer größere Bedeutung gewonnen haben, wollen wir hiermit ein mögliches Amtsblatt anregen…“

Teil der Titelseite Dippolds Bote Nr. 1 vom Oktober 2005

So der Text am Anfang des Probeexemplars von „Dippolds Bote“, der im Oktober 2005 – also vor nunmehr über 8 Jahren – erschien und einludt zu einer Informationsveranstaltung
über diese Zeitschrift, deren nunmehr 98. Ausgabe heute erscheint.

Obwohl von Anfang an geplant war, „Dippolds Bote“ zum Amtsblatt zu entwickeln, kam es anders. Dippoldiswalde veröffentlichte seine amtlichen Bekanntmachungen weiter in der „Sächsischen Zeitung“ und „Dippolds Bote“ entwickelte sich zu einer „Bürgerzeitschrift“.

Erst der Zusammenschluss mit Schmiedeberg sollte hieran etwas ändern. Da die Gemeinde Schmiedeberg schon viele Jahre über ein Amtsblatt verfügt und dieses ihren Bürgern erhalten wollte, hat man die Dippser Stadträte und Stadtverwaltung überzeugt, ab 2014 ein Amtsblatt herauszugeben.

Und so kam es, dass „Dippolds Bote“ heute das letzte Mal als „Bürgerzeitschrift“ erscheint. Die nächste, 99. Ausgabe am 24. Januar 2014 wird als Amtsblatt erscheinen und vermutlich fast 100 Seiten umfassen und Sie auch über die sich daraus ergebenden Änderungen informieren.

GOLDEN YESTERDAY

Dezember 10, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Dippolds Info, Freizeit und Erholung, Kultur, Veranstaltungen Kommentare deaktiviert

Jürgen Karney, der Starmoderator von “Bong” präsentiert:

DOZY,BEAKY,MICK and TICH,
HERMANS HERMITS
und THE RUBETTES fest Bill Hurd

Am Samstag, den 04.01.2014 um 19:30 Uhr, Parksäle Dippoldiswalde
(Vorverkauf an allen bekannten Vorverkaufsstellen)

Was die Veranstalter sagen:
“Das ist eine Musikproduktion der Topklasse. Wer träumt nicht gern von der guten, alten Jugendzeit?! Wir waren jung, verliebt, voller Tatendrang und wollten die Welt kennenlernen … und hörten, sahen, liebten unsere Musikhelden, die uns auf diesem Weg begleiteten, deren Songs wir täglich überall hörten, deren Musik, Kleidung, Leben ganz anders war als das, was uns unsere Eltern vorlebten!
Die Welt gehörte uns! Wir hatten Bravo -Starschnitte von unseren Helden an den Wänden unserer Zimmer, lasen täglich Alles über sie, sahen alle Fernsehshows, in denen Sie auftraten, verpassten keine “Disco” mit Ilja Richter im ZDF, hatten sämtliche Schallplatten in den Schränken, um sie auf unseren portablen Mono-Plattenspielern zu legen oder nahmen alle RTL Luxemburg Sendungen über unseren portablen Mono -Cassettenrecorder auf und hörten auf jeder(Schul)Fete deren großen Hits, wie „Save me„ „Bend it“, „Hold Tight“, „No milk to today“, oder auch „Sugar Baby love“ die Hits , die damals um die Welt gingen, und so Manche/Mancher schwofte beim ersten Kuss dazu, im Discolicht…
Diese Helden haben unser Leben begleitet, unser Leben geprägt! Ihre damaligen Welthits sind heute legendär und immer noch Bestandteil jedes Radiosenders, vieler TV-(Oldie)Shows, vieler Partys (Ü30 etc.)! Jede/Jeder kennt sie: Die großen Hits, die großen Bands, die großen Sänger/-innen von damals… Wir haben sie über all die Jahre nie vergessen, erinnern uns immer gern an sie, haben mit ihnen so viel Schönes erlebt, kennen immer noch jede Strophe, jeden Refrain…unserer wirklichen Super-Stars von damals! Jetzt kommen diese Stars in die kleinen Hallen und Theater und dieses Konzept geht auf, hier wirkt alles familiär, alle Künstler geben Autogramme und es ist ein schönes gemütliches Lebensgefühl.”

Noch ein paar Erinnerungen gefällig?

Vorwärts – zurück ins Mittelalter

Dezember 07, 2013 Von: Heiko Frey Kategorie: Allgemein, Dippolds Info, Service, StattVerwaltung/ StattRat 7 Kommentare →

Nein, in diesem Artikel geht es nicht noch einmal um den Bergbau in/ unter Dipps. Es geht um eine moderne Kommunikation im 21. Jahrhundert.
In dieser Woche beschlossen die Dippser Stadträte eine neue Bekanntmachungssatzung. Die klingt zwar etwas dröge, ist aber für die Information für die Einwohner unserer Stadt äußerst wichtig.

Leider ist die Vorlage, was eigentlich jeden Bürger unserer Stadt interessieren würde, mal wieder geheim. Somit können wir inhaltlich zur neuen Satzung bis zu deren Veröffentlichung erst einmal nichts sagen.

Im Rahmen der Diskussion im Stadtrat wurde aber deutlich, dass es zukünftig ein neues Amtsblatt für Dipps geben wird. Dieses wird die Firma Riedel Verlag & Druck KG aus Chemnitz liefern. Das Unternehmen war bisher in Schmiedeberg für das Amtsblatt zuständig und druckt auch Dippolds Boten.

Allerdings erscheint das neue Amtsblatt monatlich, so dass lediglich die Termine für Stadtrats- oder diverse Ausschusssitzungen veröffentlicht werden können. Die Inhalte dieser Beratungen sollen einmal im Schaukasten am Dippser Rathaus und einmal zentral in Schmiedeberg veröffentlicht werden.
Auf Druck aus den Schmiedeberger Ortsteilen haben sich die Dippser Stadträte dafür durchgerungen, gegen einen Mehrpreis von etwa 1.500 Euro im Monat auch alle Schaukästen in den Ortsteilen zu bestücken.

Den Vorschlag, via Internet die interessierten Bürger mit aktuellen Informationen zu versorgen, lehnte OB Ralf Kerndt mit dem Hinweis auf unvorstellbaren Mehraufwand ab. Dass es nahezu überall automatisch organisierte Newsletter gibt, mit denen Unternehmen ihre Kunden binden und mit dem eine Stadt kostengünstig interessierte Bürger informieren könnte, scheint unser Oberbürgermeister nicht zu wissen.

Herr Kerndt, wenn Sie die Informationen zukünftig mit der Postkutsche in die Ortsteile bringen, gibt es vielleicht noch eine Förderung für gelebtes Brauchtum!

Foto: Medien-gbr (aus der deutschsprachigen Wikipedia)

Für Oberbürgermeister Ralf Kerndt ist eine Informationsverbreitung über Aushänge greifbarer als das Internet. Mit Herolden, also Ausrufer wie im Mittelalter, könnte man vielleicht auch noch Papier- und Druckkosten reduzieren?